Fr, 23.01.2026
Rinndermarkt: Mehr Rindfleisch aus dem Ausland
(AMI) Die Importe von Rindfleisch nach Deutschland sind von Januar bis November 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Insgesamt gelangten 9 % mehr Rindfleisch in die Bundesrepublik.
Der Großteil der Lieferungen stammte aus anderen Mitgliedstaaten der EU mit einem Anteil von 86 %. Auf Platz eins der Herkunftsländer lagen die Niederlande, von wo gut ein Viertel der Gesamtimporte stammte. Bei den meisten der wichtigsten Lieferländer für Rindfleisch ließ sich eine Steigerung der Transporte nach Deutschland feststellen. Dazu zählten auch südamerikanische Staaten wie Argentinien und Brasilien. Entsprechend wurden die Einfuhren aus Drittländern ausgebaut. Mit einem Plus von fast 18 % lagen diese deutlich über dem Vorjahr.
Die Hauptursache für die erhöhten Importe dürfte in der rückläufigen Eigenproduktion liegen. Von Januar bis November 2025 erzeugte Deutschland 7 % weniger Rindfleisch und importierte daher mehr, um die Nachfrage zu decken. Aufgrund des zuletzt fast stabilen Bestands an Rindern in Deutschland dürfte der Bedarf an Einfuhren in den kommenden Monaten zurückgehen.