Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Meldungen aus dem Landesverband

Mi, 04.02.2026

Weniger Schweine als im Vorjahr eingeführt

(AMI) Deutschland importierte im vergangenen Jahr von Januar bis Dezember 10,5 Mio. Schweine. Gegenüber dem Jahr 2024 waren das gut 10 % weniger. Nach einer Steigerung der Einfuhren in den beiden Vorjahren gingen die Zahlen wieder zurück. Die meisten Tiere gelangten aus Dänemark nach Deutschland. Dabei handelt es sich größtenteils um Ferkel. Mit fast 7,4 Mio. importierten Tieren aus Dänemark fiel die Zahl im Vorjahresvergleich nur etwa 1 % geringer aus. Auch bei den Lieferungen aus den Niederlanden handelt es sich meist um Ferkel. Von dort erreichten uns jedoch 24 % weniger Tiere als im Jahr zuvor. Die aus Belgien stammenden Tiere sind dagegen meist Mastschweine. Die Zahl fällt wesentlich geringer aus als im Vorjahr, ist gegenüber den Importen aus Dänemark und den Niederlanden jedoch unwesentlich. Als Grund für die rückläufigen Exporte ist der relativ stabile deutsche Schweinebestand in den vergangenen Jahren zu nennen. Diese führten zu einer recht konstanten Produktion von Schweinefleisch in Deutschland. Der Bedarf an zusätzlichen Tieren aus dem Ausland verringerte sich daher. Seitens der Lieferanten nahm der Bestand an Schweinen in den Niederlanden im vergangenen Jahr weiter ab. Dort wurde erstmals seit Jahrzehnten die Marke von 10 Mio. Schweinen knapp unterschritten. Entsprechend standen dort weniger Ferkel für den Außenhandel zur Verfügung.

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