Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fr, 27.02.2026

Ausfuhren von Rindfleisch stark rückläufig

(AMI) – Die Exporte von Rindern und Rindfleisch aus der EU sind im Jahr 2025 spürbar zurückgegangen. Im Zeitraum von Januar bis Dezember wurden rund 0,87 Mio. t Rindfleisch ausgeführt. Gegenüber 2024 entspricht das einem Rückgang um 17 %.

Viele der wichtigsten EU-Ausfuhrländer waren dabei von zweistelligen Abnahmeraten betroffen. Ausnahmen gab es nur wenige. An der Spitze der Exporteure stand Irland mit fast einem Drittel der Gesamtausfuhren. Deutlich dahinter folgten auf Platz zwei und drei Polen und Spanien. Auch in Deutschland waren 2025 deutliche Rückgänge der Rindfleischlieferungen in Drittländer festzustellen. Die Bundesrepublik belegte im internationalen Vergleich der EU-27 den zehnten Rang.

Der Hauptabnehmer blieb das Vereinigte Königreich mit 0,27 Mio. t eingeführtem Rindfleisch. Obwohl die Lieferungen dorthin deutlich höher waren als in andere Länder, gingen die Exporte zurück. Anders war es in Israel als zweitgrößtem Abnehmer von europäischem Rindfleisch. Gegenüber dem Vorjahr wurden die Ausfuhren dorthin um gut ein Zehntel ausgebaut. Der Hauptgrund für die sinkenden Exporte dürfte in den kleiner werdenden Rinderbeständen in der EU liegen. Von 2020 bis 2025 wurde die Zahl der Rinder in der EU um rund 7 % verringert.

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