Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Fr, 04.06.2021

Raps: Starke Kursschwankungen verunsichern

Mit den zuerst rückläufigen Notierungen setzte sich Preisschwäche am Kassamarkt durch, da ja ohnehin kaum noch etwas vom Erzeuger verkauft wurde. Dann befeuerten die Kurssprünge in Paris am 27.05.21 und 01.06.21 die Kassamärkte erneut, konnten aber nur im Terminkontrakthandel für lebhaftes Geschäft sorgen, immerhin wurde in Paris gestern über 14.200 Kontrakte umgesetzt, im Schnitt sind es zwischen 8.000 und 9.000 an einem Tag. Dabei fallen die großen Kursschwankungen auf und noch kurioser wird es, wenn man die Prämien der Kassapreise auf MATIF betrachtet, da sind leicht 50 EUR/t möglich, teils sogar viel mehr. Auslöser für die starke Nachfrage ist neben den sehr erfreulichen Verarbeitungsmargen, die teils sehr knappe Rohstoffdecke. Diese Lücken, gerissen durch die sich ankündigende Verspätung der Rapsernte in Europa, werden jetzt gedeckt. Aber es gibt kaum noch Angebot. Und das nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Und für den Kauf von Importware aus Übersee ist es zu spät. Auf Großhandelsstufe wurden demgegenüber die Forderungen für Raps gegenüber Vorwoche um 32 EUR/t franko angehoben. Und dieser Auftrieb ist dort nicht nur für alterntige Ware zu beobachten, sondern auch für neuerntige. Die verzeichnet auf Erzeugerstufe gegenüber Vorwoche ein Plus von 3,50 auf knapp 500 EUR/t.

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