Fr, 11.06.2021
Angebot an Geflügelfleisch eingeschränkt
(AMI/MEG) Die Verbrauchernachfrage nach Geflügelfleisch war im Mai überwiegend stetig. Eine deutliche Belebung im Rahmen des Grillgeschäfts ließ weiterhin auf sich warten. Öffnungen der Außengastronomie in der zweiten Monatshälfte belebten die Gesamtnachfrage. Die laufende hiesige Produktion an Hähnchenfleisch fand im Mai ihre Käufer. Insgesamt war das Angebot keineswegs reichlich.
Die deutschen Schlachtungen bewegen sich zwar etwa auf Vorjahresniveau, es wurde zuletzt aber weniger Hähnchenfleisch importiert. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhöhten sich im Mai die Preise für Hähnchen und Puten. Allerdings hatten sowohl Mäster als auch Vermarkter höhere Kosten zu stemmen. Die Mäster mussten im Mai nochmals mehr für Futter ausgeben. Die Schlachtereien hatten neben höheren Preisen für Lebendware unter anderem auch größere Ausgaben für Verpackungsmaterial zu bezahlen.
Die Warenverfügbarkeit am Putenmarkt blieb eingeschränkt. Die Auswirkungen der Aviären Influenza (AI) durch Keulungen und Wiedereinstallungsverbote waren noch nicht überwunden.