Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Meldungen aus dem Landesverband

Fr, 02.07.2021

Raps vielerorts wieder über 500 Euro-Marke

Die starken Kursgewinne an der Börse in Paris von rund 32 EUR/t gegenüber Vorwoche sorgen für Preisauftrieb am deutschen Kassamarkt, wo sich die Raps frei Erfasserlager ex Ernte im gleichen Zeitraum um 26 EUR/t verteuerte. Dabei wurden in einigen Bundesländern wieder Preise oberhalb der Linie von 500 EUR/t aufgerufen. Im Schnitt wurden für Lieferungen ex Ernte 486,50 EUR/t genannt. Die Preisspanne hat sich von 475-506 EUR/t um rund 10 EUR/t ausgeweitet. Alterntige Ware wird momentan kaum noch aufgerufen. Aus dem Norden sind noch Spitzenpreise von 580 EUR/t zu hören, aber die kann kaum noch ein Erzeuger mitnehmen. Daher sind auch die spärlichen Meldungen, durchweg nominell und tendieren aufgrund der schwindenden Anzahl rein statistisch schwächer. Denn die Rapspreise habe sich, befeuert vom Terminmarkt, wieder deutlich nach oben bewegt. Zu erkennen ist das an den Geboten für Lieferungen ex Ernte. Aber bei den Erzeugern stoßen die Gebote ebenfalls auf wenig Resonanz, denn große Teile der kommenden Ernte sind bereits vermarktet. Nachdem in Ostdeutschland in den vergangenen Monaten bereits vermehrt Partien ex Ernte 2022 verkauft wurden, werden diese nun auch im Rheinland in die Bücher geschrieben.Unterstützung finden die Preise in der Sorge über mögliche Schäden durch Unwetter und die wohl auch 2021/22 voraussichtlich knappe Versorgungslage in Deutschland und Europa. Auch die hohen Ertragserwartungen vermögen, angesichts gähnend leerer Läger, keinen rechten Preisdruck aufzubauen. Erste Preismeldungen für Sojabohnen liegen in Südbaden bei 475-485 EUR/t und in Bayern bei 437-493 EUR/t.

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