Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Do, 05.08.2021

Deutschland führt weniger Schweinefleisch aus

(AMI) – Die Exporte von deutschem Schweinefleisch sind im Vergleich mit dem Vorjahr um fast 5 % gesunken. So wurden von Januar bis Mai 2021 mit insgesamt 1,1 Mio. t Schweinefleisch und Nebenprodukte in andere Länder transportiert.

Der Hauptgrund dafür ist in den Liefersperren für deutsches Schweinefleisch nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest im September des vergangenen Jahres zu finden. Sehr stark wirkte sich der Lieferstopp seitens China aus. Denn das Land der Mitte war zuvor der Hauptabnehmer für Deutschland. Die Ausfuhren in Drittländer haben sich in den ersten fünf Monaten dieses Jahres in etwa halbiert. Zwar konnten die Ausfuhren innerhalb der EU um fast ein Drittel ausgebaut werden, doch dieser Anstieg reicht nicht aus, um die Rückgänge bei den Drittländern vollständig auszugleichen.

Der Handel mit Schweinefleisch ist momentan nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit durch eine schwache Nachfrage geprägt. Zuletzt geriet auch für andere Länder der Außenhandel in Richtung China ins Stocken. Durch diese Situation sind in ganz Europa die Schweinepreise unter Druck geraten.

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