Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Meldungen aus dem Landesverband

Fr, 20.08.2021

Minimal mehr Rinder geschlachtet

(AMI) – Die Zahl der in Deutschland geschlachteten Rinder ist im ersten Halbjahr des Jahres 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitrum fast konstant geblieben und nur um 0,1 % gestiegen. Nachdem die Zahl der geschlachteten Tiere seit 2016 kontinuierlich abnahm, ist dies seitdem das erste Jahr in dem sich die Schlachtzahlen stabilisieren konnten. Ein Grund für diese Entwicklung dürfte in der Corona-Pandemie liegen, da Schlachtungen aufgrund von Personalmangel durch infizierte Mitarbeiter in Schlachtbetrieben im vergangenen Jahr nur begrenzt möglich waren. Trotz des geringen Zuwachses an Schlachtungen ist die Menge dennoch um 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dies liegt am geringeren Schlachtgewicht der Rinder, welches um fast 2 kg auf rund 331 kg zurückgegangen ist.

Spitzenreiter unter den Bundesländern ist wie in den Vorjahren Bayern mit einer Anzahl von rund 420.000 geschlachteten Rindern. Hier lässt sich allerdings erkennen, dass die Schlachtungen seit einigen Jahren zurückgehen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr des vergangenen Jahres sank die Rinderschlachtzahl um 2,3 %. Ähnlich ist es in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, wo ebenso weniger Rinder geschlachtet wurden. Die Situation in Niedersachsen ist hingegen eine andere, da die Rinderschlachtungen dort eine zunehmende Tendenz zeigen. Im Osten Deutschlands ist die Zahl der Schlachtungen seit einigen Jahren stabil und schwankt nur ein wenig.

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