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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
06.09.2024
Zu wenig heimisches Geflügel Geflügel
(AgE) Der Bedarf an Geflügelfleisch in Deutschland übersteigt die heimische Produktion deutlich, was zu einem erheblichen Importüberschuss führt. Im ersten Halbjahr 2024 wurden laut der Online-Datenbank des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 329.400 Tonnen Geflügelfleisch und Geflügelschlachtnebenerzeugnisse importiert, während lediglich 200.900 Tonnen exportiert wurden. Dies ergibt einen Einfuhrüberschuss von 128.550 Tonnen. Im Vergleich zu 2022 hat sich dieser Überschuss um etwa 39.800 Tonnen erhöht. Während sich die Import- und Exportmengen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 kaum verändert haben, sind im Vergleich zu 2021 und 2020 klare Entwicklungen zu erkennen. Im Gegensatz dazu bleibt der Exportüberschuss bei Schweinefleisch zwar weiterhin hoch, lag in diesen Jahren jedoch bei 484.300 beziehungsweise 453.700 Tonnen. Bei Rindfleisch hingegen ist die heimische Produktion im Vergleich zum Inlandsbedarf nur moderat unterlegen.
06.09.2024
Neues Herkunftskennzeichen im Handel Geflügel
Der Lebensmitteleinzelhandel hat begonnen, lizenzierte Produkte wie Eier, frisches Geflügel-, Schweine- und Rindfleisch, Obst, Gemüse, Kartoffeln sowie bestimmte Milchprodukte mit dem neuen Zeichen „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ zu kennzeichnen. Unternehmen wie ALDI, EDEKA, Kaufland, Lidl, REWE und andere haben seit April 2024 Verpackungen und Etiketten entsprechend angepasst. In den kommenden Wochen werden immer mehr Artikel mit diesem Herkunftskennzeichen sichtbar sein. Das Zeichen steht laut ZKHL für Transparenz und Qualität. Es stelle sicher, dass alle Produktionsschritte entlang der Wertschöpfungskette in Deutschland erfolgt sind. Ziel des Zeichens sei es, die Wertschätzung für Lebensmittel mit deutscher Herkunft nachhaltig zu fördern und die heimische Landwirtschaft zu stärken.
06.09.2024
Schweizer Eierbranche beendet Kükentöten bis 2025 Geflügel
Während in Ländern wie Deutschland, Frankreich und Österreich das Kükentöten gesetzlich verboten wurde, setzt die Schweizer Eierbranche auf eine freiwillige Lösung. Gallosuisse, die Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten, gab kürzlich am 30. August 2024 bekannt, dass die Eiererzeuger bis Ende 2024 freiwillig aus dem Kükentöten aussteigen werden. Ab 2025 soll im konventionellen Bereich die In-ovo-Geschlechtsbestimmung eingeführt werden. Im Bio-Sektor wird auf alternative Haltungsmodelle wie die Aufzucht von Bruderhähnen und die Haltung von Zweinutzungshennen gesetzt. Die Umstellung wird zu einer leichten Preiserhöhung bei Eiern führen. Gallosuisse rechnet mit Mehrkosten von rund 3 Schweizer Franken (3,2 Euro) pro weiblichem Küken. Für Verbraucher könnte dies eine Preissteigerung von bis zu 1,6 Cent pro Ei bedeuten, auch bei Bio-Eiern.
06.09.2024
Immer mehr moderne Technik in Nutztierbetrieben Geflügel
Moderne Technik erleichtert den Arbeitsalltag in der Landwirtschaft zunehmend, auch in den 161.700 tierhaltenden Betrieben in Deutschland. Diese setzen spezielle Maschinen für die Fütterung, die Regulierung des Stallklimas, die Überwachung der Tiere ein. Laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) nutzten 2022/2023 fast die Hälfte dieser Betriebe (77.850 Betriebe, 48 Prozent) mindestens ein solches System. Die Angaben basieren auf Daten der Agrarstrukturerhebung 2023 und beziehen sich auf den Stichtag 1. März 2023. Als tierhaltende Betriebe gelten in diesem Kontext solche, die eine Mindestanzahl an Nutztieren aufweisen, wie beispielsweise Geflügelbetriebe mit mindestens 1.000 Tieren. Besonders häufig kam spezielle Technik im Bereich der Fütterung zum Einsatz. Etwa 35 Prozent der tierhaltenden Betriebe (56.100) setzten Mahl- und Mischgeräte zur Futtervorbereitung ein. Zudem verfügten 19 Prozent der Betriebe (31.160) über automatische Fütterungssysteme. Ebenso regulierten 19 Prozent (30.310) das Stallklima automatisch. Rund 17 Prozent der Tierhalterinnen und Tierhalter (28.290) nutzten Technik zur automatischen Überwachung der Tierbestände. Dazu zählen unter anderem Warn- und Trackingsysteme, Fütterungs- und Tränkaufzeichnungen, Kamera- und Tonaufnahmen sowie Aktivitätsmessungen und Temperatur- und Gewichtsaufzeichnungen der Tiere.
06.09.2024
Rindermarkt: Ruhige Nachfrage nach Nutzkälbern Milch und Rind
(AMI) Das Kaufinteresse an schwarzbunten Nutzkälbern gestaltet sich weiterhin verhalten. Teilweise wird von einem zunehmenden Angebot berichtet, regional fällt dieses jedoch anhaltend begrenzt aus.
Die Preise werden nochmals nach unten korrigiert, wobei besonders die leichteren Kälber nur mit größeren Preisrücknahmen zu vermarkten sind. Regional wird der Handel wegen Infektionen mit dem Blauzungenvirus erschwert. Marktbeteiligte rechnen in der kommenden Woche erneut mit schwächeren Erlösen.
Der Handel mit Fleckviehkälbern läuft größtenteils ausgeglichen. Im Mittel konnten sich die Preise bei einem zügigen Marktverlauf minimal befestigen. Kurzfristig werden unveränderte Preise erwartet.
06.09.2024
Alles auf Start: UP! Milch und Rind
(DBV) Alles auf Start: UP! Am 12. September 2024 führt der DBV in Zusammenarbeit mit weiteren Stakeholdern die jährliche Veranstaltungsreihe „Alles auf Start: UP!“ in Berlin fort. Ziel ist die stärkere Vernetzung der Landwirtschaft mit Startups aus der Agrar- und Foodbranche. Zur Anmeldung geht es hier
06.09.2024
Initiative Milch aktiv in den Printmedien Milch und Rind
(DBV) Die Initiative ist mit dem Thema Milch auch wieder in verschiedenen Printmedien präsent; so in der Ausgabe 32/24 der „LISA“ mit einer Reichweite von rund 660.000 Lesern, in „Absatzwirtschaft Online“, „New Business“ sowie zu Milch als Teil der Ernährung der Zukunft in der „OK!“.
06.09.2024
EUDR: Verschiebung weiterhin unklar Milch und Rind
(DBV) Die Entwaldungsverordnung (EUDR) soll am 30. Dezember 2024 in Kraft treten. Von der VO ist die heimische Erzeugung von Rind, Holz und Soja betroffen. Zahlreiche Verbände, EU-Mitgliedsstaaten und auch Drittstaaten fordern aufgrund vieler offener Fragen und fehlender Infrastruktur eine Verschiebung der EUDR. Hier wäre jetzt die Kommission am Zug. Der DBV wird weiter für Verschiebung, Praxistauglichkeit und Ausnahme der heimischen Erzeugung einsetzen.
