Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

24.07.2023
Landwirtschaft hautnah miterleben

Pastorin eine Woche Praktikantin auf verschiedenen Betrieben

Seit Mitte Juni besetzt Cornelia Möller die Position der Referentin für Land- und Ernährungswirtschaft im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Ihre Orientierungszeit nutzt die Pastorin vor allem dazu, sich einen tiefen Einblick in den Alltag der landwirtschaftlichen Branche zu verschaffen. Und das ganz konkret mittels verschiedenster Kurzpraktika wie beispielsweise in der letzten Woche auf dem Hof von Jörn Ehlers, Vizepräsident des Niedersächsischen Landvolks, aus Holtum-Geest. „Wir hatten bereits vor meinem Antritt einmal flüchtig über die Idee gesprochen, dass ich eine Woche auf seinem Betrieb mithelfen kann“, erzählt Cornelia Möller. „Und jetzt hat es relativ kurzfristig geklappt.“ Jörn Ehlers organisiert für die Pastorin eine vielfältige Woche. Während sie drei Tage auf seinem Betrieb vor allem in die Themen Schweinehaltung und Ackerbau Einblick erhält, lernt sie an einem Tag auch den Betrieb von Harm Kruse kennen, der neben Schweinehaltung auch Milchvieh besitzt und eine Biogasanlage bewirtschaftet. Zum Ende der Woche steht dann noch ein Tag auf dem Hof von Johannes Ritz an, der sich intensiv mit dem Thema regenerativer Landwirtschaft beschäftigt und Schweinehaltung in höheren Haltungsstufen hält. „Ich wollte Cornelia Möller einen möglichst breiten Einblick in die regionale Landwirtschaft bieten und das ist damit denke ich gelungen“, betont Jörn Ehlers. Und so packte die Pastorin für fünf Tage ihren Koffer, buchte sich in einer Ferienwohnung in der Nähe ein und das Abenteuer begann.

Zu Beginn der Praktikumswoche ist Ehlers darauf bedacht, die Region als Ganzes darzustellen. Er erklärt Cornelia Möller am ersten Tag, welche Böden hier zu finden sind, wie die Landwirtschaft sich in den letzten Jahren gewandelt hat und welche Herausforderungen es gibt. Bereits nach den ersten zwei Tagen erzählt Cornelia Möller begeistert von all dem, was sie bereits bei Landwirt Jörn Ehlers gelernt hat. Bereits zu Beginn der Praktikumswoche machte das Wetter zunächst gut mit, sodass sie zum Dreschen aufs Feld fahren konnten. „Wir haben die Feuchtigkeit im Weizen und Roggen gemessen und sie hat direkt miterlebt, wie abhängig wir Landwirte vom Wetter sind – wir mussten das Dreschen nach kurzer Zeit wieder abbrechen, da es zu feucht wurde“, erklärt Ehlers. Auch den Schweinestall von Ehlers bekam die Pastorin bereits zu Gesicht. „Aus hygienischen Gründen sind Schweineställe ja nicht für jedermann geöffnet“, betont Ehlers. „Denn wir müssen strengstens darauf achten, dass keine Krankheiten von außen in den Stall gelangen.“ Möller, die vor ihrem Dienst als Pastorin als Biologin gearbeitet hat, nickt zustimmend. Bei einem gemeinsamen Mittagessen ist Zeit, über weitere Themen zu diskutieren. So erzählt Ehlers, wie die Leute in der Region über das Thema erneuerbare Energien denken und wie vor allem bei Windrädern die Meinungen auseinandergehen. „Im Idealfall sollten alle etwas davon haben“, meint die Pastorin und erhält ein zustimmendes Nicken von Landwirt Ehlers. Dass Cornelia Möller ein offenes Ohr für alle landwirtschaftlichen Belange hat, lässt sich schnell erkennen: Sie hört geduldig zu und stellt Nachfragen, wenn sie etwas nicht verstanden hat. „Ich bin so dankbar über all das Wissen, dass ich in dieser Woche erhalten habe. Das hätte ich mir ohne Praktikum alles mühsam in Kleinteilen erarbeiten müssen“, betont sie. „In den kommenden Wochen möchte ich deshalb auch nochmal auf einen Schlachthof und auf einen Biobetrieb gehen. Ich denke, dass ich auf diese Weise einen tollen Einblick erhalte, den ich allein durch Telefonate nicht bekommen würde.“

Dass Kirche und Landwirtschaft zusammengehören, ist nicht nur am jährlichen Erntedankfest Anfang Oktober sichtbar: Einmal im Jahr gibt es auch die Aktion „Kirche trifft Landwirtschaft“, an der Cornelia Möller in diesem Jahr selbstverständlich auch teilnehmen wird. Außerdem bietet das Haus kirchlicher Dienste eine Evangelische Landwirtschaftliche Familienberatung - kurz ELF - an. Dort beraten ausgebildete Ehrenamtliche mit landwirtschaftlichem Hintergrund bei Problemen oder Konfliktfällen in der Familie!

06.07.2023
Niedersächsische Sommer-Gänsezählung

am 15./16. Juli 2023

Wieder ist es soweit – alle, die Interesse und Freude daran haben an der landesweiten Synchronzählung von Gänsen mitzuwirken, können sich rund um das Wochenende 15./16. Juli an der 6. Niedersächsischen Sommer-Gänsezählung beteiligen! Die gemeinsam von der Staatlichen Vogelschutzwarte und der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung (NOV) initiierte Zählung findet wieder zeitgleich mit den Wasservogelzählungen statt.

Wie schon in den Vorjahren sollen die Daten der Gänse und Schwäne bevorzugt über das Portal www.ornitho.de gemeldet werden. Die Dateneingabe erfolgt vorrangig über die Module „Wasservogelzählung“ oder „Gänse und Schwäne (Feldzählung)“ – sofern für Ihr Zählgebiet verfügbar – oder über das Erfassungsprojekt “Erfassung der Sommergänse in NRW und NI 2023” mit dem Code “SoGaNRW/NI-23”, welches vom DDA eingerichtet wurde. Besonders beliebt ist mittlerweile die Eingabe der Beobachtungen direkt im Gelände. Dazu wurde die kostenlose ornitho-App NaturaList entwickelt. Trupps oder auch Einzelvögel lassen sich dort punktgenau eintragen.

Alle weiteren Infos zur Zählung - einschl. einer Kurzanleitung zur Dateneingabe sind HIER zusammengestellt, ebenso auf der Homepage der NOV.

04.07.2023
Landwirtschaft on Tour

Direktvermarkter-Event auf dem Buschhof Schröder

Unsere Landvolk-Imagekampagne „Eure Landwirte - Echt grün“ besucht im Rahmen einer Roadshow ganz Niedersachsen und diskutiert Themen rund um die moderne Landwirtschaft. Am 16. Juli macht das Echt grün Mobil von 11 bis 16 Uhr auch in unserem Verbandsgebiet einen Halt auf dem Buschhof Schröder (Am Linteler Feld 2, 27356 Rotenburg), um sich mit der Öffentlichkeit in einen spannenden Austausch zu dem vielversprechenden Thema Direktvermarktung zu begeben. Neben einem interessanten Vortrag zum Thema Chancen & Herausforderungen in der Direktvermarktung gibt es auch einen kleinen Bauernmarkt mit Direktvermarkter*innen aus der Region, auf welchem die Besucher*innen passend zum Anlass tolle Produkte aus regionaler Erzeugung erwerben können. Darunter Eier, Erdbeeren, Milchprodukte, Kartoffeln, Honig und natürlich auch leckere Bratwurst direkt vom Buschhof. Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

04.07.2023
Bauern durch Ausweiten der Kulisse „roter Gebiete“ massiv benachteiligt

Mit scharfer Kritik reagiert der Landesbauernverband auf die vom Kabinett zur Verbandsanhörung freigegebene Neuabgrenzung der Gebietskulisse der sogenannten „roten Gebiete“. „Die Ausweitung der ‚roten Gebiete‘ in Niedersachsen bedeutet eine massive Ungleichbehandlung der hiesigen Landwirtinnen und Landwirte gegenüber europäischen Berufskollegen“, erklärt Dr. Holger Hennies. Niedersachsen bezieht jetzt erstmals nicht nur den Nitratgehalt an seinen Grundwassermessstellen in die Abgrenzung nitratbelasteter Gebiete ein, sondern auch bereits durch natürliche Prozesse (Denitrifikation) im Grundwasser abgebautes Nitrat.

Hennies sieht die Bauern in mehrfacher Hinsicht benachteiligt, zum Beispiel durch ein wissenschaftlich nicht begründbares mathematisches Abgrenzungsverfahren, bei dem zusätzlich nur „hochgerechnete“ Nitratgehalte eingehen, die unabhängig von den realen Verhältnissen in ganz Niedersachsen ein endliches, abnehmendes Nitratabbauvermögen des Bodens unterstellen.

Nach Auffassung des Landvolks gibt es keine entsprechende Vorgabe der EU-Nitratrichtlinie, sondern dieses Vorgehen wurde erzwungen durch die EU-Kommission im Rahmen des EU-Vertragsverletzungsverfahrens gegen Deutschland, das kürzlich eingestellt wurde.

Der Landvolkpräsident wundert sich ob der Untätigkeit des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL): „Will sich der Bund nur schrankenlose Zugriffsmöglichkeiten auf einzelbetriebliche Daten unserer Betriebe zur Düngung und zu Erträgen und Qualitäten einräumen lassen und dazu bürokratische Aufzeichnungsvorschriften vervielfachen, ohne versprochene Regelungen mit Erleichterungen für gewässerschonend wirtschaftende Höfe vorzulegen? Das können wir nicht akzeptieren!“

Hennies moniert zudem, dass die Landesregierung die Möglichkeit der Düngeverordnung nicht nutzt, in den roten Gebieten die gewässerschonende Bewirtschaftung des Grünlandes vom Kürzen der zulässigen Stickstoffdüngegabe auszunehmen. Er erläutert: „Uns fehlt eine wissenschaftlich haltbare Erklärung, warum bei bundesweit einheitlichen Regeln in Bayern landesweit vom Dauergrünland keine Nitratbelastung des Grundwassers ausgeht, aber in Niedersachsen in den roten Gebieten pauschal das Gegenteil angenommen wird.“

Hennies kündigt an, dass das Landvolk den Entwurf der Landesregierung jetzt sorgfältig durcharbeiten werde – einschließlich der Frage, ob eine gerichtliche Prüfung notwendig werden wird. Mitte Juli wird dazu erneut ein vom Landvolk beauftragtes Fachgutachten zur Thematik fertig sein. Der Verband unterstützt aktuell einige ausgewählte Fälle, in denen Flächen nach Einschätzung der bisherigen Gutachten zu Unrecht als nitratbelastet eingestuft sind, bei der gerichtlichen Anfechtung des Vorgehens der Landesregierung vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg. Über diese Musterklagen, die bereits vor längerer Zeit eingereicht wurden, erhofft das Landvolk eine Entscheidung, die die Ausweisung der roten Gebiete in Niedersachsen obsolet macht.

Eine gerichtliche Prüfung auch der jetzt erfolgten Ausweitung der Gebiete scheint nach Einschätzung des Landvolks unausweichlich, denn über die Verbandsbeteiligung erwartet der Landesbauernverband kein Einlenken der Landesregierung.

Auf den Höfen wird es nicht akzeptiert, dass die Stickstoffdüngung unter den in vielen pflanzenbaulichen Versuchen ermittelten Umfang für den Bedarf der Pflanzen für einen optimalen Ertrag und die von den Kunden gewünschten Qualitäten und zur Erhaltung eines fruchtbaren Bodens abgesenkt werden muss (in den roten Gebieten auf 80 Prozent). Die Gebietskulisse wird erheblich größer, tausende von Landwirtinnen und Landwirten sind dann neu oder zusätzlich betroffen, so das Landvolk.

27.06.2023
Bauerntag spiegelt die aktuellen Themen der Gesellschaft wider

Bauern diskutieren über ihre Zukunft in Münster

„Perspektiven schaffen – Zukunft bauen“: Das Motto des diesjährigen Bauerntages lässt sich nahezu auf alle Wirtschaftsbereiche anwenden. Doch für den Agrarbereich bedeutet es, den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, Natur- und Klimaschutz, gesellschaftliche Anforderungen, politischen Rahmenbedingungen, Lebensmittelerzeugung und einem lebenswerten ländlichen Raum inklusive aller dazu notwendigen Infrastrukturmaßnahmen zu schaffen. „Diese Vielfalt an Aufgaben und die Widersprüchlichkeit der politischen Vorgaben sind für die Landwirtschaft zur existentiellen Herausforderung geworden. Wir Landwirt*innen sehen uns als Lösungsanbieter, bringen unser Fachwissen ein und sind entschlossen, unsere Zukunft aktiv mitzugestalten“, freut sich Dr. Holger Hennies, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes und Landvolkpräsident, auf die Impulse, Diskussionen und Gespräche dieser 91. Mitgliederversammlung des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Sie findet am 28. und 29. Juni in Münster, Nordrhein-Westfalen (NRW), statt.

Hubertus Beringmeier, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV), wird als Gastgeber gemeinsam mit DBV-Präsident Joachim Rukwied an diesen beiden Tagen neben den fast 700 Delegierten auch Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir im Messe- und Congress Centrum der Halle Münsterland begrüßen. „Wir sind schon sehr gespannt, ob Minister Özdemir am zweiten Tag unseren Bauern zufriedenstellende Antworten zu unseren drängenden Themen geben wird. Vor allem zur Zukunft der Tierhaltung in Deutschland, wo unsere Schweinehalter und Ferkelerzeuger dringend Planungssicherheit und praktikable Rahmenbedingungen benötigen“, verweist Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers auf den Programmpunkt „Zukunftsperspektiven für die Tierhaltung in Deutschland“. Impulse geben hierzu Prof. Peter Kunzmann von der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Prof. Wilhelm Windisch von der Technischen Universität München.

Die Ersatzwahl eines DBV-Vizepräsidenten, der aktuelle Stand des Zukunftsbauern sowie der Begegnungsabend „Bauern treffen Bauern“ stehen neben der Grundsatzrede des DBV-Präsidenten auf der Tagesordnung des ersten Tages. Die Junglandwirt*innen eröffnen traditionell mit ihrem Frühstück Tag Zwei. Bundeskanzler Olaf Scholz sendet seine Grußworte per Video bevor der Ministerpräsident von NRW Hendrik Wüst zu den Bauern sprechen wird. Neben der Rede von Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir sind die Ehrungen der Sieger des Ausbildungsbetriebs des Jahres sowie des vergangene Woche beendeten Berufswettbewerbs und die Verabschiedung der Münsteraner Erklärung weitere Höhepunkte dieses 91. Bauerntags im Nachbarbundesland Nordrhein-Westfalen.

HIER finden Sie Informationen zum Programm und zu den Livestreams.

21.06.2023
Klassische Klänge erklingen auf dem Schloms Hof

Jetzt noch Tickets sichern

Nicht mehr lange, dann ertönen im wunderbar rustikalen Ambiente des Schloms Hofes in Waffensen endlich wieder die Klänge klassischer Musik. Denn am Wochenende vom 07. bis zum 09. Juli geht dort die beliebte Veranstaltungsreihe „Oper und Operette auf dem Bauernhof“ in die 21te Runde. Tickets gibt es HIER.

Die Besucher*innen dürfen sich erneut auf ein hervorragendes Musikprogramm freuen, welches der musikalische und künstlerische Leiter Adrian Rusnak mit viel Liebe und Leidenschaft zusammengestellt hat. Künstler*innen wie Sopranistin Nerita Pokvytyte, Tenor Daniel Kim und Bariton Piotr Prochera werden mit ihrem klassischen Gesang für ein unvergessliches Musikerlebnis sorgen, ebenso wie Flötistin Arevik Khachatryan mit ihrer Querflöte und Wasilij Rusnak mit seiner Geige. Das Zusammenspiel mit der idyllischen Landatmosphäre macht dieses Event einmalig und ist definitiv einen Besuch wert!

20.06.2023
Digitales Fachgespräch zum Wolf

Menschen und Weidetiere schützen – Raubtiere bejagen

Die Wolfsangriffe mehren sich in ganz Deutschland. Die Folgen sind gravierend – für die Weidetierhalter*innen, deren wirtschaftliche Existenz bedroht ist, aber auch für die Gesellschaft, denn die Weidetierhaltung prägt das Gesicht unserer Kulturlandschaften. Am Mittwoch, den 5. Juli 2023, widmet sich die CDU/CSU-Fraktion von 14.30 bis 16.00 Uhr im Rahmen eines digitalen Fachgespräches dieser Thematik. Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm gibt es HIER. Bei Interesse einer Teilnahme melden Sie sich bitte bis zum 3. Juli 2023 HIER an.

15.06.2023
SUS-Fachtagung

Am 26. Juni in Herrieden und 27. Juni in Vechta

Die diesjährigen SUS-Fachtagungen finden am 26. Juni in Herrieden und 27. Juni in Vechta satt. Alle Informationen findet ihr HIER.

09.06.2023
Zirkus Malibu auf dem Hof Kappel in Dörverden

Auf dem Hof Kappel in Dörverden (Hauptstraße 48, 27313 Dörverden) finden am Samstag (10.06.23 um 16 Uhr) und Sonntag (11.06.23 um 11 Uhr) Zirkusvorstellungen des Zirkus Malibu statt. Am Sonntag zahlen die Erwachsenen im Rahmen des “Familientages” den Kinderpreis. Weitere Informationen gibt es bei Bedarf unter folgender Telefonnummer: 01626133324

Zudem sucht der Zirkus Malibu noch nach weiteren Stellplätzen, wer sich dies auf seinem Hof vorstellen könnte, kann gerne ebenfalls unter der folgenden Telefonnummer Kontakt aufnehmen: 01626133324

Offizielle Verträge & Versicherungen könnten ggf. Auswirkung auf die Steuer haben, sollten hierzu Rückfragen bestehen, steht unsere Buchstelle gerne zur Verfügung diese zu beantworten.

31.05.2023
Echt grün - Digitale Mitgliederversammlung

Imagekampagne informiert über aktuelle Projekte

Unsere Imagekampagne “Eure Landwirte - Echt grün” lädt zu einer digitalen Mitgliederversammlung ein. Am Mittwoch, den 7. Juni ab 19:30 Uhr sprechen Vertreter*innen der Kampagne über aktuelle Themen, Zahlen und News sowie über die Roadshow und die Erfahrungen auf der Grünen Woche. Außerdem wird es um die Planung für das zweite Halbjahr gehen.

Die digitale Veranstaltung findet via Zoom statt, alle Kreisverbands-Mitglieder sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Webseite: www.zoom.us

Meeting-ID: 811 674 2085

Kenncode: echtgruen

Aktuelles aus dem Landesverband

09.01.2026
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB)  Die Milchanlieferung in Deutschland liegt deutlich über dem Vorjahresniveau und ist in den letzten drei Wochen des Jahres 2025 saisonal weiter gestiegen. Zwar bleibt der Abstand zum Vorjahr klar positiv, doch hat er sich zuletzt verringert – von 7,7 % in Woche 50 auf 6,8 % in Woche 52. Nachfrage nach abgepackter Butter blieb bis zum Jahreswechsel sehr hoch, die Bestellungen gehen nun leicht zurück, allerdings weniger stark als üblich. Die Molkereiabgabepreise bleiben stabil. Blockbutterproduktion zuletzt wegen starker Nachfrage nach abgepackter Butter etwas geringer. Der Markt zeigt aktuell reges Kaufinteresse, die Preise liegen in Kempten leicht höher bei 4,10-4,50 EUR/kg. Nachfrage nach Schnittkäse blieb hoch, Produktion lief weiter und die Bestände erholten sich nur leicht. Preise bleiben stabil, da kein Verkaufsdruck besteht.

Markt für MMP ist feiertagsbedingt ruhig, Nachfrage verhalten, Preise stabil.  Markt für VMP ist ruhig, wenig Aktivität und zuletzt uneinheitlich schwächeren Preisen; weltweit tendieren die Preise fester. Markt für MP stabil, Nachfrage gut; Molkereiproteinkonzentrate knapp.

09.01.2026
Weizenkurse bei geringem Handelsvolumen knapp über Vorwoche
Pflanzen

(AMI) Den Kursen fehlt es an richtungsgebenden Impulsen. Begrenzt wurden die Kursgewinne in Paris und Chicago weiterhin von der komfortablen Angebotssituation, während die Importnachfrage zum Jahresstart nahezu ausbleibt.

Bei nur geringen Tagesschwankungen über den Jahreswechsel von -1 EUR/t bis +2,50 EUR/t kann der Fronttermin für Weizen in Paris auf Wochensicht immerhin etwas fester schließen. Am 07.01.2026 schloss der März 26-Kontrakt bei 191,50 EUR/t und damit 1,75 EUR/t über Vorwoche. Der Termin der Ernte 26 verzeichnet hingegen mit jüngst 196,50 EUR/t ein Wochenplus von 1,50 EUR/t.

Zum Jahresauftakt fehlt es den Kursen wie gewöhnlich an richtungsgebenden Impulsen, weswegen die Kursausschläge bei geringem Handelsvolumen auch zum Jahresstart 2026 gering blieben. Nach oben begrenzt werden die Gewinne weiterhin durch das global üppige Getreideangebot. Nochmals vergrößert wird das Angebot durch die Weizenrekordernten in Argentinien und Australien, die gleichzeitig die Exportaussichten der EU nach den relativ lebhaften Verladungen in den vorigen Wochen trüben. Die Getreidebörse von Buenos Aires hob zuletzt ihre Prognose für die argentinische Weizenernte nochmals an. Demnach dürfte ein Rekordvolumen von 27,8 Mio. t Weizen von den Feldern geholt werden, zuvor war man noch von 27,1 Mio. t ausgegangen. Die Erntearbeiten stehen aber kurz vor dem Abschluss und die Erträge sind weiterhin hoch, was die erneute Korrektur der Prognose nach oben veranlasste.

Unterdessen bewegte die Kältewelle in Westeuropa die Märkte nur wenig. Es kamen bislang keine Sorgen auf, dass die Minustemperaturen den Beständen schaden könnten. Im Gegenteil, nun liegt vielerorts eine schützende Schneedecke über den ruhenden Feldkulturen.

09.01.2026
Schleppende Handelsaktivität am deutschen Brotgetreidemarkt
Pflanzen

(AMI) Zum Jahresstart 2026 liegt der Handel mit Brotgetreide brach. Die Preise tendieren zwar etwas fester, bieten aber weiterhin nur wenig Anreiz zum Verkauf. Auf Käuferseite ist das Interesse ohnehin schwindend gering.

Am heimischen Brotgetreidemarkt tendieren die Erzeugerpreise zum Jahresauftakt allesamt fester, bieten aber immer noch keinen Anreiz zur Vermarktung, so kommt nur wenig Umsatz zustande. Ohne weitere Impulse dürfte das Preisplus in den kommenden Wochen gering ausfallen und den Handel weiterhin lähmen.

Den größten Preissprung am hiesigen Markt macht noch Eliteweizen. In der 2. Kalenderwoche werden hierfür im Bundesmittel rund 181,20 (168-186) EUR/t frei Erfasserlager verlangt, 4,30 EUR/t mehr als in der letzten Kalenderwoche von 2025. Qualitätsweizen verteuert sich binnen einer Woche im Mittel hingegen um gut 2,10 auf 171,70 (156-177) EUR/t. Für Brotroggen sind aktuell 143,75 (134-159) EUR/t möglich, damit liegen die Gebote 1,75 EUR/t über Vorwochenlinie. Den geringsten Wochengewinn verzeichnet Brotweizen. Die Forderungen liegen in der 2. Kalenderwoche im Bundesmittel bei 167,70 (153-180) EUR/t frei Erfasserlager und legen damit auf Wochensicht um 1,15 EUR/t zu.

Auf Großhandelsebene verliert Brotweizen am Niederrhein zur Lieferung ab Februar 26 hingegen 1 EUR/t auf 196 EUR/t. Franko Westfalen werden weiterhin 197 EUR/t verlangt, auch franko Hamburg verharren die Preise mit 195 EUR/t auf Vorwochenniveau. Brotroggen gibt am Niederrhein um 2 auf 179 EUR/t nach.

Nur langsam nehmen die Märkte nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel wieder an Fahrt auf. Mühlen zeigen sich wie auch Ende 25 überwiegend noch mit ausreichend Ware gedeckt, vereinzelt wird von Kaufinteresse berichtet. Die etwas festeren Preise können die Verkaufsbereitschaft der Erzeuger zwar immerhin etwas ankurbeln, große Geschäfte kommen aber nicht zustande. Hinzu kommt, dass Erzeuger bundesweit mit Winterdienstarbeiten beschäftigt sind. Zusätzlich erschwert wird der Handel durch die eingeschränkte Logistik aufgrund von Eis und Schnee sowie dem anhaltenden Mangel an Fahrern.

09.01.2026
Preise für Futtergetreide weiter unter Druck
Pflanzen

(AMI) Zum Jahresauftakt bleibt das Marktgeschehen für Futtergetreide verhalten. Schwache Terminmarktsignale und eingeschränkte Logistik belasten die Preise, auch Körnermais gibt nach.

Am deutschen Futtergetreidemarkt läuft der Handel nach der sehr ruhigen Phase rund um den Jahreswechsel erst langsam wieder an. In vielen Regionen dominiert weiterhin die Abwicklung bestehender Kontrakte, Neugeschäft bleibt die Ausnahme. Winterliche Witterung und eingeschränkte Logistik durch Schnee und Eis bremsen die Warenströme zusätzlich. Die Nachfrage der Futtermischer bleibt zwar vorhanden, reicht in der Breite jedoch nicht aus, um dem Markt neue Impulse zu geben. Regional stützt der Export über die Häfen – insbesondere im Ostseeraum – punktuell, während das Binnenmarktgeschäft überwiegend ruhig bleibt.

Vom Terminmarkt kommen derzeit keine starken Richtungsimpulse. Der Maiskontrakt in Paris notiert mit 189,75 EUR/t leicht über dem Niveau der Vorwoche. Damit fehlt es dem Kassamarkt an Unterstützung, zumal Logistik und geringe Marktaktivität weiterhin im Vordergrund stehen.

Vor diesem Hintergrund tendieren die Futtergetreidepreise auf Erzeugerebene schwächer. Im Bundesdurchschnitt wird Körnermais aktuell mit 182 (155–201) EUR/t frei Erfasserlager bewertet und liegt damit 2 EUR/t unter Vorwochenlinie, was den stärksten Rückgang unter den Futtergetreiden darstellt. Futterweizen gibt um 1 EUR/t auf 163 (141–187) EUR/t nach, Futtergerste verliert marginal und wird mit 161 (142–187) EUR/t gehandelt. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt bleiben die Preisabschläge bei allen Futtergetreidearten deutlich. Bei Futtergerste beträgt das Minus sogar deutliche 63 EUR/t. In den kommenden Tagen dürfte sich der Markt nur langsam beleben. Solange die Vermarktungsbereitschaft der Landwirtschaft verhalten bleibt und die Logistik eingeschränkt ist, sind größere Preisbewegungen kurzfristig nicht zu erwarten.

09.01.2026
Rapspreise geben zum Jahresauftakt weiter nach
Pflanzen

(AMI) Zum Jahresbeginn bleibt der Handel am Rapsmarkt ruhig. Der bundesweite Erzeugerpreis gab nach. Vorkontrakte gaben sogar deutlich nach. Impulse vom Terminmarkt blieben trotz zuletzt festerer Notierungen in Paris aus.

Die Rapsnotierungen in Paris konnten sich nach dem schwachen Jahresausklang zuletzt zwar stabilisieren, größere Bewegungen blieben jedoch aus. Am 08.01.2026 schloss der Fronttermin Februar 2026 bei 469,75 EUR/t und damit 18 EUR/t über Vorwoche. Die Notierung machte damit aber nur teilweise die Verluste seit Weihnachten wett. Mitte Dezember lag der Fronttermin mit knapp 478,75 EUR/t noch deutlich höher. Der insgesamt ruhige Handel begrenzt derzeit sowohl Auf- als auch Abwärtsdynamik. Belastend wirkt weiterhin das weltweit komfortable Ölsaatenangebot.

Auf Großhandelsebene blieb das Aufgeld für Partien zur Lieferung ab Januar 2026 franko Hamburg unverändert. Mit rund 472 EUR/t sind jedoch 3 EUR/t weniger möglich als noch vor Weihnachten. Ähnliches gilt für Partien franko Niederrhein, die sich auf 481 EUR/t verbilligten und damit 4 EUR/t unter dem Niveau vor den Feiertagen liegen.

Am Kassamarkt setzte sich die schwächere Tendenz fort. In der 2. KW sank der bundesweite Durchschnittspreis für Raps frei Erfasserlager gegenüber der Vorwoche um knapp 7 EUR/t auf rund 443 EUR/t. Die Vorkontrakte gaben sogar deutlicher nach. Hier rutschten die Kurse um rund 9,50 EUR/t auf 416 EUR/t. Die Vermarktungsbereitschaft blieb angesichts des Preisniveaus gering. Insgesamt bleibt es ruhig am Markt. Lediglich im Norden des Landes werden vereinzelt Umsätze gemeldet.

09.01.2026
Keine großen Veränderungen am Kartoffelmarkt
Pflanzen

(AMI) Nach den Feiertagen startet das Kartoffelgeschäft erst verhalten, es zeichnet sich aber hier und da auch schon wieder Belebung ab. Preisaufschläge stehen kurzfristig nicht an. Der Export in Richtung Südosteuropa läuft, Verarbeitungskartoffeln sind weniger gefragt.

Das Kartoffelgeschäft zu Weihnachten stellte sich regional und je nach Abpacker uneinheitlich dar, insgesamt wurde der Absatz durch zahlreiche LEH-Aktionen jedoch als ordentlich beschrieben. Nach einem ruhigeren Start ins neue Jahr sorgen bereits vorbereitete Sonderangebote mit größeren Packeinheiten dafür, dass sich das Geschäft mancherorts schnell wieder belebt. Die Rohwarenversorgung der Abpacker verläuft stabil und Lieferunterbrechungen durch den Winter blieben bisher aus. Die Erzeuger signalisieren weiterhin Abgabebereitschaft, da sich die Qualitäten in verschiedenen Lagerformen mit der Zeit verschlechtern und dadurch vermehrt hohe Absortierungen auftreten. Preislich hat sich über den Jahreswechsel nichts verändert.

Der Export von Kartoffeln wird mitunter als rege beschrieben, wenn es in Richtung Südosteuropa geht. Das war auch schon im Herbst so. Offensichtlich hilft ein günstigerer Frachtstand, denn Franzosen gelang es bisher nicht, dort mehr zu verkaufen. Hinzu kommen aber auch die Preise, die hierzulande mit teils deutlich unter 10,00 EUR/dt sehr attraktiv sind. Attraktiv wären auch die Preise für Verarbeitungskartoffeln zur Pommes frites Herstellung. An diesen hat aber keine Fabrik Interesse. In anderen Segmenten ist aber durchaus auch mal zu hören, dass freie Ware zugekauft und Vertragsware geschoben wird. Die Produktion von gut und günstig längerfristig lagerbaren Erzeugnissen sei durchaus lebhaft.

09.01.2026
Eiermarkt startet mit Rekordpreisen ins neue Jahr
Geflügel

Der Eiermarkt startet mit ungewöhnlich hohen Preisen ins neue Jahr. Trotz gut gefüllter Packstellen stößt die Lieferkette an ihre Grenzen. Ob die Nachfrage anhält, bleibt offen. Nach den Feiertagen ist die Lage traditionell unübersichtlich und abwartend. Die wenigen Arbeitstage und hohe Bestellmengen stellen die Branche vor Herausforderungen. Packstellen arbeiten weiterhin auf Hochtouren, doch Sortier- und Transportkapazitäten sind begrenzt. Im Großhandel besteht offenbar Nachholbedarf, der nur schwer zu decken ist. Ob Verbraucher zu Jahresbeginn weiter stark nachfragen, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich finden Eier auch jetzt Abnehmer. Nicht zuletzt, weil Verarbeitungsbetriebe kaum Vorräte haben. Die Auswirkungen der Aviären Influenza sorgen zusätzlich für Unsicherheit. Die Zeiten bleiben vorerst schwer kalkulierbar.