Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

25.11.2022
Stabile Rekordpreise am Eiermarkt
Geflügel

(AMI/MEG) Bereits im Oktober hatte das Preisniveau am Eiermarkt einen neuen Rekord erreicht. Im November setzte sich der Preisanstieg anfangs weiter fort. Gegen Ende des Monats pendelten sich die Preise auf dem neuen, ungewöhnlich hohen Niveau ein. Stand KW 46 lagen die Preise für Bodenhaltungseier am Spotmarkt im November nochmals rund 1,30 EUR/100 Eier über den Rekordpreisen von Oktober. Auf dem erreichten Preislevel finden Kaufinteressenten und Verkäufer teils nicht so leicht zusammen. Das Angebot ist bereits knapp und die nachfragestärkste Zeit am Eiermarkt beginnt erst. Marktteilnehmer berichten, dass sie teilweise nicht die gewünschten Liefermengen zur Verfügung stellen können. Gleichzeitig ist der Absatz höherpreisiger Eieralternativen weiterhin schwierig. Nicht nur Europa ist vom diesjährigen Seuchenzug der Aviären Influenza stark betroffen, auch in den USA sind die Ausfälle groß. Dies verringert das Angebot von Eiprodukten am Weltmarkt. Die Angebotspreise für Eiprodukte haben sich gegenüber Vorjahr mehr als verdoppelt.

25.11.2022
BZL-Broschüren: Ställe der Zukunft
Geflügel

Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) hat zusammen mit Experten vier Broschüren zu zukunftsfähigen „Gesamtbetrieblichen Haltungskonzepten“ für Geflügel, Schwein und Rind, in denen neben dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit auch die Umweltwirkungen und gesellschaftlichen Ansprüche behandelt werden. In der Broschüre „Gesamtbetriebliches Haltungskonzept Geflügel – Junghennen“ erläutert die Expertengruppe moderne Methoden für eine tiergerechte und nachhaltige Junghennenaufzucht, die die Basis einer erfolgreichen Legehennenhaltung sind. Auch in dieser Broschüre werden passende Stallmodelle vorgestellt.

Die jeweiligen Broschüren finden Sie im kostenlosen download unter https://www.ble-medienservice.de/search?sSearch=Haltungskonzept.

25.11.2022
DBV: Keine Erlösabschöpfung auf Bioenergie
Geflügel

Am 22.11.2022 wurde der Gesetzentwurf zur „Strompreisbremse“ veröffentlicht. Bereits im Vorfeld hat der DBV gemeinsam mit Bioenergieverbänden im Rahmen einer Demo-Aktion vor dem Deutschen Bundestag gefordert, die Bioenergie komplett von der Erlösabschöpfung auszunehmen. Dazu DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken „Die Einführung einer Kostenmarge von 6 Cent/KWh für Biogasanlagen löst das Problem nicht. Wegen hoher Erzeugungskosten würden Bioenergieanlagen in der Energiekrise heruntergefahren, während die Verstromung aus Erdgas und Kohle ohne Abschöpfung weiterlaufen kann. Biogas und Holz müssen ebenso von der Abschöpfung ausgenommen bleiben, um mit heimischen Energieträgern gut durch die Energiekrise zu kommen. Völlig inakzeptabel, ja verfassungswidrig wäre eine rückwirkende Abschöpfung.“

25.11.2022
Markt
Milch und Rind

In der 45. Kalenderwoche wurden im Vergleich zur Vorwoche 0,4% mehr Rohmilch angeliefert, wodurch die Vorjahreslinie um 3,1% überschritten wurde. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in 2021 die Milcherzeugung insgesamt um 2% zurückgegangen ist – der tiefste Stand seit 2014. In der Gesamtschau tendieren die Preise für Butter, Käse und Pulver uneinheitlich bis schwächer. Jedoch wird von einer anhaltend guten Nachfrage für Käse und Butter durch den Lebensmitteleinzelhandel berichtet. (AMI, ZMB)

25.11.2022
Erste Folge der neuen Podcastreihe des DBV
Milch und Rind

Der DBV bietet einmal im Monat in dem „schlepperkabinentauglichen“ Kommunikationsformat des Podcasts Hintergründe rund um Landwirtschaft, Agrarpolitik und Verbandsgeschehen an. Damit sollen Landwirte sowie weitere Interessierte angesprochen werden. In der ersten Folge sprechen DBV-Präsident Rukwied und DBV-Generalsekretär Krüsken über die Energiekrise, Ernährungssicherheit und EU-Pläne zum Pflanzenschutz. Zum Podcast geht es auf Spotify, Apple Podcasts oder hier:

https://anchor.fm/deutscher-bauernverband

25.11.2022
DBV-Austausch mit Genossenschaftsmolkereien
Milch und Rind

Als Ergebnis eines Austauschs hielten DBV-Vizepräsident Schmal und Vertreter der Interessengemeinschaft Genossenschaftliche Milchwirtschaft (IGM) fest, dass die Milchbranche politischen Rückenwind benötigt. Trotz hoher Erzeugerpreise ist die Milchproduktion seit 2020 tendenziell rückläufig. Betriebe scheuen angesichts ungewisser Rahmenbedingungen Investitionen. Der Austausch bestätigt, dass die IGM ein Zusammenschluss ist, mit dem gemeinsame Anliegen zur Umsetzung gebracht werden können.

25.11.2022
DBV fordert klares Bekenntnis zum Tierwohl
Milch und Rind

Das Bundesbauministerium hat Überlegungen zur Änderung des Baugesetzbuchs gegenüber der Regierungskoalition konkretisiert. Aus Sicht des DBV würden diese Vorstellungen den Umbau der Tierhaltung ausbremsen. So definiert die geplante Änderung z.B. den Tierwohlbegriff zu eng und fokussiert auf die Einhaltung der bestehenden Stallgrundfläche beim Umbau, was einen Bestandsabbau impliziert. Sowohl Bundesrat als auch Borchert-Kommission haben sinnvollere Vorschläge unterbreitet.

25.11.2022
BMEL soll Auslegung der Transport-VO prüfen
Milch und Rind

Nur einen Monat vor Inkrafttreten der Anhebung des Mindesttransportalters von Kälbern von 14 auf 28 Tage sind wichtige Fragen zur Auslegung der Tierschutztransport-VO unklar. Da das angehobene Transportalter nur für den innerstaatlichen Transport gilt, jedoch nicht für Transit und Export, ist die Abgrenzung bedeutend: Gilt z.B. beim Zielort im Ausland der Kälbertransport zur Sammelstelle noch als innerstaatlicher Transport? Auf Nachfrage der LBV haben einige Bundesländer das BMEL um einheitliche Auslegung der beschlossenen Regelungen gebeten.

25.11.2022
Regionaler Marktbericht
Pflanzen

Auch am regionalen Getreidemarkt wurden, beeinflusst von den internationalen Märkten, die Preise leicht gesenkt. Entsprechend dem sinkenden Preisniveau ist auch die Abgabebereitschaft der Landwirte eher gering. Die insgesamt rückläufigen Erzeugerpreise waren auch am hiesigen Markt für Futtergetreide zu beobachten. Es ist anzunehmen, dass die zuletzt starken Schwankungen der Preise an den Märkten für Verunsicherung sorgten und Kursrückgänge die Marktteilnehmer in eine abwartende Haltung drängen. Die Vermarktung regionaler Hülsenfrüchte ist weitestgehend abgeschlossen. Lediglich einzelne Meldungen werden noch genannt. Beim Raps ist der Großteil der Ernte von diesem Jahr bereits vermarktet. Den zuletzt sinkenden Preisen folgend konnte der Erzeugerpreis die Marke von 600 €/t vereinzelt nicht mehr halten. Der Kartoffelmarkt verhält sich weiterhin ruhig. Die Nachfrage von Verbraucher-Seite ist weiterhin gering, aber stetig. Eine gewisse Zurückhaltung ist aber für den Zeitpunkt im Jahr auch nicht untypisch. Das Preisgefüge am Kartoffelmarkt bleibt weitestgehend stabil, wobei qualitativ abfallende oder Ware mit beschränkter Lagerfähigkeit mit Preisabschlägen belegt werden. Die Erzeugerpreise bleiben bei 25-30 €/dt für festkochende bzw. 24-28 €/dt für vorwiegend festkochende Kartoffeln auf Vorwochenniveau mit leicht steigender Tendenz.

25.11.2022
UNIKA/DKHV gegen die Einführung einer gesetzlichen Herkunftskennzeichnung
Pflanzen

Bereits im September des Jahres hatten sich UNIKA und DKHV im Rahmen eines Verbändegespräch zur Ausgestaltung neuer Herkunftsangaben von Kartoffeln (frisch und verarbeitet) klar gegen eine gesetzliche Regelung zur Herkunftskennzeichnung positioniert. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt eine solche Kennzeichnung einzuführen. In den Fachgremien sowie in den Vorständen beider Verbände wurde sich zu dieser Thematik intensiv beraten und es wurde eine Positionierung erarbeitet. Die Position der Kartoffelwirtschaft wurde dem BMEL im Nachgang des Verbändegesprächs auch noch einmal in schriftlicher Form zugeleitet.
Seit vielen Jahren erfolgt auf freiwilliger Basis entlang der Wertschöpfungskette Speisekartoffeln flächendeckend eine Kennzeichnung des Herkunftslandes. Für den Endverbraucher ist somit eine umfängliche Transparenz gegeben. Die Einführung einer gesetzlichen Regelung auf europäischer sowie nationaler Ebene wird von den Verbänden daher als nicht sinnvoll erachtet und von der Kartoffelwirtschaft abgelehnt.
In ihrem Positionspapier machen die Verbände u.a. deutlich, dass die freiwillige Kennzeichnung bereits fest in der Branche etabliert ist. Eine gesetzliche Regelung weist damit keinen Mehrwert für den Endverbraucher auf. Zudem bedingt sie einen erhöhten Bürokratieaufwand und damit einhergehende Kosten. Gemäß des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches sind Falschinformationen hinsichtlich des Ursprungs von Lebensmitteln verboten. Eine Kontrolle der Herkunftsangaben durch die Überwachungsbehörden der Bundesländer erfolgt damit bereits. Das Positionspapier kann unter https://unika-ev.de/index.php/presse/positionen eingesehen werden.

(Quelle: UNIKA)