Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

23.11.2022
„Aufs Korn genommen“ – Erste Folge des DBV-Podcast
Geflügel

Der DBV bietet in einem neuen Format mittels Podcast künftig einmal im Monat Hintergründe rund um die Landwirtschaft und Agrarpolitik und Verbandsgeschehen. Mit dieser „schlepperkabinentauglichen“ Kommunikation sollen Landwirte sowie an der Landwirtschaft Interessierte auch unterwegs angesprochen werden. In der ersten Folge geht es in einem Gespräch mit DBV-Präsident Joachim Rukwied um die Stimmungslage bei den Landwirten, die Energiekrise und Zukunftsperspektiven für die Tierhaltung. Außerdem erklärt der DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken, welche Auswirkungen die Pläne der EU-Kommission zur Pflanzenschutzmittelreduktion und zur Naturwiederherstellung auf die Landwirtschaft haben. Zu finden ist der Podcast auf der DBV-Homepage www.bauernverband.de. Er kann abgerufen werden bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt hier:
https://anchor.fm/deutscher-bauernverband

23.11.2022
Dänemark: Schweineherde weiter abgestockt
Schwein

(AgE) Nicht nur hierzulande, sondern auch in Dänemark stocken die Schweinehalter ihre Bestände massiv ab. In Dänemark wurden zum 1. Oktober 2022 insgesamt 11,90 Mio. Schweine gehalten; das waren 1,31 Mio. Tiere oder 9,9 % weniger als ein Jahr zuvor. Damit sank der dänische Schweinebestand auf das niedrigste Oktoberniveau seit mehr als 20 Jahren. Geringere Tierzahlen wurden in allen Kategorien verzeichnet. Am stärksten fiel dabei das Minus bei den Mastschweinen mit 11,5 % auf 2,77 Mio. Tiere aus. Auch die Zahl der Sauen wurde merklich abgestockt und sank zum Vorjahresvergleich um 7,1 % auf knapp 1,16 Mio. Tiere ab. Diese Entwicklung lässt mittlerweile auch die Zahl der Schlachtungen immer stärker sinken. War das Schlachtaufkommen im ersten Halbjahr 2022 gegenüber der Vorjahresperiode erst um 0,9 % rückläufig, so ist es von Januar bis Anfang November 2,9 % geringer.

22.11.2022
Biodiversitätsprojekt des Bauernverbands zieht Zwischenbilanz
Öko-Landbau

Interessierte können am 29. November digital teilnehmen und mitdiskutieren

Seit mehr als sechs Jahren werden im Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. der Umweltstiftung Michael Otto und des Deutschen Bauernverbandes biodiversitätsfördernde Maßnahmen erprobt und auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Nun wird im Rahmen des 2. F.R.A.N.Z. Symposiums Zwischenbilanz gezogen, um aktuelle Ergebnisse zu präsentieren.

Im Rahmen von Vorträgen und Gesprächsrunden werden die aktuellen Erkenntnisse des F.R.A.N.Z.-Projektes durch die Begleitforschung und Praxis vorgestellt und diskutiert. Zum Abschluss tauschen sich Vertreter*innen aus Landwirtschaft, Naturschutz, Wissenschaft und Politik darüber aus, inwiefern F.R.A.N.Z. Lösungen für die Zukunft der Landwirtschaft aufzeigt und wie eine erfolgreiche Übertragung auch in die gemeinsame europäische Agrarpolitik (GAP) gelingen kann.

Die hybride Veranstaltung findet am Dienstag, den 29.11.2022, von 10:00 bis 17:00 Uhr im Umweltforum in Berlin statt und wird per Livestream auf der Website des F.R.A.N.Z.-Projekts übertragen. 

Interessierte melden sich bitte für die Online-Teilnahme inklusive Chatfunktion an, um aktiv am Livestream teilzunehmen und Fragen stellen zu können. 

Zur Anmeldung für die Online-Teilnahme

18.11.2022
Weniger deutsches Schweinefleisch ausgeführt
Schwein

(AMI) – Das aus Deutschland exportierte Schweinefleisch inklusive Nebenprodukten wurde im Zeitraum von Januar bis September 2022 verringert. Die Transporte in andere Länder nahmen insgesamt um 11,5 % ab auf 1,7 Mio. t.

Innerhalb der EU gingen die Lieferungen dabei nur gut halb so stark zurück, wie die Gesamtexporte. 83 % der Ausfuhren von Schweinefleisch fanden ihr Ziel in anderen Mitgliedsstaaten der EU. Hauptabnehmer waren Italien und die Niederlande. Mit einem Rückgang um 30,8 % verringerten sich insbesondere die Transporte in Drittstaaten deutlich. Gegenüber 2020 sanken die Drittlandausfuhren in diesem Jahr sogar um knapp zwei Drittel. Ursache für die stetig abnehmenden Exporte sind zum einen die sinkenden deutschen Schweinebestände und zum anderen die eingeführten Handelsrestriktionen wegen des Auftretens der ASP im September 2020 in Deutschland. Diese beschränkten den Export nach China auf ein Minimum.

Wichtigster Handelspartner außerhalb der EU war in den ersten drei Quartalen 2022 das Vereinigte Königreich. Allerdings ließ sich auch hier ein deutlich abnehmender Trend bei der ausgeführten Menge erkennen. Ein Ende der sinkenden Entwicklung der deutschen Schweinefleischexporte ist wegen insgesamt geringerer Exportmöglichkeiten derzeit nicht in Sicht.

18.11.2022
Global steigende Hähnchenfleischerzeugung erwartet
Geflügel

(AMI) – Das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA prognostiziert für das Jahr 2023 einen Anstieg der weltweiten Produktion von Hähnchenfleisch von 1,8 % auf einen neuen Höchstwert von 102,7 Mio. Tonnen. Unter den wichtigsten drei Erzeugerländern dürfte der Anstieg in Brasilien um 3,1 % am größten ausfallen. Zwar wird die Wirtschaftlichkeit der Produktion durch die global gestiegenen Futtermittel- und Energiepreise eingeschränkt, aber die stetige Nachfrage nach Geflügelfleisch treibt die Erzeugung an. Ähnlich wie die Erzeugung wird parallel dazu ein ausgeweiteter Konsum erwartet und Geflügelfleisch ist eine kostengünstige Alternative zu Rind- und Schweinefleisch. Der höchste Verbrauch wird in den USA, China und Europa erwartet; jeweils mit Zuwachsraten beim Konsum. Global dürfte der Außenhandel mit Hähnchenfleisch um etwa 4 % ausgebaut werden. Erhöhter Importbedarf besonders in Europa, China und Saudi-Arabien sind Gründe dafür. Das wichtigste Exportland ist weiterhin Brasilien, das einen Marktanteil von gut einem Drittel der weltweiten Ausfuhren mit steigender Tendenz hat.

18.11.2022
FLI: Hohes HPAI-Übertragungsrisiko auf Geflügel
Geflügel

(FLI) Das FLI stuft in seiner aktuellen Bewertung das Risiko einer Ausbreitung von Geflügelpestviren des Subtyps H5 bei Wildvögeln sowie einer Übertragung auf Geflügel in Deutschland als hoch ein. Noch im Juli bestand diese Einschätzung nur für die besonders stark betroffenen Küstenregionen. Es ist derzeit von einem hohen Eintragsrisiko durch Verschleppung des Virus zwischen Haltungen (Sekundärausbrüche) innerhalb Deutschlands und Europas auszugehen. Derzeit dominiert das Geflügelpestvirus H5N1 nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Erstmalig schaffte das Virus es über Nordamerika bis nach Kolumbien, eine weitere Ausbreitung in Südamerika ist nicht auszuschließen. Da es kaum Möglichkeiten gibt, auf den Verlauf und die Ausbreitung von HPAI-Infektionen in Wildvogelpopulationen Einfluss zu nehmen, bleibt der Schutz des Geflügels weiterhin oberste Priorität.

Die aktuelle FLI-Risiko-Analyse finden Sie unter https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00049736/FLI-Risikoeinschaetzung_HPAI_H5_2022-11-08_bf.pdf

18.11.2022
Kükentöten: Aus in Frankreich – Niederlande bleibt dabei
Geflügel

Wie bereits berichtet, ist in Frankreich das Töten männlicher Eintagsküken ab dem 1. Januar 2023 verboten. Nachdem nach Angaben des französischen Landwirtschaftsministeriums die Brütereien zur Finanzierung der Umstellungskosten gut 10 Mio. Euro erhielten, haben sich auch die weiteren Akteure auf eine Kompensation der Kosten geeinigt. Danach erhalten die Packstellen vom Einzelhandel eine Abgabe von 59 Cent pro 100 Eier. Über die Interprofession bekommen die Brütereien dann aus diesen Einnahmen für jedes abgegebene Küken 1,11 Euro. Vorerst wird dieses Verfahren nur für die Verkäufe von Schaleneiern über den Einzelhandel angewandt. Derzeit profitieren fünf Brütereien in Frankreich davon. Die Verarbeitung bestimmter Eier und Eiprodukte soll künftig aber auch einbezogen werden.

Die Niederlande hingegen werden zum jetzigen Zeitpunkt das Töten männlicher Eintagsküken nicht verbieten. Stattdessen soll an alternativen Verfahren zur Verringerung der Zahl getöteter Eintagsküken gearbeitet werden. Mit dieser Entscheidung berufen sich die Niederlande auf einen Lenkungsausschuss aus Vertretern von Industrie und Tierschutzorganisationen, der einen Bericht der Universität Wageningen heranzieht. Darin wird auf die negativen Folgen eines Verbots hingewiesen, so u.a. eine Verlagerung der Produktion ins Ausland. Die niederländischen Branchenvertreter sehen insbesondere in der Geschlechtsbestimmung im Ei einen praktikablen Lösungsansatz, deren Umstellungskosten allerdings über die Eierpreise vom Verbraucher zu zahlen seien. Im Jahr 2026 soll der prozentuale Rückgang getöteter männlicher Eintagsküken bewertet und dann ggf. ein vollständiges Verbot des Kükentötens ab dem Jahr 2028 geprüft werden

18.11.2022
Landesweite Stallpflicht in Irland
Geflügel

Nach England hat nun auch das irische Landwirtschaftsministerium ein landesweites Aufstallungsgebot für Geflügel erlassen, das vergangene Woche in Kraft getreten ist und ebenfalls für Hobbyhaltungen gilt. Mit dieser Maßnahme soll der weiteren Ausbreitung der Geflügelpest und die Einschleppung in die Nutzbestände entgegengewirkt werden. Insbesondere die aktuellen HPAI-Nachweise bei Wildvögeln im Landesinnern sowie in Küstengebieten haben das Agrarministerium zu dieser Anordnung veranlasst.