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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
19.08.2022
Kaufland setzt bei Eiern verstärkt auf deutsche Herkunft Geflügel
Kaufland bietet seinen Kunden in allen Bereichen verstärkt landwirtschaftliche Erzeugnisse aus deutscher Herkunft an. Wie das Unternehmen vor kurzem mitgeteilt hat, stammen bereits jetzt mehr als 70 % des gesamten Eier-Sortiments aus deutschem Ursprung. Das umfasst sowohl Frischeier als auch gekochte Eier. Nun soll in den kommenden Monaten der Anteil an Eiern aus Deutschland kontinuierlich erhöht werden. Zudem werden die Filialen von über 100 regionalen Lieferanten direkt mit Eiern aus der Umgebung versorgt.
19.08.2022
Brasilien steigert Geflügelfleischexporte Geflügel
(geflügelnews) Die brasilianischen Geflügelfleischexporte (alle Produkte, frisch und verarbeitet) beliefen sich in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres auf insgesamt 2,828 Mio. Tonnen, das waren 6 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Aufgrund dessen stiegen die Einnahmen durch Geflügelfleischexporte in Brasilien um 20,7 % und zwar auf 892 Mio. US-Dollar. Im Jahr 2021 waren es zu dieser Zeit 739,2 Millionen US-Dollar gewesen.
Das meiste Geflügelfleisch aus Brasilien wird derzeit von den Vereinigten Arabischen Emiraten importiert. Im Juli 2022 waren es 37.800 Tonnen, 11 % mehr als im gleichen Zeitraum 2021. China liegt mit 37.500 Tonnen (-40,5%) an zweiter Stelle, gefolgt von Saudi-Arabien mit 37.200 Tonnen (+52,7 %). Weitere Steigerungsraten wiesen die Philippinen mit 21.800 Tonnen (+16,1%), Südkorea mit 18.800 Tonnen (+79,4%) und Singapur mit 15.400 Tonnen (+93%) auf.
19.08.2022
Geflügel-Salami darf keinen Schweinespeck enthalten Geflügel
(dpa) Das Oberverwaltungsgericht Münster hat entschieden, dass die Bezeichnung „Geflügel Salami“ auf einem bundesweit im Einzelhandel verkauften Produkt irreführend ist, wenn in der Wurst auch Schweinespeck enthalten ist. Der Beschluss vom 15. August ist nicht anfechtbar (Az.: 9 A 517/20).
Die Herstellerfirma aus dem Kreis Gütersloh beschriftet die Wurstverpackung auf der Rückseite mit der fettgedruckten Angabe „Geflügel Salami“ und darunter in kleinerer Schrift „mit Schweinespeck“. Bei den Zutaten wird aufgelistet, dass für die Produktion von 100 Gramm Salami 124 Gramm Putenfleisch und 13 Gramm Schweinespeck eingesetzt werden. Durch den Entzug von Feuchtigkeit verliert das Produkt am Ende Gewicht.
Der Kreis Gütersloh als Behörde für die Lebensmittelüberwachung sah darin einen Verstoß gegen die Lebensmittelinformationsverordnung. Die Firma hatte gegen die Behördenentscheidung geklagt mit der Begründung, Schweinespeck sei kein Fleisch, sondern eine technologisch erforderliche Fettquelle, die von den Verbrauchern als Zutat einer Salami erwartet werde.
Dem folgte das OVG nicht und lehnte einen Antrag auf Zulassung der Berufung ab. Die Angabe „Geflügel Salami“ erwecke beim Verbraucher den falschen Eindruck, dass die Salami ausschließlich Geflügel und kein Schwein enthalte. Und dabei beziehe sich die Erwartung des Verbrauchers auf alle Teile des Schweins. Durch die Angaben auf der Rückseite werde dieser Eindruck nicht berichtigt. Entscheidend sei die Vorderseite.
19.08.2022
FDP Niedersachsen mit Positionspapier zur Zukunft der Tierhaltung Milch und Rind
Die Landes-FDP aus Niedersachsen hat am Montag dieser Woche ihr Positionspapier „Zukunft der Tierhaltung in Deutschland“ vorgestellt, das Wege aufzeigt, wie der notwendige Transformationsprozess zunächst in der Schweinehaltung hin zu mehr Tierwohl umgesetzt und finanziert werden kann. Langfristig soll das Konzept der Transformation auch auf andere Tierarten ausgeweitet werden. Hierbei befürwortet die FDP nun einen Preisaufschlag auf Fleischprodukte, der jedoch max. 40 Cent pro kg Fleisch betragen sollte. Laut Berechnung der FDP kämen so bei einem Fleischkonsum von 7,4 Mio. t pro Jahr knapp 3 Mrd. Euro zusammen, die per Bundesgesetz in einen Tierwohl-Fonds fließen sollen. Gelten solle die Abgabe für alle Herkunftsländer und auch im Großhandel. Aus Sicht des Berufsstands geht das Positionspapier der niedersächsischen FDP in die richtige Richtung. Jetzt muss auch die Bundespartei diesen Vorschlag aufgreifen, damit der Umbau der Tierhaltung gelingen kann. Die Zeit drängt.
19.08.2022
Kurreck erster Vizepräsident des DBV Milch und Rind
(DBV) DBV-Präsident Rukwied ernannte nach dem Ausscheiden von Werner Schwarz in dieser Woche den Präsidenten des Bauernverbands Mecklenburg-Vorpommern, Detlef Kurreck, zum ersten DBV-Vizepräsidenten. Kurreck ist seit 2020 Mitglied des Vorstandes des Deutschen Bauernverbandes und leitet die DBV-Fachausschüsse Getreide und pflanzliche Erzeugnisse sowie Saatgutfragen. Seit 2016 steht der Diplom-Agraringenieur an der Spitze des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
19.08.2022
Milchmarkt Milch und Rind
(AMI, ZMB) Die deutschen Molkereien erfassten in der 31. Woche 0,3 % mehr Milch als in der Vorwoche. Die Milchanlieferung bewegte sich damit exakt auf dem Niveau des Vorjahres. Es wird weiterhin über einen geringen Gehalt an Inhaltsstoffen berichtet, der teils auf die hochsommerlichen Temperaturen zurückgeführt wird. In einigen Bundesländern dürfte das Ferienende für neue Nachfrageimpulse im Bereich der Frischprodukte sorgen. Die Nachfrage nach abgepackter Butter hat sich in Zuge dessen wieder normalisiert. Die Preise bleiben auf einem stabilen Niveau. Am Blockbuttermarkt gingen vermehrt Anfragen bei den Herstellern ein. Die Preise tendieren mit 6,90 – 6,98 EUR/kg (Kempten, 17.08.2022) leicht fester. Am Markt für Schnittkäse stehen sich Angebot und Nachfrage weiterhin ausgeglichen gegenüber. Die Preise blieben auf dem Niveau der Vorwochen-stabil.

Der Markt für Magermilchpulver präsentiert sich im Vergleich zur Vorwoche ruhiger. Obwohl einige Marktakteure aus den Ferien zurück sind, herrscht eine abwartende Haltung. Vollmilch- und Molkenpulver wurden ebenfalls ruhig nachfragt. Die Preise entwickelten sich stabil bis leicht schwächer.
19.08.2022
Tierärztliche Leistungen ab Oktober teurer Milch und Rind
(DBV) Der Neufassung der Tierärztegebührenordnung (GOT) wurde in der vergangenen Woche vom Bundeskabinett zugestimmt. Es folgen Anpassungen an den veterinärmedizinischen Kenntnisstand sowie Anpassungen an die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die Neufassung der GOT soll den Fortbestand der Tierarztpraxen sichern und die Attraktivität des Berufs erhöhen. Der DBV hatte die drastische Erhöhung der Sätze kritisiert. In Bestandsbetreuungsverträgen besteht nach wie vor die Möglichkeit, von der GOT abweichende Sätze zu vereinbaren.

