(DBV) Der WDR hat mit dem Ernährungssoziologen Dr. Daniel Kofahl, Büro für Agrarpolitik und Ernährungskultur, einen Podcast zum Image der Kuhmilch aufgenommen. Im Interview äußert sich Dr. Kofahl zur der hoch emotionalisierten Diskussion um Kuhmilch in der Ernährung, Milchvor(ur)teile und Pflanzendrinks. Zum Podcast geht es unter:
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Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
29.07.2022
29.07.2022
Rentenbank: Übertragung von Zuschüssen Milch und Rind
(DBV) Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Übertragung bereits bewilligter Zuschüsse im Rahmen des „Investitionsprogramms Landwirtschaft“ in das Jahr 2023 ermöglicht. Dazu müssen Antragsteller, die ihr Vorhaben bereits bis zum Ende des Bewilligungszeitraums nicht durchführen bzw. notwendige Rechnungen und Zahlungsbelege nicht einreichen können (Händler- oder Herstellerbestätigung), einen Antrag ab dem 1. August bis spätestens zum 15. September stellen. Das entsprechende Formular ist online unter www.rentenbank.de verfügbar.
29.07.2022
Aufzeichnungspflicht für Tierhalter Milch und Rind
(DBV) Das BMEL weist darauf hin, dass die Vorschriften des EU-Tiergesundheitsrechts geändert wurden. Damit kommen erweiterte Anforderungen zur Identifizierung, Registrierung sowie Rückverfolgbarkeit von Nutztieren, so auch Rinder, auf die Tierhalter zu. Dies betrifft vor allem die Aufzeichnungspflicht auf den Betrieben. Die Ergebnisse von Tiergesundheitsbesuchen durch Tierärzte sowie Testergebnisse von untersuchten Tieren müssen auf Papier oder in elektronischer Form dokumentiert sein. Diese Anforderungen sind CC-relevant und werden in den Kontrollen entsprechend geprüft. Die Änderungen sind bereits in Kraft getreten. Weitere Auskünfte erteilen auch die nach Landesrecht zuständigen Behörden. Zur BMEL-Meldung geht es unter :
29.07.2022
Milchmarkt Milch und Rind
(AMI, ZMB) Der saisonale Rückgang im Milchaufkommen ist weiter unterbrochen. In der 28. KW wurden 0,1 % mehr Milch erfasst als in der Vorwoche, wodurch die Vorjahreslinie mit 0,3 % überschritten wurde. Die hohen Temperaturen in der 29. KW lassen einen erneuten Milchrückgang vermuten. Die Nachfrage nach Frischprodukten ist gut, bleibt aber dem Vernehmen nach hinter den Erwartungen zurück. Abgepackte Butter wird bei kontraktbedingt stabilen Preisen im normalem Umfang nachgefragt. Der Blockbuttermarkt verläuft ruhig mit leicht schwächerer Notierung. Der Käsemarkt tendiert in Angebot und Nachfrage weiter ausgeglichen mit normalen Lagerreifebeständen. Auch hier sind die Preise stabil. Die ferienbedingt ruhige Marktlage für Milchpulver hält mit uneinheitlichen Preisen weiter an. Es finden kaum Handelsaktivitäten statt.

Der durchschnittliche bundesweite Milcherzeugerpreis ist für Juni 2022 im Vgl. zum Vormonat um 2,4 Ct/kg auf 54,8 Ct/kg (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat um +19,7 Ct/kg. Der Mittelwert der 25 % höchsten Vergleichspreise hat sich um 2,4 Ct/kg und der der 25 % niedrigsten Vergleichspreise um 3,5 Ct/kg erhöht.
29.07.2022
Eierpreise behauptet Geflügel
(AMI/MEG) Der im Juli saisonübliche Rückgang der Preise am Spotmarkt fiel in diesem Jahr trotz saisonüblich ruhiger Nachfrage gering aus. Eier der Größenklasse XL tendierten teilweise sogar fester. Dies könnte mit der Hitze zusammenhängen, wegen der die Legehennen typischerweise etwas kleinere Eier legen. In der umsatzstarken Klasse M zeigte die Preistendenz am Spotmarkt im Vergleich zum Juni marginal nach unten. Eier aller Haltungsformen waren umfangreich am Markt vorhanden. Seitdem das Einstallungsgebot im Osten der Niederlande gelockert wurde, ist auch das Angebot an Freilandeiern wieder umfangreicher. Die Reiselust ist in diesem Jahr, angesichts der erstmalig langfristigen Lockerungen von Coronabeschränkungen, wieder ausgeprägter und die Haushaltskäufe sanken. Ent-sprechend orderte der LEH verhalten. Vor allem bei höherpreisigen Artikeln führten die insgesamt deutlich gestiegenen Nahrungsmittelpreise zu einer Kaufzurückhaltung. Marktteilnehmer berichteten, dass sie vermehrt Eier, teilweise sogar aus Biohaltung, an verarbeitende Betriebe verkaufen mussten.
29.07.2022
Geflügelmarkt sommerlich beruhigt Geflügel
(AMI/MEG) Im Juli 2022 zeigte sich der Geflügelfleischmarkt saisonüblich ruhig. Die fehlende Nachfrage der Auslandsurlauber konnte nicht durch gesteigerte Grillaktivitäten kompensiert werden. Die Preisrallye der zurückliegenden Monate war im Juli vorüber. Dennoch konnten die Schlachtereien für einzelne Produkte nochmal etwas höhere Großhandelspreise erzielen. So zeigte der Tendenzpfeil bei ganzen Hähnchenschlachtkörpern und Hähnchenbrust sowie Rotfleisch von der Pute leicht nach oben, andere Artikel wurden zu unveränderten Preisen gehandelt. Die Verbraucherpreise lagen weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau, was teilweise zu Verbraucherzurückhaltung führte. Polnische Anbieter vermieden es offensichtlich, Lagerbestände aufzubauen und exportierten ihre Ware auch zu nachgebenden Preisen. Die Preisfeststellungen für Althennen sowie die Auslastung der Schlachtereien lagen regional stark auseinander. Auf die drohende mangelnde Verfügbarkeit von Gas blickt die Branche mit Verunsicherung und Sorge.
29.07.2022
VFT-Ergebnisse bei Legehennenfutter Geflügel
(DGS) Der Verein Futtermitteltest (VFT e.V.) hat in seinem aktuellen Bericht die Ergebnisse aus dem 1. Quartal 2022 von Allein- und Ergänzungsfuttermitteln von Legehennen veröffentlicht. Zur Überprüfung kamen Mischfutter aus Niedersachsen sowie Sachsen und Thüringen, die auf Herstellerangaben nach futtermittelrechtlichen Vorgaben sowie Nährstoffgehalten kontrolliert wurden. In Sachsen und Thüringen wurden hierfür zehn Alleinfuttermittel von insgesamt sieben Herstellern beprobt und überprüft. Drei Futtermittel wurden aufgrund von Auffälligkeiten hinsichtlich der Energiedeklaration abgewertet. Die Untersuchungen in Niedersachsen erfolgten bei acht Alleinfuttermitteln sowie einem Ergänzungsfutter. Bei der Prüfung der Inhaltsstoffe und Einhaltung der Deklaration wurde nur eine Abweichung festgestellt, welche auch hier den Energiegehalt betraf.
Informationen zu den Ergebnissen finden Sie unter: https://docker-fra1-digitalocean.medianet.de/documents/futtermitteltest/downloads/MIT023-2022.pdf
29.07.2022
HPAI-Ausbruch im Landkreis Cuxhaven Geflügel
Letzten Freitag hat das FLI einen HPAI-Ausbruch in einer Gänsehaltung mit 15.000 Tieren im Landkreis Cuxhaven bestätigt. Um den Ausbruchsort in der Gemeinde Beverstedt wurden Sperrzonen (Schutzzone mit Radius 3 km sowie eine Überwachungszone von 10 km Radius) eingerichtet. Für die rund 120 Betriebe in der Schutzzone gilt eine Aufstallungs- und Abschirmungspflicht für Geflügel. In der Überwachungszone unterliegen rund 470 Geflügelhaltungen der amtlichen Beobachtung. Vögel, Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier, Futtermittel sowie sonstige Erzeugnisse und Geflügel-Nebenprodukte dürfen die Betriebe nicht ohne Genehmigung des Veterinäramtes verlassen.
Unter Aufsicht der Veterinärbehörde erfolgte die fachgerechte Keulung und Entsorgung des gesamten Gänsebestandes durch ein Unternehmen.

