Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

29.10.2021
Landkreis Harburg ordnet Stallpflicht an
Geflügel

Im Landkreis Harburg ist bei drei Stockenten das hoch ansteckende Geflügelpest-Virus H5N1 nachgewiesen worden. Die Kreisverwaltung ordnete deshalb am Dienstag eine Stallpflicht für Geflügel im Bereich der Unterelbe-Niederung an, einem Gebiet, in dem Wildvögel bevorzugt rasten. Die Anordnung gilt ab heute.

29.10.2021
Geflügelpest bei Mastgänsen in Dithmarschen
Geflügel

Am vergangenen Wochenende wurde der erste Fall des Subtyps H5N1 in einem Betrieb mit rund 700 Mastgänsen im Kreis Dithmarschen festgestellt. Die Gänse wurden getötet. Aus Sicherheitsgründen wurde eine Sperrzone um den Betrieb errichtet. Das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut, hat den Virustyp bei 18 tot aufgefundenen Wildvögeln im Kreis Nordfriesland festgestellt. Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) appelliert an die Einhaltung vorgeschriebener Sicherheitsmaßnahmen.

29.10.2021
Geänderte Risikoeinstufung des FLI zu HPAI H5
Geflügel

Das FLI stuft das Risiko des Aufflammens bereits in Europa und Deutschland vorhandener HPAIV und das Risiko des Wiedereintrags weiterer HPAIV und deren Ausbreitung in Wasservogelpopulationen im Zusammenhang mit der Zunahme des Wasservogelbesatzes an Sammelplätzen innerhalb Deutschlands als hoch ein. Das Risiko von HPAIV H5-Einträgen in deutsche Geflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln wird ebenfalls als hoch eingestuft. Es ist derzeit von einem mäßigen Eintragsrisiko durch Verschleppung des Virus zwischen Haltungen (Sekundärausbrüche) innerhalb Deutschlands und Europas auszugehen. www.fli.de

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/openagrar_derivate_00042585/FLI-Risikoeinschaetzung_HPAIV_H5_2021-10-26_bf.pdf

27.10.2021
Impulsloser EU-Schweinefleischhandel
Schwein

(AMI) Die Marktverhältnisse im europäischen Handel mit Schweinefleisch scheinen sich anzugleichen. Allerdings fehlen weiterhin die Impulse aus dem Fleischhandel, um die Geschäfte mit Schlachtschweinen zu beleben. Dennoch wird aus vielen Ländern über annähernd ausgeglichene Marktkräfte berichtet. Es dominieren unveränderte Preisentwicklungen.

In Frankreich wird die Nachfrage etwas stetiger eingestuft, dennoch bleibt die Notierung unverändert. In Belgien bleibt der Handel mit Schlachtschweinen besonders schwierig. Die Schlachtbetriebe zahlen oftmals nur Hauspreise. Der belgische Schweinemarkt ist sehr stark der Konkurrenz innerhalb des europäischen Marktes durch die großen Mengen an spanischem Schweinefleisch ausgesetzt. Hingegen halten sich in Italien ein sinkendes Schlachtaufkommen und eine ruhige Nachfrage die Waage, was zu einer stabilen Preisentwicklung führt. In Deutschland bleibt die Situation im Handel mit Schlachtschweinen angespannt.

27.10.2021
QS-Antibiotikamonitoring im Vergleich zu DIMDI
Geflügel

Vor kurzem wurde in den Medien über einen steigenden Antibiotika-Einsatz in der deutschen Nutztierhaltung berichtet. Hier ist klarzustellen, dass laut BVL zwar die von pharmazeutischen Unternehmen abgegebenen Antibiotika an alle deutschen Tierarztpraxen im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 % gestiegen sind (s. Meldung an dieser Stelle), was sich auf alle Tierarten (Nutztiere, Pferde sowie Haus- und Kleintiere) bezieht.

Im Gegensatz hierzu haben die Betriebe im QS-System die Verwendung antibiotischer Medikamente im Vergleich zu 2019 um 0,49 % verringert. Zudem ist der Einsatz kritischer Antibiotika um 11,2 % gesunken. Laut QS machten die Reserveantibiotika dabei nur einen kleinen Anteil der Gesamtmenge aus, nämlich 0,83 %. Dazu gehören auch die Flourchinolone, deren Abgabe 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 % verringert wurde

https://www.q-s.de/pressemeldungen/antibiotikamonitoring-2020-sinkende-antibiotikazah.html

27.10.2021
Branchenorganisation Schwein in Belgien gegründet
Schwein

Auch in Belgien steht der Schweinesektor hinsichtlich Produktion, Vermarktung und Nachhaltigkeit vor großen Herausforderungen, die laut belgischer Landwirtschaftsministerin koordinierte Entscheidungen und eine stärkere Zusammenarbeit in der gesamten Vermarktungskette erforderlich machen. Auf ihre Initiative hin haben daher die beiden belgischen Bauernverbände ABS und Boerenbond sowie der Verband der belgischen Fleischwirtschaft und der belgische Futtermittelverband vereinbart, im November 2021 eine Branchenorganisation für den Schweinesektor zu gründen. Als vorrangige Themen sollen die Preis- und Kostentransparenz behandelt werden. Zudem könnten durch die Branchenorganisation internationale Kontakte hergestellt und Kooperationen geschlossen werden. Für die Zukunft ist geplant, dass weitere Vertreter der Vermarktungskette hinzukommen, so die Fleischverarbeiter und der Lebensmitteleinzelhandel.

27.10.2021
ASP: EU-Kommission hebt Sperrzone III in Brandenburg auf
Schwein

In den brandenburgischen Landkreisen Spree-Neiße und Märkisch-Oderland gab es in den letzten drei Monaten keine weiteren ASP-Ausbrüche in Hausschweinebeständen. Aufgrund dessen hat die EU-Kommission diese bislang als Sperrzone III (ASP-Ausbruch im Hausschweinebestand) aufgeführten Gebiete zu Gebieten der Sperrzone II (ASP bei Wildschweinen) herabgestuft. Diese Änderung trat am 23. Oktober 2021 in Kraft. In der nun aktuellen Sperrzone II gibt es insgesamt acht gewerbliche Schweinehaltungen mit insgesamt rund 31.500 Schweinen. Anders als in den Medien berichtet, ist aber derzeit noch keine „Normalität“ und Entspannung bei den betroffenen Schweinebetrieben in Sicht.

22.10.2021
Landwirtskammer bietet Webinar zur Eutergesundheit an
Milch und Rind

Für den Landwirt sind die wirtschaftlichen Verluste durch eine Erkrankung des Euters enorm: Jede einzelne Euterentzündung belastet das Betriebsergebnis durchschnittlich mit über 400 Euro. Auch das Tierwohl wird auf Grund der möglicherweise auftretenden Schmerzen beeinträchtigt. Für den Betriebsleiter entsteht ein zusätzlicher Arbeitsaufwand. Zudem werden die Möglichkeiten der Mastitisbekämpfung künftig noch stärker eingeschränkt, denn als Reaktion auf das zunehmende Auftreten resistenter Krankheitserreger strebt die EU eine deutliche Reduktion des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung an. Eutererkrankungen müssen daher zukünftig durch eine optimale Vorbeugung vermieden werden.

Im Rahmen der beiden Webseminare des Projekts Fokus Tierwohl zum Thema „Eutergesundheit im Fokus“ stellt Ihnen Dr. Andreas Steinbeck von Boehringer Ingelheim die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um die Vorbeugung und Behandlung von Euterkrankheiten praxisnah vor. Die Teilnahme ist auf Grund der Projektförderung kostenfrei.

Eutergesundheit im Fokus – Das richtige Trockensteher-Management

Webseminar, 25.11.2021., 19:30 – 21:00 Uhr, Webcode 33006768

Anmeldung bis 24.11.

unter: https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/action/vera.html?id=6768

Eutergesundheit im Fokus – Gesund durch die Laktationsperiode

Webseminar, 07.12.2021., 19:30 – 21:00 Uhr, Webcode 33006769

Anmeldung bis 06.12.

unter: https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/action/vera.html?id=6769

22.10.2021
Knappes Angebot erhöht die Schlachtrinderpreise
Milch und Rind

(AMI) – Die Geschehnisse im Handel mit Schlachtrindern sind weiter geprägt durch die begrenzte Angebotssituation. Durch das mittlerweile erreichte hohe Preisniveau kommt es teils zu Gegenwehr seitens der Schlachtunternehmen. Doch die Nachfrage überschreitet das bestehende Angebot, daher entwickeln sich die Schlachtrinderpreise steigend. Sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Schlachtrindern sind im Vergleich zur Vorwoche höhere Erlöse zu erzielen. Bei den Jungbullen fallen die Preisanhebungen etwas geringer aus als bei den Schlachtkühen. Häufig wird im Rindfleischhandel statt auf das sehr hochpreisige Jungbullenfleisch auf Kuhfleisch zurückgegriffen. Teilweise werden Engpässe bei Edelteilen wie Filets und Rumpsteaks im Hinblick auf die Feiertage zum Jahresende bei Rindfleisch erwartet.