Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

03.08.2021
Umsatz von Bio-Obst in der ersten Jahreshälfte auf 495 Mio. Euro
Öko-Landbau

Der Bio-Obstmarkt hat den Rekord des Vorjahres gebrochen. In der ersten Jahreshälfte wurden über 159.000 t Bio-Obst am deutschen Frischmarkt verkauft. Das sind rund 7 % mehr als im Vorjahr, das bereits einen Riesensprung im Vergleich zu den vorherigen Jahren gemacht hat. Unter den Gewinnern sind Äpfel, Beerenobst – insbesondere Heidelbeeren – und Exoten vor allem mit Kiwis und natürlich Zitrusfrüchte allen voran Zitronen. Der mit dem Wachstum verbundene Umsatz stieg in den Monaten Januar bis Juni auf 495 Mio. Euro.

03.08.2021
Bio-Fleischnachfrage im Sommer ruhiger
Öko-Landbau

Anders als in den beiden Vorjahren, geht in diesem Jahr die Nachfrage nach Bio-Fleisch im Sommer etwas zurück. Das betrifft nicht nur Bio-Fleisch, sondern auch andere Bio-Produkte wie Eier und Gemüse. Die Menschen machen wieder Urlaub und besuchen die Gastronomie. Erfahrungsgemäß dürfte das Sommerloch aber kaum den August überdauern. Im Süden, wo noch keine Ferien sind, ist von Rückgängen dagegen bisher kaum etwas zu spüren. Der Verkaufsrückgang betrifft auch – und noch viel stärker als Bio-Fleisch – konventionelles Fleisch. Dennoch beruhigt das den seit vielen Monaten angespannten knapp versorgten Markt etwas.

03.08.2021
Bio-Milchpreise legen etwas zu
Öko-Landbau

Die Preise für ökologisch erzeugte Rohmilch verzeichneten im Juni 2021 leichte Zugewinne. Damit profitierten sie weiterhin vom Verbrauchertrend hin zu mehr Bio-Milchprodukten. Über die Sommermonate dürften bei den Erzeugerpreisen stabile Tendenzen überwiegen. Treibende Kraft für die stetigen Preisanstiege bei der Bio-Milch im zweiten Quartal war die insgesamt wach-sende Nachfrage nach Bio-Milchprodukten, auch wenn sich diese je nach Produkt phasenweise leicht abgeschwächt hat.

30.07.2021
Jungbullenpreise in der EU deutlich erhöht
Milch und Rind

(AMI) – Im ersten Halbjahr dieses Jahres konnten sich die Abgeber von Jungbullen in den meisten europäischen Ländern über stark gestiegene Preise freuen. Im Vergleich mit dem Vorjahr wurden im europäischen Durchschnitt für Jungbullen der Handelsklasse R3 fast 7 % höhere Erlöse erzielt.

Mit einer Steigerung um 10 % stiegen dabei die Preise in Deutschland besonders stark und sind im EU-Vergleich auf dem höchsten Niveau. Aber auch in anderen Ländern wie Irland und Polen sind deutliche Preiszuschläge zu beobachten. Die Ursache für die insgesamt steigenden Jungbullenpreise ist in dem EU-weit eher knappen Aufkommen an Schlachtrindern zu finden. Diese Entwicklung dürfte sich weiter fortsetzen. Bei den Bestanderhebungen im Winter 2020 wurden europaweit 1,2 % weniger Rinder festgestellt. Daher wird auch ein weiterhin leicht sinkendes Angebot an Schlachtrindern erwartet. Entsprechend werden für die zweite Jahreshälfte von 2021 moderat steigende Schlachtrinderpreise prognostiziert.  

30.07.2021
Flutkatastrophe: Spendenaktion läuft weiter
Geflügel

Die vom DBV eingerichtete Spendenaktion für von der Flutkatastrophe betroffene Bauernfamilien, v.,a. in RLP und NRW, ist sehr erfolgreich angelaufen. Spendenbereite Unternehmen und Menschen werden um Unterstützung gebeten.

Schorlemer Stiftung des DBV e.V.

Bank: Volksbank Köln-Bonn

IBAN: DE57 3806 0186 1700 3490 43

BIC: GENODED1BRS

Stichwort: Hochwasserhilfe Juli 2021

Alle Details zur Spendenaktion hier.

30.07.2021
Nachbesserungen bei Eco-Schemes nötig
Milch und Rind

Nach dem EU-Beschluss über die GAP-Förderung haben DBV und Landesbauernverbände ihre Anliegen für die nationale Umsetzung formuliert. Ab 2023 findet eine Aufstockung der Agrarumweltmaßnahmen von bisher 0,9 Mrd. EUR auf 2,5 Mrd. EUR jährlich statt. Die Absenkung der Basisprämie um mehr als 100 Euro/ha in Kombination mit erweiterten Auflagen und unausgewogenem Angebot an Eco-Schemes führt dazu, dass Einkommensminderungen entstehen. DBV-Präsident Rukwied fordert zur nationalen GAP-Ausgestaltung: „Die Zukunftskommission Landwirtschaft fordert, dass Agrarumweltmaßnahmen betriebswirtschaftlich attraktiv sein sollen. Die Eco-Scheme-Maßnahmen müssen so kalkuliert werden, dass sie auch an Gunststandorten attraktiv sind. Der Bund muss zügig die Eckdaten für die Eco Schemes vorlegen, damit die Landwirte planen können. Außerdem weist der vorgesehene Katalog der Eco-Schemes für Grünland- und Futterbaubetriebe Lücken auf, hier muss noch im Herbst nachgebessert werden.“ Die detaillierte Positionierung der Bauernverbände ist hier zu finden.

30.07.2021
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Die Milchanlieferung in Deutschland ist in KW 28 saisonal weiter gesunken. Es wurden 0,7 % weniger Milch erfasst als in der Vorwoche und 1,9 % weniger als im Vorjahr. Die Preise am Spotmarkt für Industrierahm und Versandmilch sind zuletzt merklich gestiegen. Magermilchkonzentrat tendiert leicht fester. Die Nachfrage nach abgepackter Butter wird für die Ferienzeit als normal eingeschätzt. Am Markt für Blockbutter wird weiter von einem ruhigen Marktverlauf gesprochen. Der Preisrückgang der vergangenen Wochen ist zum Stillstand gekommen. Der Markt für Schnittkäse ist weiter ausgeglichen. Für den kommenden Herbst wird ein saisonal üblicher Anstieg der Nachfrage erwartet, dem dann ein weiter rückläufiges Milchaufkommen gegenüberstehen wird. Bei Magermilchpulver macht sich weiter die Ferienzeit bemerkbar. Neue Abschlüsse werden kaum getätigt.

Die Preise für Lebensmittelware bewegen sich weiter in der Bandbreite der Vorwoche, Futtermittelware tendiert leicht schwächer. Vollmilchpulver wird ferienbedingt ebenfalls ruhig gehandelt. Die Preise für deutsche Ware tendieren weiter stabil.

30.07.2021
Leicht steigende Fleischproduktion in der EU erwartet
Milch und Rind

(AMI) – Für das Jahr 2021 geht die EU-Kommission von einem leichten Anstieg der gesamten Produktion von Fleisch um 0,4 % aus. Die höchste Zunahme wird dabei für die Schweinefleischproduktion prognostiziert. In Deutschland, das zu den größten Produzenten der EU gehört wird aufgrund der sinkenden Schweinebestände mit einem Rückgang der Schweinefleischerzeugung gerechnet. Dennoch geht die EU davon aus, dass andere Mitgliedsstaaten dies weitgehend kompensieren können. Besonders in Spanien und Dänemark wird mit einer steigenden Produktion gerechnet. Zudem führt der anhaltende Trend zum höheren Schlachtgewicht zu einer Zunahme der Schweinefleischproduktion.

Bei den Rindern wird seitens der EU ein Rückgang der Produktion um 1,3 % erwartet. Im ersten Quartal des Jahres ging die erzeugte Menge bereits um 3,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitrum zurück. Gründe dafür sind die sinkenden Bestandszahlen aufgrund hoher Futterkosten wegen Trockenheit und die geringere Nachfrage der Gastronomie infolge der Coronapandemie. Auch für den Pro-Kopf-Verbrauch von Rind- und Kalbfleisch prognostiziert die EU abnehmende Werte. Insgesamt wird erwartet, dass der Pro-Kopf-Verzehr von Fleischprodukten in der EU fast stabil bleibt.

30.07.2021
EU führt deutlich mehr Schweinefleisch aus
Schwein

(AMI) – In den ersten fünf Monaten dieses Jahres erhöhte die EU die exportierten Mengen an Schweinefleisch sehr stark. Mit 2,44 Mio. t wurde rund ein Fünftel mehr Schweinefleisch in Drittländer ausgeführt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Diese Steigerung begründet sich zum großen Teil auf den gestiegenen Importbedarf vieler asiatischer Länder durch die Einbußen der inländischen Schweineproduktion wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

In der EU hat Spanien mit 38 % die höchsten Lieferanteile. Nach dem Lieferstopp für Deutschland bauten besonders Spanien und Dänemark ihre Exportmengen weiter aus. Im Gegensatz zur europaweiten Entwicklung brachen die Ausfuhren von deutschem Schweinefleisch mit einem Minus von 57 % sehr stark ein. Der Grund dafür sind die Liefersperren für deutsches Schweinefleisch wichtiger Drittländer nach dem Auftreten der ASP im September des vergangenen Jahres. Seitens der deutschen Regierung werden Gespräche besonders mit China geführt, um diese Liefersperre aufzuheben. Allerdings gibt es bislang noch keine konkreten Ergebnisse.