Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

04.07.2025
Studie zu Tierwohl-Mehrkosten
Milch und Rind

(DBV) Die Wageningen University & Research und das Beratungsunternehmen Connecting Agri & Food haben die Kosten einer artgerechten Tierwohl-Haltung u.a. für Milchvieh berechnet. Basierend auf Grundsätzen für eine tierwohlgerechte Nutztierhaltung, die i.V.m. dem NL-Tierschutzgesetz formuliert wurden, werden deren Auswirkungen im Falle einer gesetzlichen Umsetzung und die ökonomischen Auswirkungen untersucht. Hier geht es zur Website in niederländischer Sprache.

04.07.2025
Viehbestandserhebung Mai 2025
Milch und Rind

(DBV) Das statistische Bundessamt hat die Zahlen zu den aktuellen Viehbeständen veröffentlicht. Aus den Zahlen der Mai-Erhebung geht hervor, dass sich der Strukturwandel über alle Tierarten hinweg fortsetzt, so auch in der Milchviehhaltung. Die Zahl der milchviehhaltenden Betriebe ist im Zeitraum Mai 2024 bis Mai 2025 um 1.733 bzw. um 3,5 % gesunken und liegt aktuell bei 47.719. Die Zahl der in Deutschland gehaltenen Milchkühe sank um 89.885 bzw. 2,5 %, es werden somit aktuell noch 3,56 Mio. Milchkühe gehalten. Der langfristige Strukturwandel in der Landwirtschaft bleibt deutlich sichtbar und stellt große Herausforderungen für die zukünftige Entwicklung der Nutztierhaltung in Deutschland dar. Alle aktuellen Viehbestandszahlen finden Sie auf der Website des Statistischen Bundesamtes.

04.07.2025
DBV-Geschäftsbericht 2024/2025
Milch und Rind

(DBV) Der Deutsche Bauernverband veröffentlicht jährlich zum Deutschen Bauerntag seinen Geschäftsbericht. Darin bilanziert er seine agrarpolitische und berufsständische Arbeit. Die diesjährige Ausgabe steht wie der Bauerntag unter dem Titel Mehr Politikwechsel wagen. Die Lektüre lohnt sich. Hier geht’s zur aktuellen Ausgabe sowie zum Archiv der vergangenen Jahre.

04.07.2025
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 25. KW ist die Milchanlieferung in Deutschland nach kurzer Stabilisierung saisonal um 0,9 % gesunken und lag 2,4 % unter dem Vorjahresniveau. Die Hitze dürfte den Rückgang weiter verstärken und die Milchqualität etwas mindern. Nachfrage nach abgepackter Butter ist witterungs- und saisonbedingt leicht rückläufig, bleibt aber auf normalem Niveau. Nachfrage bei Blockbutter bleibt ruhig. Es wird nur vertragsgebunden produziert, Käufer sind kurzfristig gut versorgt. Wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen kommt es kaum zu Abschlüssen. Der Schnittkäsemarkt ist ausgeglichen mit starker Inlandsnachfrage und saisonalem Anstieg in Südeuropa. Im Export nimmt der Wettbewerb aus den USA zu.  

MMP-Markt ist ruhig, Käufer sind gut versorgt, Exportmarkt und Schokoladenindustrie zurückhaltend bei stabilen Preisen. Futtermittelware etwas schwächer. VMP-Markt bleibt impulslos, Exportgeschäft ist ruhig wegen vergleichsweise hohen Preisen. MP-Markt zuletzt ruhig, Exporte schwächeln jedoch wegen US-Konkurrenz. Preise leicht rückläufig.

02.07.2025
Preisverfall am Schlachtschweinemarkt
Schwein

(AMI) Die stockenden Fleischgeschäfte haben in den vergangenen Wochen zunehmend für Probleme gesorgt, die Schlachtunternehmen haben den Druck stetig erhöht. Entsprechend wurde die Preisempfehlung nun deutlich gesenkt. Bereits vergangene Woche gab es Forderungen nach einem deutlichen Rückgang des Schlachtschweinepreises. Die Schlachtunternehmen und Verarbeiter berichteten von vollen Kühllagern und großen Problemen im Absatz. Zuletzt wurden die Aktivitäten gedrosselt oder Schlachttage abgesagt. Zwar ist das Angebot an Schlachtschweinen nach wie vor nicht groß, dennoch konnten sich die Erzeugergemeinschaften dem Druck nicht mehr entziehen. Die Preisempfehlung wurde entsprechend um 15 Ct/kg gesenkt.

02.07.2025
Vermehrte Verstöße gegen Tierschutz und Konditionalität führen zu Kürzungen bei den Agrarzahlungen
Schwein

In den letzten Monaten ist es vermehrt zu Verstößen gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung gekommen. Neben tierschutzrelevanten Folgen haben diese Verstöße dazu geführt, dass die im Rahmen der Konditionalität zu beachtenden Verpflichtungen nicht erfüllt und Agrarzahlungen gekürzt wurden. Häufige Verstöße im Rahmen von Tierschutzkontrollen bei Schweinen stellten das Unterlassen der Absonderung und Behandlung erkrankter Tiere sowie fehlendes Beschäftigungsmaterial und Überbelegung dar. Vor dem Hintergrund des Tierschutzes und um finanzielle Einbußen in Zukunft zu verhindern, bittet das Landvolk um Beachtung und Nachbesserung in der Umsetzung geltender Rechtsvorgaben.

Die Rechtsgrundlagen finden Sie unter den folgenden Links:

Tierschutzgesetz

https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/

Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV)

https://www.gesetze-im-internet.de/tierschnutztv/

Konditionalität im Jahr 2025

Konditionalität | Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

02.07.2025
Schweinebestände sinken weiter
Schwein

(Destatis) Laut der jüngst veröffentlichten Viehbestandserhebung erfährt der Schweinebestand in Deutschland im letzten Jahr einen leichten Rückgang. So wurden zum Stichtag 256.900 (1,2 %) Tiere weniger gezählt als im Jahr zuvor. Damit verringert sich der Gesamtbestand auf 20.917.300 Tiere. Zeitgleich ging die Zahl der schweinehaltenden Betriebe um 3,3 % (520 Betriebe) zurück, darunter 220 Sauen haltende Betriebe. Bundesweit sind damit noch 15.250 schweinehaltende Betriebe registriert, davon 4.890 mit Sauenhaltung. Nach einem leichten Anstieg der Bestandszahlen im Zeitraum 2023 bis 2024 setzt sich damit der zuvor beobachtete langfristige Rückgang der Bestände fort.

02.07.2025
ASP-Variante mit Kalabrien-Bezug, Fälle rückläufig
Schwein

Seit dem ersten bestätigten ASP-Fall Mitte Juni bei einem Wildschwein in Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt 11 eng beieinander liegende ASP-positive Kadaver gemeldet. Virologische Untersuchungen zeigen, dass die Virusvariante genetisch deutlich von bekannten deutschen Stämmen abweicht, aber eine hohe Übereinstimmung mit Virusstämmen aus Kalabrien (Süditalien) aufweist. Insgesamt ist die Zahl der ASP-Fälle bei Wildschweinen in Deutschland im Vergleich zum Vormonat deutlich zurückgegangen. Hessen bleibt am stärksten betroffen (208 Fälle), gefolgt von Baden-Württemberg (10) und Brandenburg (1). Sachsen und Rheinland-Pfalz melden keine neuen Fälle.

02.07.2025
Antibiotikadaten: Vollständigkeit bis 1. August prüfen
Schwein

Am 1. August 2025 wird der Therapieindex im QS-System neu berechnet. Dafür müssen alle Monitoringdaten (Belege oder Nullmeldungen) für das 1. Halbjahr 2025 vollständig in der QS-Antibiotikadatenbank vorliegen. Fehlen Daten, droht ab dem 8. August der Entzug der QS-Lieferberechtigung. Wurden im 1. Halbjahr keine Antibiotika eingesetzt, ist eine Nullmeldung verpflichtend. Diese kann vom Tierhalter, Tierarzt oder Bündler eingetragen oder aber auch automatisch an die staatliche HIT-Datenbank übermittelt werden. Voraussetzung hierfür ist eine gültige Tierhaltererklärung in HIT. Letzter Termin zur Eingabe ist der 13. Juli 2025.