Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

02.09.2025
E-Mail-Newsletter von Tennet & TransnetBW

zum SuedLink-Bau im südlichen Landkreis Rotenburg sowie im Heidekreis

Kürzlich ist ein neuer E-Mail-Newsletter zum SuedLink-Bau im südlichen Landkreis Rotenburg sowie im Heidekreis gestartet. Ziel dieses Newsletters ist es, alle Interessierten während der Bauphase zeitnah und unkompliziert auf dem Laufenden zu halten.

Der Newsletter soll insbesondere darüber informieren,

• wo aktuell SuedLink-Baustellen eingerichtet sind,
• welche Arbeiten dort stattfinden, und
• welche Auswirkungen die Bauaktivitäten auf Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Öffentlichkeit haben können.

Abonniert werden kann der Newsletter für Abschnitt B1 HIER.

Die erste Ausgabe ist HIER zu finden.

02.09.2025
Ehlers: „Grillen geht immer – gerne mit mehr Schwein“

Agrill-Bauwettbewerb setzt positives Zeichen / Schweinehaltung unter Druck

Auch wenn die EU-Kommission für 2025 eine stabile Fleischproduktion erwartet und Schweinefleisch beim Fleischverzehr noch dominierend ist – Konsum und Erzeugung von Schweinefleisch werden zukünftig weiter sinken. „Ein Blick auf die Strukturen zeigt den tiefgreifenden Wandel: Im November 2024 wurden in Deutschland 21,18 Millionen Schweine gehalten – der niedrigste Wert seit 1990. Gegenüber 2020 bedeutet das einen Rückgang um fast 19 Prozent. Noch deutlicher ist die Entwicklung bei den Betrieben: Heute halten nur noch rund 15.620 Höfe Schweine, 2010 waren es mehr als doppelt so viele. Gleichzeitig ist die Zahl der Tiere pro Betrieb deutlich gestiegen – durchschnittlich auf 1.356 Schweine“, führt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers gegenüber dem Landvolk-Pressedienst aus.

„Diese Zahlen zeigen, dass die Schweinehaltung in Deutschland in eine Schieflage geraten ist“, warnt Ehlers. „Die Betriebe werden weniger, die Bestände konzentrieren sich – und das bei gleichzeitig sinkendem Konsum. Für viele Familienhöfe ist das ein existenzielles Problem.“ Umso wichtiger sei es, das Image von Schweinefleisch wieder zu stärken. Ein positives Beispiel liefert hier die Agrill-Aktion: Noch bis zum 30. September 2025 läuft der große Bauwettbewerb für mobile Grillvarianten, bei dem kreative Grillideen gefragt sind. Ob es ein Grill für die Fronthydraulik ist, wie der der Lehrwerkstatt der Firma Krone, der bereits auf der EuroTier 2024 vorgestellt wurde, oder Grills in Schweineform oder mobile BBQ-Wagen – der Fantasie für die drei Kategorien Low Budget, Luxury und Creative sind keine Grenzen gesetzt.

„Diese Idee war der Auftakt für einen Bauwettbewerb für alle Technik- und Grillfans, die 2025 einen mobilen Grill bauen wollen – und das ist mehr als nur ein Spaßwettbewerb“, betont Ehlers. „Es zeigt spielerisch, wie eng Schweinefleisch, Esskultur und Landwirtschaft zusammengehören. Und es rückt die Arbeit unserer Bauern in ein positives Licht.“ Infos zum Wettbewerb gibt es HIER. Die Gewinner werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung während der Agritechnica am 11. November 2025 bekannt gegeben.

Für das Landvolk ist klar: Mitmachen lohnt sich doppelt – einerseits wegen des Wettbewerbs, andererseits als klares Signal für regionale Produkte. „Wer Schweinefleisch aus Niedersachsen kauft und genießt, unterstützt Familienbetriebe und erhält eine vielfältige Landwirtschaft“, sagt Ehlers. Aktionen wie der Agrill-Bauwettbewerb sollen zeigen: Schweinefleisch bleibt unverzichtbar – und verdient auch in Zukunft einen festen Platz auf dem Grill.

02.09.2025
Wir suchen Dich!

Reinigungskraft (m/w/d) für unseren Standort Rotenburg

Wir suchen zum 01.02.2026 eine Reinigungskraft (m/w/d) in Teilzeit (16-20 Std./Woche) für unseren Standort zum Flugplatz 5 in 27356 Rotenburg (Wümme):

Wir sind die landwirtschaftliche Interessenvertretung für den Raum Rotenburg (Wümme) und Verden (Aller) sowie Agrar-, Rechts- und Steuerberatung für ca. 2.100 landwirtschaftliche Betriebe in unserer Region.

Ihre Aufgaben umfassen:
• Als Reinigungskraft sind Sie für die gründliche Reinigung verschiedener Räumlichkeiten am Standort Rotenburg (Wümme) verantwortlich und tragen somit maßgeblich zur Sauberkeit und dem Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden sowie der Besucherinnen und Besucher bei
• Durchführung der täglichen Unterhaltsreinigung in Büroräumen, Besprechungsräumen, Fluren und sanitären Anlagen
• Entsorgung des Abfalls und Trennung nach Vorschriften
• Auffüllen von Verbrauchsmaterialien (z.B. Seife, Toilettenpapier)

Sie bieten/zeigen:
• Erfahrungen in der Reinigungsbranche sind wünschenswert, aber nicht erforderlich
• Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit bei der Ausführung Ihrer Aufgaben
• Teamfähigkeit und gute kommunikative Fähigkeiten
• Gewisse Flexibilität

Sie erhalten:
• Ein überdurchschnittliches Gehalt für den Bereich
• Einen sicheren und zukunftsorientierten Arbeitsplatz
• Geregelte Arbeitszeiten von Montag bis Freitag
• Ein freundliches und respektvolles Arbeitsumfeld
• Einen unbefristeten Arbeitsvertrag

Wir freuen uns auf die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen unter bewerbung@landvolk-row-ver.de. Bei Rückfragen melden Sie sich gerne telefonisch in unserem Rotenburger Sekretariat unter: 0 42 61 63 03 200.

28.08.2025
Herbstsaataktion: Kostenfreies Regio-Saatgut für lebendige Wegränder

Stiftung Kulturlandpflege und Landvolk rufen zur Teilnahme an Aktion 2025 auf

Mit einer gemeinsamen Aktion wollen die Stiftung Kulturlandpflege und das Landvolk Niedersachsen die Artenvielfalt entlang der Wirtschaftswege stärken. Ziel ist es, die Seitenräume von Wegen ökologisch aufzuwerten und die Biotopvernetzung zu verbessern. Im Rahmen der Herbstsaataktion 2025 werden 25 kostenfreie Pakete mit Regio-Saatgut zur Verfügung gestellt. Interessierte können sich ab sofort bewerben, es gilt das Windhundprinzip: Wer zuerst kommt, sät zuerst. „Wegränder sind in der Agrarlandschaft wertvolle Rückzugsräume für Wildpflanzen, Kleinsäuger und Bodenbrüter“, betont Björn Rohloff, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Kulturlandpflege, gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Um diese Lebensräume dauerhaft zu sichern, hat die Stiftung gemeinsam mit dem Landvolk die Wegrandinitiative ins Leben gerufen.

Die Praxis zeigt: Viele gute Ideen zur ökologischen Aufwertung von Wegrändern scheitern an den Kosten für hochwertiges, standortgerechtes Saatgut sowohl bei den Jagdgenossenschaften als auch bei den landwirtschaftlichen Anliegerinnen und Anliegern. „Genau hier setzt unsere Aktion an. Mit den 25 kostenfreien Saatgutpaketen wollen wir Hürden abbauen und den Zugang erleichtern“, erklärt Dr. Nataly Jürges, Umweltreferentin beim Landvolk Niedersachsen. Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder des Landvolks oder von Jagdgenossenschaften. Voraussetzung ist eine kurze Beschreibung, welcher Wegrand mit dem Saatgut aufgewertet werden soll und wie die zukünftige Pflege des Wegrands organisiert wird.

Landvolk-Vizepräsident Hubertus Berges unterstreicht die Bedeutung der Aktion: „Mit der Herbstsaataktion 2025 leisten wir einen Beitrag dazu, das Potenzial der Wegränder für Artenvielfalt und Biotopvernetzung optimal zu nutzen. Damit tragen wir auch praktisch zum Gelingen des Niedersächsischen Wegs bei.“

Alle Infos sowie das Bewerbungsformular sind HIER zu finden. Mitmachen lohnt sich – für mehr Vielfalt und lebendige Wegränder in Niedersachsen!

28.08.2025
Vorbeugen statt Bekämpfen: Tiergesundheit sichern

Landvolk-Podcast zur Biosicherheit in der Tierhaltung stellt neue Konzepte vor

Biosicherheit ist mehr als ein Schlagwort – sie entscheidet über Tiergesundheit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. „Je besser wir vorsorgen, desto geringer sind die Schäden für Tierhalter, Verbraucher und Gesellschaft“, so das Fazit der Gäste der neuen Folge des Landvolk-Podcasts zum Projekt „tierischGut aus Niedersachsen“. Unter dem Motto „Gestalten und nicht verwalten“ rücken Dr. Ursula Gerdes, Dr. Wiebke Scheer und Manfred Tannen die gemeinsam entwickelten Konzepte in den Mittelpunkt. Hintergrund sind zunehmende Tierseuchenausbrüche in Deutschland und Europa sowie neue gesetzliche Anforderungen durch das EU-Tiergesundheitsrecht.

„Die aktuelle Seuchenlage ist so ernst wie seit 30 Jahren nicht mehr“, stellt Dr. Ursula Gerdes, Tierärztin und Geschäftsführerin der Niedersächsischen Tierseuchenkasse, fest. Neben bekannten Krankheiten wie Geflügelpest, Rinderherpes oder Tuberkulose treten zunehmend neue Erreger auf – darunter die Blauzungenkrankheit (Serotyp 3), die Afrikanische Schweinepest (ASP), das West-Nil-Fieber oder die Lumpy Skin Disease (LSD) bei Rindern. Ursachen sind vor allem Klimawandel und Globalisierung: Exotische Mückenarten sowie internationale Warenströme tragen Viren nach Europa, die dort auf Tiere treffen, die sehr schnell sehr krank werden, weil sie sich nie zuvor mit einem solchen Erreger auseinandergesetzt haben. „Die Gefahr eines Ausbruchs hochansteckender Tierseuchen ist in den vergangenen Jahren viel größer geworden“, fasst Gerdes die Ereignisse zusammen.

Die Folgen sind gravierend. Bei Ausbrüchen drohen Tierverluste, Sperrzonen und erhebliche wirtschaftliche Schäden. So beliefen sich die Kosten des ASP-Ausbruchs im Emsland zuletzt auf rund 15 Millionen Euro. „Besonders problematisch ist, dass Produkte aus Sperrzonen selbst bei nachweislich gesunden Tieren im Handel kaum Absatz finden“, sagt Dr. Wiebke Scheer, Referentin für Veterinärwesen beim Landvolk Niedersachsen. Die Biosicherheit umfasse daher alle Maßnahmen, die eine Einschleppung oder Verbreitung von Erregern verhindern. Dazu gehören beispielsweise Stallhygiene, Schutzkleidung für Besucher oder die räumliche Trennung von Wild- und Haustieren. „Das Ziel ist es, Risiken zu minimieren, auch wenn sie nie vollständig auszuschließen sind“, betont Gerdes.

Die Tierhaltung bringe Wertschöpfung und Lebensqualität in die ländlichen Bereiche, hebt Manfred Tannen, Milchviehhalter aus Ostfriesland und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, hervor. „Für uns Landwirte geht es nicht nur um Tierwohl und Seuchenschutz, sondern auch um Ernährungssicherheit und Wirtschaftlichkeit“, verdeutlicht er. Zudem stärke eine hohe Biosicherheit das Vertrauen von Verbraucherinnen und Verbrauchern und Märkten – auch international.

Mit Inkrafttreten des neuen EU-Tiergesundheitsrechts 2021 wurden die Anforderungen an Landwirtinnen und Landwirte sowie Tierärztinnen Tierärzte zur Biosicherheit erstmalig konkretisiert. Auch Kleinst- und Hobbyhalterinnen und Halter sind demnach verpflichtet, Mindeststandards einzuhalten. Vor diesem Hintergrund hat Niedersachsen spezifische Biosicherheitskonzepte für Schweine, Geflügel und Rinder entwickelt. „Die Konzepte sind ein Produkt intensiver Zusammenarbeit“, berichtet Dr. Scheer. In Arbeitsgruppen mit Behörden, Verbänden, Wissenschaft sowie Praktikerinnen und Praktikern entstanden praxisnahe Konzepte. Neben den gesetzlichen Vorgaben enthalten diese Konzepte fachliche Empfehlungen zu den jeweiligen Risiken und für die einzelnen Tierarten, um gemeinsam mit dem Hoftierarzt einen betriebsindividuellen Biosicherheitsmanagementplan zu erstellen.

Die Niedersächsische Tierseuchenkasse finanziert seit Jahren Prophylaxeprogramme, etwa Impfungen oder Untersuchungen auf Rinderherpes. „Vorbeugung ist günstiger als Bekämpfung und vermindert Leid bei Mensch und Tier“, sagt Gerdes. Deshalb übernimmt die Behörde auch Kosten für die Biosicherheitsberatung auf den Höfen. Bereits mehr als 1.400 Managementpläne wurden erstellt und die Erfahrungen aus der Praxis fließen kontinuierlich in die Konzepte ein. „Wir nehmen gerne Anregungen auf“, sagt Tannen. So soll ein „lebendes Dokument“ entstehen, das laufend an neue Herausforderungen angepasst wird und letztlich zu einem „Tiergesundheitskonzept“ für den gesamten Hof wird. Anzuhören ist der Podcast ab sofort HIER bei Spotify.

26.08.2025
Tag des offenen Hofes 2026

Jetzt mitmachen und Landwirtschaft erlebbar machen!

Liebe Mitglieder,

am 7. Juni 2026 ist es wieder so weit: In ganz Niedersachsen öffnen im Rahmen des Tages des offenen Hofes zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe ihre Tore für die Öffentlichkeit. Auch in unserem Verbandsgebiet möchten wir erneut mit engagierten Höfen vertreten sein – und laden Sie herzlich ein, dabei zu sein!

Warum sich die Teilnahme für Sie lohnt:

• Positive Wahrnehmung schaffen: Nutzen Sie die Chance, Ihr Engagement, Ihre Arbeitsweise und die Vielfalt Ihres Betriebes einem breiten Publikum zu zeigen – authentisch, transparent und direkt vor Ort. • Dialog mit Verbraucherinnen und Verbrauchern: Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wie ihre Lebensmittel produziert werden. Der Tag des offenen Hofes bietet eine ideale Plattform, um ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten und Vertrauen aufzubauen. • Regionale Wertschätzung stärken: Wer seine Arbeit zeigt, wird gesehen. Ihre Teilnahme leistet einen wertvollen Beitrag zur Wertschätzung der regionalen Landwirtschaft. • Gemeinschaft erleben: Sie müssen nicht alles allein auf die Beine stellen – der Austausch mit Berufskollegen, Nachbarhöfen oder lokalen Initiativen kann den Tag zusätzlich bereichern.

Wir unterstützen Sie bei der Planung und Durchführung – von der Ideenfindung über die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Fragen rund um Versicherung, Genehmigungen und Organisation. Der Landesverband steht ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.

Sie überlegen, ob Ihr Hof geeignet ist oder haben erste Ideen? Melden Sie sich gern bei uns! Gemeinsam entwickeln wir ein passendes Konzept, das zu Ihrem Betrieb und Ihren Möglichkeiten passt.

???? Ansprechpartnerin: Silke Aswald – aswald@landvolk-row-ver.de

Machen Sie mit – zeigen wir gemeinsam, wie vielfältig, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert unsere Landwirtschaft ist!

Mit freundlichen Grüßen Euer Landvolk-Team

18.08.2025
Infotag Herdenschutz

Landvolk Bezirksverband Stade lädt ein

Liebe Mitglieder,

das Herdenschutz-Beraterteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Landvolk-Bezirksverband Stade e.V. laden Sie herzlich zum Infotag Herdenschutz ein.

???? Donnerstag, 04. September 2025 ???? Beginn: 10:00 Uhr ???? Düvelshagen, 27299 Langwedel, OT Völkersen (Bitte vor Ort der Beschilderung und den Fahnen folgen)

Ziel der Veranstaltung ist es, weidetierhaltende Landwirte im Haupt- und Nebenerwerb sowie private Tierhalter über die Möglichkeiten und Grenzen von wolfsabweisenden Zäunungen praxisnah zu informieren.

Auf dem Veranstaltungsgelände erwarten Sie verschiedene Stationen:

• Mobile Zäunung – Einsatzmöglichkeiten, Nutzen und Grenzen • Aufbau, Elektrifizierung & Erdung ortsfester Drahtzäunungen • Vorführung maschineller Mäh- und Mulchtechnik zum Zaununterhalt • Fördermöglichkeiten und Informationen zum Antragsverfahren

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung wird unterstützt von den Bezirksstellen der LWK Niedersachsen, den örtlichen Försterinnen und Förstern sowie den Wolfsberaterinnen und Wolfsberatern.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Michael Sluiter unter der Telefonnummer 0441 801-631 gerne zur Verfügung.

Ihr Landvolk-Team

14.08.2025
Probleme Erreichbarkeit Standort Verden

Bitte im Sekretariat anrufen

Einige Telefonanbieter haben aktuell das Problem, unsere Telefonnummer und vor allem die Durchwahlen zu unseren Kollegen in Verden richtig zu verarbeiten. Somit erhalten Sie beim Anrufen die Ansage: Die gewählte Nummer ist nicht vergeben. Bei anderem Anbieter funktionieren die Durchwahlen problemlos.

Unsere Hauptnummer +49 4231 92630 für das Sekretariat Frau Lüning ist bei allen Anbietern verfügbar. Bitte rufen Sie, falls das Problem bei Ihnen auftritt, unter dieser Nummer an, Frau Lüning wird Sie dann weiterleiten.

Unser Telefonanbieter arbeitet mit den anderen Anbietern an einer Lösung.

11.08.2025
Einladung zur Veranstaltung „Kirche trifft Landwirtschaft“

Jetzt anmelden für den 3.9.2025

Der Landvolk-Bezirksverband Stade und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Sprengel Stade, laden herzlich ein zu einem besonderen Nachmittag, bei dem Kirche und Landwirtschaft miteinander ins Gespräch kommen.

???? Datum: 3. September 2025 ???? Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr ???? Ort: Masterrind Verden, Osterkrug 20, 27283 Verden

Programm 14:00 Uhr – Eröffnung und Begrüßung Susanne Wendorf-von Blumröder / Jörn Ehlers

14:15 Uhr – Vortrag Masterrind/Synetics Steffen Bartels und Hermann-Josef Schmidt

14:45 Uhr – Rundgang Masterrind

15:15 Uhr – Kaffee und Kuchen

15:45 Uhr – Neues aus der Landeskirche Dr. Martin Krarup (Superintendent)

16:00 Uhr – Vortrag Jörn Ehlers / Alexander von Hammerstein (Landvolk)

16:20 Uhr – Andacht, Segen und Verabschiedung Susanne Wendorf-von Blumröder (Superintendentin)

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 28. August 2025 bei Silke Aswald ???? E-Mail: aswald@landvolk-row-ver.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf spannende Begegnungen zwischen Kirche und Landwirtschaft!

07.08.2025
Wölfe kennen keine biogeographischen Regionen – die Politik schon

Wölfe kennen keine biogeographischen Regionen – die Politik schon

Es gibt nach der Logik der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie zwei Populationen von Wölfen in Deutschland: die atlantische und die kontinentale Population. Beide treffen sich in Niedersachsen. Denn die biogeografische Region „atlantisch“ umfasst den Nordwesten Deutschlands, während die „kontinentale“ Region fast den gesamten Rest der Republik ausmacht. Was für Pflanzen Sinn macht, ist für die hochmobilen Wölfe jedoch weit von der Realität entfernt, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

Während sich die Tiere in Feld und Wald in Niedersachsen vermischen und biogeographische Grenzen überschreitend leben und jagen, verursacht die Einteilung in biogeografische Regionen einen entscheidenden rechtlichen Unterschied. Die Population des atlantischen Wolfes wurde als „günstig“ eingestuft und auch so von der Bundesregierung an die EU gemeldet, während der Zustand der Wolfspopulation der kontinentalen Art vorerst als „unbekannt“ gemeldet wurde. Dies könnte zukünftig in der Praxis beim Wolfsmanagement zu unterschiedlichen Rechtslagen innerhalb Niedersachsens führen.

„Die Meldung als „unbekannt“ ist natürlich Quatsch, es gibt keine Tierart, die ein besseres Monitoring hat“, sagt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers. Er freut sich zwar, dass Teile Niedersachsens den Status des günstigen Erhaltungszustandes bekommen haben, das Landvolk Niedersachsen fordert jedoch von der Bundesregierung eine zügige Meldung an die EU mit der Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes auch für die kontinentale Art und damit für ganz Niedersachsen. „Die Einstufung darf nicht aus ideologischen Gründen hinausgezögert werden“, mahnt Ehlers. Ihm ist wichtig, dass in Niedersachsen der Weg freigemacht wird für ein echtes Bestandsmanagement der Raubtiere. „Nur so können wir die Weidetiere schützen, unsere einmalige Kulturlandschaft erhalten, die Deichsicherheit gewährleisten und den Tierhaltern ihre Existenz sichern“, sagt Ehlers.

„Eine latente Gefahr für Schafe, Ziegen und Gatterwild wird auch nach der Einstufung bleiben“, sagt Helmut Habermann vom Aktionsbündnis Aktives Wolfsmanagement. Der Pferdezüchter aus Hänigsen fordert, dass in Hotspots, in denen Rinder und Pferde angefallen werden, Wölfe konsequent bejagt werden dürften. „Denn die Untergrenze von 44 Rudeln muss ja laut Umweltminister Christian Meyer in Niedersachsen bestehen bleiben, um den günstigen Erhaltungszustand beizubehalten“, gibt er zu bedenken. Für die Tierhalterinnen und Tierhalter von kleinen Wiederkäuern ändert sich daher auch mit der Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes nur wenig. „Trotzdem ist das ein großer Schritt in die richtige Richtung“, sagt Habermann. Es bleibe jedoch abzuwarten, was der Gesetzgeber daraus mache. Herdenschutz erfülle nur seinen Zweck, wenn auch eingegriffen werden dürfe, wenn dieser überwunden werde. „Anders als Naturschutzverbände glauben, reicht der Herdenschutz alleine nicht aus“, stimmt Ehlers zu. Er funktioniere nur, wenn bei Übergriffen schnell gehandelt werden könne.

Aktuelles aus dem Landesverband

13.03.2026
Geopolitische Spannungen bewegen Weizenkurse
Pflanzen

(AMI) Der Krieg am Persischen Golf sorgt für Bewegung an den Börsen, die Nachfrage großer Importeure bleibt dennoch verhalten.

Am 10.03.2026 lief der alte Fronttermin für Weizen an der Pariser Börse bei 191,75 EUR/t aus und verzeichnete damit auf Wochensicht nochmals ein Minus von 5,50 EUR/t. Der neue Fronttermin Mai 2026 schloss hingegen am 12.03.26 bei 209,25 EUR/t und lag damit 7,25 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Der Kontrakt der neuen Ernte notierte zuletzt bei 215,25 EUR/t und verbuchte damit ein Wochenplus von 7,00 EUR/t.

Im Mittelpunkt der vergangenen Handelstage standen vor allem die Entwicklungen im Nahen Osten. Nahezu jede neue Meldung wirkte sich unmittelbar auf die Kurse aus, sodass Schwankungen von -4,50 bis +3,50 EUR/t zur Tagesordnung gehörten. Einerseits sorgte die Ankündigung des US-Präsidenten, der Konflikt gegen den Iran könne bald beendet sein, für Druck auf die Notierungen. Andererseits bleibt die Unsicherheit über den weiteren Verlauf hoch; viele Importeure nehmen daher weiterhin eine abwartende Haltung ein. Angesichts der ohnehin komfortablen Versorgungslage am Getreidemarkt besteht aktuell zudem wenig Zeitdruck für Käufe. Zwar wurde aus Ägypten, Tunesien und Algerien Kaufinteresse signalisiert, Marktteilnehmer werten dies jedoch eher als Preisabfragen denn als konkrete Nachfrage.

Der jüngste Bericht des USDA zu Angebot und Nachfrage blieb unterdessen ohne nennenswerte Auswirkungen auf die Kurse. Das US-Landwirtschaftsministerium nahm lediglich geringfügige und wenig überraschende Anpassungen vor, die keine spürbare Marktreaktion auslösten. Im März-WASDE bleibt der Weltweizenmarkt trotz kleiner Korrekturen weiterhin gut versorgt.

Die Weichweizenexporte der EU summierten sich im laufenden Wirtschaftsjahr bis zum 08.03.2026 auf rund 16,5 Mio. t und lagen damit 9 % über dem Vorjahr. Im Wirtschaftsjahr 2023/24 waren zum gleichen Zeitpunkt jedoch bereits 22,5 Mio. t ausgeführt worden. Größter Abnehmer von EU-Weizen ist bislang Marokko mit einem Importvolumen von gut 2,6 (Vorjahr: 1,8) Mio. t. Dahinter folgen Ägypten mit 1,5 (0,9) Mio. t und Saudi-Arabien mit 1,1 (0,8) Mio. t.

Auf Exportseite bleibt Rumänien mit 5,4 (4,1) Mio. t das wichtigste EU-Versandland, gefolgt von Frankreich mit 4,6 (1,5) Mio. t. Deutschland rangiert nach Polen und Litauen auf Platz fünf und platzierte bislang rund 1,3 (1,6) Mio. t am Weltmarkt.

13.03.2026
Unsichere Lage bremst Handel mit Brotgetreide
Pflanzen

(AMI) Die Preise für Brotgetreide konnten zuletzt etwas zulegen, größere Ausschläge bleiben jedoch aus. Geopolitische Spannungen bleiben ein wichtiger Einflussfaktor, ansonsten ist der heimische Markt von Zurückhaltung sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite geprägt.

Der deutsche Markt für Brotgetreide steht derzeit unter dem Eindruck der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Die Unsicherheiten rund um den Konflikt sorgen für eine erhöhte Volatilität an den internationalen Terminbörsen und wirken sich damit auch auf den heimischen Kassamarkt aus. In vielen Regionen konnten die Erzeugerpreise zuletzt leicht zulegen, wobei die Preisbewegungen insgesamt moderat bleiben und teilweise bereits wieder Gegenbewegungen eingesetzt haben.

So verzeichnete Brotweizen am heimischen Markt das größte Wochenplus. Hier werden im Bundesdurchschnitt aktuell rund 176,14 (166-185) EUR/t frei Erfasserlager verlangt, 3,41 EUR/t mehr als in der Vorwoche. In Niedersachsen wurden ab Hof im Schnitt 179,5 EUR/t geboten, wobei die Spannweite von 173 bis 186 EUR/t reichte.
Brotroggen verteuert sich im Bundesschnitt binnen einer Woche um 2,68 auf 152,22 (137-161) EUR/t. Mit Niedersächsische Ware konnten ab Hof im Schnitt 161,5 (152-177,5) EUR/t erzielt werden.
Deutscher Qualitätsweizen verbucht ein Plus von 2,42 auf durchschnittlich 179,64 (172-189) EUR/t und Eliteweizen kann mit 183,96 (176-191) EUR/t immerhin um 0,38 EUR/t gegenüber der Vorwoche zulegen.

Auch ex Ernte zeigt sich eine festere Tendenz. Auch hier macht Brotweizen den größten Preissprung. Mit durchschnittlich 182,71 EUR/t werden 3,95 EUR/t mehr verlangt als in der Vorwoche. Eliteweizen verteuert sich um 3,53 auf 201,62 EUR/t und Brotroggen legt im Schnitt um 1,65 auf 153,08 EUR/t zu. Qualitätsweizen liegt mit 193,95 EUR/t gut 1 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche.

13.03.2026
Rapskurse zwischen Geopolitik und Fundamentaldaten
Pflanzen

(AMI) Die Rapskurse reagieren sensibel auf die Lage im Nahen Osten und am Rohölmarkt. Eine größere australische Ernte zeigt dabei kaum Kurswirkung. Am deutschen Markt werden höhere Preise genannt, während die Umsätze aufgrund der hohen Volatilität weiter begrenzt bleiben.

Zu Beginn der Berichtswoche ging es an der Pariser Börse kräftig bergauf. Nach kurzzeitiger Schwäche zur Wochenmitte wurde schließlich am 12.03.26 mit 515 EUR/t der höchste Schlusskurs seit April 2025 erreicht. Im Vergleich zur Woche legte der Fronttermin damit noch einmal um 12 EUR/t zu. Ähnlich fällt das Plus für Partien der Ernte 2026 aus. Mit 498 EUR/t gewann der August-26-Kontrakt rund 13 EUR/t. Im Fokus bleibt dabei die Situation am Rohölmarkt und im Nahen Osten. Die Kurse reagieren sensibel auf die geopolitischen Entwicklungen. Fundamentaldaten wie die größere Ernte in Australien und die insgesamt komfortable globale Rapsbilanz schlagen dabei aktuell kaum zu Buche.

Auf Großhandelsebene werden franko Niederrhein zuletzt rund 515 EUR/t in Aussicht gestellt und damit, bei unverändertem Aufgeld, rund 2 EUR/t mehr als noch in der Vorwoche. Gleiches gilt für Partien franko Hamburg, welche sich auf Wochensicht ebenfalls um 2 EUR/t auf 507 EUR/t verteuern. Für Partien der Ernte 2026 sind bis zu 489 EUR/t möglich, ein Plus von 3 EUR/t. Dabei erschwert die Volatilität der Pariser Notierungen auch weiterhin die Preisbildung und limitiert den Handel. So bleiben die Umsätze auch weiterhin überschaubar. Die Importströme bleiben indes stetig, fußen jedoch auf bereits vertraglich gebundener Ware. Angesichts der Situation im Nahen Osten wird dabei von steigenden Frachtkosten berichtet.

Insgesamt bleibt die Handelsaktivität am Rapsmarkt angesichts der teils deutlichen Kurssprünge in Paris überschaubar. Im deutschen Mittel sind dabei für alterntige Ware rund 484,50 EUR/t möglich und damit 9,10 EUR/t mehr als noch in der Woche zuvor. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 445 bis 515 EUR/t. Niedersächsischer Raps wurde ab Hof in einer Spanne von 475-505 (Ø 495) EUR/t bewertet. Preisspitzen wurden gebietsweise jedoch auch vermehrt zur Absicherung der kommenden Ernte genutzt. Dabei werden Vorkontrakte in Niedersachsen ab Hof durchschnittlich für 470,5 (450-480) EUR/t angeboten.

13.03.2026
Kartoffelmarkt bleibt fragil
Pflanzen

(AMI) Der Angebotsdruck weicht nicht vom Markt und die Preise für Speise- und Verarbeitungskartoffeln tendieren eher schwächer. Fritten-Rohstoff notiert auch nach unten.

Marktbeteiligte berichten aus nahezu allen Regionen davon, dass weiterhin umfangreichere Vorräte auf Absatz drängen als in anderen Jahren üblich. In der Regel sind dabei alle Verwertungsrichtungen betroffen. Neben einem ersten zaghaften aber recht frühen Angebot von Importen aus Ägypten gibt es zudem Speisekartoffeln aus dem französischen Lager, die stärker in die Regale drängen, wenn auch hier und da etwas später als sonst.

Die Nachfrage hat sich nicht verändert. Es herrscht bei Speisekartoffeln für jeden Vermarkter das übliche Auf und Ab, je nachdem ob der Kunde Aktionen fährt, oder nicht. Tendenziell sind die Verkaufszahlen aber etwas besser als im Vorjahr, so der allgemeine Eindruck. Bei Kartoffeln für die Verarbeitung reichen nach wie vor die Vertragsmengen, um den Bedarf der Verarbeiter zu decken. Vertragsfreie Ladungen gehen schon mal in den Export, allerdings eher nach Süd- oder Osteuropa als nach Westeuropa, wo sie eigentlich im überwiegenden Umfang hinsollten. Das Exportgeschäft ist ruhig und beständig vom Wettbewerb mit Anbietern aus benachbarten Ländern geprägt.

Auch wenn die Preise für Speise- und Verarbeitungskartoffeln niedrig sind, bleiben sie fragil. Immer wieder wird betont, dass es Verkäufe unterhalb der Notierungen gibt. Bei Frittenkartoffeln nahm nun die Reka infolgedessen auch die Preise für Fontane und Co. etwas zurück. Nur Innovator, die lokal mit Qualitätsproblemen aus dem Lager kommt, wird etwas gesucht und erzielt einen immer deutlicheren Aufpreis zum Basissortiment.

13.03.2026
Themenseite und FAQ zur Newcastle-Krankheit
Geflügel

Nach dem erstmaligen Ausbruch der Newcastle-Krankheit (ND) in Deutschland nach 30 Jahren Ende Februar, hat das Friedrich-Loeffler Institut nun eine Themenseite für diese Tierseuche erstellt und auch das FAQ wurde aktualisiert.

Seitdem wurden im TierSeuchenInformationsSystem  insgesamt 24 ND-Ausbrüche gemeldet – 11 Fälle in Bayern und 13 Fälle in Brandenburg. In Brandenburg war zuletzt im Landkreis Spree-Neiße ein Betrieb betroffen, der drei Stalleinheiten mit jeweils rund 90.000 Legehennen umfasste. Zudem wurde ein Masthähnchen-Elternbetrieb mit etwa 84.000 Tieren im Landkreis Dahme-Spreewald gemeldet. Die bestehenden Schutzmaßnahmen wurden ausgeweitet und umfassen neben einer strikten Stallpflicht in den Schutz- und Überwachungszonen, ein Verbringungsverbot für gehaltene Vögel sowie für Fleisch, Eier und Bruteier sowie ein Verbot von Geflügelmärkten, -ausstellungen und Tierschauen.

13.03.2026
Aktualisierte HPAI-Risikoeinschätzung
Geflügel

(FLI) Das Friedrich-Loeffler Institut hat die aktualisierte Risikoeinschätzung zur Hochpathogenen Aviären Influenza H5 (HPAI H5) veröffentlicht. Im Zeitraum vom 1. – 28. Februar 2026 wurden in Deutschland 15 Ausbrüche bei Geflügel sowie 14 Ausbrüche bei privat gehaltenen Vögeln gemeldet. Parallel dazu wurden 659 infizierte Wildvögel gemeldet. Auch in Europa bleibt die Lage angespannt: Im gleichen Zeitraum wurden 54 Ausbrüche bei Geflügel, 30 bei gehaltenen Vögeln sowie 410 Fälle bei Wildvögeln registriert. Die epidemiologische Lage wird weiterhin als angespannt eingeschätzt und die Fallzahlen bleiben auf anhaltend hohem Niveau. Das FLI bewertet das Risiko für Einträge und Weiterverbreitung des Virus in Wildvogelpopulationen und Geflügelhaltungen weiterhin als hoch. Gleiches gilt für mögliche Sekundärausbrüche zwischen Betrieben, den Lebendgeflügelhandel sowie eine unbemerkte Viruszirkulation in Wassergeflügelbeständen. Halten Sie die empfohlenen Biosicherheitsmaßnahmen daher konsequent ein.

13.03.2026
Eierverbrauch in 2025
Geflügel

(Destatis/BZL) Der Eierverbrauch in Deutschland ist 2025 weiter gestiegen. Nach vorläufigen Daten des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) lag im vergangenen Jahr der Pro‑Kopf‑Verbrauch bei 252 Eiern und damit leicht über dem Vorjahreswert (248). Seit 2022 steigt der Verbrauch kontinuierlich. Insgesamt wurden 2025 rund 21 Mrd. Eier verbraucht, einschließlich der in verarbeiteten Lebensmitteln eingesetzten. Gründe für den immer weiter steigenden Konsum sind unter anderem der vergleichsweise günstige Preis für hochwertiges Eiweiß sowie veränderte Ernährungsgewohnheiten mit geringerem Fleischverzehr.

Auch die Legeleistung stieg weiter an: Im Durchschnitt legte eine Henne 299 Eier und damit vier Eier mehr als noch 2024. Die Produktion erreichte knapp 15,3 Mrd. Konsumeier, der Selbstversorgungsgrad sank dennoch leicht auf rund 72 %. Die Einfuhren von Schaleneiern gingen um 1,3 % zurück, während die von Eiprodukten um 6 % zunahmen. 69 % der Schaleneier kam weiterhin aus den Niederlanden, gefolgt von Polen und Belgien. Gleichzeitig verzeichnete Deutschland rückläufige Exporte sowohl bei Schaleneiern (-12 %) als auch bei Eiprodukten (-4 %).