Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

14.09.2023
Zeitfaktor zählt bei Debatte um den Wolf

Entnahmen müssen schnell und unbürokratisch möglich sein – Kritik am Herdenschutz

Nachdem die Debatte um den Wolf lange nur mit festgefahrenen Positionen geführt wurde, ist nun Bewegung erkennbar. „Was jetzt an Vorschlägen auf dem Tisch liegt, ist teilweise aber nicht neu und in vielen Punkten auf das Engagement und die Hartnäckigkeit betroffener Tierhalter und anderer Akteure aus dem ländlichen Raum zurückzuführen“, bewertet Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers die aktuelle Absichtserklärung der niedersächsischen Fachminister, sich für ein regionales Bestandsmanagement und veränderte Regeln beim Herdenschutz und Schadensausgleich einzusetzen.

Auch wenn das „Hin und Her“ um Zuständigkeiten immer noch kein Ende nimmt, so sollen doch zumindest manche Handlungsgrundlagen anders bewertet werden. Dazu zählt die Frage, wann von einem „günstigen Erhaltungszustand“ des Wolfes zu sprechen ist. Das Verfahren zur Erhebung könnte vorgezogen werden, um schneller Folgemaßnahmen ergreifen zu können. Derzeit wird auf der Grundlage von Zahlen aus 2018 gearbeitet; dabei kann die Landesjägerschaft jederzeit aktuelle Zahlen liefern.

Auch das komplizierte und zeitraubende Verfahren bis zur Erlaubnis eines Wolfsabschusses soll gestrafft werden. Ehlers fordert dazu: „Hier brauchen wir den Verzicht auf eine genetische Überprüfung, und wir müssen einfach schneller handeln können.“ Der Landwirt aus dem Landkreis Verden befürwortet die Absicht der Landesregierung, sich endlich für regional differenziertes Bestandsmanagement einzusetzen. Dies entspreche einer langjährigen Forderung des Landvolks.

Gina Strampe, die beim „Dialogforum Weidetierhaltung und Wolf“ in dieser Woche für das Aktionsbündnis Aktives Wolfsmanagement dabei war, kritisiert die Idee, den Herdenschutz neu zu regeln, weil dieser nur für die Risse von Schafen, Ziegen oder Gatterwild in Form einer „Kopfprämie“ gezahlt werden soll. Nutztierhalter*innen sollen, so der Vorschlag, frei entscheiden können, welche Schutzmaßnahme finanziert werden soll, also auch weiter ein Zaun oder ein Herdenschutzhund. „Leider gilt dieser Ansatz für Großtiere wie Rinder oder Pferde nicht, hier werden die Halter benachteiligt“, sagt Strampe. Der Ausgleich der Kosten wäre wohl schlicht unbezahlbar, räumt die Niedersächsische Landesregierung selbst ein. Für die Weidetierhalterin wird damit das Versprechen „Wir müssen den Herdenschutz weiter stärken – unabhängig von möglichen Wolfsabschüssen“ nicht eingehalten.

13.09.2023
Umfrage zum Thema Wolf

Anonyme Erfassung eines Meinungsbildes der Bürger aus dem Landkreis Verden

In Niedersachsen leben mittlerweile mehr Wölfe als in Schweden und Norwegen zusammen.

Immer häufiger kommt es zu Rissen von Weidetieren, obwohl sie durch staatliche geförderte Herdenschutzzäune als ausreichend gesichert gelten.

Mit einer anonymen Onlineumfrage soll ein Meinungsbild der Bürger aus dem Landkreis Verden zum zukünftigen Umgang mit der Wolfspopulation eingeholt werden

Die Umfrage findet in der Zeit vom 15.09.-15.10.2023 HIER statt.

12.09.2023
Agrarministerkonferenz in Kiel

Bauernverband Schleswig-Holstein organisiert Demo

Vom 20.-22.09.2023 findet die Agrarministerkonferenz (AMK) in Kiel statt. Auf der Tagesordnung der AMK stehen unter anderem die Themen „Anpassung der GAP-Strategiepläne“, die zukünftige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, die Zukunft der Milcherzeugung in Deutschland, der Umbau der Nutztierhaltung, praxisgerechter Immissionsschutz für mehr Tierwohl, das Thema „Vollzug des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes bundeseinheitlich ausgestalten“ und auch der Wolf wird wieder eine Rolle spielen.

Anlässlich der AMK organisiert der Bauernverband Schleswig-Holstein am 21.09.2023 eine Demo am Hauptbahnhof in Kiel. Ab 9:30 Uhr sind Landwirtinnen und Landwirte eingeladen, ihren Forderungen Gehör zu verschaffen.

11.09.2023
Wildbienen entdecken und erkennen

Wildbienenbestimmungskurs in Kirchwalsede

Beim Stichwort Biene denken die meisten von uns zuerst an die Honigbiene. Doch die Honigbiene ist nur eine Bienenart unter vielen. Allein in Niedersachsen leben etwa 360 verschiedene Wildbienenarten. Eines haben alle Wildbienen gemeinsam: Sie übernehmen eine entscheidende Funktion in unseren Ökosystemen. Sie bestäuben zahlreiche Wild- und Kulturpflanzen. Das Erkennen und Bestimmen der Wildbienen ist allerdings nicht so leicht. Am Mittwoch, den 18. Oktober 2023 findet daher von 16:00 bis 21:00 Uhr im Rahmen des Projektes “Eigene Vielfalt - Gemeinsam zum Biotopverbund mit Naturschutz & Landwirtschaft” ein Wildbienenbestimmungskurs im Vereinsraum TuS & FC Walsede (Am Osterfelde 7 in 27386 Kirchwalsede) statt. Anmeldeschluss ist der 11. Oktober 2023, die Anmeldungen erfolgen bitte per Email an jakob.klucken@nds.bund.net . Für Essen und Getränke während der Veranstaltung wird gesorgt. Der Bestimmungskurs richtet sich an Interessierte ohne Bestimmungserfahrung. Gemeinsam wird die Vielfalt der Wildbienen und ihre spannende Lebensweise entdeckt. Es wird die Bestimmung anhand von Sammlungsmaterial mit dem Stereomikroskop vorgenommen und spielerisch gelernt häufige Arten anhand von auffälligen Merkmalen zu erkennen.

Dank der Förderung durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung ist der Kurs kostenlos. Bestimmungsliteratur wird für die Dauer des Kurses gestellt.

07.09.2023
Schutzstatus Wolf: EU braucht Daten

Landwirt*innen können sich melden

Die EU-Kommission fordert Kommunen, Wissenschaft und ALLE am Thema Interessierten auf, ihr bis zum 22. September 2023 aktuelle Daten über die wachsenden Wolfspopulationen und die Folgen zu melden. Dies bietet auch Landwirt*innen und insbesondere Weidetierhalter*innen die Möglichkeit ihre Betroffenheit noch einmal darzustellen und darauf aufmerksam zumachen. Dazu kann man sich ab sofort und ohne Anmeldung unter der folgenden E-Mail-Adresse melden: EC-WOLF-DATA-COLLECTION@ec.europa.eu.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

29.08.2023
Maschinenvorführung und Informationsschau

„Von der Aussaat bis zur Ernte – Techniken rund um den Maisanbau"

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen veranstaltet folgende spannende Maschinenvorführung „Von der Aussaat bis zur Ernte – Techniken rund um den Maisanbau“, welche am Donnerstag, den 7. September 2023 von 9.00 – 16.00 Uhr auf einer Fläche des landwirtschaftlichen Betriebes Alexander von Hammerstein in 27404 Gyhum / Bockel stattfindet.

Auf der Veranstaltung werden 60 Maschinen in verschiedenen Aufgabenfeldern im praktischen Einsatz vorgestellt. Die Veranstaltung bietet damit eine tolle Gelegenheit sich kostenlos zum aktuellen Stand der Technik im Maisanbau zu informieren. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei sein, inwieweit es durch den Einsatz der richtigen Technik möglich sein wird auch zukünftig erfolgreich Mais anzubauen, sollten die nationalen und von der EU angestrebten Reduktionen beim Pflanzenschutzeinsatz umgesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

15.08.2023
Zahl der Sauenhalter seit 2010 um 70 Prozent gesunken

Landvolk setzt auf weitere Gespräche zum Umbau der Tierhaltung

Aktuelle Zahlen zum sinkenden Fleischkonsum nimmt das Landvolk Niedersachsen zum Anlass, an die im Koalitionsvertrag der Berliner „Ampel“ formulierten Ziele zum artgerechten Umbau der Tierhaltung als vorrangiges Ziel zu erinnern. Das Gesetz zur Erleichterung der tierwohlgerechten Umstellung bestehender Ställe wurde noch vor der Sommerpause von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. „Allerdings sind weitere Erleichterungen dringend notwendig, da die aktuellen Regelungen keine geeigneten Perspektiven und Planungssicherheit für einen umfassenden Umbau bieten“, fordert Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers. „Stattdessen scheinen die Regelungen auf Nischenprogramme abzuzielen, und das reicht nicht aus.“

Das Landvolk hat wiederholt den starken Strukturwandel in der Schweinehaltung kritisiert. Der Bestand in Niedersachsen ist im Zeitraum 2010 bis 2023 um 15 Prozent zurück gegangen und liegt aktuell mittlerweile unter sieben Millionen. Die Zahl der Schweinehalter*innen hat sich im gleichen Zeitraum mehr als halbiert (Rückgang um 54 Prozent). Noch gravierender ist der Einbruch in der Sauenhaltung in Niedersachsen: Die Anzahl der Sauenhalter*innen hat sich seit 2010 um 70 Prozent vermindert und die Anzahl der Sauen um 35 Prozent. Dabei handelt es sich aber nicht mehr um einen kontinuierlichen Rückgang: In den letzten drei Jahren ab 2020 ist vielmehr ein beschleunigter Absturz der des Sauen- und Schweinebestandes festzustellen, teilt der Landesbauernverband mit.

„Die neuen Zahlen zum weiter sinkenden Fleischkonsum stimmen unsere Berufskollegen nicht froh. Dazu kommt die immer stärker ausufernde Bürokratie und der enorme Investitionsbedarf zur Erfüllung gesetzlicher Auflagen im Bereich Tier- und Umweltschutz.“, sagt Ehlers, selbst Schweinehalter aus dem Landkreis Verden. „Wir befürchten, dass dieser Trend vermutlich anhalten wird. Wir setzen jetzt auf weitere politische Gespräche zum Umbau der Tierhaltung, und wir bieten ausdrücklich unsere Zusammenarbeit beim geplanten Diversifizierungsprogramm des Landes Niedersachsens an. Hierzu müssen noch konkrete Richtlinien erarbeitet und eine gesicherte Finanzierung auf die Beine gestellt werden. Es darf am Ende nicht so weit kommen, dass bei uns die Tierhalter*innen aus Kostengründen aufhören, und wir uns mit Fleisch erzeugt zu einfachsten Standards aus dem Ausland versorgen.“

10.08.2023
Kürzungen gefährden Entwicklung ländlicher Gebiete

Rotstift bei GAK-Förderung ist das völlig falsche Signal

Entgegen der Absichtsbekundung im eigenen Koalitionsvertrag wollen Ministerinnen und Minister im Bundeskabinett die Mittel in der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) nicht aufstocken, sondern drastisch kürzen. Um rund ein Viertel soll der Bundesetat in diesem Bereich zusammengestrichen werden, und die Sonderrahmenpläne „Förderung der ländlichen Entwicklung“ und „Ökolandbau und biologische Vielfalt“ sollen 2024 gleich ganz wegfallen, damit die Schuldenbremse eingehalten werden kann. Damit stünden allein vom Bund etwa 300 Millionen Euro weniger zur Verfügung. „Uns Landwirt*innen und unseren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum droht sogar noch deutlich mehr Geld verloren zu gehen – durch die zusätzlich wegfallenden Kofinanzierungsmittel der Länder könnte der ländliche Raum bis zu 500 Millionen Euro verlieren“, mahnt Landvolk-Vizepräsident Manfred Tannen.

Angesichts der geplanten Mittelkürzungen könne er nur „mit dem Kopf schütteln“, wenn er die herausfordernden Aufgaben denke, mit denen der ländliche Raum konfrontiert sei: der demografische Wandel, Digitalisierung und Energiewende oder die Bekämpfung und Anpassung an den Klimawandel. Die Liste an Herausforderungen – insbesondere im Bereich der Landwirtschaft – ließe sich noch fortsetzen. Tannen weiter: „Deshalb ist der angesetzte Rotstift bei der GAK das völlig falsche Signal.“

Nach Ansicht des Landvolks braucht es lebendige, lebenswerte und wettbewerbsfähige ländliche Räume für eine starke Landwirtschaft und deshalb verlässliche Förderprogramme, um diese zu entwickeln. Die dafür notwendige Planungssicherheit bei der Finanzierung muss gewährleistet sein. Der ländliche Raum prägt Niedersachsen vom Emsland bis nach Lüchow und von Leer bis an den Harz, und die GAK ist Kernbestandteil des deutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen. „Die geplanten Kürzungen gefährden die bisherigen Anstrengungen, für gleichwertige Lebensverhältnisse in den heterogen entwickelten Regionen Deutschlands zu sorgen“, sagt Manfred Tannen. „Schaue ich allein in meine Heimatregion entlang der Nordseeküste Niedersachsens, haben wir uns auch dank der Förderung über die GAK in den zurückliegenden Jahren erfolgreich in wichtigen Wirtschaftsfeldern wie Landwirtschaft und Tourismus weiterentwickelt. Diese Etappenerfolge dürfen nicht gefährdet werden.“

Eine Mittelkürzung der GAK um fast 300 Millionen Euro wäre eine fatale Fehlentscheidung. Im laufenden Jahr 2023 stellt der Bund für die GAK noch gut 1,1 Milliarden Euro Bundesmittel zur Verfügung. Zusammen der Kofinanzierung der Länder entfaltet die GAK eine enorme Hebelwirkung, denn jeder Euro Förderung bewirkt bis zu sieben Euro an privaten Investitionen im ländlichen Raum. „Ich fordere unsere niedersächsischen Bundestagsabgeordneten auf, sich in den parlamentarischen Haushaltsverhandlungen gegen die Kürzung der GAK-Mittel zu stemmen“, so Tannen abschließend.

03.08.2023
Weiterbildung: Quereinstieg in die Landwirtschaft

Info Abend der LWK Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Berufsbildenden Schule in Verden

Am 10.08.23 findet ein Infoabend der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Berufsbildenden Schule in Verden statt. Das Thema ist die Weiterbildung zum/zur Landwirt*in für „Quereinsteiger*innen“. Hintergrundinformationen gibt es auf der Website der LWK-Niedersachsen unter Beruf u. Bildung, Webcode: 01012237

Veranstaltungsort:
Berufsbildende Schulen Verden, Neue Schulstraße 5 in 27283 Verden
Datum: 10.08.2023
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Raum: C 1 (im Erdgeschoß)

03.08.2023
Landvolk sieht in Penny-Aktion billige Effekthascherei

Medien zeigen großes Interesse an der Reaktion aus der Landwirtschaft

„Das war eine gezielte PR-Aktion im Sommerloch für den Discounter Penny“, zeigt sich Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers überrascht über das weitgehend unreflektierte Medienecho des Lebensmitteldiscounters zum „wahren Preis“. Der zur Rewe-Gruppe gehörende Supermarkt ließ für insgesamt neun Milch- und Fleischprodukte die dabei angeblich entstehenden Umweltauswirkungen ihrer Erzeugung von Wissenschaftler*innen ökonomisch bewerten und bietet diese vom 31. Juli bis zum 5. August mit einem Preisaufschlag in Höhe dieser geschätzten Umweltkosten zum „wahren“ Verkaufspreis an.

Der Erlös aus diesem Aufschlag soll laut Mitteilung des Discounters einem Gemeinschaftsprojekt mit der Molkerei „Berchtesgadener Land“ zugutekommen, über das Mitglieder der Molkerei Zuschüsse für Energiesparmaßnahmen und Erzeugung von Strom aus Photovoltaik oder Heizung mit Hackschnitzeln erhalten. „Das es sich keinesfalls um eine ernst gemeinte Kampagne handelt, zeigt sich schon daran, dass die Produkte in wenigen Tagen wieder zu ihrem bisherigen Preis angeboten werden oder noch schlimmer vernichtet werden müssen, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum mangels Kaufinteresse abgelaufen ist“ kritisiert Ehlers den sinnlosen PR-Gag.

Im Gegenteil: „Die völlig verzerrten Botschaften, die von der Aktion ausgehen, bringen unsere Landwirte und Tierhalter entweder auf die Palme oder sorgen nur noch für Kopfschütteln“, zeigt Ehlers die Bandbreite der Emotionen auf. Gerade die Discounter orientieren sich nach Erfahrungen des Landvolk Niedersachsen beim Einkauf immer zunächst am günstigsten Anbieter, um ihren Gewinn zu steigern und interessieren sich wenig für die wahren Kosten der Erzeugung und positive Umweltleistungen in der Landwirtschaft.

Steaks aus Argentinien, Lamm aus Neuseeland und Heidelbeeren aus Polen. „Unsere Landwirte produzieren vor Ort heimische, regionale Ware unter hohen Umwelt-, Qualitäts- und vor allem Sozialstandards. Produkte des Ökolandbaus sind aber nicht für jeden Verbraucher erschwinglich. Zudem haben sie den großen Nachteil deutlich niedrigerer Erträge und damit einen wesentlich höheren Bedarf an intensiv landwirtschaftlich genutzter Fläche für die gleiche Produktmenge. Unsere Nutzfläche ist aber nicht vermehrbar, sondern nimmt ständig ab durch den Zubau neuer Siedlungen sowie Industrie- und Gewerbegebiete“, führt Ehlers aus. „Wenn Penny sich für eine vegane Ernährung einsetzen will, erwarten wir auch eine Antwort darauf, wie das von unseren Kühen verwertete Grünland genutzt werden soll. Interessant ist dann eher, wie Penny und die beteiligten Wissenschaftler die Umweltkosten für den Grünlandumbruch zu Ackerland zwecks Eiweißpflanzenanbau für die menschliche Ernährung bewertet. Fundierte Verbraucheraufklärung sieht anders aus“, zeigt Ehlers exemplarisch die Unausgewogenheit der Aktion auf.

Auch die Medien zeigen großen Interesse an der Penny-Aktion: Um herauszufinden wie die Kampagne bei Verbraucher*innen und Landwirt*innen ankommt hat buten un binnen am Montag mehrere Interviews geführt, u.a. auch in Kirchlinteln auf dem Milchhof von Holger Meier mit ihm und Jörn Ehlers. Den Beitrag finden Sie HIER. Ein weiteres Interview hat der Jörn Ehlers am Donnerstag in seinem Schweinestall mit dem ZDF geführt. Die Ausstrahlung erfolgt im Rahmen des “Länderspiegels” am Samstag, den 05.08.23, um 17 Uhr.

Aktuelles aus dem Landesverband

07.01.2026
Umbau Deckzentrum: Bauantrag einreichen
Schwein

Am 09. Februar 2026 läuft die im Rahmen der siebten Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung festgelegte Übergangsfrist für Umbau/Umstellung des Deckzentrums auf die Gruppenhaltung in Altbauten aus. Bis zu diesem Tag muss der Betrieb, falls er sich bis Februar 2024 für den Umbau entschieden hat, den Nachweis über den entsprechenden Bauantrag (sofern laut Landesrecht für den Umbau erforderlich) beim zuständigen Veterinäramt einreichen. Falls bis zum 09. Februar 2024 die Erklärung der Betriebsaufgabe bei der zuständigen Behörde erfolgte, muss nun der Betrieb bis zum 09. Februar 2026 die Sauenhaltung beenden.

06.01.2026
Live-Online-Seminar: Tierarzneimittel in der Nutztierhaltung
Geflügel, Milch und Rind, Schwein

Die sichere Anwendung von Tierarzneimitteln erfordert eine enge und verantwortungsbewusste Zusammenarbeit zwischen Tierärztinnen und Tierhalterinnen. Besonders in der Nutztierhaltung stehen Landwirte und Tierärzte vor besonderen Herausforderungen hinsichtlich formeller Vorgaben der Dokumentation und praktischer Umsetzung der Anwendung von Tierarzneimitteln vor dem Hintergrund der Gewährleistung von Lebensmittelsicherheit und gelebtem Tierschutz. Zudem ändern die im November 2025 in Kraft getretenen neuen Bestimmungen der EU (Delegierte Verordnung (EU) 2024/1159) die Anforderungen an die orale Verabreichung von Arzneimitteln über das Futter oder Tränkewasser. 
In einem praxisnahen Live-Online-Seminar am 22. Januar 2026  von 19:00-21:00 Uhr vermittelt die akademie.vet fundiertes Wissen zur sachgerechten Anwendung von Arzneimitteln für Lebensmittel liefernde Tiere und zeigt auf, wie Risiken wie Resistenzbildung, Umweltbelastung oder eine Beeinträchtigung der Lebensmittelsicherheit wirksam vermieden werden können. Dazu gibt es praktische Beispiele aus unterschiedlichen Betrieben mit verschiedenen Problemstellungen in der Nutztierhaltung.

Im Fokus des Seminars:
– Tierärztliche Zuständigkeiten: Was darf verordnet, abgegeben oder direkt angewendet werden?
– Anwendung durch Tierhalter*innen: Wann ist eine Delegation zulässig – und unter welchen Bedingungen?
– Verantwortung & Kontrolle: Schulung, Anleitung und Überprüfung in der Praxis
– Dokumentationspflichten: Wer muss wann, wie und was dokumentieren? (z. B. Abgabe- und Anwendungsbelege, Bestandsbuch)
– Neue Anforderungen durch die EU bei der oralen Verabreichung von Arzneimitteln über das Futter oder Tränkewasser
– Umweltaspekte

Im Live-Online-Seminar werden rechtskonforme, praxisorientierte Handlungsempfehlungen für den verantwortungsvollen Einsatz von Tierarzneimitteln vermittelt – für Tierärzt*innen ebenso wie für Mitarbeitende in landwirtschaftlichen Betrieben.

Zur Anmeldung gelangen Sie hier: Tierarzneimittel in der Nutztierhaltung | akademie.vet

19.12.2025
Weizenkurse geben nach
Pflanzen

(AMI) Es fehlen neue Impulse. So zieht das reichliche Weizenangebot auf globaler Ebene die Kurse weiter nach unten. In Argentinien und Australien werden Rekordernten erwartet.

Die Weizenkurse in Paris konnten das Niveau der Vorwoche nicht behaupten. Am 18.12.2025 schloss der Fronttermin März 26 bei 186 EUR/t und verbuchte damit ein Wochenminus von 2,50 EUR/t. Auch der Folgekontrakt verzeichnete einen entsprechenden Rückgang. Die täglichen Kursschwankungen blieben in den vorangegangenen Handelstagen mit Spannen von -2,00 bis +0,50 EUR/t überschaubar. Der Erntetermin 26 gab zur Wochenmitte um 5,00 EUR/t nach und notierte zuletzt bei 192,75 EUR/t.

In den vergangenen Handelstagen wirkten nur wenige Impulse kursbestimmend. Weiterhin belastet das global reichliche Weizenangebot die Notierungen und begrenzt das Aufwärtspotenzial. Besonders stark ist dabei der Wettbewerbsdruck aus Argentinien. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern dürfte die dortige Weizenernte ein Rekordniveau erreichen. Argentinischer Weizen wird derzeit zu deutlich günstigeren Preisen als EU-Ware auf dem Weltmarkt angeboten. Zwar gibt es Berichte über Qualitätsprobleme, doch die niedrigen Preise ermöglichen dennoch umfangreiche Verkäufe, unter anderem nach Asien und Afrika. Diese Regionen zählen zu den wichtigen Absatzmärkten der EU, wodurch sich der Exportwettbewerb weiter verschärft – zumal Argentinien zuletzt seine Exportsteuern gesenkt hat.

Zusätzlich mindert der feste Euro die Wettbewerbsfähigkeit von EU-Getreide. Mit dem Heranrücken des Jahreswechsels nimmt die Marktaktivität zudem saisontypisch ab. Ausschreibungen für Weizen werden nur vereinzelt veröffentlicht und umfassen in der Regel keine größeren Mengen.

Die Europäische Union exportierte im bisherigen Verlauf des Wirtschaftsjahres bis zum 14.12.2025 insgesamt rund 10,52 Mio. t Weichweizen. Nach Angaben der EU-Kommission sind die Daten einiger Mitgliedstaaten, darunter Frankreich, noch unvollständig. Das Vorjahresvolumen von 10,79 Mio. t wird damit nur knapp unterschritten, zum gleichen Zeitpunkt der Saison 2023/24 wurden allerdings bereits 15,17 Mio. t Weichweizen ausgeführt. Bedeutendstes Empfangsland ist im aktuellen Wirtschaftsjahr Marokko mit 1,96 (Vorjahr: 1,05) Mio. t und einem Anteil von knapp 19 % (10 %) an den EU-Ausfuhren. Es folgen Saudi-Arabien mit 824.339 (448.947) t sowie Ägypten mit 777.925 (817.683) t.

Zusätzlicher Preisdruck entstand zuletzt durch steigende Erwartungen an eine mögliche Einigung zur Beendigung des Krieges in der Ukraine, auch wenn sich Marktteilnehmer weiterhin vorsichtig zeigen. Ein potenzielles Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine würde die Exportmengen voraussichtlich kaum verändern, könnte jedoch die Transportkosten für Lieferungen aus dem Schwarzmeerraum senken und diese damit attraktiver machen.

19.12.2025
Brotgetreidemarkt geht ohne Schwung in die Weihnachtspause
Pflanzen

(AMI) Schwache Weizenkurse an der Pariser Börse setzen den Brotgetreidemarkt weiter unter Druck. Zum Jahresende bleibt das Geschäft ruhig, Erzeuger- und Großhandelspreise geben nach.

Am deutschen Brotgetreidemarkt hat sich die vorweihnachtliche Zurückhaltung weiter verfestigt. Der Handel beschränkt sich nahezu vollständig auf die Abwicklung bestehender Kontrakte, während Neugeschäft kaum zustande kommt. Sowohl auf Erzeuger- als auch auf Abnehmerseite fehlt es an Kauf- und Verkaufsimpulsen. Viele Marktteilnehmer haben ihre Vermarktung für dieses Jahr abgeschlossen und richten den Blick bereits auf das neue Jahr. Logistische Engpässe zum Jahresende und steigende Transportkosten begrenzen zusätzlich die Aktivitäten.

Der Terminmarkt drückt auch auf die Preise auf Großhandelsebene. Für Brotweizen werden franko Hamburg aktuell 195 EUR/t genannt und damit 1 EUR/t weniger als in der Vorwoche. Am Niederrhein fällt der Rückgang deutlicher aus: Hier kostet Brotweizen mit 195 EUR/t rund 5 EUR/t weniger als zuletzt. Brotroggen wird franko Niederrhein mit 179 EUR/t bewertet und liegt damit 1 EUR/t unter Vorwochenlinie. Auch auf Großhandelsebene unterstreichen die Rückgänge die ruhige Marktlage und das fehlende Kaufinteresse zum Jahresende.

Diese Entwicklung schlägt zunehmend auf den Kassamarkt durch. Im Bundesdurchschnitt geben die Erzeugerpreise für Brotgetreide leicht nach. Für Brotweizen werden aktuell 167,12 (145-184) EUR/t frei Erfasserlager genannt, das sind 1,86 EUR/t weniger als in der Vorwoche und 2,37 EUR/t unter dem Monatsmittel November. Qualitätsweizen verliert im Wochenvergleich 2,42 EUR/t und notiert mit 170,76 (151-188) EUR/t zugleich 3,37 EUR/t unter dem Vormonat. Auch Brotroggen zeigt sich schwächer und wird mit 142,93 (122-170) EUR/t bewertet, ein Minus von 0,86 EUR/t zur Vorwoche und 1,72 EUR/t gegenüber November. Braugerste gibt im Wochenvergleich um 1,67 EUR/t auf 163,80 (140-180) EUR/t nach, liegt damit jedoch weiterhin 1,08 EUR/t über dem Monatsmittel November. Insgesamt bleiben die Preisbewegungen gering und spiegeln die sehr niedrigen Umsätze zum Jahresende wider.

Auf den Feldern präsentieren sich die Winterungen überwiegend in gutem Zustand. Die Feldarbeiten sind abgeschlossen, vielerorts hat die Winterruhe eingesetzt. Aus pflanzenbaulicher Sicht wird auf eine stabilere Kältephase gehofft, um das Bestandswachstum zu bremsen. Marktseitig dürfte sich bis zum Jahreswechsel an der ruhigen Lage wenig ändern. Neue Impulse werden frühestens im Januar erwartet – dann bleibt abzuwarten, ob sich der Terminmarkt stabilisiert und wieder mehr Kaufinteresse entsteht.

19.12.2025
Umsätze am Rapsmarkt bleiben überschaubar
Pflanzen

(AMI) Angesichts der baldigen Weihnachtsfeiertage bleibt die Nachfrage am Rapsmarkt verhalten. Ohnehin bietet das aktuelle Preisniveau kaum Anreiz zum Verkauf.

Die Pariser Rapsnotierungen konnten ihr Niveau kurz vor Weihnachten nicht halten und verzeichnete fünf Tage in Folge rote Zahlen. So schloss der Fronttermin Februar 26 am 18.12.2025 bei 461 EUR/t und verlor damit kräftig um 17,75 EUR/t im Vorwochenvergleich. Auch Partien der Ernte 2026 tendieren schwächer. Neben schwachen US-Soja- und Rohölnotierungen übte dabei auch das weltweit üppige Angebot Druck aus. Mit dem zuletzt festen Euro verteuern sich zudem EU-Partien für Abnehmer aus anderen Währungsländern, was die Wettbewerbsfähigkeit am Weltmarkt deutlich schmälert.

Mit dem Minus in Paris geht es auch auf Großhandelsebene abwärts. Bei unverändertem Aufgeld sind für Partien zur Lieferung ab Januar 2026 franko Hamburg rund 475 EUR/t möglich und damit 2 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Gleiches gilt für Partien franko Niederrhein, auch hier vergünstigen sich Partien zur Lieferung ab Januar auf Wochensicht um 2 auf 485 EUR/t. Preismeldungen für Ware zur Lieferung im Dezember sind nicht mehr erhältlich. Dabei bleibt es insgesamt ruhig, lediglich im Norden des Landes wird vereinzelt von Umsätzen berichtet. Andernorts kehrt bereits vorweihnachtliche Ruhe ein. Die Importe laufen indes stetig. Im Dezember wurde vermehrt Ware gesucht, für die zweite Januarhälfte finden sich dagegen kaum Abnehmer. Die Ernte 2026 bleibt indes kaum besprochen.

Die Preisentwicklung am Kassamarkt spiegelt in der 51. KW die Entwicklung an den Terminmärkten wider. So werden auf Erzeugerstufe aktuell im Bundesdurchschnitt 452 EUR/t genannt. Damit liegt der Durchschnittspreis 3,50 EUR/t unter Vorwoche. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 426-470 EUR/t. Von Verarbeiterseite besteht auch weiterhin kaum Kaufinteresse. Für die Zeit von Weihnachten bis Neujahr scheint bereits gut vorgesorgt zu sein. So bleibt es weitgehend ruhig am physischen Markt. So fußen die Mengenbewegungen lediglich auf der Abwicklung bestehender Kontrakte. In der Hoffnung auf Preissteigerungen wird die weitere Vermarktung ins kommende Jahr geschoben.

19.12.2025
Verbraucher profitieren von günstigen Kartoffeln
Pflanzen

(AMI) Zu den kommenden Festtagen gibt es aktuell reichlich Angebote günstiger Kartoffeln im LEH. Der Absatz ist gut. Exporte von Speiseware werden dagegen ruhiger. Für jede Verwertung bleibt das Angebot reichlich und der Erzeugerpreis unverändert niedrig.

Wie jedes Jahr wird das Kartoffelgeschäft vor den Weihnachtstagen von vielen Werbeanstößen im LEH begleitet. Die AMI registriert 44 gegenüber 43, so dass dem Verbraucher verbreitet günstige Kartoffeln angeboten werden. Dabei sind die Preise sehr unterschiedlich. Es gibt das Kilo im 10 kg Sack für 30 bis 43 Cent, in der 5-Kg Einheit für 40 bis 80 Cent und in 2 bis 3 kg Packungen für 0,48 bis 1,25 EUR/kg. Wie dargestellt spreizen die Preise weit, was an Aufmachung und Region liegt. In den meisten Fällen sind die Preise ein gutes Stück niedriger als im Vorjahr, was vor allem auf die wesentlich niedrigeren Erzeugerpreise zurückzuführen ist. Es sieht derzeit danach aus, als würden Verbraucher auch Anfang 2026 noch recht günstig Kartoffeln einkaufen können. Einerseits haben schon Ketten mit ihren Lieferanten bis weit in den Januar hinein entsprechende Preise festgezurrt, andererseits erwarten unsere Informationspartner zunächst keinen weiteren Aufschlag für die Lagerhaltung. Dafür ist das Angebot nach wie vor zu groß.

Der Marktbedarf wird verbreitet mit ungekühlter Ware – oft aus dem Flächenlager – versorgt. Das wird angesichts der hohen Füllstände im Lager wohl noch eine Weile so bleiben. Ob es dann einen Lagerkostenaufschlag für Speisekartoffeln aus gekühlten Kisten geben wird, bleibt abzuwarten. Anbieter werden ihn bestimmt nach dem Jahreswechsel fordern. Dann muss sicherlich auch noch einmal ein Blick auf die Qualitäten geworfen werden. Die sind im LEH immer recht gut, wofür aber tendenziell der Aufbereitungsaufwand weiter steigt. Oft ist zu hören, dass das angelieferte Ausgangsmaterial nicht so gut ist, wie es sein könnte. Werden dann die Aufbereitungsverluste bis Anfang 2026 größer, bedeutet das Erlösminderung für die Erzeuger anstelle von Lagerkostenaufschlägen.

Nach wie vor wird davon berichtet, dass Kartoffeln, deren Aufbereitung nicht mehr lohnt, anderen als ursprünglich zugedachten Verwertungskanälen zugeführt werden. Das sind immer noch Biogasanlagen, Verfütterung und auch die ein oder andere Aktion für die Tafeln oder ähnliche Caritative Bestimmung.

Mehr Exporte zu generieren fällt immer noch schwer. Es wird von tendenziell eher ruhigerem Geschäft berichtet. Die Kunden im Ausland sind wohl zunächst gut versorgt, was vor einem möglichen Wintereinbruch ja auch immer so sein sollte.

19.12.2025
Letzter Marktbericht 2025
Pflanzen

Sehr geehrte Leserinnen und Leser des Infobriefes zu den pflanzlichen Erzeugnissen,
dies ist die letzte letzte Ausgabe des Marktberichtes im Jahr 2025. Die nächste Ausgabe erreicht Sie voraussichtlich in der 2. KW 2026.
Das Landvolk Niedersachsen wünscht Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und erholsame Feiertage. Kommen Sie gesund in das neue Jahr!

19.12.2025
EUDR mit Vereinfachungen für Erzeugerstufe verschoben
Milch und Rind

Der DBV begrüßt die Einigung zur EUDR und die damit verbundenen Vereinfachungen. Der Start der EUDR wird auf den 30.12.2026 verschoben, für Kleinst- und Kleinbetriebe zusätzlich auf den 30.06.2027. Für Betriebe in Ländern ohne Entwaldungsrisiko: Statt Geodaten reicht künftig die Betriebsadresse, eine einmalige vereinfachte Sorgfaltserklärung pro Betrieb sowie die Schätzung der Erntemengen. Zudem entfällt die Pflicht zur Sammlung von Referenznummern entlang der Lieferkette. Die Verpflichtung der EU-Kommission bis April 2026 weitere Vereinfachungen zu prüfen, wird der DBV intensiv begleiten.

19.12.2025
DBV-Fachforum Milch auf der Grünen Woche
Milch und Rind

Am 19. Januar 2026 um 14:00 Uhr veranstaltet der DBV sein traditionelles Fachforum Milch unter dem Titel „Milch macht Zukunft – Zwischen Politik, Markt und Gesellschaft“. In drei Panels werden Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien von je einem Milchviehhalter und Fachjournalisten zu aktuellen Themen interviewt. Zur Anmeldung geht es unter https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/gruene-woche-2026.