Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

21.12.2022
Bundesrat beschließt Änderung des Tierarzneimittelgesetzes
Geflügel

Der Bundesrat hat am 16.12.2022 dem Gesetzentwurf zur Änderung des Tierarzneimittelgesetzes, als auch der dazugehörigen Verordnung zur Anpassung von Rechtsvorschriften final zugestimmt. Zuvor hatte der Bundestag das Gesetzesvorhaben bereits verabschiedet. Die von Seiten des DBV mehrfach vorgebrachten Kritikpunkte wurden nicht berücksichtigt, so dass keine Änderungen erreicht werden konnten. Die ab dem 01. Januar 2023 in Kraft tretende Änderung des Tierarzneimittelgesetzes beinhaltet ein 50%-iges Reduktionsziel von Antibiotika sowie Änderungen für Tierhalter und Tierärzte. Die staatliche Antibiotika-Datenbank, in der bislang nur Masttiere erfasst wurden, wird um die Nutztierarten Jung- und Legehennen, Sauen mit Saugferkeln und Milchkühe nebst Kälbern ergänzt. Neu ist auch, dass die Behörden vor Ort künftig gesetzlich verpflichtet sind, Anordnungen und Maßnahmen zu treffen, wenn dies zur Verringerung des Antibiotikaeinsatzes in einem Betrieb führt. Für Colistin, Fluorchinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation wird jeder Behandlungstag mit dem Faktor drei multipliziert und so in das Antibiotika-Minimierungskonzept aufgenommen, um die sog. kritischen Antibiotika auf das unvermeidbare Minimum zu reduzieren. Nicht zuletzt wird darauf hingearbeitet, für den Wirkstoff Colistin striktere nationale Regelungen einzuführen. In Zusammenarbeit zwischen Landwirt und Tierarzt muss nun alles daran gesetzt werden, die neuen Anforderungen gemeinsam umzusetzen.

21.12.2022
Tierhaltungskennzeichnung – Erste Lesung im Bundestag
Geflügel

Letzten Donnerstag (15.12.) hat sich der Bundestag in erster Lesung mit dem von Bundesminister Cem Özdemir vorgelegten Gesetzentwurf zur Tierhaltungskennzeichnung befasst. Aus Sicht des Bundesministers ist das ein wichtiger Schritt, um den Umbau hin zu einer zukunftsfesten Tierhaltung in Deutschland voranzutreiben. Ähnlich positiv wurde der Gesetzentwurf von SPD und Bündnis 90/Die Grünen bewertet. Die Opposition übte dagegen scharfe Kritik und wies auf die zahlreichen Unzulänglichkeiten hin. Die FDP stellte eine eigene Stufe für Bio in Frage und warnte vor der Zerschlagung bestehender privatwirtschaftlicher Systeme. DBV-Veredlungspräsident Hubertus Beringmeier hatte in einer Pressemitteilung den Bundestag aufgefordert, die Fehler bei der Haltungskennzeichnung zu korrigieren und die Lücken im Gesetzentwurf zu schließen.

21.12.2022
Neue Kennzeichnung bei QS-Futtermitteln ab 1. Januar
Geflügel

(QS) Die QS GmbH weist darauf hin, dass ab dem 01.01.2023 QS-zertifizierte Futtermittel mit den Worten QS-Futter, QS-Futtermittel oder einer vergleichbaren Bezeichnung artikelbezogen gekennzeichnet werden müssen. Auch die Nutzung des QS-Prüfzeichens ist weiterhin zulässig. Die ausschließliche Verwendung der QS-Identifikations- oder QS-Standortnummer zur Kennzeichnung von QS-Ware ist ab Jahresbeginn allerdings nicht mehr ausreichend. Mit dieser neuen Kennzeichnungsvorgabe soll die Unterscheidung zwischen QS- und Nicht-QS-Futtermitteln insbesondere für Tierhalter noch deutlicher werden.

21.12.2022
Fleischverzehr schrumpft weiter
Schwein

(AMI) – Der Fleischverzehr in Deutschland entwickelt sich seit Jahren rückläufig. Die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2022 weisen einen durchschnittlichen Verzehr von 52,8 kg pro Kopf. Das entspricht einem Rückgang um gut 13 % seit 2018. Dabei lagen die Rückgänge beim durchschnittlichen Verzehr von Schweinefleisch sogar bei rund 18 %, im Jahr 2022 wird vermutlich die Marke von 30 kg pro Kopf und Jahr unterschritten. Auch im kommenden Jahr dürfte der Trend zu „weniger Fleisch“ anhalten. In der Summe dürfte der Fleischverzehr 2023 etwas unter dem Niveau von 2022 liegen.

16.12.2022
2022 deutlich weniger Schweine geschlachtet
Schwein

(AMI) – In Deutschland wurden von Januar bis Oktober 2022 viel weniger Schweine der Fleischerzeugung zugeführt als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der geschlachteten Schweine hat sich um 9,2 % verringert.

Dabei befanden sich in allen zehn Monaten die Schlachtzahlen deutlich unter denen des Vorjahres. Die Ursache für das größere Minus liegt in den stark verkleinerten Schweinebeständen in Deutschland. Bei den Schlachtungen nahm vor allem die Zahl der Tiere mit inländischer Herkunft ab. Gleichzeitig sind die Schlachtungen von Schweinen mit ausländischer Herkunft um 2,0 % gestiegen.

Die insgesamt erzeugte Fleischmenge ist sogar noch stärker gesunken als die Schlachtzahlen, da die durchschnittlichen Schlachtgewichte in den ersten 10 Monaten von 2022 um 400 g niedriger lagen. Somit wurde mit 3,7 Mio. t fast 10 % weniger Schweinefleisch erzeugt. Auch für die weitere Entwicklung ist mit rückläufigen Schlachtzahlen auszugehen. 

16.12.2022
Deutschland exportiert weniger Schweinefleisch
Schwein

(AMI) – In diesem Jahr sind die Ausfuhren von deutschem Schweinefleisch (inklusive Nebenprodukten) weiter gesunken. So wurden im Zeitraum von Januar bis Oktober 2022 im Vergleich mit dem Vorjahr die Transporte von Schweinefleisch in andere Länder um 11,8 % verringert.

Mit einem Anteil von 83 % fand ein Großteil des Fleisches sein Ziel innerhalb der EU. Die mit Abstand größten Abnehmer waren Italien und die Niederlande, zusammen mit einem Marktanteil von 28 %. Besonders stark gingen dabei die Exporte in Drittländer mit einem Minus von 31 % zurück. Die Ursache ist in dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest im September 2020 in Deutschland und den danach erfolgten Liefersperren verschiedener Länder zu finden.

Aber auch innerhalb der EU verminderten sich die Ausfuhren um gut 7 %. Da auch für nicht gesperrte Länder der Außenhandel nach China wegen der stark gesunkenen Preise dort weniger lukrativ ist, ist der Konkurrenzdruck innerhalb der EU gestiegen. Der Grund für die rückläufigen Ausfuhren ist hauptsächlich in den stark gesunkenen Schweinebeständen in Deutschland zu finden.

16.12.2022
Neues Zertifizierungsprogramm „KAT-Ohne Gentechnik“ für Lege- und Aufzuchtbetriebe
Geflügel

(KAT) KAT und VLOG haben gemeinsam eine Vereinbarung über die Anerkennung von „KAT-Ohne Gentechnik-Zertifizierungen“ geschlossen. Damit wird es zukünftig im KAT-System ein weiteres eigenständiges Zertifizierungsprogramm „KAT-Ohne Gentechnik“ geben, das alle Legebetriebe und Aufzuchtbetriebe nutzen können, die gleichzeitig KAT- und VLOG-anerkannt werden wollen. Hierbei wird es nur noch ein Audit geben (das VLOG-Audit entfällt). Die Zertifizierung KAT-Ohne Gentechnik kann im Rahmen der jährlichen Zertifizierungsaudits durchgeführt werden. Hierbei ist allerdings Voraussetzung, dass die jeweiligen KAT-Auditoren der Zertifizierungsstellen auch eine Zulassung für die Durchführung von VLOG-Kontrollen haben. Die Betriebe erhalten dann ein KAT-OGT Zertifikat. Start des freiwilligen Programms, zu dem eine separate Anmeldung bei KAT erfolgen muss, ist der 01.01.2023.