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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
14.12.2022
DBV-Situationsbericht 2021/22 erschienen Geflügel
Nach dem aktuellen DBV-Situationsbericht haben sich die Unternehmensergebnisse der Landwirtschaft im Wirtschaftsjahr 2021/22 deutlich verbessert, was vor allem Ackerbau- und Milchviehbetriebe zutrifft. Ausnahmen sind aber die Schweinehaltungsbetriebe und arbeitsintensive Sonderkulturen. DBV-Präsident Joachim Rukwied bewertet die wirtschaftliche und agrarpolitische Situation skeptisch. „Düngemittel, Energie, Löhne und andere Betriebsmittel haben sich drastisch verteuert bzw. sind nur beschränkt verfügbar. Die Erzeugerpreise haben eine hohe Volatilität. Beim Tierwohl fehlt es der Ampelkoalition am politischen Willen für eine Finanzierung des Umbaus. Anstatt die Landwirte mit unnötigen Umweltauflagen und Abschöpfungen zu belasten, brauchen sie eine verlässliche Grundlage für die dringend notwendigen Investitionen.
Den aktuellen Situationsbericht finden Sie unter www.situationsbericht.de.
14.12.2022
EU-Agrarrat diskutiert erneut über Tiertransportzeiten Schwein
(az) Im EU-Agrarrat vom 11./12.12.2022 hat eine erneute Debatte über eine zeitliche Begrenzung der Tiertransporte stattgefunden. Nach wie vor fand ein 8-Stunden-Limit keine Mehrheit. Vor allem Rumänien, Spanien und Portugal lehnen dies mit der Begründung ab, an der „Peripherie“ der EU zu liegen und befürchten somit Wettbewerbsnachteile. Deutschland, die Benelux- sowie die skandinavischen Länder und Dänemark hingegen votierten für die Begrenzung der Transportzeiten.
14.12.2022
Umstellungswettbewerb „Bio-Möglichmacher“ Öko-Landbau
Der Gastro-Großlieferer Transgourmet ruft den Umstellungswettbewerb „Die Bio-Möglichmacher“ aus. Durch ein Wettbewerbsgremium – unter Beteiligung des Bayrischen Bauernverbands, des FiBL, der Ökomodell-Region Süd u. a. – werden sechs Betriebe ausgewählt. Diese sechs erhalten für zwei Jahre eine monatliche Förderung von 1.000 € und profitieren unter anderem von begleitenden PR Maßnahmen. Unter www.mach.bio können Bewerbungen eingereicht werden.
14.12.2022
Nationales Tierwohl-Monitoring Öko-Landbau
(DBV) Seit 2019 arbeitet ein interdisziplinäres Team aus zehn wissenschaftlichen Einrichtungen daran, Grundlagen für eine Berichterstattung zum Status quo und zur Entwicklung des Tierwohls in der Nutztierhaltung zu entwickeln. Aussagen zu einzelnen Aspekten des Tierwohls werden zwar bereits regelmäßig erhoben (z. B. Schlachttier- und Fleischuntersuchung [SFU], Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere [HIT], Milchleistungsprüfung [MLP]) konnten bisher aber nicht systematisch und im Zusammenhang ausgewertet werden. Gründe hierfür sind, dass die Daten nicht standardisiert erfasst werden und dadurch nicht vergleichbar sind (z. B. SFU), nur bestimmte Produktionsrichtungen und Tierarten erfasst werden (z. B. MLP) oder keine Rechtsgrundlage für eine tierwohlbezogene Auswertung vorliegt (z. B. HIT). Hier setzt das Projekt „Nationales Tierwohl-Monitoring“ (NaTiMon) unter der Leitung des Thünen-Instituts für Betriebswirtschaft an. Weitere Informationen auf der Website: Nationales Tierwohl-Monitoring
14.12.2022
Bio-Rinderschlachtungen im Hochpunkt Öko-Landbau
(DBV) Die Nachfrage nach Bio-Rindern zieht wieder an, insbesondere bei den typischen Winterartikeln. Gleichzeitig kommen – saisonal typisch – mehr Rinder zur Schlachtung. Das passt teils zur vorweihnachtlichen Nachfrage, einige Vermarkter schieben aber auch die Tiere auf spätere Termine, bei anderen reicht die Ware nicht. Die Bio-Kuhpreise rücken wieder etwas stärker von den konventionellen Notierungen ab. Bei Jungbullen dagegen hat sich Abstand auf nur noch 30 ct/kg verringert. Das Preisniveau bei den konventionellen Rindern unterstützt die Preisentwicklung bei Bio-Tieren.
14.12.2022
Bio-Speisegetreide: Durchhalten angesagt Öko-Landbau
(DBV) Der Markt für Bio-Speisegetreide bleibt sehr ruhig und es gibt wenig Abschlüsse. Alle Kontrakte sind äußerst kurzfristig angelegt. Die Ernte ist fast genauso groß wie im Vorjahr ausgefallen, die Nachfrage aber kleiner. Stockende Abrufe bei laufenden Kontrakten bauen außerdem eine Welle mit noch ausstehenden Mengen auf, die zu einem späteren Zeitpunkt verarbeitet bzw. verkauft werden müssen. Hinzu kommt, dass sich die Verarbeiter keine großen Mengen ins Lager legen, weil die zu erwartenden Abverkäufe zu unsicher sind. Außerdem bekommen manche Verarbeiter infolge der geringeren Nachfrage Druck vom Handel, die Preise zu senken.
14.12.2022
Jahresende bringt noch keine Absatzbelebung bei Bio-Kartoffeln Öko-Landbau
(AMI) Die Marktlage bei Bio-Kartoffeln zeigt sich im Dezember unverändert, auch die Preise sind stabil. Trotz der nahenden Weihnachtszeit zeigt sich noch keine signifikante Absatzbelebung. Bisher kauften die privaten Haushalte 15 % weniger Bio-Kartoffeln als im Vorjahr und die Rückmeldungen aus der Branche lassen auch keine Trendumkehr erwarten.
Das Jahresende rückt näher und die Vermarktung der heimischen Bio-Kartoffeln läuft weiterhin in ruhigen Bahnen. In der Regel zieht in der Vorweihnachtszeit die Nachfrage an, aber hier hat sich bisher wenig Absatzbelebung gezeigt. An den Preisen für Bio-Speisekartoffeln hat sich nichts verändert. Weiterhin werden durchschnittlich 55 EUR/dt für lose Ware franko Packbetrieb notiert, wobei die Preisnennungen von 53 bis 57 EUR/dt reichen. Preisveränderungen werden bis zum Jahresende nicht erwartet. Das Preisniveau zum Vorjahr wurde damit seit einigen Wochen unterschritten, denn im vergangenen Jahr kam es noch vor dem Jahreswechsel zu einem Preisanstieg. Bei einigen Partien wird von vorzeitigem Keimen berichtet, aber insgesamt ist ausreichend Ware in guter Qualität für den Speisemarkt verfügbar. Die Lagerqualität und vor allem die Haltbarkeit der eingelagerten Kartoffeln ist in dieser Saison schwer einzuschätzen. Die schwächere Nachfrage, zusammen mit der der größeren Erntemenge in diesem Jahr sorgen dafür, dass die Mengen für eine lange Versorgung mit deutscher Ware ausreichend sind.
Die private Nachfrage nach Bio-Kartoffeln zeigte bis Oktober dieses Jahres keine Trendumkehr. Vielmehr kauften die Haushalte 15 % weniger Bio-Kartoffeln als im Vorjahresmonat. Auch im Oktober haben sich die Discounter als Gewinner der Krise erwiesen. Die privaten Haushalte haben hier rund 12 % mehr Bio-Kartoffeln gekauft als im Vorjahr, während alle anderen Einkaufsstätten einen deutlich schwächeren Absatz zu verzeichnen hatten. Besonders stark leidet der Naturkosthandel unter der Kaufzurückhaltung. In der Summe der ersten zehn Monate des aktuellen Jahres kauften die Haushalte rund 15 % weniger Bio-Kartoffeln als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Vor dem Hintergrund des preisbewussten Kaufverhaltens in diesem Jahr ist zunächst nicht mit einer Nachfragebelebung außerhalb der Discounter zu rechnen.

14.12.2022
Saisoneffekt lässt Bio-Milchpreise steigen Öko-Landbau
(AMI / DBV) Die Erzeugerpreise für ökologisch erzeugte Milch haben im Oktober kräftig zugelegt.
Die Molkereien in Deutschland haben ihre Auszahlungsleistung für Bio-Milch im Oktober nochmals angehoben. Im bundesweiten Schnitt zahlten sie nach Hochrechnung der AMI für den ökologisch erzeugten Rohstoff mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß rund 62,3 Ct/kg. Gegenüber dem Vormonat war das ein Plus von knapp 1,8 Ct, womit der Preisauftrieb nochmals an Dynamik gewonnen hat. Treibende Kräfte waren saisonale Zuschläge und das erhöhte Preisniveau an den Produktmärkten. Gegenüber dem konventionellen Pendant konnte die Bio-Milch Boden gut machen.

