Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

21.10.2022
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Saisonal typisch ging das Milchaufkommen in der 40. KW weiter um 0,6 % im Vgl. zur Vorwoche zurück und lag damit 1,4 % über Vorjahresniveau. Im Frischesortiment fällt die Verbrauchernachfrage ferienbedingt regional unterschiedlich aus, mit einem anhaltend deutlichen Fokus auf die Handelsmarken bzw. Aktionsware. Auch unterschiedlich fällt die Nachfrage nach abgepackter Butter bei kontraktbedingt stabil hohem Preisniveau aus. Die Notierungen für Blockbutter haben sich weiter auf 6,70 – 6,90 EUR verringert (Kempten, 19.10.2022), bei ausreichender Ware und konkurrenzfähigen Preisangeboten aus EU-Ländern. Schnittkäse wird anhaltend gut nachgefragt bei unterschiedlich ausreichendem Angebot je nach Sorte. Die Preistendenzen sind stabil bis fest. Die Pulvermärkte zeigen sich weiterhin ruhig mit überwiegend schwächerer Preisentwicklung, gekennzeichnet durch Kaufzurückhaltung und steigende Verfügbarkeit.

Beim GDT-Tender am 18. Oktober 2022 wurden im Schnitt über alle Produkte und Zeiträume um 4,6 % geringere Preise als beim letzten Handels-termin realisiert. Dieser Preisrückgang betraf alle Produktgruppen. Die gehandelten Mengen ging auf 29.402 t um 4,7 % zurück.    

21.10.2022
Folgenabschätzung für EU-weites Verbot des Kükentötens gefordert
Geflügel

Insgesamt neun EU-Mitgliedstaaten haben sich auf eine deutsch-französische Initiative hin für ein EU-weites Verbot des Tötens männlicher Küken ausgesprochen. Diese Erklärung wird von sieben weiteren EU-Staaten unterstützt (u.a. Spanien, Österreich, Finnland). Die EU-Landwirtschaftsminister haben nun die EU-Kommission aufgefordert, hierzu zeitnah eine Folgenabschätzung vorzulegen, die bereits im Sommer 2021 eingefordert wurde. Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides konnte jedoch nur auf die bereits in Deutschland und Frankreich gesammelten Erfahrungen verweisen, die dann zur Erstellung einer EU-weiten Folgenabschätzung genutzt würden. Große Bedenken gegen ein EU-weites Verbot des Kükentötens äußerten insbesondere die Minister der östlichen Mitgliedstaaten, die vor hohen Zusatzkosten für die Brütereien warnten. So mahnte der rumänische Agrarminister für den Fall einer EU-weiten Regelung dann eine hinreichende Kofinanzierung aus EU-Mitteln an. Zudem sollten die neuen Vorschriften schrittweise und mit hinreichenden Übergangszeiträumen eingeführt werden. Bulgarien befürchtet ein rückläufiges Eierangebot ebenso wie Ungarn, das an die Kommission appellierte, bei der geplanten Folgenabschätzung auch die sozioökonomischen Effekte zu beachten.

21.10.2022
KAT erlaubt Photovoltaik-Anlagen auf Auslaufflächen
Geflügel

(geflügelnews) KAT hat seine Empfehlungen für Photovoltaik-Anlagen auf Auslaufflächen angepasst. Unter den folgenden Voraussetzungen werden diese im Freilandauslauf von Legehennen akzeptiert: Es muss eine schriftliche Genehmigung der zuständigen Behörde vorliegen, welche eine gleichzeitige Nutzung der Fläche als Auslauffläche für Legehennen und Stromerzeugung mittels Photovoltaik-Anlagen ausdrücklich erlaubt und aus der die genehmigte Flächenabdeckung hervorgeht. Darüber hinaus darf der Hauptzweck der Fläche als Legehennenauslauf durch die PV-Anlage nicht eingeschränkt werden und die Wartung und Pflege der Module darf die Nutzungszeiten des Auslaufs nicht beeinflussen. Diejenigen Bereiche der Auslauffläche, welche die Tiere aufgrund der Bebauung mit PV-Anlagen nicht mehr im Sinne eines Hühnerauslaufs nutzen können, werden von der Auslauffläche abgezogen.

21.10.2022
Russische Weizenernte 2023 geringer
Pflanzen

Ein Beratungsunternehmen erwartet, dass die russische Weizenernte 2023 auf 84,8 Mio. Tonnen zurückgehen wird, verglichen mit dem Rekordwert von 100,6 Mio. Tonnen im Jahr 2022. Man geht davon aus, dass Russland seine Aussaatfläche für Wintergetreide in diesem Herbst aufgrund starker Regenfälle und relativ niedriger Inlandspreise für Weizen bei einer starken Rubelwährung erheblich reduzieren wird. Die vorläufige Schätzung geht davon aus, dass die russische Wintergetreideaussaatfläche von 19,5 Mio. Hektar im Vorjahr auf 18,8 Mio. Hektar zurückgehen wird. (Quelle: Reuters)

20.10.2022
Regionaler Marktkommentar
Pflanzen

Niedersachsen-Ost:

Am Getreidemarkt wird derzeit von einem ruhigen Handel berichtet. Hauptsächlich werden Kontrakte abgewickelt, Neugeschäfte werden nur marginal getätigt. Die Unsicherheit der Landwirte ist aufgrund der Ukraine-Krise groß. Häufig wird auf ein weiter ansteigendes Preisniveau gehofft und damit ist die Abgabebereitschaft recht zögernd. Zudem stehen derzeit die Feldarbeiten an. Die Bestellung der Felder läuft weitgehend unter guten Bedingungen, die den verschiedenen Kulturen einen guten Start bieten können. Die Roggen-, Triticale sowie die Winterweizenaussaat nach frühen Vorkulturen sind zumeist abgeschlossen. Die Erzeugerpreise haben mit den rückläufigen Börsennotierungen ebenfalls etwas nachgegeben. Die weitere Entwicklung wird zum Großteil von der Nachrichtenlage aus dem Kriegsgebiet beeinflusst werden.

Niedersachsen-West:

Die Lage auf den Märkten für Futtergetreide bleibt volatil. An den internationalen Börsen herrscht nach wie vor eine eher wechselhafte Stimmung. Nach dem vorangegangenen Preisreduktionen konnten sich die Forderungen zuletzt wieder etwas befestigen. Die hierzulande seitens des Erfassungshandels genannten Erzeugerpreise haben vielfach nur nominellen Charakter, da tatsächliche Handelsgeschäfte weiterhin nur in geringem Maße getätigt werden. Entsprechend der Vorgaben der Börsen lagen die Kurse gegenüber der Vorwoche wie auch hierzulande zuletzt auf wieder etwas erhöhtem Niveau. Gleiches galt auch für die verlangten Abgabepreise für Futtergetreide.

20.10.2022
Kaum Umsätze am Brotgetreidemarkt
Pflanzen

An der Pariser Börse ging es in den laufenden Handelswoche kräftig abwärts. So büßte der Fronttermin Dezember 22 nicht nur binnen 5 Börsentagen rund 17,25 EUR/t an Wert ein, sondern schlossen mit 336 EUR/t am 19.10.2022 gleichzeitig auch auf dem tiefsten Stand seit einem Monat. Druck kommt dabei von der guten Wettbewerbsfähigkeit russischer Weizenpartien, welche deutlich preisgünstiger bewertet werden. Das führte insbesondere in Deutschland und Frankreich zu einem Rückgang des Exportvolumens. Zudem stehen die Zeichen für eine Verlängerung des Abkommens über eine sichere Handelspassage aus der Schwarzmeerregion nach den jüngsten Gesprächen zwischen Russland und den Vereinigten Nationen bislang gut. Die Abwärtskorrekturen in Paris bremst das Handelsgeschehen am Kassamarkt. In dem fallenden Markt agieren Marktteilnehmer zurückhaltend und warten die weitere Preisentwicklung ab. Bestehende Kontrakte werden abgewickelt, Neugeschäfte finden kaum statt. Alle Augen sind auf die Ukraine gerichtet, ein Ausweichen der Importeure auf teurere EU-Ware ist noch nicht zu beobachten. In der Hoffnung auf erneut steigende Preise ist auch die Abgabebereitschaft der Erzeuger gering, ohnehin konnte ein Teil der Ernte bereits zu gutem Kurs vermarktet werden. Vorkontrakte der Ernte 23 werden indes regional besprochen. Zudem liegt der Fokus aktuell auf den laufenden Feldarbeiten, welche bei weitgehend günstigen Bedingungen voranschreiten. Gleichzeitig mahnt die Unsicherheit über die Verfügbarkeit und das Preisniveau für Energieträger ab dem 01.01.2023 zur Vorsicht. Die Kostenentwicklung im kommenden Jahr wird damit schwer kalkulierbar. Auch auf Erzeugerstufe wurden die Gebote für Brotweizen, angesichts des Kursrückgangs an der Pariser Börse, nach unten korrigiert. So erhielten Erzeuger im Schnitt 324,20 EUR/t (290-349,50 EUR/t) und damit 6,60 EUR/t weniger als noch in der Woche zuvor. Qualitätsweizen wird im Bundesdurchschnitt für 340,70 EUR/t (310-360 EUR/t) offeriert und vergünstigt sich damit 9,50 EUR/t. Brotroggen wird mit 277,20 EUR/t (225-315 EUR/t) rund 11,10 EUR/t unter Vorwochenniveau bewertet. Die geringste Abwärtskorrektur erfuhren die Braugerstenpreise, hier werden mit 350,50 EUR/t (325-375 EUR/t) rund 0,60 EUR/t weniger verlangt. (Quelle: AMI)

20.10.2022
Neugeschäft beim Futtergetreide schläft ein
Pflanzen

Alle Augen sind weiterhin auf die Entwicklungen des Russland-Ukraine-Konflikts gerichtet. An den internationalen Terminbörsen herrscht weiterhin große Volatilität, was sich auch hierzulande bemerkbar macht. Zu Beginn der Berichtswoche stiegen die Preise an, gaben die Gewinne jüngst jedoch wieder vollständig ab, die Preisfindung dürfte sich weiterhin schwierig gestalten. Die Unsicherheit der Marktteilnehmer ist weiterhin groß. Aufgrund dessen wird der regionale Markt als äußerst ruhig beschrieben, die Umsätze bleiben gering. Neugeschäfte werden nur vereinzelt getätigt, wer es sich leisten kann, wartet ab. Die Abgabebereitschaft der Erzeuger steigt allerdings, obwohl auch die Feldarbeiten derzeit im Vordergrund stehen. Die Bestellung der Felder läuft zurzeit weitgehend unter günstigen Vegetationsbedingungen, im Norden sind die Roggen-, Triticale- und Winterweizenaussaat bereits abgeschlossen. Auch im Osten des Landes läuft die Aussaat auf Hochtouren. Dank warmer Temperaturen und vereinzelten Niederschlägen sind die Saaten vielerorts zügig aufgelaufen. Allerdings wird hier und da auch von Logistikproblemen berichtet, das nicht gelieferte Saatgut verzögert die Aussaat der Landwirte teils. Indes befindet sich die Körnermaisernte in der Endphase. Zum Ende der kommenden Woche dürfte diese vollständig beendet sein, zum Teil haben sich die Ertragseinbußen von bis zu 50 % bis zum Ende der Ernte zementiert. Die Preise für Futtergerste frei Erfasserlager gaben im Bundesdurchschnitt binnen einer Woche um gut 5 auf 283,60 EUR/t (267,20-294 EUR/t) nach. Auch Körnermais kann das Vorwochenniveau nicht halten und verzeichnet ein Minus von durchschnittlich 4 auf rund 322,60 EUR/t (305-344,64 EUR/t). Demgegenüber verliert Futterweizen im Bundesdurchschnitt 4,20 auf 305 EUR/t (289-328,45 EUR/t). (Quelle: AMI)