Diese Woche tagte die Copa-Cogeca-AG Milch. Es erfolgte die turnusgemäße Neuwahl des Vorsitzes: Der scheidende Vorsitzende (Thierry Roquefeuil, französischer Milchbauernverband) übergab sein Amt an Giovanni Guarneri vom italienischen Genossenschaftsverband. DBV-Vizepräsident Schmal trat erfolgreich als stellv. Vorsitzender an. Inhaltlich beschäftigte sich die AG u. a. mit der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Ausweitung der Emis-sionsrichtlinie (IED) u. a. auf den Bereich der Rin-derhaltung. Karsten Schmal: „Wir bieten unseren Kühen mehr Tierwohl und haben dafür Außenkli-maställe gebaut. Die vorgestellte Novelle der IED-Richtlinie würde diese Erfolge konterkarieren und die Existenz vieler Betriebe in Frage stellen.“
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Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
30.09.2022
30.09.2022
Niederlande mit Herkunftskennzeichnung Milch und Rind
Milcherzeugnisse aus niederländischer Milch werden jetzt auch als solche gekennzeichnet. Der niederländische Molkereiverband NZO hat den Standard “Milcherzeugnisse aus niederländischer Milch” entwickelt, um zu gewährleisten, dass Milcherzeugnisse wirklich aus Milch mit niederländischem Ursprung hergestellt werden. Die Regelung gilt für die gesamte Kette, vom Milchviehbetrieb über den Milchtransport, die Lieferanten, die Produktion bis zum Endprodukt.
30.09.2022
Weltschulmilchtag am 28. September Milch und Rind
DBV-Vizepräsident Karsten Schmal hat anlässlich des Weltschulmilchtages in dieser Woche auf die Milch als ein wertvolles Nahrungsmittel für Schülerinnen und Schüler hingewiesen. Im Rahmen des EU-Schulprogramms stellt die Abgabe von Milch und Milchprodukten ein erschwingliches und gesundes Angebot an den Bildungseinrichtungen da. Für die Attraktivität des Schulprogramms seien höhere Beihilfen, eine praktikable Umsetzung und ein flächendeckendes Angebot wichtig. Mehr Details gibt es hier:
30.09.2022
Schutzimpfung gegen HPAI Geflügel
In Deutschland und Europa spitzt sich die Lage bei der hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) drastisch zu. Seit dem vergangenen Wochenende wurden weitere Fälle aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemeldet. Die Zahl der Nutzgeflügelkeulungen beläuft sich seit Juli nunmehr auf über 860.000 Tiere. Das für das Virus typische saisonale Auftreten, scheint es nicht mehr zu geben.
Vor dem Hintergrund der veränderten endemischen Lage, sieht sich nun auch die EU-Kommission in der Pflicht, die Impfung gegen die Geflügelpest zu ermöglichen, was eine Überarbeitung der Tierseuchengesetzgebung im ersten Schritt voraussetzt. Der DBV befürwortet diese, denn eine zügige Entwicklung und europäische Zulassung wirksamer Vakzine ist dringend geboten. Parallel dazu müssen entsprechende Regelungen für den freien Handel mit Fleisch und Eiern, die von geimpften Tieren stammen, auf den Weg gebracht werden.
30.09.2022
Starke Belebung am Eiermarkt Geflügel
(AMI/MEG) – Nachdem die Nachfrage am Eiermarkt im August stagniert hatte, zog sie im September deutlich an und die Preise stiegen von Woche zu Woche. Im Vergleich zum Vormonat tendierten die Preise für Eier (Größe L) der Haltungsform 2 am Spotmarkt rund 1,60 Euro je 100 Eier höher als im Vormonat. Die aktuellen Preise für Eier dieser Kategorie und Größe liegen damit rund 4,30 Euro je 100 Eier über dem Niveau von Januar 2022 und erreichen ein neues Rekordniveau. Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung waren die Verarbeiter. Durch neue AI Fälle ist es im Laufe des Monats zur befürchteten Verknappung des im August noch als reichlich beschriebenen Angebotes gekommen. Vergleichsweise ruhig zeigte sich bis Mitte September noch die Verbrauchernachfrage. Mit den sinkenden Temperaturen kam es jedoch auch hier zu einer Belebung und zu vermehrten Bestellungen des LEH. Lediglich der Absatz von Bioeiern sinkt nach wie vor. Mit zunehmender Knappheit verringern sich die Preisunterschiede zwischen Eiern verschiedener Haltungsformen.
30.09.2022
Landwirtschaft als Energieerzeuger fördern Geflügel
Scharfe Kritik an der Energiepolitik, insbesondere in Sachen Biogas, hat der Präsident des Landesbauernverbandes (LBV) Brandenburg, Henrik Wendorff, vor dem Hintergrund des drohenden Gasmangels geübt. „Während hohe Energiekosten in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft die Betriebskostenkalkulationen aushebeln, wartet die Landwirtschaft noch darauf, als Erzeuger regenerativer Energien ernstgenommen zu werden“, beklagte Wendorff. Stattdessen spreche ein Bundeslandwirtschaftsministerium in ermüdender Regelmäßigkeit den Text von einem längst überholten Sprechzettel: „Teller statt Tank“. Die vielen Möglichkeiten der nachhaltigen Energieerzeugung vom Acker würden jedoch verkannt. So verpuffe das Potential bestehender Biogasanlagen auch älteren Baujahrs sträflich. Für viele Anlagen laufe die für 20 Jahre angesetzte Förderung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus, stellte Wendorff fest. Reinvestitionen in eine Modernisierung der Anlagen lohnten sich für die Betriebe jedoch nur bei einer langfristig bestehenden Perspektive, die auf dem Hof erzeugte Energie ins Wärme- und Stromnetz der Kommune einspeisen oder auch in Technologien für die Aufbereitung zu Biomethan investieren zu können. Hierfür brauche es jedoch ein grundsätzliches Bekenntnis der politischen Entscheidungsträger zur Energiegewinnung aus Biomasse in der Landwirtschaft. Für große Unruhe sorgt dem LBV-Präsidenten zufolge außerdem der aktuelle Plan der EU einer Übergewinnsteuer, die alle Einnahmen von Stromerzeugern oberhalb von 18 Cent pro Kilowattstunde Strom abschöpfen würde, so auch die Landwirte. (AgE)
30.09.2022
Mehr engagierte Frauen im DBV Geflügel
Die Bedeutung von Frauen in der Landwirtschaft hat die designierte Vizepräsidentin des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Susanne Schulze Bockeloh, hervorgehoben. „Wir brauchen Unternehmerinnen, das merken wir auf allen Ebenen des Bauernverbandes“, sagte Schulze Bockeloh bei der Abschlusskonferenz zu den Ergebnissen der Studie über die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in der Landwirtschaft. Die Vorsitzende des DBV-Fachausschusses „Unternehmerinnen in der Landwirtschaft“ kündigte an, für die Mitarbeit von Frauen im Bauernverband zu werben: „Wir werden Möglichkeiten schaffen, dass Frauen sich gestärkt fühlen, sich in unseren Gremien zu engagieren.“ Ziele seien ein gemeinsames Netzwerk und Zusammenarbeit von Frauen in der Landwirtschaft.
29.09.2022
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