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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
05.08.2022
DBV zum Entwurf Tierhaltungskennzeichnungsgesetz Geflügel
Der DBV sieht in dem vom BMEL vorgelegten Referentenentwurf für ein staatliches Tierhaltungskennzeichen noch erhehblichen Nachbesserungsbedarf. „Für Tierhalter entsteht ein erheblicher zusätzlicher bürokratischer Aufwand, ohne dass dies erforderlich wäre. So sei die Einführung eines zusätzlichen eigenen Registers für landwirtschaftliche Betriebe weder notwendig noch sachgerecht“, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken. Demgegenüber gibt es kein belastbares Kontrollkonzept und keine Kontrollsystematik für die nachgelagerten Stufen und für ausländische Betriebe. Krüsken befürchtet, dass dort Manipulationen sehr einfach möglich sein werden. Nicht nachvollziehbar sei es, warum nicht auf bereits bestehende Kontrollsysteme, wie z.B. das der Initiative Tierwohl zurückgegriffen werde.
05.08.2022
EU-Industrieemissionsrichtlinie: Bundesregierung sieht noch „Diskussionsbedarf“ Geflügel
Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Neuregelung der EU-Industrieemissionsrichtlinie geht hervor, dass hierzu noch „vertiefender Diskussionsbedarf“ besteht. Nach dem von der EU-Kommission vorgelegten Entwurf würde insgesamt die Zahl der betroffenen Betriebe deutlich ansteigen, und zwar von bisher geschätzten 2 747 auf dann mehr als 22 000 Betriebe. Beim Mastgeflügel würden dann 1 400 Betriebe erfasst, anstatt wie derzeit 862 Betriebe. Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Neuregelung in der 1. Jahreshälte 2024 abgeschlossen sein wird. Ab Inkrafttreten muss dann die Anpassung an das nationale Recht innerhalb von 18 Monaten erfolgen.
Die Antwort der Bundesregierung finden Sie unter
05.08.2022
Hoher HPAI-Virusdruck in diesem Sommer Geflügel
Nach Angaben des FLI ist in diesem Sommer die Virusaktivität von HPAI in Deutschland, aber auch in den Niederlanden und Frankreich, besonders hoch. Besonders in den Monaten Juni und Juli 2022 gab es bereits sieben HPAI-Ausbrüche in deutschen Nutzgeflügelbeständen. Im Vorjahr wurde hingegen im Zeitraum von Juni bis Mitte Oktober ein einziger HPAI-Fall registriert.
Aber auch in den Niederlanden werden derzeit vermehrt HPAI-Ausbrüche bei Nutzgeflügel gemeldet. So war vor kurzem in der Provinz Overijssel ein Bio-Legehennenbetrieb mit gut 100.000 Tieren sowie ein Masthähnchenbestand mit ca. 105.000 Tieren und eine Mastentenfarm in der Provinz Friesland mit rund 88.000 Tieren betroffen.
In Frankreich ist man derweil mit der Aufarbeitung des jüngsten Seuchenzuges beschäftigt. Das Landwirtschaftsministerium kündigte einen neuen Aktionsplan an, in den die Erfahrungen des diesjährigen Ausbruchsgeschehens einfließen sollen. Insbesondere sollen die Früherkennung sowie die Kontrollen ausgeweitet werden, wobei auch dem Transport mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden soll.
05.08.2022
QM-Fachbeirat: Revision des QM-Standards Milch und Rind
(DBV) Turnusgemäß wird der QM-Standard zum 1. Januar 2023 in einer überarbeiteten Fassung einer Revision unterzogen. Letzte Woche verabschiedete der QM-Fachbeirat die Inhalte dieser Aktualisierung. Neben geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen (Rohmilchgüterecht, Dünge-VO, Veröden der Hornanlagen) wurde das Kriterium Tier-/Liegeplatzverhältnis zu einem K.O.-Kriterium umgewandelt. Die Einführung von Antibiotika- und Schlachtbefunddatenmonitoring wird auch im QM-Standard angestrebt, ist jedoch nicht mit Inkrafttreten der Revision zum 1. Januar 2023 vorgesehen. Sollte es zu einer verpflichtenden Einführung kommen, ist eine Ankündigungsfrist von mind. 12 Monaten festgehalten. Bzgl. der Monitoring-Programme ist eine abgestimmte Vorgehensweise mit QS im Bereich der Rinderhaltung angezeigt. Der QS-Fachbeirat berät über die Einführung der Monitoring-Programme für QS-Rinderhalter im September.
05.08.2022
Staatliche Antibiotikadatenbank für Milchvieh Milch und Rind
(DBV) Das Bundeskabinett schlägt die Änderung des Tierarzneimittelgesetzes vor. Damit wird die Erweiterung des Antibiotika-Minimierungskonzepts umgesetzt, um den Einsatz von Antibiotika in landwirtschaftlichen Betrieben dauerhaft zu senken. Die staatliche Antibiotika-Datenbank, in der bislang nur Masttiere erfasst werden, soll um weitere Nutztierarten ergänzt werden. Hierzu zählen Sauen und Ferkel sowie Jung- und Legehennen und Milchkühe nebst Kälbern. Die zuständigen Veterinärämter vor Ort sollen dazu verpflichtet werden, Anordnungen und Maßnahmen zu treffen, wenn dies zur Verringerung des Antibiotikaeinsatzes in einem tierhaltenden Betrieb erforderlich ist. Die Änderung des Arzneimittelgesetzes muss vom Bundestag beraten und beschlossen werden und soll bereits am 1. Januar 2023 in Kraft treten.
05.08.2022
Milchmarkt Milch und Rind
(AMI, ZMB)
Die deutschen Molkereien erfassten in KW 29 0,7% weniger Milch als in der Vorwoche, das Vorjahresniveau wurde um 0,3 % überschritten. Preise für flüssigen Rohstoff stabilisiert. Die Nachfrage nach Produkten aus dem weißen Sortiment erhielt zuletzt bei der hochsommerlichen Witterung Impulse. Die Lage am Markt für abgepackte Butter ist Anfang August stabil. Leicht belebt hat sich der Markt für Blockbutter. Der Markt für Schnittkäse präsentiert sich weiterhin ausgeglichen. Die Nachfrage wird durch das vorhandene Angebot gedeckt. Die Bestände in den Reifelagern weisen einen normalen Umfang auf, teils wird über weiterhin junge Bestände berichtet. Probleme gibt es teilweise mit der Verfügbarkeit von Verpackungsmaterial. Der Markt für Magermilchpulver bleibt ferienbedingt weiter ruhig. Über wenig Aktivität wird auch vom Markt für Vollmilchpulver berichtet. Die Preise tendieren etwas schwächer.

Beim Global Dairy Trade Tender setzte sich diese Woche die rückläufige Preisentwicklung der letzten Handelstermine fort. Im Schnitt über alle Produkte und Zeiträume sanken die Erlöse im Schnitt um 5,0 %. Die gehandelte Menge war mit 27.500 t um 18,4 % oder 4.281 t umfangreicher als beim letzten Handelstermin.
05.08.2022
Global weniger Schweinefleisch gehandelt Schwein
(AMI) – Nach der neusten Prognose des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums wird für das Jahr 2022 ein Rückgang des globalen Handels vorausgesagt. Insbesondere China hat einen großen Einfluss auf den Welthandel. So wird mit einer Abnahme der chinesischen Schweinefleischimporte um gut 50 % gerechnet.
Dies liegt an der wieder gesteigerten Produktion von Schweinefleisch, auch wenn diese im aktuellen Jahr noch unter dem Niveau vor dem Ausbruch der ASP liegen dürfte. Trotz des Rückgangs bei den Einfuhren bleibt China weiterhin der weltweit größte Importeur von Schweinefleisch. Durch die geringeren Abnahmen Chinas ist viel Schweinefleisch auf dem Markt, das auf andere Märkte umverteilt werden muss. Da für die größten Exporteure EU und USA eine Reduktion der Ausfuhren prognostiziert wird, ist eine Abnahme des Welthandels wahrscheinlich.
Für die globale Schweinefleischproduktion wird angenommen, dass diese gegenüber dem Vorjahr steigt. Die erwarteten Abnahmen in der EU und den USA können durch die Zunahme der Schweinefleischerzeugung in China kompensiert werden. Auch für den Verbrauch wird im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Steigerung erwartet. Unter den Staaten mit dem höchsten Verbrauch an Schweinefleisch fällt besonders China mit einer Steigerung um 4,1 % auf.
04.08.2022
Europäische Schweinefleischexporte stark rückläufig Schwein
(AMI) – Die Ausfuhren von Schweinefleisch und Nebenprodukten aus der EU haben sich in den ersten fünf Monaten des Jahres 2022 deutlich verringert. Insgesamt gingen die Exporte in Nicht-EU-Staaten um 28,4 % zurück.
Die größten Abnahmeraten gab es in den Ländern, die von Handelsbeschränkungen aufgrund der Afrikanischen Schweinepest betroffen sind. So wurden die Lieferungen Italiens und Deutschlands jeweils um mehr als 40 % reduziert. An der Spitze der Liste befand sich mit einem Marktanteil von mehr als einem Drittel Spanien, welches ebenfalls deutlich weniger Schweinefleisch in Drittstaaten exportierte.
Auch hier machte sich der stark eingebrochene Handel mit China als größtem Abnehmer von europäischem Schweinefleisch bemerkbar. So haben sich die Ausfuhren von Schweinefleisch nach China in den ersten fünf Monaten des Jahres mehr als halbiert. Durch die wieder gestiegene Eigenerzeugung ist der chinesische Bedarf an Importen aus der EU gesunken. Hinzu kommt, dass die Schweinepreise in China in den ersten Monaten des Jahres 2022 relativ gering waren und der Export somit weniger lukrativ war.
