
Auf dem neusten Stand
Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
21.01.2022
Rindermarkt Milch und Rind
(AMI) Schlachtkuhpreise steigen weiter – Der Fokus im Handel mit Schlachtrindern ruht auch weiterhin auf den weiblichen Kategorien, die Preise ziehen erneut an. Bei den Jungbullen nimmt der Widerstand gegen weiter steigende Preise dagegen zu. Gerade bei den männlichen Tieren sind dabei durchaus regionale Unterschiede zu verzeichnen. Teilweise wird dem Druck der Schlachtunternehmen entsprochen und die Preise verharren auf stabilem Niveau. Andernorts bleiben die Mengen knapp und die Preise entwickeln sich leicht fester. Einheitlich knapp und gefragt sind dagegen die Schlachtkühe. Wie schon in den vergangenen Wochen bleiben die Stückzahlen überschaubar und lassen sich problemlos absetzen. Der Widerstand von Seiten der Schlachtindustrie hält sich dabei in Grenzen.
21.01.2022
Terminmärkte aktuell Pflanzen

21.01.2022
Fortbildungen zur Milchviehhaltung des „Netzwerkes Fokus Tierwohl“ Milch und Rind
Als Teil des Bundesprogramms Nutztierhaltung fördert das BMEL den Aufbau eines Netzwerkes Fokus Tierwohl, mit dem Ziel den Wissenstransfer in die Praxis zu verbessern. Dazu werden momentan zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen im Online-Format für Milchviehhalter angeboten. Die Themenauswahl umfasst dabei Herdenmanagement, Tiergesundheit, Kälberaufzucht, Grundfuttergewinnung, Stallbau etc.. Die Veranstaltungen für das erste Quartal 2022 sind aufgeführt unter https://fokus-tierwohl.de/de/veranstaltungen#!/
Mehr weiterführende Informationen zum Netzwerk Fokus Tierwohl sind auf dessen Homepage zu finden unter: https://fokus-tierwohl.de/de/das-netzwerk
21.01.2022
DBV-Fachforum Milch am 24.01. um 16:00 Uhr Milch und Rind
Das DBV-Fachforum Milch 2022 „Standardsetzung und Kommunikation: Nutzen für die Milcherzeuger?!““ kann am kommenden Montag um 16:00 Uhr als Livestream verfolgt werden unter folgendem Link: https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/standardsetzung-und-kommunikation-nutzen-fuer-die-milcherzeuger
21.01.2022
Lenkungsgremium Strategie 2030 Milch und Rind
In dieser Woche traf sich das Lenkungsgremium der Strategie 2030. Das Gremium tauschte sich mit der Sprecherin der Arbeitsgruppe Digitalisierung zu den Themen Datenhoheit und Verknüpfung von Daten im Sinne der Land- und Molkereiwirtschaft aus. Anschließend wurde über eine geplante Forschungsarbeit zu den erwartbaren Entwicklungen für die deutsche Milchwirtschaft angesichts steigender Umwelt -und Tierwohlanforderungen für die nächsten Jahre bis 2030 beraten.
21.01.2022
Großhandelspreise für Futtergetreide fangen sich wieder Pflanzen
Das Futtergetreidegeschäft hat sich auch in der 3. Januarwoche kaum belebt. Es wird zwar von zunehmendem Kaufinteresse der Mischfutterhersteller berichtet, zu Abschlüssen kommt es jedoch nur selten, denn die deutlich zurückgenommenen Preisvorstellungen der Mischfutterhersteller stoßen häufig auf unveränderte Offerten der Anbieter. Immerhin konnten die Großhandelspreise den Rückgang in der Vorwoche aktuell wieder ausgleichen, so dass Weizen und Gerste wieder auf Vorwochenniveau angekommen sind, Mais verteuert sich sogar um 3 EUR/t. Es ist am Kaufinteresse weiterhin erkennbar, dass die Mischfutterindustrie sich auf Mais und andere Futtergetreidearten fokussiert und versucht, den vergleichsweise teuren Weizen zu vermeiden Im laufenden Wirtschaftsjahr von Juli bis November 21 verarbeiteten Hersteller mit 4,8 Mio. t ohnehin fast 5 % weniger Getreide, denn auch die Mischfutterproduktion ist in diesem Zeitraum um 4 % auf 9,7 Mio. t zurückgegangen. Den stärksten Einschnitt weist die Produktion von Schweinemischfutter mit einem Minus von 7 % auf, für Rinder wurden 3 % weniger hergestellt, für Mastgeflügel 2 %. Demgegenüber wuchs die Mischfutterherstellung von Legehennenfutter um 2 %. Bis November 21 ist eine Kompensation von Futterweizen durch andere Alternativen in den Verbrauchszahlen der BLE noch nicht erkennbar, denn mit 1,8 Mio. t blieb der Einsatz nahezu unverändert. Gerste wurde allerdings 17 % weniger verwendet, Triticale 12 % und Mais 7 %. Roggen im Mischfutter nahm in den genannten 5 Monaten um 7 % zu und Hafer sogar um 77 %. Mit Sorge beobachten Handel und Mischfutterhersteller die Entwicklung der Schweinebranche, die mit zunehmend schwindenden Tierbeständen auf den Kostendruck reagiert. Immerhin wurden zur Viehzählung im November 21 mit 23,6 Mio. t Tieren rund 2,45 Mio. weniger erfasst als im Jahr zuvor. 9,4 % weniger Tiere benötigen auch weniger Futter und sollte die prekäre Erlössituation anhalten, dürften die Zahlen weiter sinken. Anders hingegen auf der Erzeugerstufe, wo auch die Futtergetreidepreise teils durch deutliche Abwärtsbewegung gekennzeichnet sind. Prompter Futterweizen frei Erfasserlager verlor fast 6 EUR/t zur Vorwoche, Gerste immerhin noch 4 EUR/t und Mais 1 EUR/t. Damit verzeichnen die Futtergetreidepreise im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt immerhin noch ein Plus von 23 %. Die Preisbewegungen für Vorkontraktware ex Ernte 22 fielen deutlich geringer aus. (Quelle: AMI)
21.01.2022
DBV-Austausch mit der Molkereiwirtschaft Milch und Rind
Traditionell hat der DBV zu Jahresbeginn die Spitzenvertreter der Molkereiwirtschaft zu einem digitalen Meinungsaustausch eingeladen. Die Teilnehmer des Gesprächs waren sich einig, dass die anziehenden Erlöse aufgrund der derzeit massiv steigenden Betriebsmittelkosten kaum rentabilitätswirksam sind. Dennoch lässt die momentan positive Marktentwicklung weiter steigende Milcherzeugerpreise zu. In den politisch angestrebten Umbau der Tierhaltung sind sowohl die Erkenntnisse der Borchert-Kommission als auch die erfolgreichen wirtschaftlichen Initiativen, wie QM-Milch und ITW, einzubeziehen. Ebenso sind staatliche Finanzmittel dafür unerlässlich. Zu dem Thema Haltungs- und Herkunftskennzeichnung tauschten die Teilnehmer ihre Standpunkte aus. Es bestand Konsens, dass aus Wettbewerbsgründen die Durchsetzung EU-weit einheitlicher Regelungen durch Brüssel dringend angezeigt sind.
21.01.2022
Globaler Preisindex erklimmt 9-Jahreshoch Pflanzen
Der Spitzenwert des Vormonats von 141,4 Punkten wird knapp verfehlt. DER FAO-Getreidepreisindex ging im Dezember um 0,9 Punkte oder 0,6 % auf 140,5 Punkte zurück. Gegenüber Dezember 21 ist das dennoch einen kräftigen Anstieg von 24,1 Punkten. Die Preise für Weizen bewegten sich im Dezember 21 nach unten. Ertragsreiche Ernten auf der Südhalbkugel vergrößerten das globale Angebot und setzten die Forderungen unter Druck. Eine schwindende Nachfrage belastete zusätzlich. Auch die Reispreise reagierten auf das nachlassende Kaufinteresse mit Vergünstigungen. Demgegenüber verteuerte sich Mais. Für das gesamte Jahr 2021 wurde ein Getreidepreisindex von 131,2 Punkten ermittelt, was einem Anstieg von 28 Punkten oder 27,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit wird der höchste Jahresdurchschnitt seit 2012 erreicht. Die Preise für Mais und Weizen lagen dabei je 44,1 und 31,3 % über den Durchschnittswerten des Vorjahres, Reis verzeichnete 2021 einzig einen Preisrückgang. (Quelle: AMI)

21.01.2022
Kurse in Paris erholen sich Pflanzen
Sowohl beim Weizen als auch beim Raps ist der Preisverfall der letzten Wochen gestoppt. Auch wenn der Weizen im Vergleich zum 50-Tage-Schnitt noch im Minus ist, hat er doch zumindest einen Teil der Verluste wieder wett-machen können. Ein Grund dafür liegt sicherlich in der Kältewelle, die derzeit im mittleren Westen der USA herrscht. Auch die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen bezügliche der Ukraine haben ihren Anteil an der Erholung. Die in Argentinien gemeldete Rekordernte bei Weizen konnte den Anstieg nur bedingt abbremsen. Durch die traditionell restriktive Exportpolitik der Südamerikaner haben große Erntemengen meist nur begrenzte Auswirkungen auf den Weltmarkt. Bemerkenswert ist nach wie vor, dass auch weit entfernt liegende Termine wie Mai 2023 (253,25 €/t) oder September 2023 (232,75 €/t) mit recht ansprechenden Preisen locken. Beim Raps hat die Talfahrt vorerst ebenfalls ein Ende. Eine plausible Begründung für die Kursschwankungen der letzte Woche zu finden fällt schwer, denn an der mangelnden physischen Verfügbarkeit hatte sich nichts geändert. Allerdings sind gerade leer gefegte Märkte sehr nervös und reagieren auch auf kleine Impulse mit sehr starken Ausschlägen. Die Rapseinfuhren der EU aus Australien haben in diesem Jahr bereits ihren bisherigen Höchststand erreicht und könnten bis zum Jahresende angesichts der starken Inlandsnachfrage und des rückläufigen Angebots aus der Ukraine und Kanada einen neuen Jahresrekord erreichen. Die EU hat in diesem Wirtschaftsjahr (Juli – Juni) bisher 530.416 t Raps aus Australien eingeführt, während es im letzten Jahr bis Ende Januar nur 127.364 t waren. Im gesamten Wirtschaftsjahr 2020-21 beliefen sich die Einfuhren aus diesem Land auf 1,44 Mio. t. Aus Kanada und der Ukraine hat die EU in diesem Wirtschaftsjahr bisher 275.680 t bzw. 1,56 Mio. t eingeführt. Im vorangegangenen Wirtschaftsjahr hatte die EU bis Ende Januar 1,55 Mio. t aus Kanada und 1,98 Mio. t aus der Ukraine importiert. (Quelle: DBV/AMI/Reuters)
