Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

17.12.2021
AI-Verdachtsfall im Landkreis Vechta, Aufhebung von Überwachungszonen, HPAI H5 in den Niederlanden
Geflügel

Der Landkreis Vechta teilt mit, dass im Stadtbereich Vechta in einem Putenbestand der Verdacht der Aviären Influenza H5N1 besteht. Das Landeslabor des LAVES hat den AI-Nachweis bestätigt. Das Ergebnis des FLI über den Serotyp steht noch aus. Es handelt sich um ca. 9.000 Putenhähne, die rd. 16,5 Wochen alt sind. Der Landkreis wird um den Verdachtsbestand eine Schutzzone mit einem Radius von mindestens 3 km und eine Überwachungszone mit einem Radius von mindestens 10 km einrichten. Die Tötung und Räumung des Tierbestandes wurde angeordnet.

Der Landkreis Verden teilt mit, dass die Anschluss-Restriktionszonen zum Geflügelpest-Ausbruch in der Gemeinde Hilgermissen, Landkreis Nienburg, seit dem 15.12.2021 aufgehoben sind. Die vom Landkreis angeordnete Aufstallungsverpflichtung für sämtliches Geflügel gilt weiterhin.

Der Landkreis Cuxhaven informiert, dass er die Überwachungszone im Bereich der Gemeinde Hagen i.B. voraussichtlich zum 23. oder 24.12.2021 aufheben wird.

Der Landkreis Stade teilt mit, dass in Glückstadt, Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein, durch die dort zuständige Veterinärbehörde am 09.12.2021 der Ausbruch der hochpathogenen Geflügelpest amtlich festgestellt worden ist. Die Überwachungszone geht bis in den Landkreis Stade hinein, so dass der Landkreis dementsprechend eine Anschluss-Überwachungszone eingerichtet hat. Die Allgemeinverfügung ist am 16.12.2021 in Kraft getreten.

Der Landkreis Cloppenburg teilt mit, dass die Anschluss-Überwachungszone zum Geflügelpest-Ausbruch in der Samtgemeinde Artland, Landkreis Osnabrück, mit Wirkung vom 17.12.2021, 0:00 Uhr, aufgehoben ist. Das Restriktionsgebiet erstreckte sich über den Landkreis Osnabrück hinaus bis in die Gemeinden Löningen und Essen im Landkreis Cloppenburg.

Die Überwachungszonen im Restriktionsbereich der Stadt Friesoythe (Kampe, Ikenbrügge) sowie das Wiedereinstallungsverbotsgebiet für Enten und Puten sind hiervon nicht betroffen und gelten zunächst weiter. Die Aufstallungsanordnung für sämtliches Geflügel bleibt ebenfalls bestehen.

Der Landkreis Osnabrück hat die Überwachungszone im Bereich der Samtgemeinde Artland mit Wirkung vom 17.12.2021, 0:00 Uhr aufgehoben. Ab diesem Zeitpunkt darf das Geflügel auch in dieser Zone wieder im Freien gehalten werden, ebenso gibt es keine Verbringungsbeschränkungen mehr.

Bitte beachten Sie die online gestellten Hinweise, Allgemeinverfügungen und Anträge der betroffenen Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Cuxhaven, Harburg, Oldenburg, Stade. Bei den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg und Oldenburg finden Sie wieder interaktive Karten mit den Restriktionsgebieten.

Die niederländischen Behörden berichten, dass in einem Geflügelbetrieb in Den Ham, Gemeinde Twenterand, Provinz Overijssel (ca. 15 km von der deutschen Grenze entfernt!) der Verdacht auf die hochpathogene Variante der Aviären Influenza H5 besteht. Es handelt sich um einen Bestand mit rd. 80.000 Masthähnchen. Die Tötung des Tierbestandes wurde angeordnet. Im Umkreis von 1 km um den Verdachtsbetrieb gibt es einen weiteren Geflügelbetrieb. Dieser Betrieb liegt am Rande der 1-Kilometer-Zone und wird regelmäßig auf Geflügelpest untersucht. In der 3-km-Schutzzone liegen 6 weitere Geflügelhaltungen, die auf Geflügelpest beprobt werden. In der 10-Kilometer-Überwachungszone um den Betrieb gibt es 29 weitere Geflügelhaltungen. Es besteht für den gesamten Bereich ein Verbringungsverbot.

15.12.2021
Neue KTBL-Schrift zur Minderung von Ammoniakemissionen
Geflügel

Die in 2003 veröffentlichte KTBL-Schrift „Ammoniakemissionen in der Landwirtschaft mindern. Gute Fachliche Praxis“ wurde gemeinsam mit dem UBA überarbeitet. Sie liefert praktische Anleitungen, welche Maßnahmen in der Fütterung, der Stallhaltung, der Lagerung und Ausbringung von Wirtschaftsdüngern sowie der Ausbringung synthetischer Düngemittel und der Biogaserzeugung einen nachweisbaren Minderungseffekt haben. Die 60-seitige Broschüre steht kostenfrei zur Verfügung unter www.ktbl.de .

15.12.2021
ASP: Frankreich und China unterzeichnen Regionalisierungsabkommen
Schwein

(AgE) Frankreich kann ab sofort im Fall eines ASP-Ausbruchs weiterhin Schweinefleisch aus nicht betroffenen Regionen nach China exportieren. Hierzu ist gestern im Rahmen des französisch-chinesischen Wirtschafts- und Finanzdialogs ein entsprechendes Regionalisierungsabkommen in Kraft getreten. Laut französischer Regierungsvertreter handelt es sich hierbei um die erste Regionalisierungsvereinbarung, die China nach langwierigen Verhandlungen mit einem EU-Mitgliedstaat unterzeichnet hat. Es könnte als Blaupause für weitere Abkommen für andere Sektoren und Länder dienen. Die Regionalisierung wird voraussichtlich auf Ebene der Départements stattfinden. Von Januar bis September 2021 exportierte Frankreich etwa 606 000 t Schweine-fleisch und -produkte sowie Nebenerzeugnisse, wovon knapp 30 % nach China geliefert wurden.

Der DBV wird das BMEL nochmals auffordern, die in der letzten Legislaturperiode begonnenen Gespräche mit China wieder aufzunehmen.

15.12.2021
Auch Kaufland führt 5xD ein
Schwein

Nach Rewe, Aldi und Lidl hat vergangene Woche nun auch das zur Schwarz-Gruppe gehörende Handelsunternehmen Kaufland bekannt gegeben, im kommenden Jahr das gesamte Sortiment an Schweinefrischfleisch aus deutschem Ur-sprung anzubieten und somit das 5xD-Konzept umzusetzen. Laut Kaufland stammen bereits heute rund 80% des gesamten Schweinefrischfleischs sowie 100% der Fleisch- und Wurstwaren der Eigenmarke K-Wertschätze aus deutscher Herkunft.

14.12.2021
Aufstallungspflicht im Landkreis Celle
Geflügel

Celle (lkc). Der Verdacht auf Geflügelpest im Landkreis Celle hat sich bestätigt. In einer Geflügel-Kleinsthaltung im Landkreis Celle (Gemeinde Wietze) wurde am 12. Dezember die sogenannte Geflügelpest amtlich festgestellt. Bei dem betroffenen Betrieb handelt es sich um eine Hobbyhaltung, es wurde neben den vornehmlich betroffenen Gänsen auch anderes diverses Geflügel gehalten (unter anderem Hühner). Der Bestand ist bereits geräumt.

Um die Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern, werden nun eine Schutzzone sowie eine Überwachungszone eingerichtet. In diesen gelten für Geflügelhaltungen und -transporte strenge Auflagen, u.a. unterliegen die Betriebe der amtlichen Beobachtung, Geflügeltransporte in diesem Bereich sind verboten beziehungsweise genehmigungspflichtig. Weiterhin gilt für den gesamten Landkreis Celle ab dem 14. Dezember eine Aufstallungs- und Abschirmungspflicht des gehaltenen Geflügels, um jeglichen Kontakt zu Wildvögeln zu unterbinden (die Allgemeinverfügung dazu können Sie hier lesen: https://www.landkreis-celle.de/uploads/tx_sbdownloader/Amtsblatt_152-2021_12_13.pdf ). Sämtliches gehaltenes Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) ist dann ausschließlich in geschlossenen Ställen oder unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenabgrenzung bestehen muss, (Schutzvorrichtung) zu halten.

Sofern Sie Ihre Geflügelhaltung bislang noch nicht beim Veterinäramt angemeldet haben, holen Sie dieses bitte unverzüglich nach. Alle Geflügelhalter werden aufgefordert, zwingend und konsequent die Biosicherheitsmaßnahmen in ihrer Geflügelhaltung einzuhalten. Diese können Sie hier nachlesen: https://t1p.de/ipv9

https://www.landkreis-celle.de/index.phpinformationen-und-oeffentlichkeitsarbeit/der-landkreis-informiert.html?tx_ddpresseinfo_pi1%5Bart%5D=info&tx_ddpresseinfo_pi1%5Bid%5D=2786

14.12.2021
ASP: Den Ernstfall verhindern – Webseminar am 16.12.2021 von 13:30 Uhr – 15:00 Uhr
Schwein

(LWK Niedersachsen) Der letzte ASP-Fund von infizierten Wildschweinen liegt nur noch 50 km von der Niedersächsischen Grenze entfernt. Nun kommt es darauf an, die weitere Verbreitung zu unterbinden und die Hausschweinebestände vor einem Befall zu schützen.

Um Sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, bietet die LWK Niedersachsen kurzfristig ein Webseminar an, welches Schweinehalter darüber informiert, wie Sie ihren Betrieb schützen können und was im Falle eines ASP-Ausbruchs zu beachten ist.

Hierzu referieren Dr. Sabine Schütze von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und Dr. Hermann Seelhorst, Amtstierarzt im Landkreis Cloppenburg.

Webcode: 33007029 Datum / Uhrzeit: 16.12.2021 13:30 Uhr – 15:00 Uhr Anmeldeschluss: 15.12.2021

Zur Anmeldung gelangen Sie über den folgenden Link: https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/vera/7029_Afrikanische_Schweinepest_-_den_Ernstfall_verhindern

Dieses Webseminar ist für Sie kostenfrei. Ermöglicht wird dies durch eine Förderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Projektes Netzwerk Fokus Tierwohl. Die sonst üblichen Kosten belaufen sich auf 35€.

11.12.2021
DBV-Situationsbericht 2020/21 vorgelegt
Geflügel

DBV-Präsident Rukwied zieht eine ernüchternde Bilanz und sieht große Unsicherheiten für 2021/22: „Die Corona-Pandemie hat auch viele landwirtschaftliche Betriebe hart getroffen.“ Explodierte Betriebsmittelkosten schwächen die wirtschaftliche Grundlage der Betriebe.

Den Situationsbericht finden Sie unter den Downloads: www.situationsbericht.de

10.12.2021
Goldene Olga 2021 geht nach Butjadingen-Stollhamm in der Wesermarsch
Milch und Rind

Die niedersächsische Milchwirtschaft hat heute die besten elf ihrer insgesamt rund 8.500 Milchviehhalter mit dem „Milchlandpreis 2021“ geehrt. Ein kleiner Zuschauerkreis nahm unter 2G-Plus-Bedingungen an der Preisverleihung teil, die in der Wandelhalle in Bad Zwischenahn durchgeführt wurde. Alle elf nominierten Betriebe wurden im Rahmen der Veranstaltung in einem Video-Hofportrait vorgestellt. Viele Interessierte verfolgten die Preisverleihung per Livestream im Internet. Familie Schilling aus Butjadingen-Stollhamm in der Wesermarsch hat es geschafft. Sie darf sich mit ihrem Milchviehbetrieb „Bester Milcherzeuger Niedersachsens 2021“ nennen. Marlis und Hans-Gerd sowie ihr Sohn Janko Schilling wurden am 10. Dezember 2021 im Rahmen einer kleinen Preisverleihung von Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, geehrt. Sie erhielten die „Goldene Olga 2021“ und einen Geldpreis in Höhe von 3.500 Euro. Für ein Jahr kommt zudem die lebensgroße, goldene Kuh-Statue zu Gast auf ihren Hof. Die „Silberne Olga 2021“ und 2.000 Euro gingen an Carolin und Thomas sowie Mechthild und Ulrich Konersmann aus Hagen a.T.W. im Landkreis Osnabrück. Mit der „Bronzenen Olga 2021“ sowie einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro konnte Staatssekretär Theuvsen die Drittplatzierten Martina und Andreas sowie Margret und Dieter Tiedemann aus Bremervörde-Mehedorf im Landkreis Rotenburg (Wümme) auszeichnen. –> Mehr Info zur Goldenen Olga und den Platzierungen.

10.12.2021
Schlachtaktivität bei Rindern trotz hoher Nachfrage gesunken
Milch und Rind

(AMI) In den ersten zehn Monaten des Jahres 2021 wurden in Deutschland weniger Rinder der Fleischer-zeugung zugeführt als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt ist die Zahl der Schlachtungen dabei um 1,6 % gesunken. Allerdings lagen die Rinderschlachtungen nicht durchgehend unterhalb der Werte von 2020, denn insbesondere in den Frühjahrsmonaten wurde das Vorjahresniveau teils deutlich überschritten. Bedingt durch die kühle Witterung war im bisherigen Jahr die Nachfrage nach Rindfleisch anhaltend hoch. Zudem genießt Rindfleisch einen sehr guten Ruf beim Verbraucher. Mittlerweile hat sich das Angebot an Schlachtrindern aufgrund der geringeren Tierbestände jedoch reduziert. Entsprechend liegen die aktuellen Schlachtzahlen wieder deutlich niedriger als im vorangegangenen Jahr. So wurden im Oktober 10,1 % weniger Rinder der Schlachtung zu-geführt als noch im Vorjahresmonat.

Unklar bleibt, welche Auswirkungen die Folgen der Corona-Pandemie auf den weiteren Verlauf der Nachfrageentwicklung nach Rindfleisch haben wird. Potenzielle Gastronomieschließungen könnten die Schlachtungen weiter reduzieren. Zusätzlich könnten auch temporäre Einschränkungen im Schlachtbetrieb von Schlachthöfen die Schlachtzahlen in den kommenden Monaten drosseln.

Bei Betrachtung der einzelnen Kategorien, so können hier deutliche Unterschiede in der Entwicklung aus-gemacht werden. Von dem Rückgang insgesamt am stärksten betroffen waren die Bullenschlachtungen, diese sind in dem betrachteten Zeitraum um 4,1 % gesunken. Bei den weiblichen Tieren haben sich die Zahlen dagegen sogar teilweise erhöht. So wurden von Januar bis Oktober 2021 bisher 1,0 % mehr Färsen der Schlachtung zugeführt als noch 2020. Bei den Kuhschlachtungen hingegen wurde ein leichter Rück-gang von 0,7 % registriert. Lagen diese im ersten Halbjahr 2021 noch knapp 1,5 % oberhalb der Vorjahreswerte, so kommen inzwischen monatlich wieder weniger Tiere zum Schlachter. Parallel dazu sind die Schlachtkuhpreise für Tiere der Kategorie R3 und O3 bis einschließlich November fortlaufend gestiegen.