Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

17.11.2021
Ferkelproduktion in Dänemark gesunken
Schwein

In Dänemark wurden zum 1. Oktober 2021 insgesamt 13,21 Mio. Schweine gehalten, das waren 1,1% weniger Tiere als im Vorjahr. Die schlechte Marktsituation in der Schweineproduktion habe seit zwei Jahren erstmals wieder zu einem Bestandsrückgang geführt, der bei den ungedeckten Jungsauen am größten ausfiel. Insgesamt ist der dänische Sauenbestand um 1,6% auf knapp 1,25 Mio. Tiere gesunken. Dies deutet laut Dachverband der dänischen Land- & Ernährungswirtschaft (L&F) darauf hin, dass die Ferkelproduktion in näherer Zukunft einen Dämpfer erhalten dürfte. Denn bereits Anfang Oktober hatten die dänischen Halter weniger Ferkel im Stall: Die Zahl der Tiere unter 20 kg lag mit 2,69 Mio. um 1,0% unter dem Vorjahresniveau. Auch der lange Zeit boomende dänische Ferkelexport hat aufgrund der geringeren Nachfrage aus Deutschland und Polen an Schwung verloren. So verringerten sich in den ersten drei Quartalen 2021 die Ausfuhren von Tieren zwischen 15 kg und 50 kg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6%.

29.10.2021
Weniger deutsches Schweinefleisch exportiert
Schwein

(AMI) – Im Vergleich mit dem Vorjahr sind die Ausfuhren von deutschem Schweinefleisch in den ersten acht Monaten dieses Jahres gesunken. So wurden von Januar bis August 2021 mit 1,8 Mio. t Schweinefleisch und Nebenprodukte gegenüber dem Vorjahr fast 5 % weniger in andere Länder geliefert.

Die Hauptursache für die verringerten Exporte von deutschem Schweinefleisch ist in den Liefersperren für Schweinefleisch aus Deutschland nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest im September des vergangenen Jahres zu finden. Besonders der Lieferstopp seitens China hat sehr gravierende Auswirkungen. Die Transporte in Drittländer sind im Zeitraum von Januar bis August des laufenden Jahres um die Hälfte gesunken. Innerhalb der EU konnten die Exporte um fast 30 % erhöht werden. Allerdings kann durch diese Steigerung nicht der Rückgang bei den Drittlands-Exporten aufgefangen werden.

Aktuell ist der Handel mit Schweinefleisch europaweit durch eine schwache Nachfrage geprägt. Da Ausfuhren nach China kaum noch lohnend sind, kommt es innerhalb der EU zu Angebotsdruck unter anderem durch die großen Mengen an spanischem Schweinefleisch, welche nicht mehr aus der EU exportiert werden.

29.10.2021
Deutschland führt viel weniger Schweine ein
Schwein

(AMI) – Sowohl im Jahr 2020 als auch im bisherigen Jahresverlauf von 2021 sind die Importe von Ferkeln und Schlachtschweinen nach Deutschland deutlich verringert worden. Die durch Corona eingeschränkten Schlachtkapazitäten und die schwächere Nachfrage nach Schweinefleisch führten bereits im vergangenen Jahr zu einer starken Absenkung des Importbedarfes. Zusätzlich verschärfte sich die Situation ab September 2020 durch das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in unserem Land.

So wurden schon im abgelaufenen Jahr gegenüber dem Vorjahr 11 % weniger Schweine nach Deutschland geliefert. Bei den Schlachtschweinen wird in diesem Jahr eine Halbierung der bezogenen Tiere erwartet. Der größte Teil der importierten Schweine kommt jedoch als Ferkel in deutsche Ställe. Bei den Ferkeleinfuhren dürfte die Reduzierung mit einem Minus von 7 % weniger groß ausfallen. Aktuell bereiten die extrem niedrigen Erlöse für Schlachtschweine und Ferkel den Landwirten große wirtschaftliche Probleme. Dadurch sinkt der Importbedarf und der Strukturwandel wird weiter vorangetrieben. 

29.10.2021
EU-weites Tierschutzlabel: Umfrage unter Pro Weideland Mitgliedern verlängert
Milch und Rind

Wegen schlechter Rücklaufquoten verlängert: Die Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission (GD SANTE) hat das externe Unternehmen ICF mit der Durchführung einer Studie zur Tierschutzkennzeichnung beauftragt. Diese Umfrage ist Bestandteil der Anstrengungen, die die Europäische Kommission – gemeinsam mit anderen Interessengruppen – unternimmt, um die Wissensgrundlage zu verbessern, auf der ein potenzieller künftiger Vorschlag für ein EU-weites Tierschutzkennzeichen entwickelt werden könnte. Die folgende Umfrage bildet einen Teil der von ICF für die Gesamtuntersuchung durchgeführten Datenerhebung, deren Ergebnis somit auch maßgeblich von Ihren Ansichten, Erfahrungen und Auskünften abhängt. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 15 bis 20 Minuten und ist nur für Pro Weideland Mitglieder gedacht. Eine Teilnahme an der Umfrage ist noch bis zum 15. November möglich. –> Zur Umfrage

29.10.2021
Jungbullenpreise steigen erneut
Milch und Rind

(AMI) – Wie schon in den vergangenen Wochen stehen im Schlachtrinderhandel insbesondere Jungbullen und qualitativ hochwertige Färsen im Fokus. Hier lassen sich auch weitere Aufgelder erzielen. Nach wie vor übersteigt die Nachfrage nach Jungbullen fast überall das verfügbare Angebot. Viele Landwirte rechnen dabei mit weiter steigenden Preisen, was die Ablieferbereitschaft und damit die Verfügbarkeit weiter einschränkt. Zugleich äußern sich die Schlachtunternehmen zwar kritisch über die anhaltenden Anstiege, dennoch werden die Preise aufgrund des kleinen Angebotes schlussendlich gezahlt. Gleiches gilt auch weiterhin für die höherwertigen Färsen. Etwas ausgeglichener gestaltet sich dagegen der Handel mit Schlachtkühen, von denen inzwischen teilweise etwas umfangreichere Mengen angeboten werden. Regional gibt es zwar auch hier weitere Preisanstiege, diese halten sich aber in engen Grenzen.

29.10.2021
Strategie 2030: Evaluierung der Umsetzung
Milch und Rind

Regelmäßig trifft sich das Lenkungsgremium der Strategie 2030, um den Stand der Umsetzung zu evaluieren. Ende der letzten Woche fand ein weiterer Austausch statt. Vor allem die Herkunftskennzeichnung sowie die Forschungsförderung wurden diskutiert. Eine Stellungnahme zur Herkunftskennzeichnung sowie den entsprechenden Positionierungen der Initiativverbände der Strategie 2030 wurde verabschiedet – sie wird zeitnah auf der Homepage des Verbands der Deutschen Milchwirtschaft veröffentlicht. Als Prioritäten für die kommenden Monate haben die Initiativverbände der Strategie 2030 gemeinsame Schwerpunkte in den Bereichen Agrarpolitik, EU-Absatzförderung und Nachhaltigkeit gesetzt.

29.10.2021
EU-Konsultation zu Tierschutzvorschriften
Milch und Rind

Die EU-Kommission hat im Rahmen der Farm-to-Fork-Strategie eine öffentliche Konsultation zur Überarbeitung der EU-Tierschutzvorschriften für ein höheres Tierschutzniveau gestartet. Der Anwendungsbereich der Tierschutzregelungen soll erweitert und deren Umsetzung erleichtert werden. Die Befragung richtet sich an alle Betroffenen und kann bis zum 21.01.2022 durchgeführt werden. Eine rege Beteiligung ist hier möglich.

29.10.2021
DBV-Milchsymposium zur Wirtschaftlichkeit
Milch und Rind

Am 18. November um 18 Uhr richtet der DBV ein Symposium zum Thema „Wirtschaftliche Perspektiven für die Milchviehhaltung in Deutschland“ aus. Vor dem Hintergrund neuer Anforderungen bei Tier-, Umwelt- und Klimaschutz stellt sich für Milcherzeuger die Frage nach ihrer wirtschaftlichen Perspektive. Zum Thema referieren Fachleute aus Wissenschaft, Beratung und Finanzwesen. Eine aktive Teilnahme am Online-Symposium wird ermöglicht. Programm und weitere Infos hier.

29.10.2021
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Die Milchanlieferung ging in der 41. KW um 0,1 % im Vgl. zur Vorwoche zurück und sollte sich damit ihrem saisonalen Tiefpunkt nähern. Mit 2,6 % bleibt das Milchaufkommen weiter deutlich unter der Vorjahreslinie zurück. Die rege Nachfrage nach Butter setzt sich weiter fort. Für Blockbutter wurde die Notierung auf 5,20 – 5,40 EUR/kg (Kempten, 27.10.21) angehoben. Für abgepackte Butter sind die Preise kontraktbedingt stabil. Dem Vernehmen nach sollen sich für den nächsten Monat aber Preiserhöhungen abzeichnen. Auf dem Schnittkäsemarkt sind freie Mengen kaum noch verfügbar. Bestellungen des LEH und von Großverbrauchern müssen z. T. gekürzt werden. Es wird von sehr niedrigen Beständen berichtet. Die Preise tendieren steigend. Auch die Pulvermärkte entwickeln sich fester. Kurzfristige Lieferungen sind kaum noch möglich. Das Preisniveau ist ebenfalls gestiegen.

Der durchschnittliche bundesweite Milcherzeugerpreis ist für September 2021 im Vgl. zum Vormonat um 1,0 Ct/kg auf 36,8 Ct/kg (bei 4,2 % Fett; 3,4 % Eiweiß) gestiegen. Der Mittelwert der 25 % höchsten Vergleichspreise hat sich um 1,1 Ct/kg und der der 25 % niedrigsten Vergleichspreise um 0,3 Ct/kg erhöht.