Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

19.09.2025
Dokumentarfilm „Höfe – Familie, Wirtschaft, Wandel“ im Kino am Raschplatz
Geflügel, Milch und Rind, Öko-Landbau, Pflanzen, Schwein

Am 20.+21.9.25 wird im Kino am Raschplatz in Hannover der Dokumentarfilm „Höfe – Familie, Wirtschaft, Wandel“ gezeigt, der sich in besonderer Weise an landwirtschaftliche Betriebe und ihre Familien richtet. Zugleich wendet er sich an Menschen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Beratung, die sich mit Landwirtschaft befassen. 
Sa, 20.9., 11.00 Uhr
So, 21.9., 11.45 Uhr
Zu der Vorstellung am Sa, 20.9., 11 Uhr sind die beiden Filmemacher Johannes Kohout & Janek Totaro aus Göttingen anwesend. 

Der Film begleitet vier familiengeführte Betriebe in Niedersachsen – zwei Milchvieh- und zwei Schweinehöfe, ökologisch wie konventionell, groß wie klein. Er zeigt die alltägliche Arbeit zwischen Stall und Büro, familiäre Verantwortung und wirtschaftlichen Druck, aber auch die Herausforderungen durch gesellschaftliche Erwartungen. Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Beratung ergänzen die Perspektiven und zeichnen ein vielschichtiges Bild einer Branche im Wandel – nah an der Praxis und ohne Klischees.

Gerade für Landwirt:innen und Praxisvertreter:innen ist der Film besonders interessant, da er ihre Lebensrealität abbildet und gleichzeitig den Blick von außen sichtbar macht. 

Der Film ist entstanden in Kooperation mit dem Verbund Transformationsforschung agrar, BMEL, Nds. Department für Nutztierwissenschaften Göttingen, Landwirtschaftskammer Nds. und diversen landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=YaP4GW5vJFU
Website: https://www.akinema.com/hoefe
Tickets: https://www.kinoamraschplatz.de/de/filme/filmdetails.php?fid=5097

Ort:
Kino am Raschplatz
Raschplatz 5
30161 Hannover
Tel. 0511-317802 (ab 13.30 Uhr)
https://www.kinoamraschplatz.de

19.09.2025
Rindermarkt: Angebot an Schlachtrindern ist und bleibt knapp
Milch und Rind

(AMI) Der Handel mit Schlachtrindern läuft aktuell überwiegend flott, die vorhandenen Mengen sind eher knapp. Bei den Jungbullen haben die Stückzahlen in den vergangenen Wochen etwas zugenommen. Die vergleichsweise hohen Schlachtgewichte deuten darauf hin, dass einige Tiere zurückgehalten wurden. Dennoch gestaltet sich die Vermarktung problemlos. Obwohl die Schlachtunternehmen über das Preisniveau klagen, kann der Bedarf nicht überall gedeckt werden. Gerade im Süden Deutschlands haben sich die Geschäfte zuletzt belebt. Vorerst bleibt die Preisempfehlung aber unverändert. Ähnlich gestaltet sich der Handel mit Schlachtkühen. Je nach Region wird der Markt als ausgeglichen bis hin zu knapp versorgt beschrieben. Auch in den kommenden Wochen ist kaum von einer Entspannung auszugehen. Dennoch bleibt die Preisempfehlung vorerst unverändert. Weitere Aufschläge gibt es dagegen bei den qualitativ hochwertigen Färsen, die überall knapp und gesucht sind. 

19.09.2025
Weltschulmilchtag am kommenden Mittwoch
Milch und Rind

(DBV) In diesem Jahr findet am 24. September der Weltschulmilchtag statt. Der Internationale Weltmilchverband (IDF) veranstaltet dazu ein Webinar ab 13:00 Uhr. Hier werden internationale Schulmilchprogramme und deren Bedeutung für die Kinderernährung vorgestellt. So stellt die EU mit ihrem Schulprogramm den Mitgliedsstaaten ab dem Schuljahr 2023/24 pro Schuljahr rd. 221 Mio. Euro an EU-Mitteln zur Verfügung, davon rd. 90 Mio. Euro für Milch und Milchprodukte.

19.09.2025
DBV kritisiert Bundeshaushalt 2025
Milch und Rind

(DBV) DBV-Generalsekretärin Sabet sieht im Bundeshaushalt 2025 zwar nun Planungssicherheit, aber kaum Investitionsimpulse für die Landwirtschaft und ländlichen Räume. Zu den Details geht es hier.

19.09.2025
Ende des BUT: Rückschlag für die Tierhalter
Milch und Rind

(DBV) Der DBV hat in aller Deutlichkeit das Ende des Bundesprogramms für den Umbau der Tierhaltung (BUT) und die Streichung der 1,5 Mrd. Euro kritisiert. Dazu DBV-Präsident Rukwied: „Die deutschen Bauern haben seit Jahren erklärt, dass sie bereit sind, ihre Ställe hin zu noch mehr Tierwohl umzubauen. Eine verlässliche Co-Finanzierung und die dazu notwendigen Veränderungen im Bau- und Genehmigungsrecht sind für die Investitionen für den Umbau der Tierhaltung entscheidende Voraussetzungen. …Ohne finanzielle Unterstützung und rechtliche Erleichterungen kann sich die Weiterentwicklung der Tierhaltung nur im Rahmen des am Markt Möglichen orientieren.“ Aktuell können lt. Pressemeldung des BMLEH noch Anträge bis Ende April 2026 gestellt werden. Das Ministerium beabsichtigt stärker auf die GAK zu fokussieren. Das BUT war 2024 aufgelegt worden.

19.09.2025
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 36. KW ging die Milchanlieferung in Deutschland saisonal um 0,3 % gegenüber der Vorwoche zurück, lag jedoch 4,0 % über dem Vorjahreswert. Die Butterpreise sind weiter gefallen – in Kempten auf bis zu 5,65 EUR/kg. Molkereien zeigen mehr Verkaufsbereitschaft, Händler ordern verstärkt. Abgepackte Butter wird stärker nachgefragt, Handelsmarken kosten im LEH nun 1,79 EUR pro 250 g. Schnittkäse bleibt preislich unter Druck. Die Nachfrage ist stabil, das Einkaufsverhalten abwartend. Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel ist stabil bis gut. Lagerbestände meist normal, Wettbewerb nimmt zu.

Markt für MMP bleibt ruhig, die Preise sinken weiter. Neue Abschlüsse sind selten, Käufer bieten niedrigere Preise für spätere Termine. Der starke Euro und günstige Konkurrenzangebote erschweren den Export. Markt für VMP bleibt sehr ruhig, zusätzliche Nachfrage- etwa aus der Schokoladenindustrie – fehlt. Markt für MP ist stabil. Lebensmittelware wird gut nachgefragt, feste Preise, während Futtermittelware leicht nachgegeben hat.  

18.09.2025
Öko-Weidepflicht – Rückzugsfrist für Härtefälle in Süddeutschland zum 30. September 2025
Öko-Landbau

(DBV) Die EU hat trotz der Ankündigung von Agrarkommissar Hansen Ende Juli bis jetzt keine neuen schriftlichen Hinweise zur Auslegung der Öko-Weidepflicht gegeben. Die zuständigen deutschen Länderbehörden verweisen weiter auf die 2024 vorgelegte LÖK-Auslegung. Öko-Milchviehbetriebe und andere Wiederkäuer haltende Betriebe müssen daher nun ein Weidekonzept vorlegen können. Öko-Betriebe ohne umfängliche Weidehaltung müssen dringend die Aufrechterhaltung der Öko-Förderung überprüfen!

Der BLHV hat der in Baden-Württemberg zu­ständige Kontrollbehörde einen Fragenkatalog vorgelegt und daraus aktuelle Informationen zur Umsetzung der Weidepflicht im Netzt ver­öffentlicht: https://www.blhv.de/aktuelles-zur-weidepflicht-fuer-oekopflanzenfresser/. In Bayern lädt das BayStMELF am 25. September zu einer Online-Informationsveranstaltung (13.00 – 16.00 h), die insbesondere über die Voraussetzungen für den Verbleib in der Öko-Förderung informieren wird. Betroffene sollen über die aktuelle Situation informiert werden, um diese im Hinblick auf einen Verbleib in oder Ausstieg aus der KULAP-Maßnahme O10 zum 30. September bewerten zu können. Link zur Einladung: https://www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/oekolandbau/informationsveranstaltung-zur-weidepflicht/index.html

18.09.2025
Öko-Konformität statt Gleichwertigkeit erschwert Importe essenzieller Öko-Rohstoffe
Öko-Landbau

(DBV) Seit Anfang 2025 gelten die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung direkt für Erzeuger in Dritt­staaten, das betrifft z. B. Bananen, Kaffee oder Kakao. Dabei hapert es vielerorts noch an der Anerkennung der konformen Kontrollstellen für die Prüfung und Zertifizierung im Drittland. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstel-ler AÖL teilt mit, dass vor allem kleine Betriebe mit den neuen Pflichten kämpfen – einige ziehen sich aus dem EU-Geschäft zurück. Das könnte kritische Rohstoffe verknappen und bei Rezepturen für bspw. Schokolade auch auf den Bedarf an deutschen Rohstoffen negativ zurückwirken. Darum sei eine Fristverlängerung bis Ende 2025 erforderlich. https://www.aoel.org/wp-content/uploads/2024/07/05072024_AOEL_Import.pdf

18.09.2025
Geteiltes Ernteergebnis und höhere Erträge
Öko-Landbau

(DBV/AMI) Die Bio-Getreideernte ist nach den Verzögerungen im Juli nun doch ziemlich weit fortgeschritten bis abgeschlossen. Erste Ergebnisse zeigen witterungsbedingt zwar streuende Qualitäten, jedoch ist die Ernte nicht so stark beeinträchtigt, wie noch im Juli befürchtet wurde. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Erträge in diesem Jahr größer aus. Hafer und Gerste zeigen gute Qualitäten, bei Weizen, Dinkel und Roggen streuen die Qualitäten mit der Stärke und Dauer des Regens in der Region