Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

23.07.2021
Landwirtschaftsminister über mögliche EU-Regelung gespalten
Geflügel

(AgE) Hinsichtlich eines möglichen EU-weiten Verbots des Tötens männlicher Legeküken bestehen zwischen den Mitgliedstaaten offenbar noch deutliche Auffassungsunterschiede. Ein von Deutschland und Frankreich beim Agrarrat eingebrachter Antrag fordert die EU-Kommission auf, anlässlich der anstehenden Überarbeitung der EU-Tierschutzgesetzgebung zeitnah die notwendige Folgenabschätzung für ein Verbot der systematischen Tötung männlicher Küken einzuleiten. In Deutschland sind entsprechende Praktiken ab 2022 bereits gesetzlich untersagt, in Frankreich sollen sie dann ebenfalls verboten sein. Mitgetragen wurde die französische-deutsche-Initiative von Spanien, Irland, Österreich, Portugal und Luxemburg.

23.07.2021
Frankreich: Weitere Maßnahmen gegen Ge-flügelpest
Geflügel

(topAgrar) Auch in Frankreich hat die hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) in 2020/21 für große wirtschaftliche Schäden gesorgt. Betroffen war besonders der Südwesten des Landes, hier mussten im Rahmen von knapp 500 Ausbrüchen in gewerblichen und privaten Geflügelhaltungen annähernd 3,5 Millionen Stück Geflügel, hauptsächlich Enten, getötet werden.

Um in Zukunft besser auf eventuelle Seuchenzüge vorbereitet zu sein, hat die französische Regierung umfassende Maßnahmen zur Geflügelpest-Bekämpfung beschlossen. Dazu gehören neben einer Meldepflicht für alle Geflügelhaltungen und -transporte, der Einführung eines Biozertifikats und der Ausweisung von bestimmten Risikogebieten auch die Aufstallpflicht, von der auch kleinere Betriebe betroffen sind. Während der landwirtschaftliche Berufsstand die Maßnahmen größtenteils akzeptiert, kritisieren die kleinbäuerlich orientierte Confédération Paysanne (Conf‘) und der Verband der Familienunternehmen (MODEF), dass der Übertragung durch Wildtiere zu viel Bedeutung beigemessen werde.

23.07.2021
Flutkatastrophe: Unbürokratische Hilfe für Betroffene: DBV startet Spendenaktion
Geflügel

Landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und zum Teil in weiteren Bundesländern sind von der verheerenden Flutkatastrophe der vergangenen Woche stark getroffen worden. Hier gilt es nun schnelle Hilfe zu leisten, damit zerstörte Gebäude, Technik, Felder und Wiesen wiederhergestellt werden können. „Betroffene Bauernfamilien müssen ihre Existenzen wieder aufbauen. Sie können die entstandenen Schäden nicht allein tragen und brauchen Unterstützung“, erklärt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied. Zudem wurden Futtervorräte vernichtet und der Ernteaufwuchs geschädigt.

Um hier schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten, hat der Deutsche Bauernverband in Zusammenarbeit mit der Schorlemer Stiftung ein Spendenkonto eingerichtet und bittet alle spendenbereiten Menschen um Unterstützung.

Schorlemer Stiftung des DBV e.V.
Bank: Volksbank Köln-Bonn
IBAN: DE57 3806 0186 1700 3490 43
BIC: GENODED1BRS
Stichwort: Hochwasserhilfe Juli 2021

23.07.2021
Fleischnachfrage im ersten Halbjahr 2021 insgesamt leicht gesunken
Milch und Rind

(AMI) – Die Nachfrage privater Haushalte nach Fleisch, Wurst und Geflügel ist im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 % gesunken. Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 war das Kaufinteresse an Fleisch aus dem Lebensmitteleinzelhandel in den ersten Pandemiemonaten deutlich angestiegen. Die Gastronomie musste über einen längeren Zeitraum schließen oder war nur noch im eingeschränkten Betrieb möglich. Entsprechend orientierten sich viele Verbraucher neu, der Restaurantbesuch wurde oftmals durch das selbst zubereitete Steak kompensiert. Inzwischen hat sich dieser starke Nachfrageanstieg wieder etwas beruhigt, sodass die Mengen in diesem ersten Halbjahr gegenüber 2020 wieder etwas absinken. Aufgrund der fortschreitenden Lockerungen dürfte sich dieser Trend auch weiter fortsetzen. Bei den Preisen hingegen hat ein entsprechender Abwärtstrend bislang noch nicht eingesetzt. Waren diese ebenfalls mit dem Pandemieausbruch teils deutlich gestiegen, so kann in dem betrachteten Zeitraum 2021 ein erneuter Anstieg von 1,2 % beobachtet werden.

Entgegen dem Gesamttrend der sinkenden privaten Fleischnachfrage ist das Kaufinteresse an einzelnen Produkten im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Zu den Gewinnern zählen Rindfleisch und Geflügel, wobei Rind um 4,9 % mehr nachgefragt wurde. Bei dem Großteil der Produkte kam es entsprechend der gesamtsinkenden Nachfrage zu Abnahmen hinsichtlich der bezogenen Mengen. Besonders deutlich war der Rückgang bei Wurstkonserven, diese wurden 11,1 % weniger nachgefragt. Ein Zusammenhang mit den vermehrten Käufen haltbarer Lebensmittel zu Beginn des ersten Lockdowns ist hier wahrscheinlich.

23.07.2021
Flutkatastrophe: DBV startet Spendenaktion
Milch und Rind

Landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz, NRW und z. T. in weiteren Bundesländern sind von der Flutkatastrophe stark betroffen. „Etliche Bauernfamilien müssen ihre Existenzen wieder aufbauen. Sie können die Schäden nicht allein tragen und brauchen Unterstützung“, erklärt DBV-Präsident Rukwied. Um schnelle Hilfe zu leisten, hat der DBV in Zusammenarbeit mit der Schorlemer Stiftung ein Spendenkonto eingerichtet und ruft spendenbereite Menschen und Unternehmen zur Unterstützung auf. Mehr Infos dazu hier.

Schorlemer Stiftung des DBV

Bank: Volksbank Köln-Bonn

IBAN: DE57 3806 0186 1700 3490 43

BIC: GENODED1BRS

Stichwort: Hochwasserhilfe Juli 2021

23.07.2021
Kälbertransporte: Novelle nicht verkünden!
Milch und Rind

Der DBV hat das BMEL aufgerufen, die vom Bundesrat beschlossene Novelle der Tierschutztransportverordnung nicht in der vorliegenden Fassung zu verkünden. In einem Schreiben an das BMEL begründet der DBV das Anliegen mit der Anhebung des Mindestalters für den Kälbertransport von 14 auf 28 Tage sowie der dafür eingeräumten Übergangszeit von lediglich einem Jahr. Erhebliche Marktverwerfungen wären die Folge. Der innerdeutsche Transport von Kälbern würde der geänderten Verordnung unterliegen, nicht jedoch der Export sowie der Transit. Ein solcher nationaler Alleingang ist unverständlich, da derzeit auf Brüsseler Ebene an Empfehlungen für eine Überarbeitung der EU-Transportverordnung gearbeitet wird. Völlig unrealistisch ist außerdem die Übergangsfrist von nur einem Jahr. In diesem Zeitraum sind die Vielzahl von Änderungsanzeigen, Bau- oder Immissionsschutzgenehmigungen für die zusätzlichen Kälberhaltungsplätze nicht zu bekommen.

23.07.2021
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Die Milchanlieferung in Deutschland ist dem saisonalen Verlauf folgend geschrumpft. In KW 27 wurde das Vorjahresniveau um 0,5 % unterschritten. Im Vergleich zur Vorwoche wurden 0,6 % weniger Milch angeliefert. Die Märkte für flüssigen Rohstoff wurden durch die Flutkatastrophe beeinflusst. Kurzfristig haben das Angebot an Sahne und Rohmilch zugenommen und die Preise nachgegeben. Der Absatz von abgepackter Butter verläuft für die Ferienzeit normal und ohne besonderen Schwung. Auch am Markt für Blockbutter dauert die ruhige Marktphase weiter an. Die Notierung in Kempten wurde auf 3,70 bis 3,90 EUR/kg zurückgenommen. Die Nachfrage nach Schnittkäse wird weiter als gut bezeichnet. Die Erlöse sind aktuell stabil.

Am Markt für Magermilchpulver haben sich die Aktivitäten zuletzt wieder beruhigt, obwohl sich die Konkurrenzfähigkeit der EU nach einer Abschwächung des Euro verbessert hat. Die Preisentwicklungen sind uneinheitlich. Mit Vollmilchpulver wurden zuletzt Abschlüsse bei stabilen Preisen getätigt. Die Preise für Molkenpulver in Futtermittelqualität tendieren etwas schwächer, in Lebensmittelqualität entwickeln sich die Preise uneinheitlich.