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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
26.09.2025
Eiermarkt fester Geflügel
(AMI/MEG) Die Sommerschulferien waren Mitte September bundesweit beendet. Rückkehrende Urlauber füllten die Kühlschränke und die Nachfrage wurde als lebhaft bezeichnet. Die verarbeiteten Betriebe hielten sich mit umfangreichen Bevorratungskäufen zurück. KAT-Ware war am freien Markt kaum zu bekommen. Produzenten die über eigene Verarbeitungsbetriebe verfügen belieferten vorwiegend diese. Das Gros der deutschen Eiererzeugung diente dem Bedarf des LEHs. So blieb nach wie vor wenig Ware für den freien Markt übrig. Im September gab es am deutschen Markt leichte Preisaufschläge bei den Packstellenabgabepreisen. Im Verlauf des Monats wurden die Aufschläge etwas deutlicher. Die Mischfutterfutterpreise tendierten gegenüber dem Monat August geringfügig schwächer, was die Rentabilität für am Spotmarkt gehandelte Eier nochmals gesteigert hat. Mit sinkenden Temperaturen könnten Ausbrüche der Aviären Influenza wieder wahrscheinlicher werden. Erste Fälle wurden bereits aus Deutschland und Polen gemeldet.
26.09.2025
Geflügelmarkt uneinheitlich Geflügel
Die diesjährige Grillsaison neigte sich im September dem Ende zu. Daher nahm das Interesse an marinierter Ware etwas ab. Insgesamt wurde Geflügelfleisch aber weiterhin recht rege nachgefragt. Von Angebotsengpässen wurde inzwischen aber nicht mehr berichtet. Die Entscheidung der EU wieder Importe brasilianischen Geflügelfleischs zuzulassen, führte insbesondere am Frostmarkt zu Verunsicherung bezüglich der weiteren Preisentwicklung. Die Schlachtereiabgabepreise für frisches Hähnchenfilet blieben meist unverändert. Schenkel und Hähnchenflügel tendierten am Spotmarkt etwas schwächer. Ganze Hähnchenschlachtkörper wurden im Rahmen der Oktoberfestsaison rege nachgefragt, die Großhandelspreise zogen leicht an. In den kommenden Wochen erwarten die Marktteilnehmer wieder höhere Schlachtgewichte am Putenmarkt. Zuletzt waren die Tiere durch die sommerliche Hitze leichter. Rotfleischprodukte wurden nun stärker auf Ladenstufe gelistet. Im September blieben die Althennenpreisen meist stabil. Weiterhin fehlen hierzulande Schlachtkapazitäten und viele Althennen werden im benachbarten Ausland geschlachtet.
26.09.2025
Welt-Ei-Tag am 10. Oktober zur Vermarktung nutzen Geflügel
In zwei Wochen ist Welt-Ei-Tag. Darauf hat die Welteiorganisation (World Egg Organisation – WEO) hingewiesen. Eiererzeuger können sich schon jetzt darauf vorbereiten und ihn für die eigene Vermarktung nutzen.
26.09.2025
HPAI: Lage aktuell noch ruhig – Biosicherheit zahlt sich aus Geflügel
Die Geflügelhalter in Deutschland haben in den vergangenen Jahren ihre Betriebe bei Biosicherheit und Seuchenprävention konsequent weiterentwickelt – mit Erfolg. Heute sind die Bestände deutlich besser geschützt als noch vor den großen Vogelgrippe-Wellen 2016 und 2020/21. Die aktuellen Zahlen bestätigen diesen positiven Trend: In diesem Sommer wurden deutlich weniger Vogelgrippefälle bei Wildvögeln gemeldet als in den Jahren zuvor. Bis 2020 war die Geflügelpest in Deutschland stark saisonal – vor allem im Herbst, Winter und Frühjahr während der Wildvogelzüge. In den letzten Jahren gab es hingegen auch viele Fälle im Sommer. Nun deutet sich an, dass sich das Bild wieder verändert: Seit Oktober 2024 wurden nur rund 360 Wildvogel-Fälle festgestellt, gegenüber mehr als 1.000 in der Saison 2022/23. Eine gewisse Immunität in den Wildvogelpopulationen könnte dazu beitragen.
Mit Blick auf die beginnende Zugvogelsaison gilt es nun, diesen Kurs beizubehalten: Biosicherheitsmaßnahmen konsequent anwenden, aufmerksam bleiben und bei Verdachtsfällen sofort handeln.
26.09.2025
Niederlande: Ausstiegsprogramme nehmen Fahrt auf Geflügel, Schwein
(AgE) In den Niederlanden beteiligen sich über 1.000 Tierhalter an den staatlichen Ausstiegsprogrammen „LBV“ und „LBV plus“, die auf eine Reduktion der Stickstoffemissionen in überlasteten Natura-2000-Gebieten abzielen. 243 Geflügelbetriebe haben bereits Verträge unterzeichnet, wobei die meisten Anträge (573) auf Schweinehalter entfallen. Insgesamt stehen fast 3 Mrd. € Fördermittel bereit. Wie stark sich die Programme auf die Tierbestände auswirken, bleibt angesichts unsicherer politischer Rahmenbedingungen offen.
26.09.2025
EU startet Konsultation zu Tierschutz in der Tierhaltung Geflügel, Schwein
Die EU-Kommission will die Tierschutzvorschriften für Haltungsbetriebe überarbeiten – und bittet gezielt Landwirte um Rückmeldung. Noch bis zum 12. Dezember können Sie an der öffentlichen Befragung teilnehmen und Ihre Sicht einbringen. Der Fragebogen steht online bereit.
24.09.2025
DBV-Veredlungstag am 22. Oktober 2025 in Coesfeld Schwein
Wie bereits angekündigt, findet der DBV-Veredlungstag 2025 am Mittwoch, dem 22. Oktober 2025, in der Bürgerhalle Coesfeld in Coesfeld (NRW) statt. Zu diesem alljährlich stattfindenden, deutschlandweiten Branchentreffen unter dem diesjährigen Thema „Schweinehalter zwischen Anspruch und Realität – Welche Weiterentwicklungen sind notwendig?“ werden rund 300 Sauen- und Mastschweine haltende Landwirte erwartet.
Mit namhaften Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie den vor- und nachgelagerten Wirtschaftssektoren diskutieren die Betriebsleiter aktuelle Themen rund um die Nutztierhaltung. Die Schweinehaltung in Deutschland steht mehr denn je vor gewaltigen Herausforderungen und wichtigen Weichenstellungen. Mit Ablauf der gesetzlichen Übergangsfristen in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung für Sauenhalter drohen weitere Strukturbrüche. Gleichzeitig laufen Übergangsfristen für die TA-Luft aus. Darüber hinaus bereitet die Afrikanische Schweinepest weiterhin große Sorgen. Erschwerend kommt das bisher in Summe unzureichend auf den Weg gebrachte Paket von Tierhaltungskennzeichnungsregelung, Genehmigungsvereinfachung und Finanzierung hinzu.
Völlig überraschend hat die Bundesregierung aktuell an Stelle notwendiger Verbesserungen stattdessen das Ende des Bundesförderprogramms beschlossen. Wie eine tragfähige Förderung nun im Rahmen der GAK über das AFP-Programm aussehen soll, ist derzeit völlig unklar. Mehr denn je gilt es jetzt, Lösungen und Wege zur Weiterentwicklung der Schweinehaltung zu suchen, zu finden und den Betrieb auf die Zukunft auszurichten. Dabei kommt es nicht zuletzt darauf an, im europäischen Binnenmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.
Das vollständige Programm sowie die Möglichkeit der kostenfreien Anmeldung finden Sie hier: Deutscher Bauernverband e.V. – DBV-Veredlungstag 2025

