Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

22.10.2025
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer vor Ort

Einladung an alle Mitglieder des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e. V.

Sehr geehrte Mitglieder,

wir möchten Euch herzlich zu einer besonderen Gelegenheit einladen: Im Rahmen eines Wahlkreisbesuchs mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt aus dem Wahlkreis Verden wird der neue Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer nach Oyten kommen. Im Zuge dessen haben alle Mitglieder des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e. V. die Möglichkeit, an einer Diskussionsrunde mit dem Landwirtschaftsminister teilzunehmen.

Diskussionsrunde mit Alois Rainer Wann: Donnerstag, 23. Oktober 2025 // 17:00 bis 19:00 Uhr Wo: Restaurant Davide (ehemals Alter Krug) // Hauptstraße 96, 28876 Oyten

Minister Rainer wird die geplanten Schwerpunkte der Bundesregierung im Bereich Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vorstellen. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Diskussion und zum direkten Austausch – eine wertvolle Chance, unsere Anliegen und Fragen auf Bundesebene einzubringen.

Gerade in Zeiten, in denen die Landwirtschaft im Mittelpunkt vieler politischer Debatten steht, ist es wichtig, dass wir unsere Themen und Positionen sichtbar machen.

Wir würden uns daher freuen, wenn möglichst viele von Euch an dieser Veranstaltung teilnehmen und so ein starkes Signal für die Landwirtschaft aus dem Landkreis Verden setzen.

Mit freundlichen Grüßen Euer Landvolk-Team

16.10.2025
Direkter Draht nach Brüssel

Landvolk bringt Tierhaltung und Praxiswissen in die politische Diskussion

Warum fährt das Landvolk Niedersachsen nach Brüssel, um dort über Tierhaltung zu sprechen? Und was bringt das eigentlich für Niedersachsens Bäuerinnen und Bauern? Diese Fragen stellt Moderatorin Wibke Langehenke in der aktuellen Podcast-Folge des Landvolks Niedersachsen. Gesprächspartner ist Jörn Ehlers, Vizepräsident des Verbandes, der vom Parlamentarischen Abend in Brüssel berichtet – und von der Bedeutung der Nutztierhaltung für Land, Leute und Landwirtschaft.

„Niedersachsen ist eines der größten Tierhaltungs-Bundesländer Deutschlands“, betont Ehlers im Gespräch. „Über die Hälfte der landwirtschaftlichen Wertschöpfung stammt direkt oder indirekt aus der Tierhaltung – vom Futterbau bis zur Düngung. Daran hängen unzählige Arbeitsplätze in der vor- und nachgelagerten Wirtschaft.“ Genau deshalb dürfe man die Zukunft der Tierhaltung nicht nur national, sondern müsse sie europäisch denken, führt Ehlers im Podcast an. Man muss die Politik dort erreichen, wo Entscheidungen fallen. „Viele Gesetze, die unsere Tierhalter betreffen, werden in Brüssel auf den Weg gebracht“, erklärt Ehlers. „Wenn wir als Landvolk frühzeitig Einfluss nehmen wollen, müssen wir genau dort präsent sein.“

Der parlamentarische Abend in Brüssel war Teil der Landvolk-Initiative „tierischGut aus Niedersachsen“ – einem Projekt, das sich für den Erhalt der Nutztierhaltung in Niedersachsen starkmacht. Neben der Hauptveranstaltung nutzte die Delegation die Reise, um mit zahlreichen Europaabgeordneten sowie Fachvertreterinnen und Fachvertretern Gespräche zu führen – darunter auch Kritikerinnen und Kritiker wie die grüne Europaabgeordnete Jutta Paulus. „Gerade mit denen, die unsere Positionen kritisch sehen, müssen wir reden und unsere Punkte herantragen“, sagt Ehlers. „Nur wenn wir erklären, wie Tierhaltung tatsächlich funktioniert, können wir Verständnis und Vertrauen schaffen.“

Die Grundlage vieler Gespräche bildete die aktuelle Landvolk-Umfrage „tierischGut“ unter niedersächsischen Tierhalterinnen und Tierhaltern. Daraus hatte das Landvolk kompakte Informationspapiere entwickelt, die an die EU-Politikerinnen und EU-Politiker übergeben wurden – mit Fokus auf Themen wie Tierwohl, Emissionsrichtlinie, Tiertransporte und entwaldungsfreie Lieferketten. Ein Höhepunkt des Abends war der Fachvortrag von Dr. Malte Rubach, der die Bedeutung geschlossener Nährstoffkreisläufe hervorhob: „Ohne Tierhaltung funktioniert nachhaltiger Ackerbau nicht“, fasst Ehlers zusammen. „Wir müssen Kreisläufe denken – lokal wie global.“

Dass die Botschaft angekommen ist, zeigte sich an den lebhaften Diskussionen im Anschluss – teils noch lange nach Ende des offiziellen Programms. „Man merkte, dass unsere Argumente nachwirken“, sagt Ehlers. „Solche Abende helfen, Verständnis zu schaffen und Entscheidungen mit Praxiswissen zu untermauern.“

Auch wenn die Gesprächsrunden oft kurz waren, wurde den Landvolk-Vertretern von vielen Parlamentarierinnen und Parlamentariern zurückgespiegelt, wie wichtig dieser direkte Austausch sei. „Für die Abgeordneten ist es entscheidend, von den Menschen zu hören, die von politischen Entscheidungen unmittelbar betroffen sind“, betont Ehlers. „Das hilft ihnen, die Auswirkungen der Entscheidungen auf den Alltag der Landwirte besser zu verstehen und in die parlamentarischen Diskussionen einzubringen.“ Genau deshalb müsse der Dialog fortgesetzt werden: „Das ist etwas, was man auf jeden Fall wieder machen muss – und ich bin sicher, dass es Ergebnisse zeigen wird.“

Nach dem Brüsseler Abend folgte bereits konkrete Nacharbeit: Unterlagen zu Tiertransporten wurden an die Abgeordneten nachgereicht, Gespräche vertieft. „Politische Veränderungen brauchen Geduld und Beharrlichkeit“, so Ehlers. „Aber genau das zeichnet unseren Verband aus: Wir bleiben dran – fachlich fundiert und mit langem Atem.“

Zum Abschluss richtet Ehlers den Blick nach vorn: „Unsere Landwirte brauchen Planungssicherheit – besonders beim Stallbau und bei Investitionen in tiergerechte Haltungsformen. Tierhalter dürfen nicht zum Spielball wechselnder politischer Mehrheiten werden.“ Die neue Podcast-Folge zeigt eindrücklich, wie wichtig der direkte Dialog zwischen Landwirtschaft und Politik ist – gerade auf europäischer Ebene. „Wir wollen, dass Tierhaltung in Niedersachsen eine Zukunft hat“, so Ehlers. „Und dafür müssen wir in Brüssel mitreden – nicht nur, wenn Entscheidungen schon gefallen sind.“ HIER auf Spotify kann die Folge gehört werden.

16.10.2025
Zwischenfrüchte als Baustein für klimaresiliente Landwirtschaft

Infoveranstaltung von der Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt

Die Ingenieurgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt lädt am Donnerstag, den 23.10.2025, zu folgender Infoveranstaltung „Zwischenfrüchte als Baustein für klimaresiliente Landwirtschaft“ ein: Um 10:00 Uhr in Armsen (Koordinaten: 52.8999, 9.3211) und um 14:00 Uhr in Tewel (Koordinaten: 53.0794, 9.6743)

An beiden Standorten wurden vergleichbare Zwischenfruchtmischungen mit und ohne Leguminosen der DSV und Saaten Union etabliert. Im Rahmen des Feldbegangs werden Euch gemeinsam mit den Vertretern der Saatgutzüchter die Unterschiede zwischen den Mischungen herausgearbeitet und die aktuellen Herausforderungen des Anbaujahres diskutiert. Zudem wird beabsichtigt den Bodenzustand mit Hilfe praxisnaher Feldmethoden systematisch zu erfassen und zu bewerten.

Die Zwischenfrüchte sollen unter folgenden Aspekten vor Ort charakterisiert werden:
• Phytosanitäre Wirkung versch. ZF
• Wahl des Saatzeitpunktes/Saattechnik
• Beurteilung der ZF-Wirkung im Hinblick auf die Infiltrationsleistung des Bodens
• Beitrag der ZF auf die Bodengesundheit
• Bewertung der N-Aufnahme und N-Nachlieferung der ZF

Um eine unverbindliche Anmeldung unter Julius.braunmiller@iglu-goettingen.de wird gebeten.

15.10.2025
Mitgliederversammlung – Politik trifft Landwirtschaft

13. November 2025, ab 13:30 Uhr in Röhrs Gasthof in Sottrum

Wir laden alle Mitglieder herzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 13. November 2025, ab 13:30 Uhr in Röhrs Gasthof in Sottrum statt.

Neben den Berichten aus der Verbandsarbeit und Ehrungen verdienter Mitglieder wird als besonderer Gast Dr. Marco Mohrmann (CDU), agrarpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, ein Gastreferat halten zum Thema: „Notwendige Weichenstellungen für eine zukunftsfähige Agrarpolitik“

Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch und persönlichen Gespräch.

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, an der Versammlung teilzunehmen und die Gelegenheit zu nutzen, sich über aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft und die Arbeit des Verbandes zu informieren.

Veranstaltungsort: Röhrs Gasthof, 27367 Sottrum Beginn: 13:30 Uhr

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Ihr Landvolk-Team

13.10.2025
Kampf um den Pflugpokal: Nachwuchs beweist sein Können

Kreisleistungspflügen Landkreis Rotenburg

Am vergangenen Freitag trafen sich 38 landwirtschaftliche Auszubildende und Werker der BBS Rotenburg zum alljährlichen Kreisleistungspflügen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Lohmanns Hof KG in Wohlsdorf. Veranstalter des Wettbewerbs war die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. In den Disziplinen Drehpflügen und Beetpflügen zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen drei Ausbildungsjahren sowie aus der Klasse der Werker in Teams oder in Einzelleistung ihr handwerkliches Geschick.

„Der Wettbewerb bietet den Nachwuchskräften eine wertvolle Praxisplattform, um ihre Fertigkeiten zu vertiefen und Erfahrungen auszutauschen“, erläuterte Christian Intemann, Kreislandwirt und Vorsitzender des Kreislandvolkverband Rotenburg-Verden. „Zudem trägt das Kreisleistungspflügen zur Stärkung der Fachkompetenz und Motivation der Auszubildenden bei, was für ihre berufliche Zukunft enorm wichtig ist.“

Die beste Leistung erzielte Tjark Riebesehl (Ausbildungsbetrieb Freesen Hof) mit Unterstützung seines Teampartners Arne Gerken (Ausbildungsbetrieb Christoph Wölfel) im Drehpflügen. Mit ihrem überzeugenden Auftritt sicherten sie sich den Wanderpokal der Drehpflüger. Den zweiten Platz im Drehpflügen belegte Felix Block (Ausbildungsbetrieb Romundt GbR). Platz drei ging an Jo Hannes Ruschmeyer (Ausbildungsbetrieb Bernhard Hemme), der im Beetpflügen die beste Performance ablieferte und sich damit den Wanderpokal der Beetpflüger sicherte.

Alle Auszubildenden zeigten beeindruckendes Engagement und Können: Ein Beweis für die starke Nachwuchsförderung in der Landwirtschaft in unserer Region.

Ein herzlicher Dank gilt Hermann und Joachim Lohmann, die ihre Flächen bereits zum dritten Mal für die Veranstaltung zur Verfügung stellten. „Schon seit Längerem hatten wir den Gedanken, unsere Flächen erneut bereitzustellen. In diesem Jahr hat es gut gepasst und es war eine sehr schöne Erfahrung“, sagte Joachim Lohmann. Er betonte zugleich, wie wichtig die Unterstützung durch landwirtschaftliche Betriebe mit geeigneten Flächen für den Erhalt des Wettbewerbs ist. Ebenfalls anerkennenswert ist die Unterstützung der ehrenamtlichen Richter, der Lehrkräfte der BBS Rotenburg, der Ausbildungsberater sowie der folgenden Sponsoren, die für tolle Preise sorgten. Ein besonderer Dank gilt auch dem HANSA Landhandel, der neue Leibchen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sponserte.

Sponsorenliste:

Firma H.J. Lohmann, Firma Otto Röhrs GmbH, Fricke Landmaschinen GmbH, Landw. Verein an der Wiedau, Landw. Verein Horstedt, Niedersächsische Landgesellschaft GmbH, Rindviehzuchtverein Rotenburg e.V., Sparkasse Scheeßel, Stadtverwaltung Rotenburg, Volksbank Weser-Wümme eG, VVN Viehvermarktung Nord GmbH & Co. KG, Heidesand Raiffeisen und Obi Rotenburg.

13.10.2025
„Die aktuelle Entwicklung und Herausforderungen der deutschen Landwirtschaft im europäischen Kontext“

Vortrags- und Informationsabend

Vortrags- und Informationsabend „Die aktuelle Entwicklung und Herausforderungen der deutschen Landwirtschaft im europäischen Kontext“ mit Jörn Ehlers Vizepräsident vom Landvolk Niedersachsen und Vorsitzender des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e.V.

Termin: Dienstag, 21. Oktober 2025, um 19:00 Uhr Ort: Hof Müller, Scharnhorster Weg 2, Kirchlinteln-Deelsen

Neben dem Vortrag von Herrn Ehlers wird außerdem das „Netzwerk ALMA – Arbeitsfeld Landwirtschaft mit allen“ vorgestellt, ein Projekt für Menschen mit und ohne Behinderung.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei Snacks und Getränken. Unser Vorsitzender Jörn Ehlers wird an diesem Abend persönlich vor Ort sein und freut sich auf den direkten Dialog mit den Mitgliedern.

Anmeldung: Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine kurze Rückmeldung per E-Mail an ???? info@eu-kv-verden.de

08.10.2025
Wichtige Informationen zur Nutzung von Musik in sozialen Medien

Urheberrechte beachten

Liebe Mitglieder,

in letzter Zeit erreichen den Landesverband zunehmend Berichte von landwirtschaftlichen Betrieben, die im Rahmen ihrer Social-Media-Präsenz – insbesondere auf Instagram – Musikstücke in Beiträgen oder Stories verwendet haben und daraufhin Abmahnungen durch Anwaltskanzleien erhalten haben. Diese vertreten die Rechteinhaber der verwendeten Musik.

Gerade auf Instagram wird die Funktion, Inhalte mit Musik zu hinterlegen, häufig und gerne genutzt – sei es, um Stimmungen zu unterstreichen oder Aufmerksamkeit zu erzeugen. Was dabei vielen nicht bewusst ist: Die Nutzung von Musik ist rechtlich gesehen problematisch, sobald ein Account nicht mehr rein privat genutzt wird.

Das bedeutet:

Sobald ein Account dem Hof, einem Projekt oder gewerblichen Zwecken dient – also etwa zur Darstellung des eigenen Betriebes, zur Vermarktung oder zur Öffentlichkeitsarbeit – gelten andere Regeln. Die in Instagram verfügbare Musik darf in solchen Fällen nicht ohne Weiteres verwendet werden, da hier in der Regel keine Nutzungsrechte für den gewerblichen Kontext vorliegen.

Was kann passieren?

Wird Musik unrechtmäßig verwendet, können Abmahnungen mit teils erheblichen Kostenfolgen die Folge sein – etwa in Form von Lizenzforderungen oder Anwaltsgebühren.

Was ist zu tun?

Wir möchten Sie ausdrücklich nicht verunsichern, aber für die Problematik sensibilisieren. Nutzen Sie bitte nur Musik, bei der klar ist, dass sie lizenzfrei ist oder bei der Sie die erforderlichen Nutzungsrechte nachweisen können. Alternativ können Sie auf Musik ganz verzichten oder auf rechtlich abgesicherte Quellen zurückgreifen.

Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Euer Landvolk-Team

08.10.2025
Veranstaltung mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer

Einladung an alle Mitglieder des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e. V.

Sehr geehrte Mitglieder,

wir möchten Euch herzlich zu einer besonderen Gelegenheit einladen: Im Rahmen eines Wahlkreisbesuchs mit dem Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt aus dem Wahlkreis Verden wird der neue Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer nach Oyten kommen. Im Zuge dessen haben alle Mitglieder des Landvolk-Kreisverbandes Rotenburg-Verden e. V. die Möglichkeit, an einer Diskussionsrunde mit dem Landwirtschaftsminister teilzunehmen.

Diskussionsrunde mit Alois Rainer Wann: Donnerstag, 23. Oktober 2025 // 17:00 bis 19:00 Uhr Wo: Restaurant Davide (ehemals Alter Krug) // Hauptstraße 96, 28876 Oyten

Minister Rainer wird die geplanten Schwerpunkte der Bundesregierung im Bereich Landwirtschaft, Ernährung und Heimat vorstellen. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Diskussion und zum direkten Austausch – eine wertvolle Chance, unsere Anliegen und Fragen auf Bundesebene einzubringen.

Gerade in Zeiten, in denen die Landwirtschaft im Mittelpunkt vieler politischer Debatten steht, ist es wichtig, dass wir unsere Themen und Positionen sichtbar machen.

Wir würden uns daher freuen, wenn möglichst viele von Euch an dieser Veranstaltung teilnehmen und so ein starkes Signal für die Landwirtschaft aus dem Landkreis Verden setzen.

Mit freundlichen Grüßen Euer Landvolk-Team

02.10.2025
Tagesseminar Bauen im Außenbereich

Von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Verden

Am 04.11.2025 veranstaltet die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in ihrer Außenstelle Verden (Lindhooper Str. 61, 27283Verden) ein Tagesseminar zum Bauen im Außenbereich.

Inhalte:
• Einschätzung der Genehmigungsvoraussetzungen nach § 35 BauGB (z. B. Privilegierung)
• Immissionsschutz (z. B. Gerüche durch Tierhaltung/Biogasanlagen)
• Anforderungen an Verwertungskonzepte bei Bauanträgen
• Kompensationsmaßnahmen bei Eingriffen in Natur und Landschaft

Programmüberblick:
• 09:00–09:15 Begrüßung - Holger Westerwarp, LWK Niedersachsen
• 09:15–10:45 Baurecht - Christoph Steins, LWK Niedersachsen
• 11:00–12:30 Immissionsschutz - Axel Patrick Huntgeburth, LWK Niedersachsen
• 13:30–15:00 Verwertungskonzepte - Klaus Burfeind, LWK Niedersachsen
• 15:00–16:30 Kompensationsplanung - Holger Westerwarp, LWK Niedersachsen

Weitere Informationen, z.B. zu den Kosten und der Anmeldung, erhaltet Ihr HIER.

02.10.2025
Einladung zum Kartoffelfest

Auf Gut Clüverswerder

Auf Gut Clüverswerder (Clüverswerder 2, in 28832 Achim) findet am Sonntag, den 12.10.2025, von 11 bis 17 Uhr ein Kartoffelfest statt.

Ihr dürft Euch freuen auf:

• Kartoffeln sammeln direkt vom Feld, vor allem für Kinder ein tolles Erlebnis!
• Spannende Informationen rund um die Kartoffel
• Lustige Kartoffelspiele für Kinder
• Musikalische Begleitung durch die Fischerhuder Jagdhornbläser
• Einen Erntedank-Segen
• Leckere Kartoffelgerichte, Kaffee und Kuchen, geräucherte Forelle vom Angler-Verein Achim
• Und viele weitere Überraschungen!

Aktuelles aus dem Landesverband

27.03.2026
Eierpreise auf Rekordniveau
Geflügel

(AMI/MEG) Auch im März waren die Eier auf dem freien Markt weiterhin sehr knapp. Die lebhafte Nachfrage und die durch die Seuchensituation beeinträchtigte Produktion trieben die Preise weiter nach oben. Seit dem Jahreswechsel stiegen die Eierpreise auf dem Spotmarkt stetig. In KW 12 dieses Jahres kosteten 100 M-Eier aus Bodenhaltung auf dem freien Markt 20,65 Euro. Im Jahr 2025 war der höchste Preis kurz vor Ostern (KW 15) 18,75 Euro. Die Lage auf dem Eiermarkt ist weiterhin angespannt. Der Spotmarkt ist fast leer. Die Ausbrüche von Aviärer Influenza und zuletzt auch von Newcastle Disease beeinträchtigten die Produktion. Bis jetzt sind wenige junge Herden eingestallt. Diese können die Lücken noch nicht auffüllen. Es konnten auch im März nicht immer alle Bestellungen vollumfänglich erfüllt werden. Wie es so kurz vor Ostern zu erwarten ist, ließ die Nachfrage der Verbraucher nach Konsumeiern nicht nach. Auch wenn immer öfter von Lücken in den Regalen des Einzelhandels berichtet wurde, standen Eier zum Backen und Färben auf dem Einkaufszettel. Die Verarbeiter suchten noch Ware zum Färben und Kochen, ab Kalenderwoche 13 ließen die Anfragen nach.

(DBV) Vor dem Hintergrund der aktuellen Seuchenausfälle bleibt der Eiermarkt unter Druck. Was das, gerade jetzt vor Ostern, für die Eier-Versorgung bedeutet und weshalb Verbraucher trotzdem keine Abstriche beim Osterfest machen müssen, wird im neuen Beitrag in
DBV exklusiv
ausführlich beleuchtet.

27.03.2026
Geflügelmarkt abwartend
Geflügel

(AMI/MEG) Im Verlauf des Monats März hat sich die Verbrauchernachfrage nach Geflügelfleisch leicht belebt. Die Grillsaison startete. Auch im März kam es zu weiteren Ausbrüchen der Aviären Influenza und zu Fällen von Newcastle Disease.

Die Schlachtereiabgabepreise für Hähnchenfilet haben sich im März stabilisiert. Teils wurden sie auch bereits angehoben. Das Interesse an Filet und an Schenkelfleisch war lebhaft. Die Hähnchenflügel gaben preislich etwas nach. Verhandlungen zwischen Schlachtereien und Mästerorganisationen führten in der zweiten Märzhälfte zu leicht höheren Auszahlungspreisen für Masthähnchen.

Angesichts der immer noch eingeschränkten deutschen Schlachtmengen kommt es bei Puten nicht zu einem Angebotsdruck am Markt. Die Nachfrage nach Putenfilet zeigte sich auf Ladenstufe Anfang des Monats noch recht verhalten. Die Schlachtereiabgabepreise blieben im März auf breiter Front stabil.

Die Althennenpreise gaben im Monatsschnitt nach, lagen aber immer noch über Vorjahrespreisniveau. Bleibt abzuwarten, wie sich der geplante Start eines bayerischen Unternehmens für Althennenschlachtungen mittelfristig auf den Markt auswirken wird.

27.03.2026
StiKo Vet empfiehlt Impfstatus jetzt zu prüfen
Geflügel

Angesichts der aktuellen Newcastle‑Ausbrüche ruft die StiKo Vet alle Halter von Hühnern und Puten dazu auf, den Impfstatus ihrer Tiere zu überprüfen und fällige Wiederholungsimpfungen umgehend vorzunehmen. Besonders Jungtiere und unvollständig immunisierte Bestände gelten als besonders gefährdet, und verzögerte Krankheitsverläufe in teilimmunen Herden können eine unerkannt fortschreitende Virusverbreitung begünstigen. Auch Kleinsthaltungen sind verpflichtet, konsequent zu impfen und Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. In der Stellungnahme der StiKo Vet werden die verfügbaren Impfprogramme beschrieben, einschließlich der weiterhin zulässigen Abgabe von Trinkwasser-Lebendimpfstoffen an Hobbyhalter.

27.03.2026
HPAI: Aktuelle Fälle in Deutschland und USA
Geflügel

Seit Anfang März wurden in mehreren Bundesländern neue H5N1‑Fälle gemeldet. In Niedersachsen sind 80 Tiere in Gemischthaltung im Landkreis Leer, 30 Tiere im Landkreis Lüneburg und 20 Legehennen im Landkreis Friesland betroffen. In Sachsen wurde im Landkreis Mittelsachsen ein Bestand mit 2.500 Tieren in Gemischthaltung positiv getestet. Mecklenburg‑Vorpommern meldet Fälle im Zoo Stralsund, drei Schwarzhalsschwäne im Zoo Schwerin, 7.000 Puten in Wesenberg sowie neu 27 Hühner im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Schleswig‑Holstein meldet einen Nachweis im Landkreis Rendsburg‑Eckernförde und Legehennen im Landkreis Schleswig‑Flensburg. In Brandenburg sind im Landkreis Elbe‑Elster 4.800 Puten betroffen. In Bayern wurde im Landkreis Dachau ein Bestand mit unter 50 Legehennen positiv getestet. Thüringen meldet positive Legehennenbestände in Erfurt. In Sachsen‑Anhalt wurde im Landkreis Börde das Virus in einer Gemischthaltung mit Enten und Legehennen nachgewiesen. Nordrhein‑Westfalen schließlich meldet im Landkreis Warendorf einen Kleinstbestand mit unter 50 Tieren in Gemischthaltung.

Auch in den USA bleibt die Situation angespannt: Dort hat die HPAI-Welle seit 2022 bereits mehr als 200 Mio. Tiere in kommerziellen Betrieben gefordert. Zuletzt traf es zwei große Betriebe in Wisconsin, die zusammen rund 3 Mio. Legehennen verloren. Neben Legehennen sind auch Masthühner, Enten und Puten betroffen. Ein Ende der Ausbreitungswelle ist derzeit nicht absehbar.

27.03.2026
Neue Klimaschutzimpulse für die Geflügelhaltung
Geflügel

(AgE) Mit dem Klimaschutzprogramm 2026, das am Mittwoch beschlossen wurde, plant die Bundesregierung, den klimagerechten Umbau der Landwirtschaft deutlich stärker zu fördern. Besonders die Tierhaltung rückt in den Fokus, da nach 2030 ohne zusätzliche Maßnahmen keine weiteren Emissionssenkungen zu erwarten sind. Für Geflügelhalter bedeutet das: Investitionen in Emissionsminderungen, etwa bei Stallklima, Fütterung, Energietechnik oder der Behandlung von Wirtschaftsdüngern, sollen künftig stärker unterstützt werden. Vorgesehen ist unter anderem, mehr Wirtschaftsdünger zu vergären, Biogasanlagen umzurüsten und alternative Antriebe in der Landwirtschaft zu fördern. Gleichzeitig gewinnt die einzelbetriebliche Klimabilanzierung an Bedeutung, da sie verstärkt von Marktpartnern eingefordert wird.

Passend dazu hat das Netzwerk Fokus Tierwohl neue Handbücher veröffentlicht, die praxisnahe Maßnahmen zur Emissionsminderungen sowohl in der Jung- und Legehennenhaltung als auch in der Mastgeflügelhaltung bündeln. Sie bieten konkrete Ansatzpunkte, mit denen Geflügelhalter ihre Betriebe gezielt klimafreundlicher ausrichten können.

27.03.2026
Weizenkurse drehen zum Wochenbeginn ins Minus
Pflanzen

(AMI) Nach zwei Wochen Aufwärtsbewegung gaben die Weizenkurse in Paris wieder nach. Geopolitische Risiken treffen auf eine weiterhin komfortable Versorgungslage. Im Laufe der Handelswoche erholten sich die Kurse jedoch wieder.

Nach zwei Wochen fester Tendenz haben die Weizenkurse an der Pariser Terminbörse zum Ende der letzten Woche nachgegeben (-5 EUR/t binnen 3 Handelstagen). In den letzten Tagen ging es dann aber wieder aufwärts. So schloss der Fronttermin Mai am 26.03.2026 bei 205,25 EUR/t und lag damit 2 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Der September-2026-Termin schloss zuletzt bei 213,25 EUR/t und verzeichnete das gleiche Wochenplus.

Die Volatilität zeigt, dass die Unsicherheit am Markt hoch bleibt. Insbesondere neue Meldungen zur Lage im Nahen Osten sorgen weiterhin für deutliche Kursschwankungen an den internationalen Weizenmärkten. Zunächst hatte die Hoffnung auf ein baldiges Ende der militärischen Auseinandersetzungen für Entlastung gesorgt, nachdem die US-Regierung dem Iran ein Angebot zur Beendigung des Konflikts unterbreitet hatte. Diese Erwartungen wurden jedoch gedämpft, als der Iran erklärte, keinen Waffenstillstand akzeptieren zu wollen. In der Folge erhielten die Weizenkurse zuletzt wieder etwas Unterstützung, zumal die Entwicklung an den internationalen Düngemittelmärkten zusätzliche Unsicherheit bringt und Risiken für die globale Versorgung bestehen.

Auf der Nachfrageseite zeigt sich der Markt derzeit verhalten. Viele Importeure agieren abwartend und verschieben Käufe angesichts der geopolitischen Unsicherheiten. Zudem bleibt die weltweite Versorgungslage komfortabel, und auch für die kommende Saison werden Überträge erwartet. Der EU-Agrarbeobachtungsdienst MARS geht in seiner ersten Schätzung für das Wirtschaftsjahr 2026/27 davon aus, dass die EU-Weichweizenerträge gegenüber dem hohen Vorjahresniveau um rund 5 % zurückgehen werden. Dennoch lägen die Erträge damit weiterhin etwa 2 % über dem langjährigen Mittel.

27.03.2026
Angebot am Brotgetreidemarkt bleibt reichlich
Pflanzen

(AMI) – Schwächere Terminmarktvorgaben, hohe Lagerbestände und fehlende Exportimpulse belasten den heimischen Brotgetreidemarkt weiter.

Der deutsche Markt für Brotgetreide präsentiert sich derzeit insgesamt schwach und ist von Zurückhaltung geprägt. Maßgeblich beeinflusst wird die Preisentwicklung durch die schwächeren Weizenkurse an der Pariser Börse sowie durch die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten. In der Folge wurden die Erzeugerpreise für Brotgetreide in nahezu allen Regionen zurückgenommen. Qualitative Aufgelder lassen sich dabei nur noch eingeschränkt durchsetzen, und die Preisspanne zwischen Brot- und Qualitätsweizen hat sich weiter verringert.

So werden aktuell für Eliteweizen der Ernte 25 im Bundesmittel rund 177,60 (170-190) EUR/t frei Erfasserlager verlangt, das sind 6,13 EUR/t weniger als in der Vorwoche und 58,14 EUR/t weniger als vor einem Jahr. Qualitätsweizen büßt gegenüber der Vorwoche 3,36 EUR/t auf 176,00 (168-185) EUR/t ein und liegt knapp 39 EUR/t unter Vorjahreslinie. Brotweizen und Brotroggen verfehlen mit 171,60 (163-177) EUR/t bzw. 149,10 (142-160) EUR/t das Vorwochenniveau hingegen um jeweils rund 2,60 EUR/t. Auf Jahressicht verliert Brotweizen 30,30 EUR/t und Brotroggen 20,20 EUR/t an Wert.
Für Niedersächsischen B-Weizen wurde ab Hof mit durchschnittlich 177 (173-186) EUR/t etwa 1 Euro weniger gezahlt, während sich der A-Weizen im Schnitt auf Vorwochenniveau hielt.

Auch Vorkontrakte für die neue Ernte stehen bundesweit unter Druck und werden angesichts des aktuell niedrigen Preisniveaus nur vereinzelt abgeschlossen. Hier verzeichnet Qualitätsweizen mit einem Rückgang von 5,52 auf 186,95 EUR/t frei Erfasserlager das größte Wochenminus, gefolgt von Brotroggen mit einem Minus von 5,27 EUR/t auf 148,69 EUR/t. Brotweizen verbilligt sich im Mittel um 4,12 auf 178,61 EUR/t und Eliteweizen verfehlt mit 197,63 EUR/t frei Erfasserlager das Vorwochenniveau um 1,61 EUR/t.

Auf der Angebotsseite bleibt der Markt gut versorgt. Sowohl bei den Landwirten als auch im Handel befinden sich regional noch Mengen der alten Ernte in den Lagern. Der Vermarktungsdruck hält an, im Zuge der laufenden Feldarbeiten und mit Blick auf die kommende Ernte werden Lager geräumt, zudem wird aus Liquiditätsgründen verkauft. Einzelne Händler schwenken bereits verstärkt auf die neue Ernte um.

27.03.2026
Futtergetreidemarkt gerät unter Druck
Pflanzen

(AMI) Geopolitische Unsicherheiten belasten die Preise für Futtergetreide, während sich Körnermais dank lebhafter Nachfrage behauptet.

Mit dem Konflikt im Nahen Osten bleibt die Unsicherheit an den Märkten weiterhin hoch. Während die Börsennotierungen in dieser Woche nachgeben, geraten auch die Kassapreise für Futtergetreide unter Druck. Aus einzelnen Bundesländern werden allerdings teils noch stabile Futtergetreidepreise gemeldet. Insgesamt bleiben die Handelsaktivitäten verhalten. Seitens der Mischfutterhersteller wird zunächst lediglich der kurzfristige Bedarf gedeckt, da weiterhin auf eine Entspannung im Nahen Osten gehofft wird.

Während sich die negative Tendenz an den Börsen bei den übrigen Getreidearten in den Erzeugerpreisen frei Erfasserlager widerspiegelt, gilt dies für Körnermais nicht. Die Preise für Futterweizen verlieren fast 2 EUR/t und liegen bei 167 EUR/t. Gegenüber dem Vormonat ergibt sich damit jedoch noch ein Plus von 3,21 EUR/t. Futtergerste bleibt nahezu preisidentisch mit Futterweizen. Mit einem Minus von 1,41 EUR/t liegt der Durchschnittspreis der Bundesländer bei 166,62 EUR/t und damit rund 5 EUR/t über dem Vormonatsniveau. Als einzige Kultur können sich die Preise für Körnermais im Vergleich zur Vorwoche stabil halten; auf Erzeugerstufe steigt der Preis sogar leicht um 0,10 EUR/t auf 191,42 EUR/t. Für die übrigen Futtergetreidearten wie Triticale, Futterroggen und Futterhafer zeigen sich vergleichbare Preistendenzen wie bei der Futtergerste.

Auch die Großhandelspreise für Futtergerste und Futterweizen geben weiter nach. Futtergerste franko Niederlande verliert im Fronttermin 4 EUR/t und notiert bei 201 EUR/t. In Südoldenburg und Westfalen fallen die Preise jeweils um 2 EUR/t auf 202 EUR/t. Wie bereits in der Vorwoche zeigen sich die Preisabschläge bei Futterweizen erneut deutlicher. Franko Niederlande sinkt die Notierung um 5 EUR/t auf 199 EUR/t, franko Oberrhein um 6 EUR/t auf 191 EUR/t. Auch in Südoldenburg gehen die Preise um 6 EUR/t zurück und liegen bei 199 EUR/t. Franko Westfalen gibt die Notierung um 5 EUR/t auf glatte 200 EUR/t nach.

Die Entwicklung der Großhandelspreise für Körnermais entkoppelt sich hingegen von den Börsentendenzen. Gegen den allgemeinen Trend steigen die Notierungen franko Niederlande um 5 EUR/t auf 228 EUR/t. Am Niederrhein erhöht sich der Preis um 2 EUR/t auf 220 EUR/t, franko Oberrhein ebenfalls um 2 EUR/t auf 219 EUR/t. In Südoldenburg und Westfalen steigen die Preise im Gleichschritt um 5 EUR/t auf jeweils 230 EUR/t. Insgesamt zeigt sich, dass am Futtergetreidemarkt – mit Ausnahme der weiterhin lebhaften Nachfrage nach Körnermais – überwiegend nur kurzfristiger Bedarf besteht.

27.03.2026
Preisabschläge für Raps beleben Nachfrage
Pflanzen

(AMI) Raps rutscht auf allen Handelsebenen im Preis ab. Am heimischen Markt signalisierten Ölmühlen vermehrt Interesse, auf Großhandelsebene limitierte die anhaltende Volatilität die Abschlussbereitschaft.

Die Pariser Rapsnotierungen bleiben volatil und reagieren auch weiterhin sensibel auf die Entwicklungen am Rohölmarkt. Zum Wochenstart verzeichneten die Notierungen ein Minus von über 10 %, was auch EU-Raps mit nach unten zog. Nach einem regen Auf und Ab schloss der Pariser Fronttermin am 26.03.2026 aber schließlich bei 502,25 EUR/t und damit auf dem Niveau der Vorwoche. Befestigen können sich dagegen Partien der kommenden Saison. So gewann der August-26-Kontrakt auf Wochensicht 4 auf 495 EUR/t.

Im Einklang mit dem Kursrückgang seit letzter Woche geht es auch auf Großhandelsebene abwärts. So sind franko Hamburg bei unverändertem Aufgeld rund 507 EUR/t für Partien zur Lieferung ab Mai möglich, ein Minus von 3 EUR/t im Vergleich zur Vorwoche. Etwas weniger deutlich fällt dagegen die Abwärtskorrektur für Partien franko Niederrhein aus. Bei leicht angehobenem Aufgeld (+1 EUR/t) sind hier mit 517 EUR/t rund 2 EUR/t weniger im Gespräch. Für Partien der Ernte 2026 sind bis zu 498 EUR/t möglich. Nennenswerte Umsätze kommen dabei auch weiterhin nicht zustande, denn die Volatilität der Pariser Notierungen limitiert auch weiterhin den Handel. Damit bleibt der Anteil bereits vertraglich gebundener Partien der kommenden Ernte unverändert gering.

Auch auf Erzeugerebene kann das Vorwochenniveau nicht gehalten werden. Im Bundesmittel sind für Partien der Ernte 2025 rund 475,30 EUR/t im Gespräch, ein Minus von 4,40 EUR/t im Vergleich zur Vorwoche. Die jüngsten Preisabschläge haben die Nachfrage der hiesigen Ölmühlen gebietsweise belebt. Restbestände der Ernte 2025 sind in den inländischen Lägern jedoch kaum noch zu finden. In Niedersachsen verlor der Erzeugerpreis ab Hof durchschnittlich 6 EUR/t und lag somit im Mittel bei 483 (472-486) EUR/t. Vorkontrakte wurden mit durchschnittlich 465 (459-470) EUR/t angeboten und damit im Schnitt 5 EUR/t unter der Vorwoche.

Die Rapsbestände haben sich bislang gut entwickelt. Aktuell steht vor allem die Kontrolle auf Schädlingsbefall im Fokus. Mit Beginn der Blüte ist insbesondere mit einem zunehmenden Flug von Rapsglanzkäfern zu rechnen. In dieser Woche richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die höheren Lagen, wo der angekündigte Wetterumschwung Auswirkungen auf die Entwicklung der Kulturen haben könnte.