Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

Unsere Tradition: Die Zukunft sichern

Auf dem neusten Stand

Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

02.09.2025
E-Mail-Newsletter von Tennet & TransnetBW

zum SuedLink-Bau im südlichen Landkreis Rotenburg sowie im Heidekreis

Kürzlich ist ein neuer E-Mail-Newsletter zum SuedLink-Bau im südlichen Landkreis Rotenburg sowie im Heidekreis gestartet. Ziel dieses Newsletters ist es, alle Interessierten während der Bauphase zeitnah und unkompliziert auf dem Laufenden zu halten.

Der Newsletter soll insbesondere darüber informieren,

• wo aktuell SuedLink-Baustellen eingerichtet sind,
• welche Arbeiten dort stattfinden, und
• welche Auswirkungen die Bauaktivitäten auf Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Öffentlichkeit haben können.

Abonniert werden kann der Newsletter für Abschnitt B1 HIER.

Die erste Ausgabe ist HIER zu finden.

02.09.2025
Ehlers: „Grillen geht immer – gerne mit mehr Schwein“

Agrill-Bauwettbewerb setzt positives Zeichen / Schweinehaltung unter Druck

Auch wenn die EU-Kommission für 2025 eine stabile Fleischproduktion erwartet und Schweinefleisch beim Fleischverzehr noch dominierend ist – Konsum und Erzeugung von Schweinefleisch werden zukünftig weiter sinken. „Ein Blick auf die Strukturen zeigt den tiefgreifenden Wandel: Im November 2024 wurden in Deutschland 21,18 Millionen Schweine gehalten – der niedrigste Wert seit 1990. Gegenüber 2020 bedeutet das einen Rückgang um fast 19 Prozent. Noch deutlicher ist die Entwicklung bei den Betrieben: Heute halten nur noch rund 15.620 Höfe Schweine, 2010 waren es mehr als doppelt so viele. Gleichzeitig ist die Zahl der Tiere pro Betrieb deutlich gestiegen – durchschnittlich auf 1.356 Schweine“, führt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers gegenüber dem Landvolk-Pressedienst aus.

„Diese Zahlen zeigen, dass die Schweinehaltung in Deutschland in eine Schieflage geraten ist“, warnt Ehlers. „Die Betriebe werden weniger, die Bestände konzentrieren sich – und das bei gleichzeitig sinkendem Konsum. Für viele Familienhöfe ist das ein existenzielles Problem.“ Umso wichtiger sei es, das Image von Schweinefleisch wieder zu stärken. Ein positives Beispiel liefert hier die Agrill-Aktion: Noch bis zum 30. September 2025 läuft der große Bauwettbewerb für mobile Grillvarianten, bei dem kreative Grillideen gefragt sind. Ob es ein Grill für die Fronthydraulik ist, wie der der Lehrwerkstatt der Firma Krone, der bereits auf der EuroTier 2024 vorgestellt wurde, oder Grills in Schweineform oder mobile BBQ-Wagen – der Fantasie für die drei Kategorien Low Budget, Luxury und Creative sind keine Grenzen gesetzt.

„Diese Idee war der Auftakt für einen Bauwettbewerb für alle Technik- und Grillfans, die 2025 einen mobilen Grill bauen wollen – und das ist mehr als nur ein Spaßwettbewerb“, betont Ehlers. „Es zeigt spielerisch, wie eng Schweinefleisch, Esskultur und Landwirtschaft zusammengehören. Und es rückt die Arbeit unserer Bauern in ein positives Licht.“ Infos zum Wettbewerb gibt es HIER. Die Gewinner werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung während der Agritechnica am 11. November 2025 bekannt gegeben.

Für das Landvolk ist klar: Mitmachen lohnt sich doppelt – einerseits wegen des Wettbewerbs, andererseits als klares Signal für regionale Produkte. „Wer Schweinefleisch aus Niedersachsen kauft und genießt, unterstützt Familienbetriebe und erhält eine vielfältige Landwirtschaft“, sagt Ehlers. Aktionen wie der Agrill-Bauwettbewerb sollen zeigen: Schweinefleisch bleibt unverzichtbar – und verdient auch in Zukunft einen festen Platz auf dem Grill.

02.09.2025
Wir suchen Dich!

Reinigungskraft (m/w/d) für unseren Standort Rotenburg

Wir suchen zum 01.02.2026 eine Reinigungskraft (m/w/d) in Teilzeit (16-20 Std./Woche) für unseren Standort zum Flugplatz 5 in 27356 Rotenburg (Wümme):

Wir sind die landwirtschaftliche Interessenvertretung für den Raum Rotenburg (Wümme) und Verden (Aller) sowie Agrar-, Rechts- und Steuerberatung für ca. 2.100 landwirtschaftliche Betriebe in unserer Region.

Ihre Aufgaben umfassen:
• Als Reinigungskraft sind Sie für die gründliche Reinigung verschiedener Räumlichkeiten am Standort Rotenburg (Wümme) verantwortlich und tragen somit maßgeblich zur Sauberkeit und dem Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden sowie der Besucherinnen und Besucher bei
• Durchführung der täglichen Unterhaltsreinigung in Büroräumen, Besprechungsräumen, Fluren und sanitären Anlagen
• Entsorgung des Abfalls und Trennung nach Vorschriften
• Auffüllen von Verbrauchsmaterialien (z.B. Seife, Toilettenpapier)

Sie bieten/zeigen:
• Erfahrungen in der Reinigungsbranche sind wünschenswert, aber nicht erforderlich
• Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit bei der Ausführung Ihrer Aufgaben
• Teamfähigkeit und gute kommunikative Fähigkeiten
• Gewisse Flexibilität

Sie erhalten:
• Ein überdurchschnittliches Gehalt für den Bereich
• Einen sicheren und zukunftsorientierten Arbeitsplatz
• Geregelte Arbeitszeiten von Montag bis Freitag
• Ein freundliches und respektvolles Arbeitsumfeld
• Einen unbefristeten Arbeitsvertrag

Wir freuen uns auf die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen unter bewerbung@landvolk-row-ver.de. Bei Rückfragen melden Sie sich gerne telefonisch in unserem Rotenburger Sekretariat unter: 0 42 61 63 03 200.

28.08.2025
Herbstsaataktion: Kostenfreies Regio-Saatgut für lebendige Wegränder

Stiftung Kulturlandpflege und Landvolk rufen zur Teilnahme an Aktion 2025 auf

Mit einer gemeinsamen Aktion wollen die Stiftung Kulturlandpflege und das Landvolk Niedersachsen die Artenvielfalt entlang der Wirtschaftswege stärken. Ziel ist es, die Seitenräume von Wegen ökologisch aufzuwerten und die Biotopvernetzung zu verbessern. Im Rahmen der Herbstsaataktion 2025 werden 25 kostenfreie Pakete mit Regio-Saatgut zur Verfügung gestellt. Interessierte können sich ab sofort bewerben, es gilt das Windhundprinzip: Wer zuerst kommt, sät zuerst. „Wegränder sind in der Agrarlandschaft wertvolle Rückzugsräume für Wildpflanzen, Kleinsäuger und Bodenbrüter“, betont Björn Rohloff, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Kulturlandpflege, gegenüber dem Landvolk-Pressedienst. Um diese Lebensräume dauerhaft zu sichern, hat die Stiftung gemeinsam mit dem Landvolk die Wegrandinitiative ins Leben gerufen.

Die Praxis zeigt: Viele gute Ideen zur ökologischen Aufwertung von Wegrändern scheitern an den Kosten für hochwertiges, standortgerechtes Saatgut sowohl bei den Jagdgenossenschaften als auch bei den landwirtschaftlichen Anliegerinnen und Anliegern. „Genau hier setzt unsere Aktion an. Mit den 25 kostenfreien Saatgutpaketen wollen wir Hürden abbauen und den Zugang erleichtern“, erklärt Dr. Nataly Jürges, Umweltreferentin beim Landvolk Niedersachsen. Teilnahmeberechtigt sind Mitglieder des Landvolks oder von Jagdgenossenschaften. Voraussetzung ist eine kurze Beschreibung, welcher Wegrand mit dem Saatgut aufgewertet werden soll und wie die zukünftige Pflege des Wegrands organisiert wird.

Landvolk-Vizepräsident Hubertus Berges unterstreicht die Bedeutung der Aktion: „Mit der Herbstsaataktion 2025 leisten wir einen Beitrag dazu, das Potenzial der Wegränder für Artenvielfalt und Biotopvernetzung optimal zu nutzen. Damit tragen wir auch praktisch zum Gelingen des Niedersächsischen Wegs bei.“

Alle Infos sowie das Bewerbungsformular sind HIER zu finden. Mitmachen lohnt sich – für mehr Vielfalt und lebendige Wegränder in Niedersachsen!

28.08.2025
Vorbeugen statt Bekämpfen: Tiergesundheit sichern

Landvolk-Podcast zur Biosicherheit in der Tierhaltung stellt neue Konzepte vor

Biosicherheit ist mehr als ein Schlagwort – sie entscheidet über Tiergesundheit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. „Je besser wir vorsorgen, desto geringer sind die Schäden für Tierhalter, Verbraucher und Gesellschaft“, so das Fazit der Gäste der neuen Folge des Landvolk-Podcasts zum Projekt „tierischGut aus Niedersachsen“. Unter dem Motto „Gestalten und nicht verwalten“ rücken Dr. Ursula Gerdes, Dr. Wiebke Scheer und Manfred Tannen die gemeinsam entwickelten Konzepte in den Mittelpunkt. Hintergrund sind zunehmende Tierseuchenausbrüche in Deutschland und Europa sowie neue gesetzliche Anforderungen durch das EU-Tiergesundheitsrecht.

„Die aktuelle Seuchenlage ist so ernst wie seit 30 Jahren nicht mehr“, stellt Dr. Ursula Gerdes, Tierärztin und Geschäftsführerin der Niedersächsischen Tierseuchenkasse, fest. Neben bekannten Krankheiten wie Geflügelpest, Rinderherpes oder Tuberkulose treten zunehmend neue Erreger auf – darunter die Blauzungenkrankheit (Serotyp 3), die Afrikanische Schweinepest (ASP), das West-Nil-Fieber oder die Lumpy Skin Disease (LSD) bei Rindern. Ursachen sind vor allem Klimawandel und Globalisierung: Exotische Mückenarten sowie internationale Warenströme tragen Viren nach Europa, die dort auf Tiere treffen, die sehr schnell sehr krank werden, weil sie sich nie zuvor mit einem solchen Erreger auseinandergesetzt haben. „Die Gefahr eines Ausbruchs hochansteckender Tierseuchen ist in den vergangenen Jahren viel größer geworden“, fasst Gerdes die Ereignisse zusammen.

Die Folgen sind gravierend. Bei Ausbrüchen drohen Tierverluste, Sperrzonen und erhebliche wirtschaftliche Schäden. So beliefen sich die Kosten des ASP-Ausbruchs im Emsland zuletzt auf rund 15 Millionen Euro. „Besonders problematisch ist, dass Produkte aus Sperrzonen selbst bei nachweislich gesunden Tieren im Handel kaum Absatz finden“, sagt Dr. Wiebke Scheer, Referentin für Veterinärwesen beim Landvolk Niedersachsen. Die Biosicherheit umfasse daher alle Maßnahmen, die eine Einschleppung oder Verbreitung von Erregern verhindern. Dazu gehören beispielsweise Stallhygiene, Schutzkleidung für Besucher oder die räumliche Trennung von Wild- und Haustieren. „Das Ziel ist es, Risiken zu minimieren, auch wenn sie nie vollständig auszuschließen sind“, betont Gerdes.

Die Tierhaltung bringe Wertschöpfung und Lebensqualität in die ländlichen Bereiche, hebt Manfred Tannen, Milchviehhalter aus Ostfriesland und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, hervor. „Für uns Landwirte geht es nicht nur um Tierwohl und Seuchenschutz, sondern auch um Ernährungssicherheit und Wirtschaftlichkeit“, verdeutlicht er. Zudem stärke eine hohe Biosicherheit das Vertrauen von Verbraucherinnen und Verbrauchern und Märkten – auch international.

Mit Inkrafttreten des neuen EU-Tiergesundheitsrechts 2021 wurden die Anforderungen an Landwirtinnen und Landwirte sowie Tierärztinnen Tierärzte zur Biosicherheit erstmalig konkretisiert. Auch Kleinst- und Hobbyhalterinnen und Halter sind demnach verpflichtet, Mindeststandards einzuhalten. Vor diesem Hintergrund hat Niedersachsen spezifische Biosicherheitskonzepte für Schweine, Geflügel und Rinder entwickelt. „Die Konzepte sind ein Produkt intensiver Zusammenarbeit“, berichtet Dr. Scheer. In Arbeitsgruppen mit Behörden, Verbänden, Wissenschaft sowie Praktikerinnen und Praktikern entstanden praxisnahe Konzepte. Neben den gesetzlichen Vorgaben enthalten diese Konzepte fachliche Empfehlungen zu den jeweiligen Risiken und für die einzelnen Tierarten, um gemeinsam mit dem Hoftierarzt einen betriebsindividuellen Biosicherheitsmanagementplan zu erstellen.

Die Niedersächsische Tierseuchenkasse finanziert seit Jahren Prophylaxeprogramme, etwa Impfungen oder Untersuchungen auf Rinderherpes. „Vorbeugung ist günstiger als Bekämpfung und vermindert Leid bei Mensch und Tier“, sagt Gerdes. Deshalb übernimmt die Behörde auch Kosten für die Biosicherheitsberatung auf den Höfen. Bereits mehr als 1.400 Managementpläne wurden erstellt und die Erfahrungen aus der Praxis fließen kontinuierlich in die Konzepte ein. „Wir nehmen gerne Anregungen auf“, sagt Tannen. So soll ein „lebendes Dokument“ entstehen, das laufend an neue Herausforderungen angepasst wird und letztlich zu einem „Tiergesundheitskonzept“ für den gesamten Hof wird. Anzuhören ist der Podcast ab sofort HIER bei Spotify.

26.08.2025
Tag des offenen Hofes 2026

Jetzt mitmachen und Landwirtschaft erlebbar machen!

Liebe Mitglieder,

am 7. Juni 2026 ist es wieder so weit: In ganz Niedersachsen öffnen im Rahmen des Tages des offenen Hofes zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe ihre Tore für die Öffentlichkeit. Auch in unserem Verbandsgebiet möchten wir erneut mit engagierten Höfen vertreten sein – und laden Sie herzlich ein, dabei zu sein!

Warum sich die Teilnahme für Sie lohnt:

• Positive Wahrnehmung schaffen: Nutzen Sie die Chance, Ihr Engagement, Ihre Arbeitsweise und die Vielfalt Ihres Betriebes einem breiten Publikum zu zeigen – authentisch, transparent und direkt vor Ort. • Dialog mit Verbraucherinnen und Verbrauchern: Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wie ihre Lebensmittel produziert werden. Der Tag des offenen Hofes bietet eine ideale Plattform, um ins Gespräch zu kommen, Fragen zu beantworten und Vertrauen aufzubauen. • Regionale Wertschätzung stärken: Wer seine Arbeit zeigt, wird gesehen. Ihre Teilnahme leistet einen wertvollen Beitrag zur Wertschätzung der regionalen Landwirtschaft. • Gemeinschaft erleben: Sie müssen nicht alles allein auf die Beine stellen – der Austausch mit Berufskollegen, Nachbarhöfen oder lokalen Initiativen kann den Tag zusätzlich bereichern.

Wir unterstützen Sie bei der Planung und Durchführung – von der Ideenfindung über die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Fragen rund um Versicherung, Genehmigungen und Organisation. Der Landesverband steht ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.

Sie überlegen, ob Ihr Hof geeignet ist oder haben erste Ideen? Melden Sie sich gern bei uns! Gemeinsam entwickeln wir ein passendes Konzept, das zu Ihrem Betrieb und Ihren Möglichkeiten passt.

???? Ansprechpartnerin: Silke Aswald – aswald@landvolk-row-ver.de

Machen Sie mit – zeigen wir gemeinsam, wie vielfältig, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert unsere Landwirtschaft ist!

Mit freundlichen Grüßen Euer Landvolk-Team

18.08.2025
Infotag Herdenschutz

Landvolk Bezirksverband Stade lädt ein

Liebe Mitglieder,

das Herdenschutz-Beraterteam der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Landvolk-Bezirksverband Stade e.V. laden Sie herzlich zum Infotag Herdenschutz ein.

???? Donnerstag, 04. September 2025 ???? Beginn: 10:00 Uhr ???? Düvelshagen, 27299 Langwedel, OT Völkersen (Bitte vor Ort der Beschilderung und den Fahnen folgen)

Ziel der Veranstaltung ist es, weidetierhaltende Landwirte im Haupt- und Nebenerwerb sowie private Tierhalter über die Möglichkeiten und Grenzen von wolfsabweisenden Zäunungen praxisnah zu informieren.

Auf dem Veranstaltungsgelände erwarten Sie verschiedene Stationen:

• Mobile Zäunung – Einsatzmöglichkeiten, Nutzen und Grenzen • Aufbau, Elektrifizierung & Erdung ortsfester Drahtzäunungen • Vorführung maschineller Mäh- und Mulchtechnik zum Zaununterhalt • Fördermöglichkeiten und Informationen zum Antragsverfahren

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung wird unterstützt von den Bezirksstellen der LWK Niedersachsen, den örtlichen Försterinnen und Förstern sowie den Wolfsberaterinnen und Wolfsberatern.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Michael Sluiter unter der Telefonnummer 0441 801-631 gerne zur Verfügung.

Ihr Landvolk-Team

14.08.2025
Probleme Erreichbarkeit Standort Verden

Bitte im Sekretariat anrufen

Einige Telefonanbieter haben aktuell das Problem, unsere Telefonnummer und vor allem die Durchwahlen zu unseren Kollegen in Verden richtig zu verarbeiten. Somit erhalten Sie beim Anrufen die Ansage: Die gewählte Nummer ist nicht vergeben. Bei anderem Anbieter funktionieren die Durchwahlen problemlos.

Unsere Hauptnummer +49 4231 92630 für das Sekretariat Frau Lüning ist bei allen Anbietern verfügbar. Bitte rufen Sie, falls das Problem bei Ihnen auftritt, unter dieser Nummer an, Frau Lüning wird Sie dann weiterleiten.

Unser Telefonanbieter arbeitet mit den anderen Anbietern an einer Lösung.

11.08.2025
Einladung zur Veranstaltung „Kirche trifft Landwirtschaft“

Jetzt anmelden für den 3.9.2025

Der Landvolk-Bezirksverband Stade und die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Sprengel Stade, laden herzlich ein zu einem besonderen Nachmittag, bei dem Kirche und Landwirtschaft miteinander ins Gespräch kommen.

???? Datum: 3. September 2025 ???? Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr ???? Ort: Masterrind Verden, Osterkrug 20, 27283 Verden

Programm 14:00 Uhr – Eröffnung und Begrüßung Susanne Wendorf-von Blumröder / Jörn Ehlers

14:15 Uhr – Vortrag Masterrind/Synetics Steffen Bartels und Hermann-Josef Schmidt

14:45 Uhr – Rundgang Masterrind

15:15 Uhr – Kaffee und Kuchen

15:45 Uhr – Neues aus der Landeskirche Dr. Martin Krarup (Superintendent)

16:00 Uhr – Vortrag Jörn Ehlers / Alexander von Hammerstein (Landvolk)

16:20 Uhr – Andacht, Segen und Verabschiedung Susanne Wendorf-von Blumröder (Superintendentin)

Für eine bessere Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 28. August 2025 bei Silke Aswald ???? E-Mail: aswald@landvolk-row-ver.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf spannende Begegnungen zwischen Kirche und Landwirtschaft!

07.08.2025
Wölfe kennen keine biogeographischen Regionen – die Politik schon

Wölfe kennen keine biogeographischen Regionen – die Politik schon

Es gibt nach der Logik der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie zwei Populationen von Wölfen in Deutschland: die atlantische und die kontinentale Population. Beide treffen sich in Niedersachsen. Denn die biogeografische Region „atlantisch“ umfasst den Nordwesten Deutschlands, während die „kontinentale“ Region fast den gesamten Rest der Republik ausmacht. Was für Pflanzen Sinn macht, ist für die hochmobilen Wölfe jedoch weit von der Realität entfernt, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

Während sich die Tiere in Feld und Wald in Niedersachsen vermischen und biogeographische Grenzen überschreitend leben und jagen, verursacht die Einteilung in biogeografische Regionen einen entscheidenden rechtlichen Unterschied. Die Population des atlantischen Wolfes wurde als „günstig“ eingestuft und auch so von der Bundesregierung an die EU gemeldet, während der Zustand der Wolfspopulation der kontinentalen Art vorerst als „unbekannt“ gemeldet wurde. Dies könnte zukünftig in der Praxis beim Wolfsmanagement zu unterschiedlichen Rechtslagen innerhalb Niedersachsens führen.

„Die Meldung als „unbekannt“ ist natürlich Quatsch, es gibt keine Tierart, die ein besseres Monitoring hat“, sagt Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers. Er freut sich zwar, dass Teile Niedersachsens den Status des günstigen Erhaltungszustandes bekommen haben, das Landvolk Niedersachsen fordert jedoch von der Bundesregierung eine zügige Meldung an die EU mit der Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes auch für die kontinentale Art und damit für ganz Niedersachsen. „Die Einstufung darf nicht aus ideologischen Gründen hinausgezögert werden“, mahnt Ehlers. Ihm ist wichtig, dass in Niedersachsen der Weg freigemacht wird für ein echtes Bestandsmanagement der Raubtiere. „Nur so können wir die Weidetiere schützen, unsere einmalige Kulturlandschaft erhalten, die Deichsicherheit gewährleisten und den Tierhaltern ihre Existenz sichern“, sagt Ehlers.

„Eine latente Gefahr für Schafe, Ziegen und Gatterwild wird auch nach der Einstufung bleiben“, sagt Helmut Habermann vom Aktionsbündnis Aktives Wolfsmanagement. Der Pferdezüchter aus Hänigsen fordert, dass in Hotspots, in denen Rinder und Pferde angefallen werden, Wölfe konsequent bejagt werden dürften. „Denn die Untergrenze von 44 Rudeln muss ja laut Umweltminister Christian Meyer in Niedersachsen bestehen bleiben, um den günstigen Erhaltungszustand beizubehalten“, gibt er zu bedenken. Für die Tierhalterinnen und Tierhalter von kleinen Wiederkäuern ändert sich daher auch mit der Feststellung des günstigen Erhaltungszustandes nur wenig. „Trotzdem ist das ein großer Schritt in die richtige Richtung“, sagt Habermann. Es bleibe jedoch abzuwarten, was der Gesetzgeber daraus mache. Herdenschutz erfülle nur seinen Zweck, wenn auch eingegriffen werden dürfe, wenn dieser überwunden werde. „Anders als Naturschutzverbände glauben, reicht der Herdenschutz alleine nicht aus“, stimmt Ehlers zu. Er funktioniere nur, wenn bei Übergriffen schnell gehandelt werden könne.

Aktuelles aus dem Landesverband

06.03.2026
Auf und Ab der Weizenkurse an der Euronext
Pflanzen

(AMI) Ausschreibungen aus Nordafrika und dem Nahen Osten bestätigen das Kaufinteresse am Weltmarkt. Westeuropäischer und US-Weizen stehen jedoch weiterhin unter starkem Konkurrenzdruck aus der Schwarzmeerregion.

Nach ausgeprägten Tagesschwankungen zwischen -4,50 und +4,25 EUR/t schloss der Fronttermin für Weizen am 05.03.2026 mit 196,25 EUR/t etwa 3 EUR/t über dem Vorwochenniveau. Zwischenzeitlich erreichte der Fronttermin mit 197,50 EUR/t den höchsten Stand seit Anfang August 2025. Der Kontrakt der Ernte 2026 zeigte sich ebenfalls fester und schloss zuletzt bei 208,75 EUR/t, was einem Wochenplus von 6,25 EUR/t entspricht.

Die Entwicklungen im Nahost-Konflikt hatten auf die Pariser Weizenkurse nur begrenzten Einfluss. Deutlichere Auswirkungen zeigte das Kriegsgeschehen hingegen bei den Ölsaaten sowie deren Nachprodukten, insbesondere bei Pflanzenölen. Kursstützend wirkte jedoch der schwache Euro. Eine nachgebende Gemeinschaftswährung verbessert die Wettbewerbsfähigkeit von EU-Getreide auf den internationalen Märkten. Der US-Dollar fungierte erneut als sicherer Hafen und legte allein in den vergangenen drei Handelstagen um 1,8 % zu.

Auf der Nachfrageseite zog das Kaufinteresse wichtiger Importländer in den vergangenen Tagen leicht an. Vor allem ägyptische Käufer suchten Weizen zur Lieferung ab April, bevorzugten jedoch weiterhin das im Vergleich zu EU-Weizen günstigere Angebot aus der Schwarzmeerregion. Saudi-Arabien deckte sich zum Wochenbeginn im Rahmen einer internationalen Ausschreibung mit knapp 800.000 t Weizen ein, nachdem zuvor eine Ausschreibung über 655.000 t angekündigt worden war. Der überwiegende Teil der Mengen – voraussichtlich rund 550.000 t – dürfte mit russischem Weizen beliefert werden, ergänzt durch weitere Lieferungen aus der Schwarzmeerregion, unter anderem aus Rumänien.

Auch Algerien soll zum Wochenwechsel eine größere Weizenmenge von rund 400.000 t gekauft haben, eine offizielle Bestätigung steht bislang jedoch aus. Wie bereits bei anderen Ausschreibungen galt westeuropäischer Weizen auch hier als kaum wettbewerbsfähig gegenüber Schwarzmeerherkünften. Gleichwohl entziehen die Ausschreibungen aus Saudi-Arabien und Algerien dem insgesamt gut versorgten Weltmarkt zusammengenommen rund 1,2 Mio. t Weizen.

06.03.2026
Deutsches Brotgetreide tendiert fester
Pflanzen

(AMI) An der ruhigen Marktsituation hat sich kaum etwas verändert. Mühlen ordern nur sehr verhalten und das Exportgeschäft mit Brotgetreide läuft aus Sparflamme. Die heimischen Preise legen auf Wochensicht etwas zu, ex Ernte fällt das Wochenplus deutlicher aus.

Der deutsche Brotgetreidemarkt zeigte sich in der Berichtswoche insgesamt ruhig mit etwas festeren Tendenz, wobei die Entwicklungen regional unterschiedlich ausfielen. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sorgten zwar an den Börsen zeitweise für erhöhte Aufmerksamkeit, hatten bislang jedoch nur begrenzte Auswirkungen auf den physischen Handel im Inland.

Brotweizen verteuert sich um 2,01 auf 172,73 (161-183) EUR/t und Qualitätsweizen verzeichnet ein Wochenplus von 1,87 auf 177,22 (167-183) EUR/t. In Niedersachsen wurden für B-Weizen 176 (173-186) EUR/t und für A-Weizen 182 (179-189) EUR/t gemeldet. Ex Ernte legt Brotweizen im Bundesschnitt um 6,37 auf 178,76 EUR/t zu. Deutscher Qualitätsweizen verzeichnet das größte Wochenplus mit +7,20 auf 192,93 EUR/t.

Die Nachfrage nach Brotgetreide blieb in weiten Teilen der Bundesrepublik verhalten. Viele Mühlen sind noch immer gut versorgt, teils reichen die Lagerbestände bis zur neuen Ernte, wodurch der kurzfristige Bedarf begrenzt bleibt. Entsprechend bewegten sich die Erzeugerpreise meist stabil bis nur leicht fester. In einzelnen Regionen führte das teilweise verbesserte Preisniveau zu einer höheren Verkaufsbereitschaft auf Erzeugerseite, während die Käuferseite überwiegend abwartend agierte.

Regional kam es zu punktuell lebhafterem Handel, insbesondere dort, wo bestehende Exportverpflichtungen noch zu bedienen waren. Dies galt vor allem für den norddeutschen Küstenraum. Insgesamt blieb das Exportgeschäft jedoch überschaubar, und der erwartete Impuls aus dem Weizenexport ließ auf sich warten.

06.03.2026
Futtergetreidemarkt trotz Börsenimpulsen verhalten
Pflanzen

(AMI) Steigende Börsenkurse sorgen nur begrenzt für Bewegung am Kassamarkt. Gerste und Körnermais profitieren von Exportnachfrage und knapper Verfügbarkeit , das Handelsgeschehen insgesamt bleibt ruhig.

Der deutsche Futtergetreidemarkt zeigt sich trotz der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten weiterhin vergleichsweise ruhig. An den Börsen ging es hingegen aufwärts. So notiert der neue Juni-Fronttermin für Mais an der Pariser Börse am 05.03.2026 bei 201,75 EUR/t und liegt damit 3 EUR/t über dem Monatsstart an der Börse am 02.03.2025.

Bereits in den Tagen zuvor hatte der Konflikt im Nahen Osten an den Börsen für steigende Kurse gesorgt und damit auch die Preise am heimischen Kassamarkt gestützt. Der zwischenzeitliche Kursauftrieb hat zwar sowohl alterntige Ware aus den Lagern der Erzeuger mobilisiert als auch das Interesse an Vorkontrakten für die neue Ernte belebt. Dennoch bleibt das Handelsgeschehen insgesamt verhalten; es werden lediglich vereinzelte und sporadische Abschlüsse gemeldet. Gleichzeitig warten einige Erzeuger weiterhin ab und setzen auf nachhaltig höhere Preise. Ob sich diese Erwartung erfüllt, ist derzeit offen.

Die Erzeugerpreise für Futterweizen, Futterroggen, Triticale und Futterhafer geben in der aktuellen Situation leicht nach. Eine Ausnahme bilden Futtergerste und Körnermais: Gestützt durch eine anhaltend starke Exportnachfrage beziehungsweise ein knappes Angebot steigen die Preise auf 162,05 und 184,55 EUR/t. Die Nachfrage nach deutscher Gerste bleibt ungebrochen und auch Körnermais bleibt knapp verfügbar, was zunehmend auf die ausbleibenden Importe aus den östlichen Nachbarländern zurückzuführen ist.

In Niedersachsen waren in der Berichtswoche ab Hof für Futtergerste 168 (162-178,5) EUR/t möglich, während Körnermais mit 189,5 (185-210) EUR/t gehandelt wurde. Mit Futterweizen konnten 169 (162-185) EUR/t erzielt werden.

06.03.2026
Raps mit deutlichen Gewinnen zum Monatsstart
Pflanzen

(AMI) Auf allen Handelsebenen kann sich Raps Anfang März im Preis befestigen. Das aktuelle Niveau wird dabei gebietsweise zur Absicherung genutzt. Der Krieg im nahen und mittleren Osten zeigt eine deutliche Wirkung am Ölsaatenmarkt.

Die Pariser Rapsnotierungen kannten zum Start des Monats nur eine Richtung – es ging kräftig aufwärts. So verzeichnete der Fronttermin Mai Tagesgewinne von bis zu 7,50 EUR/t und schloss mit 503 EUR/t am 05.03.2026 rund 18,75 EUR/t über dem Niveau der Vorwoche. Damit übersprang EU-Raps erstmals seit Juni 2025 wieder die Marke von 500 EUR/t. Auch der Folgetermin tendiert fester, so gewann der August-26-Kontrakt auf Wochensicht rund 14,25 auf 485 EUR/t. Neben den Geschehnissen im Nahen Osten gibt es auch Neuigkeiten zu der Handelsbeziehung zwischen Kanada und China. So senkte das Reich der Mitte im Zuge einer 17-monatigen Antidumpinguntersuchung die Zölle auf kanadisches Canola von ursprünglichen 75,8 % auf zuletzt 5,9 %. Kanadisches Canola unterliegt außerdem dem chinesischen Standardeinfuhrzoll von 9 %, wodurch sich der effektive Gesamtzoll auf 14,9 % beläuft. Die Regelung trat zum 01.03.2026 in Kraft und gilt für nunmehr 5 Jahre.

Mit den festen Notierungen an der Börse geht es auch auf Großhandelsebene aufwärts. Dabei bleiben die Prämien auf Wochensicht weitestgehend unverändert. Franko Hamburg werden somit zur Lieferung ab Mai rund 505 EUR/t in Aussicht gestellt, ein Plus von 8 EUR/t im Vergleich zur Vorwoche. Gleiches gilt für Partien franko Niederrhein welche sich ebenfalls um 8 auf 513 EUR/t verteuern. Für Partien der Ernte 2026 sind bis zu 486 EUR/t möglich. Dabei bleibt es insgesamt ruhig, die aktuell volatilen Notierungen an der Pariser Börse limitieren den Handel. Nennenswerte Umsätze bleiben damit aus. Auch Vorkontrakte der Ernte 2026 spielen bislang kaum eine Rolle. Vorerst werden die weiteren Entwicklungen am Weltmarkt abgewartet.

Auch auf Erzeugerebene können sich die Offerten befestigen, auch wenn das Plus hier nur gedämpft ankommt. Für Partien der Ernte 2025 sind im Mittel 475,40 EUR/t im Gespräch und damit 3,00 EUR/t mehr als noch in der Woche zuvor. Die Meldungen aus den einzelnen Bundesländern rangieren dabei in einer Spanne von 445-497 EUR/t. Die Preise ab Hof in Niedersachsen bewegten sich mit 470-489 EUR/t dabei am oberen Ende dessen was bundesweit möglich war.

Deutlicher fällt das Plus für Vorkontrakte der Ernte 2026 aus. So sind hier bundesweit mit 451,20 (430-475) EUR/t rund 8,10 EUR/t mehr möglich. Niedersächsische Vorkontrakte wurden ab mit durchschnittlich 450 (445-464) bewertet. Die neue Ernte wird gebietsweise spürbar reger abgesichert als in den Vorwochen. Auch alterntige Partien werden gehandelt, wenngleich sich in einigen Regionen nur noch geringe Mengen in Erzeugerhand befinden dürften. Andernorts wird in der Hoffnung auf weitere Preissteigerungen mit der Vermarktung vorerst abgewartet.

06.03.2026
Speisefrühkartoffeln im Anmarsch
Pflanzen

(AMI) Ein erster Vollsortimenter hat Frühkartoffeln im Angebot. Weitere Geschäft folgen bald, teils überraschend früh. Preislich hinterlässt die günstige Lagerware auch bei Frühkartoffeln spuren. Israel ist noch nicht am Start, Kriegshandlungen verunsichern.

Wenn auch noch in homöopathischen Dosen: Speisefrühkartoffeln sind am Markt. Ein erster Vollsortimenter bietet diese Woche sogenannte Spargelkartoffeln aus Ägypten an, ein Discounter startet kommende Woche. Früher als zunächst spekuliert kommt dann in KW 12 ein großer Vollsortimenter dazu – und vermutlich weitere, bevor in KW 14 wohl die meisten Geschäfte ein kleines Angebot an Frühkartoffeln aus dem südöstlichen Mittelmeerraum für das Ostergeschäft vorhalten.

Wie gut das neue Angebot vom Verbraucher angenommen wird, bleibt abzuwarten. Günstige Lagerware macht es einerseits schwierig. Bleibt das Wetter jedoch schön, könnte das auch förderlich sein, vor allem wenn der Spargel rasch sprießt. Die aktuelle Nachfrage ist wohl auch vom Wetter geprägt. Die Konsumenten scheinen weniger drinnen zu kochen oder andere Produkte beim sonnenreichen Wetter genießen zu wollen, jedenfalls melden alle befragten Abpacker derzeit einen eher schwachen, die Erwartungen nicht erfüllenden Absatz in den ersten Märztagen.

Das Lagerkartoffelangebot hat sich nicht verändert. Es steht reichlich gute Ware zur Verfügung, die oftmals nur noch aus gekühlten Kisten kommt. Damit sind auch die Preise geblieben, wie sie waren. Nach wie vor wird zudem übergebietlich viel günstiger verkauft als für den lokalen Packmarkt Ware umgeschlagen und notiert wird.

Günstige Einstiegspreise für Frühkartoffeln

Die hiesigen niedrigen Preise, aber auch günstige Offerten schöner Speisekartoffeln aus Frankreich machen es den Anbietern von Frühkartoffeln nicht leicht, allen in der Lieferkette vom Produzenten bis zum Importeur gute Spannen zu ermöglichen. Vermutlich werden die Forderungen diese Saison trotz steigender Kosten eher 8,00 bis 10,00 EUR/dt niedriger liegen als vor einem Jahr. Von nicht ganz 75,00 EUR/dt ist derzeit die Rede.

04.03.2026
Verdacht auf AK NICHT bestätigt
Schwein

(ML) In der vergangenen Woche wurde das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über Befunde informiert, die Anlass für einen Verdacht des Ausbruchs der Aujeszkyschen Krankheit (AK) in einem niedersächsischen Schweine haltenden Betrieb ergaben. Auf Grundlage der Delegierten Verordnung (EU) 2020/689 wurde folglich der AK-Verdachtsfall amtlich festgestellt. Im Zuge der unter Einbindung des Friedrich-Loeffler-Instituts durchgeführten Abklärungsuntersuchungen konnte der Verdacht jedoch ausgeräumt werden. Die Verdachtsmeldung wurde aufgehoben. Deutschland gilt seit 2003 als frei von AK.
Der Vorgang wird zum Anlass genommen, darauf hinzuweisen, dass es neben der Afrikanischen und Klassischen Schweinepest sowie der Maul- und Klauenseuche auch weitere, nach dem Tiergesundheitsrecht der EU gelistete und reglementierte Tierseuchen gibt, die beachtet werden müssen. Zudem weist das ML auf ein aktuelles AK-Geschehen bei gehaltenen Schweinen in Ungarn hin. Dort wurden seit dem 31.12.2025 insgesamt sieben AK-Ausbrüche in Schweine haltenden Betrieben festgestellt.
Auch vor dem Hintergrund der AK-Seroprävalenz im Schwarzwildbestand wird daher an die strikte Einhaltung der Biosicherheit appelliert. Weiterführende Informationen zu den Niedersächsischen Biosicherheitskonzepten finden Sie unter:

https://www.ndstsk.de/1347_Biosicherheitskonzept_Schweine.html

Hintergrund
(LAVES) Die Aujeszkysche Krankheit ist eine weltweit verbreitete, virusbedingte und hochansteckende Allgemeinerkrankung vieler Säugetierarten, wobei das Schwein der Hauptwirt ist. Nur Primaten und Pferdeartige gelten als resistent, der Mensch ist nicht betroffen. Es handelt sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche, bereits der Verdacht ist beim zuständigen Veterinäramt anzuzeigen.
Im Vergleich zu anderen Herpesviren weist der Erreger eine hohe Überlebensfähigkeit in der Umwelt auf. So wird die Infektiosität durch die Fleischreifung nicht zerstört und in gepökeltem Fleisch bleibt das Virus bis zu 20 Tage infektiös. Auch in Urin, Mist und Boden überlebt der Erreger für einige Zeit.
Der Erreger kann durch Kontakt mit infizierten Schweinen oder mit kontaminierten Gegenständen sowie durch Lebensmittel in Schweinebestände gelangen. Infizierte Wildschweine sowie Teile dieser Tiere stellen ebenfalls eine Infektionsgefahr dar. Bei Hunden und Katzen verläuft die Infektion mit dem AK-Virus immer tödlich. Daher sollte der Kontakt zu Wildschweinen und die Verfütterung von rohem Fleisch oder rohen Innereien von (Wild-) Schweinen vermieden werden.
Durch strikte nationale Bekämpfungsmaßnahmen konnte die AK in Deutschland bei Hausschweinen getilgt werden. Seit 2003 gilt Deutschland als AK-frei. Allerdings treten seit einigen Jahren in Deutschland immer wieder Fälle von AK bei Wildschweinen auf.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

https://tierseucheninfo.niedersachsen.de/startseite/tierseu-chen_tierkrankheiten/schwein/aujeszkysche_krankheit/aujeszkysche-krankheit-107874.html

04.03.2026
Erster ASP-Fall im Hochsauerlandkreis
Schwein

Die Sperrzonen in NRW mussten zum 2. März erweitert werden, nachdem drei neue positive Wildschweine bestätigt wurden. Darunter der erste Fall im Hochsauerlandkreis. Die erweiterten Zonen umfassen Teile der Kreise Olpe, Siegen‑Wittgenstein und des Hochsauerlandkreises sowie Bereiche angrenzender hessischer Landkreise. Insgesamt liegen 117 Betriebe mit 22.325 Tieren in der Sperrzone. Verstärkte Bejagung des Schwarzwilds und intensives Monitoring außerhalb der Sperrzonen sollen helfen, die weitere Ausbreitung zu verhindern.