(DBV) Eine Verbändeallianz aus DBV, DRV, BVLH und VDF hat ein Konzept zur grundlegenden praxisnahen Neugestaltung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes (THKG) vorgelegt und Anfang dieser Woche an BM Rainer überreicht, der das Inkrafttreten des Gesetzes zunächst auf März 2026 verschoben hatte. Die Verbände sehen in dem aktuell vorliegenden Gesetz erhebliche Mängel und Lücken mit wenig Wirkung für das Tierwohl. Mit ihren Vorschlägen wollen sie Praxistauglichkeit und Tierwohl in den Fokus des THKG rücken.
Auf dem neusten Stand
Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
29.08.2025
29.08.2025
Stefanie Sabet übernimmt Staffelstab im DBV Milch und Rind
(DBV) Zum 01.09.2025 übernimmt Stefanie Sabet das Amt der Generalsekretärin des DBV und folgt damit auf Bernhard Krüsken, der den Verband zwölf Jahre lang führte. Sabet ist damit die erste Frau auf dieser Position. Zuvor war sie Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie. Sabet kündigte an, den begonnenen Weg fortzusetzen. Ihr Ziel sei es, den Generationswechsel im Verband zu begleiten, Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und die Kommunikation – auch über soziale Medien – zu verstärken. Im politischen Geschäft will sie Zielkonflikte offen an-sprechen und die Rolle der Landwirtschaft für Versorgungssicherheit und ländliche Räume stärken.
29.08.2025
Milchmarkt Milch und Rind
(AMI, ZMB) In der 33. KW lieferten die deutschen Molkereien 1,1 % weniger Milch als in der Vorwoche – der saisonale Rückgang wurde durch die Sommerhitze verstärkt. Dennoch lag die Menge 2,6 % über dem Vorjahreswert. Butter wird in abgepackter Form saisonüblich nachgefragt, die Preise bleiben stabil. Beim Blockbuttermarkt dominieren abwartende Haltungen, da Händler günstige Ware suchen, die Molkereien aber niedrige Gebote ablehnen. Die Nachfrage nach Schnittkäse ist stabil, im Handel und in Südeuropa werden übliche Mengen abgerufen. Exporte in Drittländer sind uneinheitlich und leiden unter starke Euro und Konkurrenz aus den USA, während die Preise leicht nachgeben.

Am MMP-Markt bleibt es ruhig, bestehende Verträge werden kontinuierlich bedient. Neue Abschlüsse sind selten, Lebensmittelware tendiert etwas fester, Futtermittelqualitäten schwächer. VMP wird überwiegend auf Bestellung produziert und zeigt stabile bis leicht festere Preise. MP-Markt ist zweigeteilt: Futtermittelware erzielt deutlich festere Preise, während Lebensmittelware stabil bleibt.
29.08.2025
Onlineseminarreihe „Das Kalb im Fokus“ Milch und Rind
Über das „Netzwerk Fokus Tierwohl“ wird eine Seminarreihe zur erfolgreichen Kälberaufzucht im Onlineformat mit verschiedenen Modulen jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr angeboten:
01.09. – Modul IV: Kälbergesundheit & Hygiene
08.09. – Modul V: Haltung von Kälbern
15.09. – Modul VI: Veröden von Hornanlagen
29.08.2025
Eiermarkt etwas freundlicher Geflügel
(AMI/MEG) Die Preise blieben auch im August auf dem für diese Jahreszeit unüblichen hohen Niveau und begannen teilweise ab Mitte August leicht zu steigen. Die Ferien in den verschiedenen Bundesländern bewirkten kaum eine Verringerung der Nachfrage. Auch die zum Teil hochsommerlichen Temperaturen dämpften den Appetit der Verbraucher auf diesen kostengünstigen Eiweißlieferant kaum. Die Verarbeiter waren immer noch zurückhaltend mit ihren Anfragen und warteten wohl auf sinkende Preise. Die Angebotssituation auf dem freien Markt veränderte sich im August gegenüber dem Vormonat nicht. Eher wurde sie zum Teil noch angespannter. Wer Eier brauchte, nahm was er bekommen konnte, unabhängig von der Haltungsform oder Größenklasse. Obwohl die jungen Herden zunehmend in die volle Produktion kamen, waren nicht nur Bio-Eier und Freilandeier weiterhin knapp. Auch bei Bodenhaltungseiern konnten die Nachfragen nicht mehr in jedem Fall gedeckt werden.
Die im Juli beobachteten Preisnachlässe bei den mittleren Gewichtsklassen setzten sich nicht fort. Zunächst blieben die Preise stabil. Seit Mitte August wurden stellenweise leichte Preissteigerungen gemeldet.
29.08.2025
Geflügelmarkt abwartend Geflügel
(AMI/MEG) Ferienbedingt war die Nachfrage im August etwas gedämpft. Anbieter berichteten von einer stetigen Nachfrage nach Hähnchenfleisch. Die georderten Mengen konnten zuletzt gut bedient werden. Die Schlachtereiabgabepreise für lose Ware lagen im August etwas unter dem Vormonatslevel. Das Preisniveau des Vorjahres wird aber weiterhin klar übertroffen. Bei Puten setzte der Lebensmitteleinzelhandel bei seinen Sonderangeboten auch im August stark auf Produkte aus der Haltungsform 3. Das Angebot blieb überschaubar. Dies war auch darauf zurückzuführen, dass die Schlachtgewichte zuletzt etwas nachgaben. Die Einstallungen von Putenküken lagen im ersten Halb-jahr 2025 in Deutschland nahe dem Vorjahresniveau. Eine weitere Reduktion der Schlachtungen aus hiesiger Mast deutet sich somit nicht an. Weiterhin waren die hiesigen Kapazitäten zu gering, um die anfallenden Althennen zu schlachten. Es wurden viele Althennen ins benachbarte Ausland geliefert. Der Absatz von Suppenhennen war saisonüblich ruhig. Die Vermarktungspreise für gefrorene Ware blieben unverändert.
29.08.2025
Verbändeallianz legt Konzept zum THKG vor Geflügel, Schwein
Eine Verbändeallianz aus DBV, DRV, BVLH und VDF hat ein Konzept zur grundlegenden praxisnahen Neugestaltung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes (THKG) vorgelegt und Anfang dieser Woche an BM Rainer überreicht, der das Inkrafttreten des Gesetzes zunächst auf März 2026 verschoben hatte. Die Verbände sehen in dem aktuell vorliegenden Gesetz erhebliche Mängel und Lücken mit wenig Wirkung für das Tierwohl. Mit ihren Vorschlägen wollen sie Praxistauglichkeit und Tierwohl in den Fokus des THKG rücken.
29.08.2025
EU und USA: Zollöffnung ohne Geflügel Geflügel
(AgE) Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben in ihren Zollverhandlungen weitere Fortschritte erzielt. Geplant ist ein erleichterter Marktzugang für eine breite Palette von US-Agrarprodukten wie Nüsse, Milchprodukte oder Schweinefleisch über produktspezifische Zollkontingente. Für Geflügelfleisch macht die EU jedoch eine klare Ausnahme:
Es bleibt – ebenso wie Rindfleisch, Reis und Ethanol – als sensibles Produkt vom Zollabbau ausgenommen. Damit schützt Brüssel weiterhin die europäische Geflügelwirtschaft vor zusätzlichem Importdruck aus den USA. Auch für den Eiersektor sind derzeit keine Öffnungen vorgesehen. Die Kommission betonte, dass Hygiene- und Pflanzenschutzstandards der EU nicht verhandelbar seien. Vereinfachungen soll es lediglich bei den Anforderungen für Gesundheitsbescheinigungen für Schweinefleisch und Milchprodukte geben.

