Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

10.10.2025
Schulung zur Brandvorsorge für Geflügelhalter
Geflügel

Ein Stallbrand ist eine Extremsituation – auch für Geflügelhalter. In der Online-Reihe des des Bildungswerks des Bayerischen Bauernverbandes erfahren Sie, wie Sie gemeinsam mit der Feuerwehr einen Hofplan für schnelle Hilfe erstellen (15.10.). Zusätzlich erhalten Sie wertvolle Tipps zur Feuerversicherung (05.11.) und zur einfachen Brandvorsorge im Stallalltag (19.11.). Die kostenfreien Online-Schulungen finden mittwochs von 19–20 Uhr bzw. 10–11 Uhr statt. Jetzt anmelden und vorbereitet sein!

10.10.2025
Futtermittelkontrollen 2024: Sicherheit bestätigt
Geflügel

(BVL) Die amtliche Futtermittelüberwachung zeigt erneut ein hohes Sicherheitsniveau. In 14.317 Betrieben wurden 16.880 Inspektionen durchgeführt und 13.362 Proben entnommen. Diese wurden in über 266.000 Einzelbestimmungen auf unerwünschte Stoffe wie Dioxine, Mykotoxine und Schwermetalle sowie auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Die Beanstandungsquote lag bei unter 2%. Die Kernbefunde der Jahresstatistik bestätigen die Wirksamkeit der risikoorientierten Kontrollen und das hohe Niveau der Futtermittelsicherheit in Deutschland.

10.10.2025
Rindermarkt: Exportzahlen für Rinder und Rindfleisch sinken spürbar
Milch und Rind

(AMI) Deutlich verringert worden sind die Ausfuhren von europäischen Rindern und Rindfleisch in Länder außerhalb der EU. So gingen die Lieferungen in diesem Bereich im Zeitraum von Januar bis Juli 2025 gegenüber den Vorjahreswerten um 17 % zurück.

Besonders stark wurden die Exporte aus Frankreich und den Niederlanden mit Minusraten von 23 % und 31 % zurückgefahren. Unter den Produkten sind vor allem die lebenden Tiere von gesunkenen Ausfuhrmengen betroffen. Ein Grund dafür sind Liefersperren durch das Auftreten von Tierseuchen wie der Maul- und Klauenseuche, wodurch sich die Handelswege kurzfristig stark veränderten. Wegen der fortlaufend sinkenden Rinderbestände ist davon auszugehen, dass die Rinder- und Rindfleisch-Ausfuhren weiter sinken. In den vergangenen fünf Jahren verringerte sich die Rinderherde in der EU um gut 7 %.

Unter den Zielländern nimmt das Vereinigte Königreich die Führungsposition mit einem Marktanteil von knapp einem Drittel ein. Danach folgen mit größerem Abstand Israel sowie Bosnien und Herzegowina. Dabei wurden seitens des Vereinigten Königreiches hauptsächlich Rindfleisch abgenommen, seitens Israel überwiegend lebende Tiere. 

10.10.2025
EUDR-Start erneut verschoben
Milch und Rind

(DBV) Der DBV hat gemeinsam mit weiteren Verbänden die Entscheidung der EU-Kommission begrüßt, den Start der EU-Verordnung für Entwaldungsfreie Produkte (EUDR) zu verschieben. Die Verbände fordern nun, die Chance zu nutzen und zentrale Mängel der Verordnung zu korrigieren. Dazu zählt u.a. die Einführung einer 4. Risikokategorie für Regionen mit nachweislich vernachlässigbarem Entwaldungsrisiko.

10.10.2025
Europaparlament stimmt pro Artikel 148 GMO
Milch und Rind

(DBV) Am Mittwoch dieser Woche hat das Europaparlament (EP) über seine Änderungsanträge zur GMO abgestimmt. Das Parlament hat sich hier u.a. für eine grundsätzliche Vertragspflicht nach Artikel 148 GMO und gegen die vom DBV geforderte Ausnahmeregelung für die Mitgliedsstaaten ausgesprochen. Im Vorfeld hatte der DBV sich in einem gemeinsamen Verbändeschreiben an die Europaabgeordneten gewandt und auch die Landesbauernverbände sind auf ihre jeweiligen Europaabgeordneten zu gegangen. Im Rahmen einer DBV-Videokampagne haben Landwirte ihre Bedenken und Kritik dargelegt. Im sich nun anschließenden Trilogverfahren werden die jeweiligen Positionen zur GMO von EU-Kommission, Europaparlament und Rat verhandelt. DBV-Präsident Rukwied hat die Positionierung des EP sehr deutlich kritisiert und den Bundesminister entsprechend adressiert.

10.10.2025
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) In der 39. KW lag die Milchanlieferung 0,9 % unter dem Niveau der Vorwoche, übertraf jedoch das Vorjahresniveau deutlich um 4,2 %. Insgesamt bleibt das Anlieferungsniveau für die Jahreszeit weiterhin hoch. Hohe Nachfrage nach abgepackter Butter hält an – getrieben durch gesunkene Verbraucherpreise. Hersteller stoßen teils an Grenzen, Abrufe bleiben hoch. Kempten notiert 5,55-6,25 EUR/kg. Blockbutter bleibt gefragt, frische Produktion gering. Angebot bei Schnittkäse ausreichend, Nachfrage normal und Preise sinken.

MMP: Preise stabil, Nachfrage vorhanden. VMP: Nachfrage ruhig, Preise teils niedriger. MP: Preise stabil bei guter Nachfrage. Futtermittelware fester, Molkenkonzentrat zuletzt leicht gesunken. Beim GDT-Tender am 7.10.2025 sind die Erlöse weiter zurückgegangen – im Schnitt über alle Produkte und Zeiträume um -1,6% im Vgl. zum Vorhandelstermin. Dabei notierten Käse und Fette uneinheitlich: Cheddar und Butteröl fester, Mozzarella und Butter schwächer. Die Handelsmengen stiegen um 7,7% (42.013t).  

08.10.2025
DBV-Veredlungstag in Coesfeld – Jetzt anmelden!
Schwein

Am 22. Oktober findet in der Bürgerhalle in Coesfeld (NRW) der DBV-Veredlungstag statt. Unter dem Motto „Schweinehalter zwischen Anspruch und Realität – Welche Weiterentwicklungen sind notwendig?“ erwarten Sie spannende Vorträge sowie praxisnahe und wertvolle Impulse für Ihren Betrieb. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch mit Berufskollegen und Fachleuten. Die Teilnahme ist kostenfrei! Melden Sie sich hier an: https://www.bauernverband.de/kalender-veranstaltungen/termin/dbv-veredlungstag-2025

08.10.2025
Verbände legen Gesamtkonzept zum THKG vor
Schwein

Beim Treffen mit Bundeslandwirtschaftsminister Rainer am 07. Oktober präsentierte eine Verbändeallianz aus Deutschem Bauernverband und weiteren führenden Verbänden der Wertschöpfungskette ihr Konzept zur Reform des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes. Die Verbände fordern eine praxisnahe, bürokratiearme Umsetzung und lehnen das Gesetz in der bisherigen Form ab. Dass auch eine Kennzeichnungspflicht für importiertes Fleisch grundsätzlich mit bestehendem EU-Recht vereinbar ist, bestätigt ein von den Verbänden in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten. Grundsätzliches Ziel der Verbände-Allianz ist ein faires System für die Landwirtschaft, das Tierwohl stärkt und Verbraucher zu einer bewussten Kaufentscheidung verhilft. Zur vollständigen Pressemeldung gelangen Sie hier.