Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

09.12.2021
Trockenheit begrenzt 2020 Fungizidbedarf
Pflanzen

Der Pflanzenschutzmittelabsatz in Deutschland stieg 2020 marginal um 0,4 % auf 27.611 t (Wirkstoff) an. Dabei verzeichneten die meisten Wirkstoffgruppen ein Plus, außer Fungizide, die aufgrund der sehr trockenen Anbaubedingungen nicht im üblichen Maße notwendig waren. Fungizide wurden gegenüber Vorjahr in Deutschland 9 % weniger eingesetzt. Demgegenüber stieg der Herbizidabsatz um 5 %. Dabei wurde der geringere Einsatz von Getreideherbiziden aufgrund der geschrumpften Wintergetreidefläche kompensiert, von dem Mehrverbrauch auf der größeren Mais- und Rapsfläche. Gleiches gilt für den Verbrauch an Insektiziden, der allerdings um 14 % zugenommen hat. Ebenfalls zugenommen hat der Einsatz von sonstigen Pflanzenschutzmitteln, vor allem Mittel zur Bekämpfung von Nagetieren oder Schnecken mussten häufiger angewendet werden, während Wachstumsregulatoren im Getreide aufgrund der Trockenheit seltener zum Einsatz kamen. (Quelle: AMI)

09.12.2021
Kartoffeln: Weiterhin guter Mengenabfluss
Pflanzen

Auch wenn die Weihnachtspause naht, die Kartoffelverarbeiter in Westeuropa, aber auch hierzulande, nutzen ihre Produktionskapazitäten voll aus und sind am Markt, wenn sich Rohstoff anbietet. Der kommt zwar nicht mehr aus prekären Beständen, welche inzwischen geräumt sind, ist aber immer wieder mal verfügbar. Die Preise legten im Wochenvergleich etwas zu. Ohne Preisveränderungen belebt sich das Geschäft mit Speisekartoffeln leicht. Kommende Woche dürfte es noch viel lebhafter zugehen. Allerdings hat daran auch die neue Vorsicht wegen der Pandemie/neuer Virus-Variante ihren Anteil. (Quelle: AMI)

09.12.2021
Regionaler Marktkommentar aus Niedersachsen
Pflanzen

Niedersachsen-Ost:

Die Entwicklung der Getreidepreise hat sich im Vergleich zur Vorwoche etwas stabilisiert. Dennoch bleibt die Handelsaktivität gering. Sowohl Käufer als auch Verkäufer halten sich zurück, um die weitere Marktentwicklung abzuwarten. Zudem erschweren die Logistik- und Frachtprobleme die Abwicklung. Der Rapspreis hat sich gut erholt und die Erzeugerpreise wurden wieder deutlich höher. Physische Ware ist knapp und das nicht nur vor Ort, sondern auch global. Das zeigt sich auch an dem Aufschwung der Kurse an den Warenterminbörsen. Hier wurde im Hochpunkt bereits erneut die 700-Euro-Marke überschritten. Aufgrund der guten Nachfrage haben sich die Preise für Futtererbsen und Ackerbohnen zum Teil deutlich erhöht.

Niedersachsen-West:

Die zuletzt zu beobachtenden Preisschwankungen an den internationalen Börsen sorgten auch an den hiesigen Märkten für Futtergetreide für zuletzt für gewisse Verunsicherung. Insgesamt hielten sich die Preise aber auf weiterhin hohem Niveau, auch wenn mitunter gewisse Preisschwächen von den Börsen vorgegeben wurden. Das hierzulande verfügbare Angebot an Futtergetreide insbesondere Futterweizen bleibt relativ übersichtlich. Auch die zum Jahreswechsel hin sich eher noch schwieriger gestalten Logistik dürfte für weiterhin feste Preistendenzen sorgen. Seitens der Mischfuttermittel Industrie besteht weiterhin Bedarfs, insbesondere für kurzfristige Termine. Die hierzulande genannten Erzeugerpreise lagen nahe an der Vorwochenbasis. Gleiches galt auch für die verlangten Kurse für Zukaufgetreide.

09.12.2021
Preisdelle bei Brotgetreide schon vorüber
Pflanzen

Auch wenn viele Brotmühlen bis zum Jahresende gut mit Weizen eingedeckt sind, werden vereinzelte immer noch weitere Mengen nachgefragt. Qualitativ hochwertige Weizenpartien sind grundsätzlich gesucht und werden mit deutlichen Prämien honoriert. Meistens wird in viele Regionen Deutschlands aber erst im ersten Quartal 2022 wieder mit lebhafteren Neubestellungen gerechnet. Die Nachfrage nach Weizen am Weltmarkt bleibt hoch. Unverändert bestehen gute Exportchancen für deutschen Weizen, auch im Hinblick auf den schwächeren Euro und die gute internationale Nachfrage nach höheren Weizenqualitäten. Weizen wird aktuell nach Algerien, in den Iran und nach England exportiert. Weitere Getreideverschiffungen wurden angekündigt. Nach den Abschlägen in der vorigen Woche, liegen die Getreidepreis nun wieder höher, auch wenn nur vereinzelte Geschäfte zusammenkommen. Erzeuger haben vor allem auch Interesse an Vorkontraken für die nächste Ernte, zumal die Preise hoch sind und gegenüber der Vorwoche weiter zulegten. Gleichzeitig mahnten zwischenzeitliche Preisdellen, dass sich die Entwicklung auch umkehren kann. An den sehr schwierigen Logistik- und Frachtumständen hat sich nichts geändert, die Abwicklung von Geschäften ist überall deutlich erschwert. Braugerste kann bei überschaubaren Umsätzen sein bisheriges Preisniveau halten, wie manche Beobachter meinen, regional gab es aber auch Aufschläge. Der Großhandel meldet diese Woche aus Hamburg Preise wie in der Vorwoche für prompt zu liefernden Brotweizen. A-Weizen hat sich um 2 EUR/t verschlechtert. (Quelle: AMI)

07.12.2021
Bio-Schweine sind gefragt
Öko-Landbau

Weiterhin könnten mehr Bio-Schweine verkauft werden, als vorhanden sind. Die Handelsketten und in deren Auftrag die Verarbeiter bemühen sich um sichere Rohwaren und müssen dafür zusehends tiefer in die Tasche greifen. Die Kostensteigerungen in der Schweineproduktion können damit teilweise abgegolten werden. Weil sich die Angebotssituation kaum ändern dürfte und die Verarbeiter die Rohware sichern müssen, dürften die Schweinepreise in den kommen­den Monaten noch weiter anziehen.

07.12.2021
Bio-Milchpreis über 50 Ct/kg auf Allzeithoch
Öko-Landbau

Einen so hohen Milchpreis wie im Oktober 2021 erhielten die Bio-Milchviehbetriebe noch nie. Die Auszahlung der Molkereien für den ökologisch erzeugten Rohstoff kletterte bundesweit erstmalig über die magische Schwelle von 50-Cent. Eine Mischung aus Saisonzuschlägen und Zukunftsinvestitionen war ausschlaggebend für diese Entwicklung.

Der Markt für Bio-Milch und Molkereiprodukte zeigte sich im Herbst insgesamt ausgeglichen. Einem saisonal abnehmenden Rohstoffauf­kommen stand eine teilweise gedämpft ver­laufende Nachfrage gegenüber.

07.12.2021
Bio-Getreidepreise steigen weiter
Öko-Landbau

Die Preise für Bio-Getreide steigen weiter. Außer bei Dinkel und Hafer reicht die Versorgung nicht aus. Viele Vermarkter sind ausverkauft. Dennoch bleiben die Abrufe bei vielen Vermarktern hinter den Planungen zurück. Ein Teil des Preisauftriebs bei der Speiseware kommt vom hochpreisigen Futter. Der Unterschied zwischen Speise- und Futterware ist inzwischen so weit zusam­mengeschrumpft, dass Weizen mit unterer Speisequalität auch ins Futter wandert. So sind die Futtergetreidepreise deutlich stärker gestiegen als die Speiseware

07.12.2021
Bio-Kartoffeln knapp und gefragt
Öko-Landbau

Die weiterhin hohe Nachfrage nach Bio-Kar­toffeln trifft auf ein eingeschränktes inlän­disches Angebot. Für die aktuelle Saison stehen etwa ein Drittel weniger Bio-Kartof­feln aus inländischer Erzeugung zur Verfü­gung. Besonders in Süddeutschland wurde erheblich weniger geerntet. Einige Marktteil­nehmer schätzen die Angebotslage sogar noch drastischer ein. Konsequenz sind höhe­re Erzeugerpreise, die wahrscheinlich zur Jahreswende noch weiter steigen werden.