Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

16.07.2021
Zahl der Rinderschlachtungen 2021 in Europa gesunken
Milch und Rind

(AMI) Im ersten Jahresdrittel 2021 wurden in der EU weniger Rinder der Schlachtung zugeführt als noch im Vergleichszeitraum des vorangegangenen Jahres, insgesamt haben sich die Schlachtzahlen um 1,3 % verringert. Betrachtet man die europäischen Staaten im Einzelnen, so sind die Zahlen im Großteil der Länder entsprechend ebenfalls gesunken. Nur wenige Länder konnten ihre Rinderproduktion erhöhen, hierzu gehören unter anderem Frankreich, Italien und Spanien.

Deutschland hält sich im EU-Vergleich trotz sinkender Schlachtzahlen weiterhin auf dem 2. Platz. In vielen Mitgliedsstaaten hatte der Ausbruch der Corona-Pandemie Auswirkungen auf die Schlachtaktivität in den Schlachthöfen. Aufgrund von wiederkehrenden Einschränkungen im Schlachtbetrieb waren die Schlachtmöglichkeiten vielerorts temporär eingeschränkt. Zusätzlich war die Nachfrage nach Rindfleisch aufgrund von Corona-bedingten Gastronomieschließungen in dem Zeitraum von Januar bis April 2021 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 vermindert.

16.07.2021
Kälbertransporte: DBV übt scharfe Kritik
Milch und Rind

Der Bundesrat hat vor Kurzem eine Verordnung auf den Weg gebracht, nach der Kälber erst mit 28 Tagen transportiert werden dürfen. Der DBV hat in einem Schreiben an das BMEL seine scharfe Kritik an dieser Entscheidung erläutert mit dem Ziel, dass dieser politische Schnellschuss, der ohne Anhörung der betroffenen Wirtschaftsbeteiligten erfolgte, vor der Verkündung einer eingehenden Prüfung unterzogen wird.

16.07.2021
DBV-Konjunkturbarometer: Stimmung gedrückt
Milch und Rind

Nach den Ergebnissen des DBV-Konjunkturbarometers Agrar für den Monat Juni bleibt die Stimmungslage in der deutschen Landwirtschaft weiterhin gedrückt. Ursache sind unklare politische und gesetzgeberische Rahmenbedingungen, fehlende Planungssicherheit und zum Teil hohe Preise für Betriebsmittel. Der Indexwert des Konjunkturbarometers Agrar ist mit 14,7 im Juni gegenüber 14,2 aus der vorangegangenen Befragung von März nahezu unverändert geblieben. Der Indexwert bildet die Einschätzung der aktuellen und die Erwartungen an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ab. Mehr Details hier.

16.07.2021
Faktencheck zur Zucht von Milchkühen
Milch und Rind

Regelmäßig steht die Zucht von Milchkühen im Fokus der kritischen Öffentlichkeit („Turbokühe“). Angesichts angepasster Zuchtkriterien für Holstein-Friesian hat der DBV seinen Faktencheck heute in aktualisierter Fassung veröffentlicht. Aus den Zahlen zur Nutzungsdauer und den Tierbehandlungen geht hervor, dass Milchkühe trotz gestiegener Leistung keinen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen. Die nun überarbeiteten Zuchtziele mit einem noch stärkeren Fokus auf Gesundheit und Fitness der Tiere werden diesen Trend weiter unterstützen.

16.07.2021
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Die Milchanlieferung in Deutschland ist in KW 26 gestiegen (+ 0,8 % im Vergleich zur Vorwoche), liegt aber weiterhin unter Vorjahresniveau (- 1,0 % im Vergleich zum Vorjahr). Die Preise für Industrierahm und Magermilchkonzentrat haben in der vergangenen Woche etwas nachgegeben. Der Absatz von Frischprodukten wird als normal eingeschätzt. Die Bestellungen von abgepackter Butter bewegen sich für die Jahreszeit in normalem Rahmen und haben zuletzt wieder etwas zugenommen. Die Molkereiabgabepreise bleiben unverändert. Bei Blockbutter wird von einem aktuell sehr ruhigen Marktverlauf berichtet. Die Notierung in Kempten wurde mit 3,80-3,90 EUR/kg festgestellt und damit in der dritten Woche in Folge zurückgenommen.

Am Markt für Schnittkäse setzen sich die Tendenzen der vergangenen Wochen fort. Es besteht eine kontinuierlich gute Nachfrage, die mit umfangreichen Auslieferungen einhergeht. Aktuell ist die Preistendenz bei kurzfristigen Abschlüssen stabil. Bei Magermilchpulver macht sich wie in den Vorwochen ein ruhiger Marktverlauf bemerkbar. Auch auf dem Markt für Vollmilchpulver wird die Nachfrage derzeit als ruhig eingeschätzt. Bei Molkenpulver tendieren die Preise leicht schwächer.

16.07.2021
Hackfrüchte – Höhere Zuckerpreise
Pflanzen

Global, wie auch in der EU zogen die Preise für Roh- bzw. Weißzucker in den vergangenen Monaten an. Am Weltmarkt spielen vor allem ein für 2021/22 prognostizierter dürrebedingter Ernterückgang beim Zuckerrohr in Brasilien aber auch weniger Zucker aus Thailand eine wesentliche Rolle. Bei kaum verändertem Verbrauch führt das zu einem Produktionsdefizit, so dass Vorräte abgebaut werden müssen. Innerhalb der EU war die vorjährige Zuckerrübenernte relativ klein, was auch an der Verfügbarkeit von Insektiziden – Neonicotinoide – besonders in Frankreich lag. Bis April waren die EU-Preise für Weißzucker auf knapp 400 EUR/t gestiegen. Um in der Folgezeit kurzfristig Zucker beschaffen zu können, sollen dann sogar schon bis zu 500 EUR/t angelegt worden sein. Marktanalysten gehen allerdings davon aus, dass sich die Preise in den nächsten Monaten nicht noch weiter in die Höhe schrauben werden. Einerseits seien global keine Überraschungen mehr zu erwarten und andererseits gilt das Standardargument, dass steigende Zuckerpreise die Ethanol-Produktion in Brasilien abwürgen und Zucker für den Konsum freisetzen. Letzteres steht wiederum unter dem Vorbehalt der Ölpreisentwicklung.

16.07.2021
Kartoffeln: Angebot bleibt knapp
Pflanzen

Mit großen Mühen konnte bis heute die Nachfrage nach Kartoffeln bedient werden. Die Verhältnisse auf den Äckern werden nun besser, die Verfügbarkeit aber nicht unbedingt. Reifegeförderte frühe Ware ist weit geräumt, der Anschluss konnte aber nässebedingt nicht immer umfangreich vorbereitet werden. Importkartoffeln sind meistens keine Option mehr. Trotzdem werden ab dem Wochenende die Preise wieder etwas zurückgenommen, wobei Gebiete mit großer Flächenräumung in den vergangenen Tagen kurioser Weise voranschreiten. Kartoffelverarbeiter rufen frühen Verarbeitungsrohstoff nicht ab und sorgen so für steigende Erträge aber eine Verschiebung in eine niedrigere Preisstaffel.

16.07.2021
Sorge um Qualität treibt Weizenkurse an Pariser Börse
Pflanzen

Mit Unterstützung fester US-Notierungen und einem schwachen Euro legten die Weizennotierungen in Paris am 14.07.21 weiter zu. Mit 208,25 €/z schloss der Fronttermin 5,75 €/t über Vortagsniveau und 8,25 €/t über Vorwochenlinie. Haupttreiber steigender Weizenkurse ist das schlechte Erntewetter in Westeuropa. Frankreich hatte am Mittwoch erneut mit Regen zu kämpfen, als die Mähdrescher anrollten und auch in Deutschland und Großbritannien war es nass. Daher wächst die Sorge um die Qualität der Ernte. Die Quantität wird in Frankreich wohl kein Problem sein. Dort hat das Agrarministerium seine erste Prognose für die Getreideernte 2021 veröffentlicht. Danach soll der größte Getreideerzeuger der EU in diesem Jahr 37,1 Mio t Weichweizen einbringen, das wären gut 27% mehr als im Vorjahr und würde 11% über dem langjährigen Mittel liegen. Bisher gibt es in Frankreich nur wenige Anzeichen für Qualitätsschäden aufgrund von übermäßiger Feuchtigkeit oder Lagerbildung bzw. Auswuchs. Für etwas betrübliche Stimmung sorgte eine weitere Bestätigung für den harten Konkurrenzkampf am Exportmarkt. Weizen aus Rumänien erhielt den Zuschlag in der Ausschreibung Ägyptens. Offerten aus Frankreich gab es keine. Die Vermarktung der EU-Ernte in der neuen Saison wird angesichts der erwarteten großen russischen Lieferungen eine Herausforderung werden. Dabei spielt zwar die Schwäche des Euro ggü. dem Dollar den EU-Anbietern in die Hände, aber der russische Rubel hat noch weniger Wert als vor einem Jahr. Die Maisnotierungen orientieren sich derzeit an den Weizenkursen in Paris und weniger an den Entwicklungen in Chicago. Sie schlossen in den zurückliegenden drei Tagen im Plus und legten ggü. der Vorwoche mit 239 €/t für den Fronttermin um 2,75 €/t, was ggü. Weizen vergleichsweise wenig ist. Allerdings sind für Mais die Aussichten auch weniger kritisch.

16.07.2021
Ernte in Niedersachsen
Pflanzen

Die Ernte in Niedersachsen hat begonnen. Auch wenn das Wetter in einigen Regionen Kapriolen geschlagen hat, haben die Erzeuger die Trockenphasen genutzt und bereits einen Teil der Gerste geerntet. Erste Berichte zeigen, dass die Erträge einigermaßen zufriedenstellend sind. Jedoch sorgen gleichzeitig die Qualitätsmeldungen für Ernüchterung. Besonders auf den leichteren Standorten werden die leichten Hektolitergewichte bemängelt. Die ersten Tendenzen könnten bedeuten, dass die Qualitäten nicht an die Werte der Vorjahre heranreichen werden. Es bleibt nichts anderes als abzuwarten. Die zunehmenden Ernteaktivitäten geben am Markt die Getreidepreise ein wenig nach. Anders sieht es derzeit am Rapsmarkt aus. Bedingt durch den erfreulichen Pflanzenölmarkt, aber auch durch die aktuelle Hitzewelle in Kanada zeigen die Rapspreise einen erneuten Aufwärtstrend. Dieser wird nochmals durch die Tatsache verstärkt, dass das US-Agrarministerium eine weitere Absenkung der globalen Raps-Endbestände vorgenommen hat und somit eine knappe Versorgungslage in Aussicht gestellt hat.