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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
14.07.2021
Dritter QS-Statusbericht zum Antibiotika-Monitoring Schwein
Die QS GmbH hat den 3. Statusbericht zum Antibiotika-Monitoring veröffentlicht. Von 2014 bis Ende 2020 konnte der Antibiotikaeinsatz im QS-System um insgesamt 35,5 % reduziert werden. Das heißt, die eingesetzten Antibiotikamengen verringerten sich von 707,6 t auf 456,3 t.
Die größte Reduktion gab es dabei in der Schweinehaltung mit – 43,0 % (2014: 520,9 t, 2020: 296,9 t). Die Auswertungen zeigen zudem, dass der Einsatz der kritischen Antibiotika (Cephalosporine der 3. und 4. Generation und Fluorchinolone) insgesamt gering ist und von 2014 bis 2020 mehr als halbiert werden konnte (Cephalosporine der 3. und 4. Generation: 2014: 0,36 t, 2020: 0,17 t, Fluorchinolone: 2014: 7,31 t, 2020: 3,61 t). Dies zeigt deutlich, dass kritische Antibiotika nur als letzte Therapiemöglichkeit eingesetzt werden.
Den vollständigen Statusbericht finden Sie unter https://www.q-s.de/pressemeldungen/trend-setzt-sich-fort-antibiotikaeinsatz.html
14.07.2021
Bundesrat beschließt 17. AMG-Novelle Schwein
Am 25. Juni 2021 hat der Bundesrat der 17. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG) zugestimmt, die am 29. Januar 2022 in Kraft treten soll. Die dort vorgenommenen, in erster Linie technischen Änderungen, beruhen auf einem Evaluierungsprozess des Minimierungskonzeptes der 16. AMG-Novelle, in den auch das Landvolk eingebunden war.
Künftig wird im staatlichen Antibiotikamonitoring die sog. Nullmeldung verpflichtend. Zudem muss zusätzlich zur Anzahl der Behandlungstage nun auch das Anwendungs- oder Abgabedatum des Arzneimittels angegeben werden. Für die Tierhalter im QS-Antibiotikamonitoring ergeben sich hierdurch keine Änderungen, da beide Vorgaben bereits von QS umgesetzt werden.
Ebenso haben Tierhalter nun die Möglichkeit, die Einhaltung tierärztlicher Behandlungsanweisungen (Tierhalter-Versicherung) auf elektronischem Weg zu melden. Das war bisher nur schriftlich möglich.
Darüber hinaus sieht die Novelle vor, dass die Anwendung von Kombinationspräparaten nicht zu einer höheren betrieblichen Therapiehäufigkeit führt.
Grundsätzlich kritisiert das Landvolk, dass die umfangreich durchgeführte Evaluierung des Antibiotikaminimierungskonzepts der 16. AMG-Novelle bis heute nicht dazu geführt hat, dass der Umgang mit Betrieben „größer Kennzahl 2“ korrigiert wurde. Selbst wenn diese Betriebe wenig Antibiotika einsetzen, werden sie dauerhaft reglementiert und diskriminiert.
14.07.2021
Update ASP in Polen und Deutschland Schwein
In Polen wurden vor kurzem weitere ASP-Ausbrüche in Schweinebeständen gemeldet. Hiervon waren zwei kleinere Betriebe jeweils im Karpatenvorland und Podlachien mit 27 bzw. 54 Schweinen betroffen. In Ermland-Masuren gab es einen ASP-Ausbruch in einer Schweinehaltung mit knapp 1.000 Tieren.
In Deutschland wurden bislang 1.540 ASP-Fälle ausschließlich bei Wildschweinen nachgewiesen, wobei sich das Seuchengeschehen derzeit auf Brandenburg und Sachsen beschränkt. In Brandenburg wurde mittlerweile das letzte Teilstück des rund 255 km langen festen ASP-Wildschweinezauns an der Grenze zu Polen fertig gestellt. Bei diesem Teilstück handelte es sich um einen 15 km langen Elektrozaun, der durch Polderflächen entlang von Oder und Neiße im Landkreis Uckermark führt. Durch die trockene Witterung konnte dieser Elektrozaun durch eine feste Zaunkonstruktion ersetzt werden. Mittlerweile verläuft die feste Wildschweinebarriere zum Schutz gegen die ASP entlang der deutsch-polnischen Grenze von der Insel Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) bis nach Görlitz (Sachsen). Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist nun ein zweiter 2,5 km langer Zaun mit Anschluss an den brandenburgischen ASP-Schutzkorridor geplant.
Sachsen meldete seit Ende Oktober 2020 mehr als 290 Virusnachweise bei Wildschweinen, bei rascher Zunahme der ASP-Funde in Ostsachsen. Um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, setzt Sachsen auf Zaunbau und intensive Bejagung bis zur vollständigen Entnahme der Wildschweine.
09.07.2021
Geringere Nachfrage nach schwarzbunten Nutzkälbern Milch und Rind
(AMI) Am Markt für schwarzbunte Nutzkälber hat sich die Nachfrage in der vergangenen Woche weiter beruhigt. Wie für diese Jahreszeit üblich, flacht das Interesse der Mäster nach Beendigung der Weihnachtseinstallungen sowie mit dem Abschluss des Wirtschaftsjahres langsam wieder ab.
Zwar konnten sich die Preise in der zurückliegenden Woche vielerorts noch behaupten, aufgrund des zunehmenden Preisdrucks muss in der laufenden Berichtswoche jedoch mit Preisrückgängen gerechnet werden. Im Handel mit Fleckviehkälbern stand zuletzt ein überschaubares bis mittleres Angebot zum Kauf zur Verfügung. Dieses passte überwiegend zur Nachfrage und fand schnell seine Abnehmer. Die Preise zeigten sich mehrheitlich stabil, auch für die laufende Berichtswoche ist die Preistendenz auf hohem Niveau gleichbleibend.
09.07.2021
IDF-School Milk Knowledge Hub Milch und Rind
Der Internationale Milchwirtschaftsverband IDF hat einen „School Milk Knowledge Hub“ als digitale und interaktive Plattform entwickelt, um Wissen und Expertise zur Umsetzung von Schulmilchprogrammen weltweit zusammenzuführen. Informationen hier.
09.07.2021
Neues Rohmilchgüterecht auf DBV-Homepage Milch und Rind
Mit dem Inkrafttreten der Verordnung zur Fortentwicklung des Rohmilchgüterechts zum 1. Juli 2021 hat der DBV auf seiner Homepage die wichtigsten Änderungen für die Milcherzeuger in aller Kürze zusammengefasst. Zusätzlich wurde sowohl auf den Verordnungstext als auch auf die Website des Verbandes der Deutschen Milchwirtschaft (VDM) verlinkt, auf der ein Überblick über die gängigsten Hemmstoffuntersuchungsverfahren zu finden ist. Zu dem Dossier auf der DBV-Homepage.
09.07.2021
Zukunftskommission legt Abschlussbericht vor Milch und Rind
Die Zukunftskommission Landwirtschaft hat in dieser Woche ihren Abschlussbericht an Bundeskanzlerin Merkel überreicht. Vor diesem Hintergrund forderte DBV-Vizepräsident Schwarz alle Parteien auf, die Ergebnisse des Berichtes in der kommenden Legislaturperiode nun auch in politische Entscheidungen einfließen zu lassen. Hierzu gehört u. a., dass die Tierhaltung in Deutschland erhalten und deren Umbau finanziell unterstützt werden soll. „Alle Teilnehmer der Kommission haben deutlich gemacht, dass es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, den Transformationsprozess der Landwirtschaft zu unterstützen und auch zu finanzieren. Der Bericht ist eine klare Übereinkunft, dass bei allem Willen zur Veränderung hin zur Nachhaltigkeit auch der betriebswirtschaftliche Aspekt immer mit berücksichtigt wird“, so Schwarz. Zum Abschlussbericht.
09.07.2021
Strukturwandel setzt sich gleichbleibend fort Milch und Rind
Laut Statistischem Bundesamt wurden im Mai 2021 in Deutschland rd. 3,89 Mio. Milchkühe gehalten, was einem Rückgang von 0,8 % im Vgl. zum November 2020 entspricht. Die Zahl der Milchviehhalter verringerte sich im letzten Erhebungshalbjahr auf 55.829 um 2,6 % (- 1.493). Die durchschnittliche Herdengröße hat sich damit auf knapp 70 Milchkühe erhöht.
09.07.2021
Milchmarkt Milch und Rind
Das Milchaufkommen ist in der 25. KW weiter um 1,5 % im Vgl. zur Vorwoche zurückgegangen, wodurch die Milchmenge 1,6 % unter der Vorjahreswoche lag. Der Buttermarkt verläuft ruhig mit leicht zurückgenommenen Notierungen für abgepackte Butter und Blockbutter. Der Käsemarkt zeigt sich ausgeglichen mit stabilem Preisniveau und höheren Preisforderungen für August. Die Milchpulvermärkte werden ebenfalls als ruhig eingeschätzt mit uneinheitlich bis leicht schwächeren Preisen.

Beim GlobalDairyTrade-Tender (GDT) am 06.07.2021 wurden um 3,6 % geringere Preise im Durchschnitt über alle Produkte und Zeiträume notiert. Das Handelsvolumen stieg um 12,8 % auf 24.278 Tonnen. (AMI, ZMB)