In dem letzten Infobrief wurde berichtet, dass bezüglich der am 1. Juli in Kraft tretenden Rohmilchgüterverordnung den Milcherzeugern empfohlen wird, sich bei ihren Untersuchungsstellen nach einem passenden Stallschnelltest zum „Freitesten“ ihrer Rohmilch zu erkundigen. Diese Darstellung kann missverständlich sein. In Niedersachsen empfiehlt die Landesvereinigung der Milchwirtschaft e.V. den Milcherzeugern, sich bei ihren Molkereien zu erkundigen, welcher Test zur Rohmilchüberprüfung in der von der jeweiligen Molkerei beauftragten Untersuchungsstelle genutzt wird (mikrobiologischer Test). Weitere Infos sind hier zu finden.
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Lokales aus dem Kreisverband
Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.
Aktuelles aus dem Kreisverband
Aktuelles aus dem Landesverband
25.06.2021
25.06.2021
Landwirtschaftskammer bietet zweites Online-Seminar über Klauengesundheit an Milch und Rind
Nach wie vor sind Klauenkrankheiten der dritthäufigste Abgangsgrund für Milchkühe. Eine reduzierte Milchleistung, erhöhte Remontierungsraten, Mehrarbeit durch Behandlungsaufwand und Tier-arztkosten bis hin zu verlängerten Zwischenkalbezeiten sind auch ein finanzielles Problem. Durch die Fütterung, Klauenpflege und tiergerechte Haltung hat der Halter vielfältige Einflussmöglichkeiten auf die Klauengesundheit seiner Herde. Nach dem ersten Seminar wird nun im zweiten Teil am 1. Juli um 19:30-21:00 Prof. Dr. Barbara Benz (HFWU) den Synergieeffekt zwischen Emissionsminderungsmaßnahmen im Kuhstall und der Klauengesundheit mit praktischen Eindrücken aus einem innovativen EIP Rinderstall beleuchten. Anmeldung bis 30. Juni hier.
25.06.2021
Webinarangebot: DIALOG über Milch – wie sag ich´s dem Verbraucher? Milch und Rind
Dialog Milch bietet wieder ein kostenloses zweitägiges Online-Seminar für Milchviehhalter an. Im unterhaltsamen Online-Training wird interaktiv gelehrt, wie die Motivation und die Interessen der Gesprächspartner erkannt werden können und wie man das eigene Kommunikationsverhalten darauf abstimmt. Es wird geübt, auf typische „Machtspiele“ in Diskussionen einzugehen oder gelassen zu kontern. Außerdem wird über verschiedene Sichtweisen und Verständnis füreinander gesprochen. Der Termin ist am 7./8. Juli jeweils von 9-12 Uhr. Anmeldung und weitere Infos bis zum 2. Juli an renner@milchland.de oder unter 0511/85653-48. Dialog Milch ist eine gemeinsame Inititative der Landesvereinigungen der Milchwirtschaft Niedersachsen und NRW. Mehr Infos hier.
25.06.2021
Schlachtrinderpreise stabilisieren sich Milch und Rind
(AMI) – Ähnlich wie in den Vorwochen gestaltet sich das Angebot an Schlachtrindern aktuell weiterhin gering. Auf der Nachfrageseite ändern sich jedoch die Verhältnisse und das Kaufinteresse fällt geringer aus als zuvor. Durch die deutschlandweite sehr warme Witterung sinkt der Verbrauch von Rindfleisch zunehmend. Aufgrund des begrenzten Aufkommens können sich die Preise für Schlachtrinder jedoch auf dem zuvor erreichten Niveau behaupten. Dies gilt sowohl für Jungbullen, aber auch für die weiblichen Kategorien. Die Vermarktung der zur Verfügung stehenden Tiere verläuft überwiegend zügig. Wobei bei den männlichen Schlachtrindern zumindest in Süddeutschland leichter Preisdruck besteht. Bei den Schlachtkühen und Färsen werden teilweise die Tiere gesucht und regional leicht höhere Preise geboten. Die Marktbeteiligten gehen davon aus, dass sich die Konditionen weiter stabilisieren, da die zum Verkauf anstehenden Stückzahlen fortgesetzt klein ausfallen.
25.06.2021
DBV veröffentlicht digitalen Geschäftsbericht Milch und Rind
Anlässlich des Deutschen Bauerntages hat der DBV seinen jährlichen Geschäftsbericht erstmals als rein digitale Ausgabe veröffentlicht. Er fasst u. a. alle agrarpolitischen Themenfelder zusammen, die der DBV in den vergangenen Monaten begleitet hat. Zum Bericht.
25.06.2021
QM Tierwohl: Beratungen schreiten voran Milch und Rind
In dieser Woche tagte die Arbeitsgruppe mit Vertretern aller Stufen der Lebensmittelkette zur Erarbeitung von QM Tierwohl und dem Äquivalent für die Rindfleischerzeugung (Initiative Tierwohl Rindfleisch). Beide Tierwohlprogramme bauen auf dem QM-Standard bzw. dem QS-Leitfaden auf, sollen Anfang 2022 an den Start gehen und werden äquivalent zueinander sein. In dieser Woche wurden letzte Details zu den Kriterienkatalogen für die Milchviehhaltung, Rindermast sowie Kälbermast finalisiert. In den kommenden Wochen muss nun noch das Finanzierungsmodell ausgehandelt werden.
25.06.2021
Deutscher Bauerntag 2021 in Berlin Milch und Rind
In dieser Woche hat die Mitgliederversammlung des DBV im virtuellen Format stattgefunden. Neben den mehr als 600 Delegierten waren Vertreter aus Politik, Agrarwirtschaft, Forschung und Medien zu Gast. Bundeskanzlerin Merkel und Landwirtschaftsministerin Klöckner hielten jeweils eine Ansprache. Spitzenvertreter der im Bundestag vertretenen Parteien stellten ihre Schwerpunkte mit Blick auf die Bundestagswahl vor. Im Rahmen eines Panels diskutierten Vertreter aus Politik, Landwirtschaft, LEH und Naturschutz über die Zukunft der Landwirtschaft. DBV-Präsident Rukwied forderte in seiner Grundsatzrede die Umsetzung des Zukunftskonzepts des DBV ein. Einzelheiten zum Bauerntag können hier abgerufen werden.
25.06.2021
Milchmarkt Milch und Rind
(AMI, ZMB) Das Milchaufkommen lag in der 23. KW 0,7 % unter der Vorwoche und somit 1,1 % unter der Vorjahreswoche. Mit Blick auf die hochsommerlichen Temperaturen wird eine weitere Dämpfung des Milchaufkommens erwartet. Im Gegenzug hat die Hitzewelle in der vergangenen Woche zu einer regen Nachfrage nach Frischeprodukten der weißen Linie geführt. Der Buttermarkt zeigt sich momentan in ruhiger Verfassung bei stabilen Preisen, was jahreszeitlich und durch den Ferienbeginn bedingt sein dürfte.

Der Käsemarkt ist hinsichtlich Nachfrage und Angebot weiterhin ausgeglichen, wobei die Nachfrage als gut eingeschätzt wird. Die Lockerungen der Pandemiebeschränkungen haben zu einer Umschichtung in den Nachfragekanälen geführt. Die Nachfrage von LEH und Industrie ist nicht mehr so stark, während der Bedarf der Außer-Haus-Angebote und des Food Service anzieht. Der Drittlandexport läuft kontinuierlich. Für Juli konnten leichte Preiserhöhungen realisiert werden. Die beginnende Ferienzeit führt ebenfalls zu einem beruhigten Verlauf auf den Pulvermärkten. MMP-Kontrakte werden kontinuierlich abgewickelt, Die Preise entwickeln sich uneinheitlich.
24.06.2021
Terminmärkte aktuell Pflanzen

24.06.2021
Raps: Fokus auf die kommende Ernte Pflanzen
Am Rapsmarkt geht es aktuell sehr ruhig zu. Die Abgabebereitschaft der Erzeuger ist gering, obwohl die Preise Ex Ernte 2021 wieder ins Plus fanden – 514 EUR/t im Bundesmittel waren 23 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Auch die jüngste Hitzewelle trägt zur Zurückhaltung bei, die zumindest auf den leichten Standorten Sorgen um die Feldbestände und die Höhe der zu erwartenden Ernte ausgelöst hat. Als Bremsklotz weitere Vorkontrakte abzuschließen, erweist sich außerdem der bereits sehr hohe Vermarkungsstand. Viele Erzeuger hatten die hohen Preise im April und Mai genutzt und ihre Vermarktungsgrenze häufig schon sehr weit ausgereizt. Viele werden wohl erst weiter verkaufen, wenn klar ist, welche Mengen vom Feld kommen. Die Hitzewelle war nur von kurzer Dauer in der aktuellen Handelswoche sorgten tiefere Temperaturen mit regional ergiebigen Regenfällen für Entspannung. Die Abgabebereitschaft der Erzeuger bleibt nichtsdestotrotz verhalten. Die Ernte 2020 ist am deutschen Rapsmarkt kein Thema mehr. Mancher trennt im Zuge des Aufräumens und Reinigens seiner Lager noch von der einen oder anderen Partie, aber hierbei handelt es sich nur noch um Restposten zu fallenden Preisen.