Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

11.06.2021
Landwirtschaftskammer bietet Online-Seminar über Klauengesundheit an
Milch und Rind

Nach wie vor sind Klauenkrankheiten der dritthäufigste Abgangsgrund für Milchkühe. Eine reduzierte Milchleistung, erhöhte Remontierungsraten, Mehrarbeit durch Behandlungsaufwand und Tierarztkosten bis hin zu verlängerten Zwischenkalbezeiten sind auch ein finanzielles Problem. Durch die Fütterung, Klauenpflege und tiergerechte Haltung hat der Halter vielfältige Einflussmöglichkeiten auf die Klauengesundheit seiner Herde. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen bietet ein zweiteiliges Seminar zu dem Thema an. Im ersten Teil am 14. Juni um 19:30 bis 21:00 referieren Dr. Jörg Willig (Rindergesundheitsdienst) und Klaus Hermann Haß (Klauenpfleger) über die Organisation der Funktionellen Klauenpflege und die wichtigsten Therapie- und Prophylaxemaßnahmen bei Klauenerkrankungen. Anmeldung bis 13. Juni hier.

11.06.2021
Schlachtaktivität bei Rindern 2021 leicht gesunken
Milch und Rind

(AMI) – Im ersten Jahresdrittel 2021 wurden weniger Rinder der Schlachtung zugeführt als noch im Vergleichszeitraum des vorangegangenen Jahres, insgesamt haben sich die Schlachtzahlen um 1,2 % verringert. Allerdings hat sich die Situation inzwischen gedreht, seit Februar 2021 werden die Vorjahreswerte wieder durchgehend leicht überschritten. Der Grund hierfür liegt unter anderem in der Witterung, aufgrund der kühleren Temperaturen war die Nachfrage nach Rindfleisch in der ersten Jahreshälfte 2021 fortlaufend hoch. Von dem Rückgang insgesamt am stärksten betroffen waren die Bullenschlachtungen mit einem Minus von 5 % gegenüber dem Vorjahr.

11.06.2021
Schlachtkühe bleiben knapp
Milch und Rind

(AMI) – Wie schon in den vergangenen Wochen wird das Angebot an Schlachtrindern weiterhin als klein beschrieben, insbesondere im Bereich der weiblichen Kategorien sind die Mengen flächendeckend knapp. Zugleich werden insbesondere Schlachtkühe auch weiterhin zügig geordert, die Preise ziehen dementsprechend deutlich an. Bei den Jungbullen wird die Luft nach oben dagegen deutlich dünner. Zwar wird regional von etwas umfangreicheren Mengen berichtet, dennoch sind die Stückzahlen auch hier alles andere als umfangreich. Bremsend wirkt allerdings, dass sich die Nachfrage der Schlachtunternehmen zuletzt etwas beruhigt hat. Insbesondere der Fleischmarkt bietet nicht die erhofften Impulse, die schrittweise Öffnung der Gastronomie ist kaum zu spüren. Entsprechend sind die Aufkäufer nicht mehr bereit, höhere Preise zu akzeptieren.

11.06.2021
Global Dairy Conference in Kopenhagen
Milch und Rind

Als Ersatz für den abgesagten Weltmilchgipfel findet vom 13. – 15. Oktober 2021 die „IDF-Global Dairy Conference“ in Kopenhagen statt. Bei der Konferenz wird die Branche ihren Beitrag zum Abschwächen des Klimawandels diskutieren. Der Verband der Deutschen Milchwirtschaft organisiert die Teilnahme der deutschen Delegation.

11.06.2021
Borchert-Kommission: Kriterien für Milchvieh
Milch und Rind

Die AG Rind der Borchert-Kommission hat nochmals zu den Kriterien für die Milchviehhaltung beraten. Es bestand in der 9. Sitzung Einigkeit, dass nun der Abschluss der Beratungen erreicht ist und die Vorschläge an die Borchert-Kommission zur Entscheidung gereicht werden. Der DBV hat klargestellt, dass dies angesichts weiter bestehender Kritikpunkte nicht gleichbedeutend mit Zustimmung zu den Kriterien ist. Bzgl. der Kombinationshaltung ist z. B. weiterhin unklar, ob und in welcher Form diese in der 1. Stufe des dreistufigen Borchert-Konzepts Eingang findet. Im Vergleich zu den ersten Vorschlägen konnten praktikablere Lösungen erarbeitet werden: Zunächst war für den Großteil der Betriebe nicht gewährleistet, dass sie ohne erheblichen Investitionsaufwand in die 1. Stufe kommen.

11.06.2021
DBV kritisiert nationale GAP-Gesetze
Milch und Rind

DBV-Präsident Rukwied bewertet die Beschlüsse des Bundestages in dieser Woche zur nationalen GAP-Umsetzung kritisch: „Die Ausgestaltung der neuen Eco Schemes ist mangelhaft. Damit diese Erfolg haben, müssen unsere Verbesserungsvorschläge aufgegriffen werden. Das betrifft zusätzliche Optionen für Grünland sowie eine Verbesserung von finanziellen Anreizen. Wichtig ist, dass bewährte Agrarumweltmaßnahmen der 2. Säule und die Öko-Landbauförderung nicht gefährdet werden. Notwendig ist eine Korrektur noch in diesem Herbst.“

11.06.2021
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Das Milchaufkommen ist in der 21. KW um 0,1 % im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Damit wurde die Vorjahreswoche um 0,2 % unterschritten. Die Nachfrage auf dem Buttermarkt wird als ruhig und im normalen Rahmen eingeschätzt. Für Blockbutter zeichnet sich Kaufinteresse für spätere Lieferungen ab. Die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern divergieren. Die Preise für abgepackte Butter sind kontraktbedingt stabil, für Blockbutter notieren diese leicht schwächer bei 4,00 – 4,07 EUR/kg (Kempten, 09.06.2021).

Der Käsemarkt zeigt sich ausgeglichen mit guter Nachfrage. Die Lockerungen der Corona-Auflagen führen zu unterschiedlichen Entwicklungen je nach Absatzkanal: Die Abrufe des LEH und der Industrie haben sich normalisiert, die des Food Service haben zugenommen, die Absatzmöglichkeiten in Drittländer bestehen weiterhin mit hohen Logistikkosten. Für den Juli werden von den Herstellern höhere Preise gefordert. Der Markt für Magermilchpulver tendiert ruhiger bei abwartendem Kaufinteresse, aber trotzdem guter Auftragslage für die nächsten Monate. Die Preise bewegen sich seitwärts.

11.06.2021
Angebot an Geflügelfleisch eingeschränkt
Geflügel

(AMI/MEG) Die Verbrauchernachfrage nach Geflügelfleisch war im Mai überwiegend stetig. Eine deutliche Belebung im Rahmen des Grillgeschäfts ließ weiterhin auf sich warten. Öffnungen der Außengastronomie in der zweiten Monatshälfte belebten die Gesamtnachfrage. Die laufende hiesige Produktion an Hähnchenfleisch fand im Mai ihre Käufer. Insgesamt war das Angebot keineswegs reichlich.

Die deutschen Schlachtungen bewegen sich zwar etwa auf Vorjahresniveau, es wurde zuletzt aber weniger Hähnchenfleisch importiert. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhöhten sich im Mai die Preise für Hähnchen und Puten. Allerdings hatten sowohl Mäster als auch Vermarkter höhere Kosten zu stemmen. Die Mäster mussten im Mai nochmals mehr für Futter ausgeben. Die Schlachtereien hatten neben höheren Preisen für Lebendware unter anderem auch größere Ausgaben für Verpackungsmaterial zu bezahlen.

Die Warenverfügbarkeit am Putenmarkt blieb eingeschränkt. Die Auswirkungen der Aviären Influenza (AI) durch Keulungen und Wiedereinstallungsverbote waren noch nicht überwunden.