(AMI) – Im Mai 2021 wurden in Deutschland gegenüber dem Vorjahr weniger Rinder erfasst, verglichen mit 2020 ging die Zahl der Rinder um 2,2 % zurück. Der Trend aus den Jahren zuvor setzt sich somit fort, da der Rinderbestand in Deutschland seit 2014, als 12,7 Mio. Rinder gehalten wurden, jährlich sinkt. Gründe dafür sind die Reduzierung der Bestände der Milchkühe, sowie die Futterknappheit in den vergangenen Jahren.
Rückgänge der Bestandszahlen sind über alle Bereiche hinweg zu verzeichnen. So sank die Zahl der männlichen Rinder zwischen einem und zwei Jahren im Vergleich zum Mai 2020 um 4,4 %. Auch die Anzahl der Milchkühe nahm mit 2,0 % deutlich ab. Ein verhältnismäßig geringer Rückgang von 0,4 % lässt sich bei den Kälbern und Jungtieren unter einem Jahr verzeichnen. Auch die Zahl der Milchviehhalter reduzierte sich innerhalb eines Jahres um 4,3 %, auf etwa 55.800. Deutschlandweit gaben 2.522 Kuhhalter die Milcherzeugung auf. Diese Entwicklung ist ein Hinweis auf ein weiterhin geringer werdendes Schlachtrinderangebot.


