Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Rotenburg-Verden e.V.

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Lokales aus dem Kreisverband

Die wichtigsten Veranstaltungen und Verbandsinformationen auf einen Blick. Informieren Sie sich über anstehenden Events sowie lokale Nachrichten aus dem Kreisverband und erhalten Sie täglich aktualisierte Informationen zu den verschiedenen Betriebszweigen von unserem Landesverband.

Aktuelles aus dem Kreisverband

Aktuelles aus dem Landesverband

04.06.2021
Eiermarkt im Mai abwartend
Geflügel

(AMI/MEG) Wer im Mai auf eine durchgreifende Änderung am Eiermarkt gehofft hatte, wurde enttäuscht. Deutliche, vor den Maifeiertagen übliche Absatzsteigerungen blieben weitestgehend aus. Die Preise am Spotmarkt tendierten zunächst noch leicht nach unten, erst zum Monatsende stabilisierten sie sich. Die Schlachtungen von Legehennenbeständen machten sich zwar angebotsmindernd bemerkbar, trotzdem blieben Überhänge von Bodeneiern bestehen. Hier drückten auch die Freilandeier, die noch nicht wieder als solche vermarktet werden dürfen. Es zeichnet sich jedoch mit dem Rückgang der Aviären Influenza zunehmend ein Wegfall der Aufstallpflicht für Geflügel ab, so dass Freilandeier den Konsumenten dann wieder in gewohnter Weise zur Verfügung stehen. Die Nachfrage nach Bioeiern blieb weiterhin rege. Zum Monatsende orderte die Gastronomie, wenn auch zunächst verhalten, wieder mehr Ware.

04.06.2021
Schlachtrinderpreise steigen weiter
Milch und Rind

(AMI) – Das Angebot an Schlachtrindern wird in dieser Woche weiterhin als gering eingestuft. Mittlerweile macht sich der gesunkene Rinderbestand deutlich bemerkbar. Die Nachfrage wird dagegen als stetig bis lebhaft beschrieben. Viele Landwirte sind mit den Feldarbeiten beschäftigt und warten mit dem Abliefern der Tiere. Diese Tatsache begrenzt zusätzlich das Aufkommen und lässt es gegenüber dem Kaufinteresse relativ knapp ausfallen. Das gilt für alle Kategorien, jedoch besonders für die Schlachtkühe. Entsprechend sind sowohl für männliche als auch für weibliche Schlachtrinder steigende Preise anzutreffen. Nach Meinung von Marktteilnehmer dürfte damit aber vorerst die Preisspitze erreicht sein.

04.06.2021
DBV-Positionspapier zur Rindermast
Milch und Rind

Der DBV hat Ende letzter Woche sein Positionspapier zur Rindermast vorgestellt. Das Papier enthält zehn Forderungen, mit denen die Rindermast wirtschaftlich nachhaltig, tierwohlorientiert und somit zukunftsfähig aufgestellt werden soll. Aktuell stehen Rindermäster vor einer Vielzahl an Herausforderungen, welche die Zukunfts- und Planungsperspektiven der Betriebe häufig in Frage stellen und die es zu bewältigen gilt. Das Positionspapier ist hier abrufbar.

04.06.2021
DBV kritisiert Baulandmobilisierungsgesetz
Milch und Rind

Die Bundesländer haben in ihrer Bundesratsentscheidung zum Baulandmobilisierungsgesetz den Tierwohlstallbau unberücksichtigt gelassen, was vom DBV als Rückschlag und Blockade auf dem Weg zu höheren Tierwohlstandards kritisiert wird. Damit werden sowohl die Arbeit und das Ergebnis des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung als auch der Umsetzungswille der Landwirte sang- und klanglos über Bord geworfen. Für den DBV ist die Nichtberücksichtigung des Tierwohlstallbaus ein weiterer Beleg dafür, dass ein echter politischer Wille und Verantwortungsbewusstsein für höhere Standards in den Ställen fehlen.

04.06.2021
DBV mit 10 Kernanliegen zur Bundestagswahl
Milch und Rind

Zum anstehenden Wahlkampf und im Vorfeld der Bundestagswahl am 26. September stellt der DBV seine politischen Forderungen für die kommende Legislaturperiode vor. „Es geht vor allem darum, die Zukunft der Landwirtschaft und des ländlichen Raums zu sichern. Oberstes Ziel muss dabei sein, dass landwirtschaftliche Betriebe auskömmliche Einkommen erzielen können, Zukunftsperspek-tiven haben und mehr Wertschätzung erfahren“, so DBV-Präsident Rukwied. Zu den Kernanliegen hier.

04.06.2021
Milchmarkt
Milch und Rind

(AMI, ZMB) Das Milchaufkommen ist in der 20. KW um 0,9 % im Vgl. zur Vorwoche gestiegen und liegt damit auf der Vorjahreslinie. Die Saisonspitze in der Milchanlieferung dürfte nun überschritten sein. Am Buttermarkt zeigen sich festere Tendenzen. So haben die Notierungen für Blockbutter (4,05 bis 4,10 EUR/kg) und abgepackte Butter (4,06 bis 4,14 EUR/kg) leicht angezogen (Kempten, 02.06.2021). Von der Spargelsaison werden weitere Nachfrageimpulse erwartet. Die Nachfrage nach Schnittkäse liegt auf einem anhaltend hohen Niveau. Aus dem Food Service kommen durch die beginnende Öffnung der Außengastronomie zusätzliche Impulse. Die Nachfragen aus LEH, verarbeitender Industrie und Drittländern verlaufen stetig. Auch die Pulvermärkte sind durch Stabilität gekennzeichnet, mit einem durchgehend festen Preisniveau.

Beim GlobalDairyTrade-Tender (GDT) am 01.06.2021 wurden um 0,9 % geringere Preise im Durchschnitt über alle Produkte und Zeiträume notiert. Bis auf Cheddar wurden alle weiteren Produkte zu geringeren Preisen gehandelt. Das Handelsvolumen stieg leicht um 0,8 % (1.385 t) auf 22.825 Tonnen.

04.06.2021
Pflanzenschutzmittelkartell – Registrierung noch bis 15.06.2021 möglich
Milch und Rind

Das Bundeskartellamt hat im Januar 2020 gegen die Mitglieder des Pflanzenschutzmittelkartells ein Bußgeld in Höhe von 155 Mio. € verhängt. Gegen die Kartellmitglieder besteht ein Schadensersatzanspruch. Klageinteressierte Mitglieder der Kreisverbände können sich auf einer vom Landesverband eingerichteten Website der vom Landvolkverband initiierten Klägergemeinschaft anschließen und sich dort bis spätestens 15.06.2021 verbindlich registrieren. Sie tragen kein Prozessrisiko, erhalten aber im Fall des Obsiegens 75 % der zugesprochenen Summe. Nähere Information erhalten Sie bei Ihrem Kreisverband. Beitritt unter:

http://psmklage.landvolk.net

Bisher haben sich bereits rund 1.400 landwirtschaftliche Betriebe der Klägergemeinschaft angeschlossen.

04.06.2021
Raps: Starke Kursschwankungen verunsichern
Pflanzen

Mit den zuerst rückläufigen Notierungen setzte sich Preisschwäche am Kassamarkt durch, da ja ohnehin kaum noch etwas vom Erzeuger verkauft wurde. Dann befeuerten die Kurssprünge in Paris am 27.05.21 und 01.06.21 die Kassamärkte erneut, konnten aber nur im Terminkontrakthandel für lebhaftes Geschäft sorgen, immerhin wurde in Paris gestern über 14.200 Kontrakte umgesetzt, im Schnitt sind es zwischen 8.000 und 9.000 an einem Tag. Dabei fallen die großen Kursschwankungen auf und noch kurioser wird es, wenn man die Prämien der Kassapreise auf MATIF betrachtet, da sind leicht 50 EUR/t möglich, teils sogar viel mehr. Auslöser für die starke Nachfrage ist neben den sehr erfreulichen Verarbeitungsmargen, die teils sehr knappe Rohstoffdecke. Diese Lücken, gerissen durch die sich ankündigende Verspätung der Rapsernte in Europa, werden jetzt gedeckt. Aber es gibt kaum noch Angebot. Und das nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Und für den Kauf von Importware aus Übersee ist es zu spät. Auf Großhandelsstufe wurden demgegenüber die Forderungen für Raps gegenüber Vorwoche um 32 EUR/t franko angehoben. Und dieser Auftrieb ist dort nicht nur für alterntige Ware zu beobachten, sondern auch für neuerntige. Die verzeichnet auf Erzeugerstufe gegenüber Vorwoche ein Plus von 3,50 auf knapp 500 EUR/t.